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Reaktionen zum Tod eines Wellis

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    #91
    Das ist so lieb von dir, das du meinem Schätzchen einen Regenbogen geschickt hast.
    Dankeschön.
    Aber es waren leider in den fast 10 Jahren meiner Wellihaltung schon 5 Schätzchen,
    die über die Regenbogen-Brücke geflogen sind.
    Und seit einigen Monaten habe ich wieder einen schwerkranken Welli,
    den wir sehr umsorgen, damit er noch eine schöne Zeit hat.

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      #92
      Liebe Lea,

      es tut mir sehr leid, dass Du derzeit einen schwerkranken Welli hast. Darf ich fragen was dem kleinen Mann fehlt und wie seine Chancen stehen?

      Ich denke an alle Deine 5 Schätzchen und sende Ihnen als Andenken an sie 5 Regenbögen

      Bis bald! Alles Liebe und viel Glück dem kleinen Mann!

      Christina

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        #93
        Hallo Christina !
        5 Schätzchen-5 Regenbögen...ich bin so gerührt.
        Ein jeder meiner Lieblinge, war eine kleine Persönlichkeit.
        Jeder war einzigartig. Aber das weißt du ja auch.
        Ein jeder Welli ist besonders. Hat besondere Eigenheiten.
        Lieb´ von dir das du dich nach meinem Sorgenwelli erkundigst.
        Er ist schon einige Monate krank. Bekommt Medikamente.
        Er hat es sehr stark mit den Nieren. Jetzt hat er leider auch seit 2 Wochen noch
        eine Polyurie bekommen.
        Hatte eine vergrößerte Leber ( was sich GsD mittlerweile wieder gebessert hat, dank Medi´s )
        Hatte vergrößerte Hoden, wo er Hormonspritzen brauchte.
        Und er ist schon immer sehr, sehr klein und zart. Ziemlich dünn eben.
        Bekommt immer mal ein extra Leckerchen von mir. Er liebt Knaulgras so gerne.
        Zu Beginn der Krankheit vor ein paar Monaten, war er so auf mich fixiert,
        das er nur aus meiner Hand gegessen hat. Und ich musste ihn ein paar mal am Tag
        die Trinkschale hinhalten. Er trinkt ja ziemlich viel, wegen der schlechten Nieren.
        Mittlerweile geht er wieder selbstständig essen. Aber das war ein hartes Stück Arbeit,
        bis dahin. Nur hat er jetzt diese blöde Polyurie entwickelt. Seine Haut am Bäuchlein ist
        entzündet und mittlerweile kahl. Jeden Tag muss ich ihn Morgens als erstes mal unter fließendem, lauwarmen Wasser
        abwaschen, dann gut mit weichen Kosmetiktüchern trocken tupfen und dann mit Propolis Salbe
        auf einem Wattestäbchen, die Haut cremen.

        Kommentar


          #94
          Hallo Lea,

          ach Gott der kleine hat ja viele fiese Krankheiten auf einmal.

          Ich hoffe ganz fest, dass er durchhält und noch ein schönes Leben vor sich hat. Wellis die auf einem fixiert sind, sind was ganz besonderes, aber man leidet dann um so mehr wenn sie krank sind.

          Ich wünsche dir viel Kraft für die Pflege des kleinen Wellis und Daumen für den kleinen sind auch gedrückt

          Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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            #95
            Vielen Dank, liebe Yvonne !
            Das ist sehr lieb´von dir und gedrückte Daumen können wir hier nicht genug haben !

            Kommentar


              #96
              Hallo Lea,

              das tut mir sehr leid. Aber ich finde es rührend wie Du Dich um den Kleinen kümmerst und das er so viel Vertrauen zu Dir hat, beweist, dass Du eine gute Vogelmama bist und er Dich liebt. Normalerweise mögen sie es nicht angefasst und in die Hand genommen zu werden. Sogar wenn sie krank sind und sich schwächer fühlen als sonst mögen sie es nicht gerne.

              Lurchi musste ich z. B. immer mal wieder den Schnabel kürzen. Er hat sich Abends als er schon auf seiner Schlafschaukel saß nehmen lassen und es zugelassen, aber widerwillig. Sie wollen eben nicht hilflos sein und ausgeliefert. Das der Kleine Dir so vertraut ist echt toll. Großen Respekt!

              Wie alt ist er denn? Wird er durchkommen?

              Gib ihm ein Küsschen aufs Schnäbelchen von mir und alles, alles Gute für die kleine Federpuppe. :-)

              Hier habe ich ein Glücksbild für ihn: das schicke ich Dir per PN!

              LG Christina

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                #97
                Auch dir ganz herzlichen Dank, liebe Christina !
                Er ist 2015 geschlüpft.
                Und danke für das tolle Kompliment, mit der guten Vogelmama.
                Ich liebe meine Federbällchen.
                Ob zahm oder nicht. Es ist halt eine Charaktersache, ob ein Welli so zutraulich ist.
                Nicht alle meine Welli´s sind so zutraulich.
                Aber auch nicht so ängstlich. Sie bleiben also sitzen, wenn ich nah komme.

                Kommentar


                  #98
                  Hallo Lea
                  Da hast Du ja ein ganz schönes Sorgenkind und für ihm werden hier ab sofort sämtliche Krallen und Daumen gedrückt daumendrückdaumendrückdaumendrück: damit sich sein Zustand bessert, stabilisiert und er noch lange ein schönes Leben bei Dir führen kann.


                  Hallo Christine
                  Meine Susi war auch so, der mußte ich immer wegen ihres Lebetumors den Schnabel kürzen, die hat sich auch immer nach Leibeskräften gewehrt. Vor allem hatte sie scheinbar immer gewußt wann es soweit war und hat sich dann immer in der hintersten Ecke, wo ich natürlich nicht so leicht ran kam, verkrümelt. Wenn dann alles vorbei war am nächsten Tag hat sie immer ganz entspannt da gesessen und ich konnte immer ganz dicht an sie ran, da war dann alle Furcht bei ihr weg.

                  S.G.
                  Enno

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                    #99
                    Hi Enno,

                    die wissen schon, dass sie vor uns keine Angst haben brauchen , Lurchi hatte jkeine Angst aber er mochte nicht angefasst werden. Jedoch haben wir bei der Gabe von Medis keine Wahl oder beim Schnabelschneiden. Aber ich mag es nicht meine Wellis zu was zu zwingen, jedoch geht es manchmal nicht anders. Da wäre ein zutraulicher Welli ideal, aber die meisten sind es wohl eher nicht.

                    LG Christina

                    QUOTE=Stubenfalke;1047742]Hallo Lea
                    Da hast Du ja ein ganz schönes Sorgenkind und für ihm werden hier ab sofort sämtliche Krallen und Daumen gedrückt daumendrückdaumendrückdaumendrück: damit sich sein Zustand bessert, stabilisiert und er noch lange ein schönes Leben bei Dir führen kann.


                    Hallo Christine
                    Meine Susi war auch so, der mußte ich immer wegen ihres Lebetumors den Schnabel kürzen, die hat sich auch immer nach Leibeskräften gewehrt. Vor allem hatte sie scheinbar immer gewußt wann es soweit war und hat sich dann immer in der hintersten Ecke, wo ich natürlich nicht so leicht ran kam, verkrümelt. Wenn dann alles vorbei war am nächsten Tag hat sie immer ganz entspannt da gesessen und ich konnte immer ganz dicht an sie ran, da war dann alle Furcht bei ihr weg.

                    S.G.
                    Enno[/QUOTE]

                    Kommentar


                      Apropos zutraulicher Welli - hier eine nette kleine Anekdote für Euch. Mein Freund hatte als Kind einen grünen Welli namens Hansi. Dieser besagte Hansi wollte immer und überall dabei sein, so ist er z. B. bei einem Familienkniffel mitten in die Würfel geflogen und hat sie dann mit dem Fuß gekickt oder mit dem Schnabel. Er ist auch immer voll Karacho in den Salatkopf reingeflogen wenn die Mutter einen in der Küche gewaschen hat. Hansi war ein Einzelvogel. Damals in den 50er Jahren wussten es die Leute wohl noch nicht besser.

                      Jedenfalls war Hansi sehr auf die Mutter und auf seinen Freund den Hund, ein schwarzer Pudel fixiert. Er ist auch auf dem Pudel gelandet und hat an dem rumgezupft. Dieser Welli muss ein echtes Unikum gewesen sein.

                      Dabei fällt mir ein, seit wann ist eigentlich bekannt, dass Wellis auf keinen Fall alleine gehalten werden dürfen. Würde mich mal interessieren, denn Ende der 70er Jahre als ich klein war, wusste man es schon. Darum hätten wir damals ein Pärchen.

                      LG Christina

                      Kommentar


                        Hallo Enno !
                        Auch dir ganz lieben Dank, für die gedrückten Daumen und Krallen.
                        Können wir ganz gut gebrauchen.

                        Hallo Christine !
                        Das war ja ein echtes Unikat, der Welli von deinem Freund.
                        Der weiße Welli, wo du in meinem Bild siehst, ist auch so drauf.
                        Er ist auch handzahm und ein richtiger Räuber.
                        Der stellt alles auf den Kopf, was nicht niet und nagelfest ist.

                        Kommentar


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                          Hallo Christine

                          Der Hansi war ja wirklich ein Unikum, wobei wir als Kinder auch so ein Unikum namens Mäxchen hatten, der war genau so auf meine Schwester fixiert. Der hatte es doch tatsächlich fertig gebracht und ist meine Schwester, die auf dem Balkon stand dort auf die Schulter geflogen und ist auch mit ihr wieder rein gekommen. Da er sonst eigentlich Angst vor der Gardine hatte, haben wir damals leichtsinniger weise immer die Gardiene vor die offene Balkontür gezogen, da nach haben wir das natürlich nicht mehr gemacht. Diese Fixiertheit hatte ihm aber trotzdem leider das Leben gekostet, meine Schwester stand im Flur und ich ging aus dem Wohnzimmer zu ihr und Mäxchen muß wohl die Stimme meiner Schwester gehört haben und wollte hin, ich hatte das aber nicht gesehen und die Zimmertür zu gezogen, naja und da war es passiert.
                          Also was diese Unsitte der Einzelhaltung angeht kann ich Dir nicht sagen wann das irgend jemand fest gestellt hat, wir hatten das in den 70iger und 80iger Jahren noch nicht gewußt und in den Büchern die es damals gab stand da auch nichts drin und selbst heut zutage gibt es ja noch Bücher wo nicht drauf hingewiesen wrd das Einzelhaltung für Wellis nicht gut ist. Denke mal das sich das so nach und nach durch Erfahrungswerte und wohl auch durch Vogelkenner und Vogelliebhaber durch gesetzt hat das Einzelhaltung für Wellis nicht gut ist.

                          S.G.
                          Enno

                          Kommentar


                            Hi Enno,

                            auch eine traurige Geschichte mit dem Welli damals. Aber leider ist es so, dass die ganz zutraulichen Wellis dann auch immer überall mit hin wollen und überall hinterher fliegen und dann kommt es zu Unfällen. Leider habe ich das schon öfters gehört.

                            Zum Thema alleine leben hatte meine Mutter als ich ein Kind war ja dann wohl eine sehr gute Beratung bekommen. Ich kann mich noch erinnern, dass sie gesagt hat, ich solle mir zwei Wellensittiche aussuchen, da ihr die Verkäuferin im Zoofachgeschäft gesagt hat, dass Wellis immer mindestens zu zweit sein sollten. Das war Ende der Siebziger Jahre. Als mein Freund noch ein Kind war, das war Ende der Fünfziger Jahre, hat man das seinen Eltern noch nicht gesagt

                            Eigentlich ist er ganz unverhofft zu Hansi gekommen. Er war mit seinen Eltern damals in Düsseldorf Verwandte besuchen und hat auf der Straße einen halb toten Wildvogel gesehen, den er allerdings nicht retten konnte. Da mein Freund schon als kleines Kind extrem tierlieb war und alle Tiere liebte wollte er den Wildvogel retten und mit nach Hause nehmen. Aber wie gesagt, es ist leider beides nicht in Erfüllung gegangen. Daraufhin muss er sich so aufgeführt und geheult haben, dass der Vater damals entschied den Haustierbestand von einem Pudel zu erweitern und auch noch einen Vogel dazu zu nehmen. Daraufhin haben die Eltern am Endes der Reise in einem Zoogeschäft dort einen Welli gekauft, den besagten Hansi und ihn mit nach Hause genommen. Mein Freund war damals sehr glücklich darüber und Hansi ist auch sehr schnell handzahm geworden.

                            Er hatte zwar keinen Partner, aber durch das, dass er einen offenen Käfig hatte und 24/7 rauskonnte und die Mutter sowie der Hund den ganzen Tag da waren und sich um ihn kümmerten war er zumindest nicht so einsam. Mein Freund hat ja nach der Schule auch immer mit ihm gespielt. Für damalige Verhältnisse ging es dem Vögelchen sogar recht gut. Er bekam immer Hirse, Äpfel, Salat usw.

                            Zum Abschluss noch eine Hansi Anekdote: Hansi fand die Esszimmer Lampe immer ganz spannend und hat an den Wollfäden oder Wollkordeln rumgezupft und rum gerissen. Diese Art Lampe war wohl damals modern. Jedenfalls hat er die Lampe und alles was dran hin voll geschreddert bis nur noch Fetzchen runterhingen. Einmal als der Vater von der Arbeit heimkam hat er nur ganz trocken gesagt: "Bei uns sieht es doch aus wie bei den Hempels unterm Sofa, die Lampe sieht aus als wäre sie vom Sperrmüll! ABER Hauptsache der Vogel hat seinen Spaß, dann ist es eben so."

                            Ich hoffe, ich konnte Euch ein bißchen zum Lachen bringen, vor allem weil immer soviel trauriges passiert mit unseren kleinen Lieblingen.

                            Bis bald!

                            Christina

                            Kommentar


                              Hallo Lea,

                              das glaube ich Dir gerne, dass der kleine weiße Welli auf dem Bild so ein Wildfang ist. Er hat schon so einen verschlagenen Gesichtsausdruck. Hahaha!

                              Erzähl doch mal eine kleine Geschichte von ihm, wenn Du magst. Würde mich freuen.


                              LG Christina

                              Kommentar


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                                Hallo Christine !
                                Deine Hansi-Anekdote mit der Lampe, zu herrlich !
                                Geschichten von dem Racker gibt es viele.
                                Er steht z.B. sehr auf Pizza. Man darf in seinem Beisein keine Pizza essen.
                                Weil er ja davon nichts abhaben kann, versucht er alles um reinzubeissen.
                                Er gibt nicht auf und kommt auch über Umwege angeschlichen.
                                Er liebt es die Wand mit seinem Schnabel umzudekorieren.
                                Er brachte es schon fertig und hing an der Wand und krallte sich an der Tapetenstruktur
                                fest. Ich dachte ich seh´ nicht richtig. Er hing frei an der Wand.
                                Er kann aber auch ganz ein lieber sein, der wenn er will Nasenküsschen gibt,
                                auf dem Kopf sitzt und die Haare mit dem Schnabel bearbeitet, auf der Schulter sitzt.
                                Morgens wenn das Türchen noch zu ist, durch das Gitter linst und ganz Mitleiderregend
                                einem anschaut. Aber da können einem fast die Tränen kommen, so leid kann er einem tun.
                                Ich hoffe dir hat der kleine Einblick gefallen.

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