Nach einer halben Ewigkeit einmal wieder ein Gruss von Lady. Die Dame hört nicht auf damit Mist zu machen. Entweder sie hat echte gesundheitliche Probleme, die wir einfach nicht ursächlich klären können, oder aber sie spinnt total. Das sieht seit einer vergangenen Scheinschwangerschaft so aus, dass die einfach nur noch ne Meise hat. Sie frisst weiterhin kaum. Nimmt ab, bleibt aber zumindest am unteren Niveau stehen. Haut dann wieder ein paar Tage rein, nimmt wieder ab... so geht das. Es liegt nicht am Futter. Sie frisst an solchen Tagen auch keine Leckerchen oder anderes... Mittlerweile ist jeder ratlos. Tierarzt, wir und alle Beteiligten. Was zudem ein Problem ist: Sie bleibt nicht mehr allein zuhause. Sie nimmt die Wohunung auseinander. Wie das aussieht? Naja, angefressene Türrahmen, ein zerbissenes Stuhlbein, abgeräumter Tisch, herabgeworfener Drucker, Chaos in der Bude. Warum das so ist, keiner weiß es. Es gab nichts, das anders wäre. Alleine sein war für Lady nie ein Problem früher. Nun merkt sie schon eine Stunde vorher, wenn man aufbricht und fängt an wie wild umherzuwuseln. Schuhe anziehen ist ein Ding der unmöglichkeit. Sie checkt sofort, dass es bedeutet, Frauchen geht weg... Sie sitzt dann vor der Tür, entwischt, sobald diese sich öffnet und parkt sich vorm Auto oder sonstwo, in der Hoffnung, dass sie doch mit darf. Praktisch eine unhaltbare Situation. Denn 1. kann Lady nicht überall mit hin. 2. findet man sofern man sie nicht mitnimmt, eine Chaoslandschaft vor.
Die beiden Tierärzte plädieren bei einem 10 Jahre alten Hund für kastrieren. Ich bin absolut dagegen. Ich sehe darin nicht die Lösung des Problems. Ich bin für Hundetrainer. Das sorgt für Streit in der Familie. Ich werde die Kosten für nötige Maßnahmen tragen. Sehe aber wie gesagt in der Kastration keine Lösung und will einem so "alten" Hund keine Narkose zumuten. Zudem ist es nicht sicher, dass dies die Problematik beseitigt. Ein invasiver Eingriff mit fragwürdigem Erfolg ohne Ahnung welche weiteren Folgen es haben wird, lehne ich ab. Meine Schwester, die natürlich in erster Linie klarkommen muss, und deren Großteil der Wohnung darunter leidet, ist natürlich mit den Nerven am Ende. Wir haben alles versucht. Ohne Erfolg. Hundetrainer sieht sie als Schwachsinn, da Lady als Traumahund eine Vielzahl an Problemen hat und sie es ebenso als verlorene Liebesmühe und hohen Kostenfaktor ansieht. Naja. Die Maus beißt sich hier in den Schwanz. Fakt... wir sind uns nicht einig, das Problem besteht und die Nerven liegen natürlich mittlerweile schon bei uns blank, wenn einer das Haus verlässt bzw. der Hund alleine ist.
(Lady und ihr Ball)
Der Schlüssel liegt meines Erachtens darin, dass Lady vor irgendwas Panik hat. Unbewusst wurd sie sicher auf irgendwas konditioniert, was wir bisher nicht rausgefunden haben. Das macht es nicht leichter. Soviel dazu... Dass ich Lady natürlich weiter lieb hab, auch wenn sie so ne Meise hat, ist klar. Aber so wie es ist, kann es nicht bleiben.
Wenn jemand von euch mit sowas Erfahrung hat, dann einfach mal her damit. Wäre euch dankbar.
Liebe Grüße, Ive



Das alles macht mich echt fertig. Weil ich diese Schnuffelnase einfach so unendlich gern hab.

Stimmt. Immer schön 30 Minuten Abstand 
und für ein gutes Ergebnis.

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