Und was gibt es neues an der "ich kaufe einen zweiten Welli" front?
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Welli gefunden - Was benötigt er unbedingt? Warum schreit er so laut?
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Na also... geht doch...wenn es auch gedauert hat.
Und was gibt es neues an der "ich kaufe einen zweiten Welli" front?
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Ja, Geduld... ich befürchte nur, der Angsthahn könnte an Altersschwäche sterben bevor er sich mal freiwillig auf Freiflug begibt.
Was wäre eigentlich, wenn ich einen zweiten hole und der hätte dann Megabakterien? Ich meine... was mache ich dann mit ihm? Ich dürfte sie dann ja nicht vergesellschaften und dauerhaft Platz für ein zweites (getrennt untergebrachtes) Paar habe ich nicht.
Geht mir nur gerade so durch den Kopf.
Und ist von einer Dreiergruppe wirklich abzuraten (gerade für einen Anfänger)? Da scheinen sich ja die Geister zu streiten, aber es bringt vielleicht mehr Leben in die Voliere und wäre praktisch, wenn plötzlich einer verstirbt.
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Auch bei Megas streiten sich ie Geister, ob es nun ansteckend ist oder nicht. Ich würde einen akut Befallenen Vogel nicht aufnehmen, sondern erst einige Zeit mit Ampho behandeln. Wirkt er sonst fit würde ich ihn bei Paarhaltung aber vergesellschaften. Bei meinem Schwarm würde ich das jetzt nicht, weil 6 oder 7 kranke Vögel mir im schlimmsten Fall wohl doch zu viel Arbeit wäre, auch wenn das Risiko gering ist.
Wenn du das verständlicherweise nicht möchtest, müsstest du den Vogel in einen Mega-Schwarm vergesellschaften und dich wieder auf die Suche begeben.
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Es heißt ja, dass mittlerweile ca. 80% der Wellis Megabakterien-Träger sind. Übertragen wird dieser Pilz oft schon durch die Elterntiere beim Füttern bzw. kann man nie ausschließen, dass der Neuzugang nicht schon mal mit einem "Mega-Welli" Kontakt hatte. Und Mega-Träger bedeutet nicht gleich, dass die Megabakterien dann auch wirklich ausbrechen - abhängig vom Immunsystem des jeweiligen Vogels (ähnlich wie bei Menschen).
Unser verstorbener Pepi hatte auch Megas und er konnte damit sehr, sehr gut leben. Wir mussten ihm zwar täglich Medizin (verdünnte Form) verabreichen, aber das war eine einspielte Prozedur, die nur ein paar Minuten in Anspruch genommen hat. Ich will damit sagen, selbst wenn Du irgendwann mal einen Welli mit Megas in Deinen Bestand nimmst, bedeutet das nicht das Ende der Welt
. Oft weiß man, wie gesagt, gar nicht, dass man überhaupt Megas im Bestand hat, wenn diese nicht ausbrechen.
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Aber wozu macht man dann überhaupt diese nicht gerade billigen Untersuchungen? Einen akuten Ausbruch müsste man ja auch bemerken, wenn der Vogel krank wirkt oder zumindest abnimmt, oder? Und wenn jetzt das Argument kommt, dass der Vogel es sich nicht anmerken lässt - wenn es jederzeit ausbrechen kann, müsste man dann ja auch ständig Abstriche machen.
Bitte die Fragen nicht übel nehmen, ich bin nur schon ganz verwirrt von dem, was ich hier überall lese.
Tägliche Medizingabe klingt für mich aber nach Stress pur, da müsste ich jeden Tag mindestens eine Stunde zum Vogel fangen einberechnen.
Ich hab zwar auch ein Kaninchen und einen Kater, die täglich Medikamente bekommen, aber bei denen muss ich nicht mit dem Kescher durchs Zimmer turnen...
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Hallo,
ich klinke mich jetzt mal hier rein.
Ich habe am Montag bei 2 Wellis die Diagnose Megabakterien bekommen.
Am Anfang war ich geschockt. Ich hab kein Ein und kein Aus gesehen. Nach dem Einlesen in dieses Thema und der Hilfe der User hier bin ich mittlerweile sehr gefasst, was das Thema Megas angeht. (Mein Thread: Megas - Wir nun auch!)
Es ist kein Todesurteil für den Welli. Wenn der Vogel ein gutes Immunsystem hat und man die Krankheit früh erkennt und behandelt, gibt es gute Chancen für den Welli.
Meine Lilly (Mega-Patientin) ist gestern verstorben. Allerdings nach einer OP. Molly muss nun täglich 2x eingefangen werden. Man wächst da rein, glaub mir. Wenn du das Zimmer gut genug abdunkelst, hast du den Welli schnell eingefangen und ca. 2-3 Minuten (Medi-Gabe in den Schnabel und Wiegen) ist er wieder frei. Ich hab sie beim ersten Griff.
Wie schon geschrieben, man geht von 80% aus. Nicht bei jedem Welli bricht die Krankheit aus, obwohl Megas nachgewiesen wurden. Nicht jeder Welli muss an dieser Krankheit sterben.
Wir können nicht in die kleinen reinschauen (leider), und uns so sicher sein, dass sie gesund sind. Die Megas können bei Stress ausgelöst werden. Ob es nun der Tod des Partners, Futterumstellung, neue angsteinflößende Sachen (großer Welli-Baum o. ä.) oder Neuzugänge ist...
Sollte bei einem Welli Megabakterien festgestellt werden, muss man einige Dinge umstellen, das ist klar. Aber der Welli hat nun mal ein Recht auf Leben (nicht, das ich dir jetzt irgendwas unterstellen möchte).
Ja, du hast Recht, man kann die Megas nicht bei jeden Kotabstrich feststellen. Es sind aber nicht tägliche oder regelmäßige Abstriche am Vogel nötig. Wenn du überprüfen lassen möchtest, ob der Welli Megas hat, kannst du auch eine Sammel-Kotprobe (3-4 Tage sollte man schon sammeln, da sie ja nicht immer mit ausgeschieden werden) bei deinem vkTA zur Untersuchung abgeben.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen. Wenn du noch Fragen bzgl. Megas hast, kannst du mich gerne ansprechen.
Viele Grüße
Anna
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Anna hat das Thema "Megabakterien" jetzt eh schon schön beschrieben
.
Diese Abstriche, die u.a. auch beim Eingangscheck gemacht werden, umfassen ja nicht nur Megabakteriensuche, sondern es wird hier auf alle möglichen Bakterien und Keime, die ev. im Vogelkörper schlummern könnten, untersucht, um eben ggf. frühzeitig behandeln zu können bzw. auch die gesunden Vögel nicht unnötig in Ansteckungsgefahr zu bringen.
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Stimmt, es wurde ja über die Eingangsuntersuchung geschrieben und ich quatsch hier über Megas!Zitat von BiBaAnna hat das Thema "Megabakterien" jetzt eh schon schön beschrieben
.
Diese Abstriche, die u.a. auch beim Eingangscheck gemacht werden, umfassen ja nicht nur Megabakteriensuche, sondern es wird hier auf alle möglichen Bakterien und Keime, die ev. im Vogelkörper schlummern könnten, untersucht, um eben ggf. frühzeitig behandeln zu können bzw. auch die gesunden Vögel nicht unnötig in Ansteckungsgefahr zu bringen.
Aber gut, dass du es nochmal geschrieben hast.
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Danke für den Bericht!
Ich wurde eigentlich gar nicht so genau aufgeklärt, auf was da untersucht wurde.
(Aber wenns schon so teuer war, werden sie hoffentlich auch alles anständig untersucht haben
)
Die TÄ hat nur gemeint, das sei dringend notwendig, weil Megabakterien tödlich seien und so ein Vogel desshalb keinesfalls mit einem gesunden vergesellschaftet werden dürfe... Das hat mich doch etwas abgeschreckt.
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Also die TÄ hat gesagt, dass er untersucht wurde, aber bei einem anderen noch mal untersucht und behandelt werden muss? Hab den ganzen Thread nicht so im Kopf, sorry.Zitat von ElimiDanke für den Bericht!
Ich wurde eigentlich gar nicht so genau aufgeklärt, auf was da untersucht wurde.
(Aber wenns schon so teuer war, werden sie hoffentlich auch alles anständig untersucht haben
)
Die TÄ hat nur gemeint, das sei dringend notwendig, weil Megabakterien tödlich seien und so ein Vogel desshalb keinesfalls mit einem gesunden vergesellschaftet werden dürfe... Das hat mich doch etwas abgeschreckt.
Ob die Krankheit tödlich verläuft ist auch abhängig vom Immunsystem des Wellis. Aber auch von dir. Keine Zuckerhaltigen Sachen, sprich kein Obst, keine Knabberstangen aus dem Handel (dann lieber selber backen, aber ohne Honig) etc. Die Krankheit ist unheilbar, ja. Aber behandelbar.
Ja, das ist jetzt eine Zwickmühle. Vogel in Einzelhaltung: Ein No-Go! Einem anderen Vogel aber diese Krankheit zumuten... Schwer zu entscheiden. Denn er kann sich infizieren, die Krankheit muss aber nicht ausbrechen.
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Er ist jetzt untersucht worden und der künftige Partner muss (logischerweise vor der Vergesellschaftung, sonst hats ja keinen Sinn) auch zum Abstrich nehmen hin. Soviel ist mir schon klar.
Hilft wohl nichts, mir zu viele Gedanken zu machen, mit etwas Glück muss ich mich mit dem Thema Megas gar nicht befassen.
Aber wenn - angeblich - 80% aller Wellis den Erreger in sich tragen, ist es dann nicht sehr unwahrscheinlich, dass sie sich überhaupt anstecken (weil sie wahrscheinlich längst angesteckt sind)?
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Bei meinen 2 Hähnen sind bisher keine Megas nachgewiesen worden (*auf-Holz-klopf*), obwohl sie (logischerweise) Kontakt mit beiden Hennen gehabt haben.Zitat von ElimiEr ist jetzt untersucht worden und der künftige Partner muss (logischerweise vor der Vergesellschaftung, sonst hats ja keinen Sinn) auch zum Abstrich nehmen hin. Soviel ist mir schon klar.
Hilft wohl nichts, mir zu viele Gedanken zu machen, mit etwas Glück muss ich mich mit dem Thema Megas gar nicht befassen.
Aber wenn - angeblich - 80% aller Wellis den Erreger in sich tragen, ist es dann nicht sehr unwahrscheinlich, dass sie sich überhaupt anstecken (weil sie wahrscheinlich längst angesteckt sind)?
Wie gesagt, es muss nicht sein, dass bei ihm die Krankheit ausbricht. Er wird aber als "Infiziert" angesehen werden müssen. Da du die Ernährung eh umstellen musst (Kein Zucker) machst du es den Megas bei dem neuen eh schon etwas schwerer.
Ich stehe auch vor einer ähnlichen Problematik. Meine sollen nicht zu dritt bleiben. Hole ich eine Henne, die schon mit Megas in Kontakt war (wäre eigentlich am sinnvollsten) oder mute ich es einem anderen Welli zu, sich zu infizieren? Echt eine Zwickmühle.
Ich weiß nicht, ob ihr in Österreich auch Foren habt, die Vermittlungen anbieten. Vielleicht findest du dort einen Welli, der in einem Mega-Schwarm gelebt hat, aber die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist.
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Guckt mal, dieses kleine Hähnchen (nehme ich an?) habe ich heute aus dem Tierheim geholt:
Ich bin sicher zwei Stunden vor dem Käfig gestanden um von allen Vögeln einen guten Eindruck zu bekommen und fand es einfach schrecklich... Viele waren komplett apathisch, mindestens die Hälfte hatte Durchfall und etwa bei 3/4 würde ich auf Grabmilbenbefall tippen (kenne ich zwar nur von Bildern, hat aber einfach furchtbar ausgesehen) und einer hatte fast keine Federn.
In einer Ecke lag ein Kanarienvogel, der anscheinend von Fliegenmaden befallen war. Ich dachte erst er sei schon tot, aber dann ist sein Partner gekommen und hat ihn gefüttert. Ein anderer Kanarie hatte den Hals aufgerissen, man konnte die Luftröhre sehen.
Am liebsten hätte ich sie ja alle mitgenommen...
Tierärztliche Untersuchung gabs übrigens keine und anscheinend ist das einzige, was sie mit den Vögeln in der Quarantänezeit machen, ein Psittakosetest.
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Oh, man, was für eine "Geschichte"!Zitat von ElimiGuckt mal, dieses kleine Hähnchen (nehme ich an?) habe ich heute aus dem Tierheim geholt:
Ich bin sicher zwei Stunden vor dem Käfig gestanden um von allen Vögeln einen guten Eindruck zu bekommen und fand es einfach schrecklich... Viele waren komplett apathisch, mindestens die Hälfte hatte Durchfall und etwa bei 3/4 würde ich auf Grabmilbenbefall tippen (kenne ich zwar nur von Bildern, hat aber einfach furchtbar ausgesehen) und einer hatte fast keine Federn.
In einer Ecke lag ein Kanarienvogel, der anscheinend von Fliegenmaden befallen war. Ich dachte erst er sei schon tot, aber dann ist sein Partner gekommen und hat ihn gefüttert. Ein anderer Kanarie hatte den Hals aufgerissen, man konnte die Luftröhre sehen.
Am liebsten hätte ich sie ja alle mitgenommen...
Tierärztliche Untersuchung gabs übrigens keine und anscheinend ist das einzige, was sie mit den Vögeln in der Quarantänezeit machen, ein Psittakosetest.
Ich sehe dort auch einen hübschen Hahn. Toll, dass du ihn geholt hast.
Also musst du mit ihm zu einem vogelkundigem Tierarzt.
Viele Grüße
Anna
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