Werbung

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Robuste Farbschläge

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Robuste Farbschläge

    Werbung nur für Gäste

    Hallo zusammen,

    mir stellt sich in letzter Zeit häufiger die Frage, ob es Farbschläge gibt, die krankheitsanfälliger sind als andere. Momentan kommt es mir nämlich so vor, als hätte jeder Wellensittich von dem man liest oder hört irgendein Leiden. Habe dazu auch ein paar interessante Threads aus 2012 bis 2015 hier gefunden, aber keine neueren. Daher möchte ich gerne die Frage in den Raum werfen, ob ihr Erfahrungen dazu habt oder auch so Meinungen?

    Als Kind hatte ich einen blau-weißen rezessiven Schecken. Bis auf eine Kropfentzündung, die erfolgreich behandelt werden konnte, hatte der Tier nichts. Er ist fast 10 Jahre geworden und dann eines Tages von der Stange gekippt Das ist auch schon gute 10 Jahre her. (Einzelhaltung ist doof, als Kind hatte ich da aber nicht viel Mitspracherecht)

    Aktuell habe ich 2 australische Schecken, die nun 2 Jahre alt sind und bisher noch nichts behandlungsbedürftiges hatten (aber bereits einen VK TA gesehen haben )

    Aktuell spiele ich mit dem Gedanken, eine Männer WG mit 2 weitern Herren zu gründen. (Meine beiden Jungs sind Brüder aus einem Gelege und verstehen sich super. Bis auf die ein oder andere Streitigkeit zwischen Geschwisten ) Beim scrollen durchs Internet und hier auf der Seite habe ich viele interessante Farbschläge gesehen, unter anderem graue oder lila Wellis. Was meint ihr, sind solche Farbschläge sehr überzüchtet oder ist das inzwischen eh alles egal? Habe auch bereits wildfarbene Wellis gesehen, die auch sehr schön sind Farbe wäre mir bei Aufstockung jetzt nicht extrem wichtig, aber wenn es Farbschläge gibt, die einfach schon prädestiniert sind für Krankheiten möchte ich mir ehrlich gesagt ungern zulegen Habe allgemein Angst, dass der Plan nach hinten losgehen könnte und ich am Ende mit kranken bzw. im schlimmsten Fall verstorbenen Wellis da stehe

    Hoffe das ist nicht allzu wirr und ihr könnt mir vielleicht ein paar Denkanstöße geben.

    Liebe Grüße
    Budgie24 ​​​​​​​​​​​​​​​​

  • Kostenlos bei Welli.net registrieren

      Werbung nur für Gäste


    #2
    Ich hatte einen schneeweißenWelli,der wurde 15 Jahre und starb an Altersschwäche,genauso wie ein blauer Welli. Ein gelb/grüner wurde nur 4 Monate. Ich glaube es hat nicht unbedingt etwas mit der TFarbe zu tun,aber ganz viel mit der Unterbringung und der Ernährung.

    Kommentar


    •   Werbung nur für Gäste


      #3
      Hallo Budgie,
      im Laufe von fast 40 Jahren hatte ich viele Wellis. Eine bunt gemischte Truppe von Hansi-Bubis, Halbstandards, grüne, blaue, gelbe, aber keine weißen. Sie sind teils über 10 Jahre alt geworden, teils in den ersten beiden Lebensjahren verstorben. Daher kann ich leider keine Auskunft geben, welche Farbschläge länger leben oder schneller krank werden. Meine jetzigen Wellis stammen aus einer Außenvoliere, ich habe den Eindruck, dass sie robuster sind, als die Tiere, die ich bisher hatte. Sie sind mit Wellis, die Megas hatten, in Kontakt gekommen und bisher (ich klopfe mal auf Holz) sind beide gesund und munter. Gutes Futter und Pflege hatten alle meine Wellis. Aber es kann sein, dass ich sensibler darauf reagiere, wenn ich den Eindruck habe, dass einer meiner Heinis anders als sonst ist, dann gerate ich oft ins schwitzen und sehe mich schon ins Taxi springen, um zum vkTA zu sausen. Seitdem ich hier im Forum unterwegs bin, bin ich informierter und mache einiges anders als früher.
      Vor einiger Zeit gab es schon einmal eine Diskussion über die Lebenserwartung von Wellis. Soweit ich es noch weiß, wurde falsche Züchtung (Inzucht, fehlende ärztl. Kontrolle, falsches Futter u.s.w. das frühe Versterben < verantwortlich gemacht.

      Ich wünsche Dir und Deinen Wellis alles Liebe und Gute und hoffe sehr, dass Du passende Partner für Deine Flauschis findest.

      Viele Grüße

      Silvia und Heinis .

      Kommentar


        #4
        Hallo Budgie24,

        ich denke auch, dass es nichts mit der Farbe des Wellis zu tun hat, ob sie früher oder später von uns gehen. Manche haben vielleicht eine angeborene Krankheit, manche sterben auch leider einfach wegen eines Tumors etc. Meiner Meinung nach hat es also überhaupt nichts mit der Farbe des Welli zu tun.

        Du kannst, wie ich finde, gerne eine Männer-WG finden, aber das ist dir überlassen. Wenn du findest, dass sich deine Jungs neue Partner wünschen, dann kannst du dir natürlich neue Wellis für die beiden anschaffen. Wellis sind ja eh Schwarmtiere, also wird es ihnen schon nicht schaden ?.

        Ich hoffe, ich konnte dir behilflich sein.

        Liebe Grüße
        Yannis

        Kommentar


        •   Werbung nur für Gäste


          #5
          Hallo Budgie24,

          ich bin der Meinung, dass Wellis, die in Aussengehegen aufgewachsen sind, schon etwas robuster sein KÖNNEN, aber ich würde das nicht der Farbe oder Zuchtform (Hansi-Bubi, Halbstandard, Standard usw) zuschreiben.
          Ich denke auch, dass Wellis dennoch teilweise sehr empfindlich auf allerlei Haltungsfehler reagieren können, vor allem in Bezug auf Hygiene.

          Ich hatte früher zwei Hansi-Bubis, eine davon eine rezessive Schecke, die andere einfach nur grün. Die Schecke ist leider (aus für mich völlig unbekannten Gründen) bereits nach ca. 5 Jahren gestorben. Die Grüne ist 10 Jahre alt geworden und hatte leider eine Infektion (ich weiss nicht mehr, ob es Megas waren). Sie hatte mit später mittlerweile 3 anderen Wellis zusammengelebt, von denen einer ebenfalls nach ca. 6 Jahren plötzlich gestorben ist. Die anderen zwei Übrigen hatte ich anschließend mit einem Alter von 7 Jahren in eine Voliere abgegeben, weil ich nicht wollte, dass nachher wieder einer alleine übrig bleibt.

          Und jetzt habe ich nach 10 Jahren wieder Wellis, zwei australische Schecken. Die haben aus der Aussenvoliere, die sie mit einer Grasssittich-Art geteilt haben, leider Spulwürmer mitgebracht, aber das haben sie auch überstanden.

          Ich denke, man kann also nicht genau ausmachen, welche Art besonders robust ist sondern es liegt wohl größtenteils an den Bedingungen, die man ihnen gibt.

          Zuletzt geändert von cyberkauz; 24.01.2023, 22:19.

          Kommentar


            #6
            Guten Morgen zusammen,

            vielen Dank für eure Antworten
            Finde es sehr interessant, wie eure Erfahrungen so sind und das es anscheinend wirklich immer vom jeweiligen Vogel abhängt. Irgendwie schade, dass man den kleinen Wellis viele Sachen nicht unbedingt ansieht und einige Krankheiten nach Jahren einfach so ausbrechen

            Meine beiden Geier bekommen das bestmögliche Futter und Hygiene wird hier auch groß geschrieben. Also hier ist es sauber, aber nicht steril. Und natürlich den ganzen Tag Freiflug im eigenen Zimmer
            Mal gucken, ob sich in den nächsten Monaten WG-technisch was ergibt. War bisher nur eine Idee und leider gibt es auch nur süße und bildhübsche Flauschis auf diesem Planeten, die alle mit Knopfaugen gucken Da kann man nicht sehr schwer entscheiden und das Risiko von Krankheiten will mir nicht ganz aus dem Kopf :/

            Liebe Grüße
            Budgie24

            Kommentar


            •   Werbung nur für Gäste


              #7
              Versuche Dich zu entspannen,die Tiere können krank werden,sie müssen es aber nicht. Lasse Dir nicht die Freude an diesen bunten Federkugeln verderben. Bevor Du ein Tier aufnimmst,schaue es Dir ganz genau an,achte auch Krankheitszeichen und schaue auch auf das Gefieder. Lasse Dir nicht einreden,das ein Vogel erst das fliegen erlernen muss,achte auf eine saubere Kloake und auf glänzende Augen.

              Kommentar


                #8
                Hallo,

                ich habe mal gelesen, das Spangle robuster seien und Chancen haben, ein höheres Lebensalter zu erreichen.
                Ob da was dran ist, weiß ich nicht!

                Fakt ist, mein ältester Welli war weiblich und ein Spangle in hellgrau. (15 Jahre)
                Mein zweitältester ein Hahn, Spangle türkis. (15 Jahre)
                Dann folgen noch 2 Spangle, ein doppelfaktoriger AS Blaureihe und ein normal hellgrüner wildfarbener.
                Das sind meine Rekordhalter.

                Der Rest wurde 2 - 4 - 6, höchstens 8 - 9 Jahre alt, oder starb sogar vor 2 Jahren.
                Allerdings braucht es auch einen vk TA, ohne diesen ist die Lebenserwartung eh geringer.

                Das sind meine Ergebnisse aus 49 Jahren Wellihaltung.
                Spangle sind ja ein relativ junger Farbschlag, die gab es vor dem Jahr 2000 noch gar nicht bzw waren anfangs noch sehr selten.

                Zuletzt geändert von tiefflieger; 25.01.2023, 19:05.
                LG von den Tieffliegern und ihrer Körnchengeberin Corinna

                Kommentar


                •   Werbung nur für Gäste


                  #9
                  Hallo Corinna tiefflieger ,

                  das ist sehr interessant.

                  Dann folgen noch 2 Spangle, ein doppelfaktoriger AS Blaureihe und ein normal hellgrüner wildfarbener.
                  Wie alt wurden diese 4 ?

                  Liebe Grüße von Fannys gefiederten Freunden mit Felo Susanne

                  Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

                  Kommentar


                    #10
                    Meine beiden Ältesten wurden 13 Jahre alt. Ich habe sie im gleichen Jahr bekommen und sie starben auch 13 Jahre später im gleichen Jahr.

                    Die Henne war Opalin Hellgrün und der Hahn ein australischer Schecke in Hellblau.



                    Liebe Grüße von Fannys gefiederten Freunden mit Felo Susanne​

                    Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

                    Kommentar


                      #11
                      Ich persönlich finde ja auch den einen oder anderen "moderneren" Farbschlag ganz toll aber mich hemmt auch immer etwas mir einen zuzulegen.
                      Wenn Züchter auf Biegen und Brechen einen bestimmten Schlag verbessern wollen (Was absolut OK ist, so natürlich von einem Züchter gewollt ist und in vielen vielen Fällen auch absolut mit rechten Dingen vor sich geht) habe ich oft Angst, dass durch dieses Reinzüchten auch mal an wen Falschen geraten könnte, der vielleicht über Generationen hinweg Defekte mit in seine Würfe züchtet. Anfälligkeiten für Krankheiten (Leberprobleme, Tumore etc.)
                      Auf der anderen Seite... welcher Welli ist heutzutage nicht überzüchtet!

                      Anfälliger an sich sind Albinos und Lutinos - aber auch ich habe mich für eine Lutinohenne entschieden.
                      Dass es bei der Größe und Züchtung der Schauwellis Probleme für den Vogel geben kann ist ja bekannt. Die Lebenserwartung hier ist genrell etwas niedriger.
                      Kaufen würde ich mir keinen Standard. Sollte mir mal einer vor die Füße fallen... verliebe ich mich viellecht dennoch

                      Alles kann, es muss aber nichts passieren.

                      Nach langer Pause habe ich auch erst seit ca. 9 Monaten wieder Wellis und trotz der Aufnahme von 4 Abgabevögelchen aus den verschiedensten Situationen sind alle ( Toi Toi Toi) bis heute kerngesund.

                      Am Ende kann man sie nur lieb haben und es ist gut zu wissen, dass nicht einer nur eine geringe Lebenserwartung hat. Deswegen ist es auch für mich eigentlich nur eher Kopfsache als dass ich es belegen oder aus Erfahrtung berichten könnte, dass manche Farbzüchtungen anfälliger sind.

                      Kommentar


                      •   Werbung nur für Gäste


                        #12
                        Danke für eure rege Beteiligung
                        Finde das super interessant, wie so die Erfahrungen sind.

                        Kommentar


                          #13
                          Ich wünsche mir, dass ausschließlich und nur noch "back to nature" gezüchtet wird.

                          Das heißt: kleine Bush budgies, die auch im Outback überleben würden, vital, langlebig und "langweilig" hellgrün.

                          Ich brauche keine Rainbows, keine Blackwings und erst recht keine Standards. Letztere finde ich persönlich auch noch deutlich weniger schön als ... normale Wellis eben.

                          Blackwings beispielsweise sind sehr schöne Vögel, aber bei diesen beschleicht mich schon das Gefühl: Sind das Wellis? Die sehen fast aus wie eine andere Vogelart. Mini Tauben oder so.

                          Für mich gibt es nichts Schöneres als die normale wilde Welli-Wellen-Rücken-Zeichnung eines Wellensittichs.

                          Ich brauche keine Spangles und keine Black Wings. Wellis, die gesunde Gene haben, wären schön

                          Ich habe selbst 3 Spangles und eine kleine Henne, in der mit Sicherheit ein Standard mit drin steckt (akut verliebt und mitgenommen).

                          Trotzdem habe ich für die nahe Zukunft anderes im Sinn als dieses massenhafte Verändern eines wunderschönen Wildvogels zu unterstützen.

                          Sie werden demnächst noch Bourkesittiche und Wellis kreuzen, um endlich den gewünschten roten Welli zu bekommen ...

                          Nach meinen letzten Verlusten im Schwarm habe ich schon versucht, einen bush budgie (Welli, der so nah wie möglich an den wilden kleinen Australiern dran ist) zu bekommen. Es war zeitnah nicht möglich.
                          ​
                          Aber ich behalte dies im Blick und hoffe auf neue vernünftigere Entwicklungen. Die Hoffnung bleibt (auch wenn jetzt jeder Depp - sorry - im Schuppen Wellis züchten darf).


                          Liebe Grüße von Fannys gefiederten Freunden mit Felo Susanne





                          Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

                          Kommentar


                            #14
                            Hallo Fanny,

                            ungefähr das war auch meine Überlegung. In der Theorie müssten die wildfarbenen Wellis doch "robuster" sein und gesünder. Ich finde es schade, dass heutzutage viel nach Farbe und nicht Gesundheit gegangen wird. Und mit "jeder Depp im Schuppen" kann ich dir nur zustimmen. Habe neulich bei den berühmten Kleinanzeigen Dinge gesehen, die lassen einem das Herz bluten. Sage nur aufgeschnittene Erdnussdose als Futternapf
                            Meint ihr, dass gelb-grüne australische Schecken noch halbwegs was mit den Original Wellis zu tun?

                            Kommentar


                            •   Werbung nur für Gäste


                              #15
                              Werbung nur für Gäste

                              Meint ihr, dass gelb-grüne australische Schecken noch halbwegs was mit den Original Wellis zu tun?​
                              Leider nicht unbedingt. Es gibt ja auch Standards in dieser Farbgebung. Die haben eine geringere Lebenserwartung. Du bauchst schon einen Züchter, der auf Gesundheit und Langlebigkeit züchtet. Ich hab noch keinen gefunden, der mich diesbezüglich überzeugt hat.


                              Liebe Grüße von Fannys gefiederten Freunden mit Felo Susanne

                              ​

                              Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X