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Dritter Welli innerhalb eines Jahres gestorben... Tipps?
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braucheeinenvogel
Küken- Besitzt keine Vögel
Kann mir einer von euch eine Einschätzung geben? Sind Hefen heilbar bzw würdet ihr wieder wellis dazu setzen?
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Hallo,Zitat von braucheeinenvogel Beitrag anzeigenKann mir einer von euch eine Einschätzung geben? Sind Hefen heilbar bzw würdet ihr wieder wellis dazu setzen?
genau diese Frage stellte sich mir auch. Ich habe mit meinem vkTA darüber gesprochen, er riet mir, einen neuen Welli zu besorgen. Er hat mir erklärt, dass viele Wellis bereits Pilzerkrankungen in sich tragen, es aber nicht zwingend zu einem Ausbruch, bzw. Schub kommen muss, wenn der neue Welli gute Abwehrkräfte hat. Mit etwas Grummeln im Bauch habe ich den neuen Welli aus einer Außenvoliere gekauft, ihn untersuchen lassen und dann zu dem anderen hinzu gesetzt. Der andere Welli ist dann nach ca. 6 Wochen an Megas gestorben und so kam es, dass ich wieder einen neuen Welli kaufte. Und das ist gestern vor 2 Jahren gewesen. Meine beiden Wellis sind putzmunter und ich habe keinen Grund zur Sorge. Als "gebranntes Kind "bekommen sie jedoch kein Obst. sondern nur frische Kräuter und Möhrengrün. Im Sommer dann auch wieder Süßgräser. Gelegentlich gebe ich ihnen Thymiantee, statt Wasser.
Du solltest also Deinen Welli nicht mehr alleine lassen, auch kann es sein, dass er bei einem Partner aufblüht und ein glücklicher Welli hat sicher auch ein besseres Immunsystem, als ein einsamer und trauriger Welli.
Alles Gute.
Viele Grüße
Silvia und Heinis
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braucheeinenvogel
Küken- Besitzt keine Vögel
Danke für die Rückmeldung. Obst ist definitiv vom Menü gestrichen. Ich schaue dann mal im örtlichen Tierheim nach Verwandtschaft für ihn.
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Gast
Oder schau doch mal hier unter "Vermittlung", evtl. ist dort auch ein kleiner Schatz, der auf ein neues Heim wartet.Zitat von braucheeinenvogel Beitrag anzeigenDanke für die Rückmeldung. Obst ist definitiv vom Menü gestrichen. Ich schaue dann mal im örtlichen Tierheim nach Verwandtschaft für ihn.
Alles Gute und bitte berichte weiter, bin echt gespannt.
Viele Grüße
Silvia und Heinis
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Gast
Menschen haben keine Pilze in sich und auch keine anderen Arten von Krankmachenden Mikroorganismen.Zitat von Momo73 Beitrag anzeigen
Das mit den Krankheiten (Pilze) ist ja bei Menschen auch so. Meist hat man alle diese Pilze irgendwie in sich. Aber nur, wenn das Immunsystem schlapp macht, gewinnen die bösen Pilze an Überhand und man wird krank davon.
Was Krankheiten bei Wellis angeht bin ich inzwischen ganz schön ernüchtert. Meine Erfahrung mit zwei sehr guten vk TÄ bzw. der Vogelklinik hier ist:
Viel Lärm um nix. Meist kostet es Unsummen, der Welli wird dann noch ein paar Monate am Leben erhalten und im Endeffekt ist es aber seltenst echt eine echte Lebensverlängerung, die es auch 'wert' ist.
Ich mag alle meine Wellis und will nicht, dass ihnen ein Leid geschieht, aber die Qual immer bei den TÄ. Ob es da nicht manchmal besser ist einfach zu warten, bis es vorbei ist. Vorausgesetzt der Welli leidet nicht sichtlich. Das Problem ist ja eben, dass die Wellis Krankheiten so toll verstecken und dahilft dann echt nur wiegen!
Wir sind ständig von ihnen umgeben und natürlich wollen sie in uns rein, denn wir bieten alles, was diese lieben: Nahrung und wärme.
Doch neben unserem Immunsystem bietet unser Körper eine richtige Mauer: unsere Haut, Nasen- und Schamhaare, unsere Tränen, wenn wir Husten oder niesen, selbst unser Urin beim pinkeln schwämmen Krankheitserreger aus dem Körper fort.
Hinzu kommt, dass wir mit manchen Bakterien eine Lebensgemeinschaft (Symbiose) eingehen.
Unsere Magensäure, Darmflora und bei uns Frauen die Scheidenflora beinhaltet Bakterien, die Krankheitserreger abtöten und denen wir im Gegenzug Wärme, Nahrung und Schutz bieten.
Pilze gehören im Gegensatz zu Bakterien aber nicht zu uns.
Gänzlich böse sind sie aber auch nicht.
Allein Hefegebäcke, Backhefe, Schimmelkäse oder Esspilze wie Champions und auch Bier sind Beispiele wie sehr wir von Pilzen umgeben sind, diese sogar gern zu uns nehmen und uns nicht krank machen (Bier sei mal dahin gestellt).
Die Pilze, die aber bei uns immer Mykosen = Pilzerkrankungen hervor rufen sind Fadenpilze, Hefen- und Schimmelpilze.
Deswegen ist es wichtig zu wissen, wenn z.B. am Brot nur ein kleiner Fleck von Schimmel zu sehen ist, dass in wahrheit das gesamte Brot bereits verschimmelt ist und auch, das "was noch gut aussieht" eigentlich bereits schlecht ist, denn wenn man das dauernd essen würde, ruft das Krebs und schwerste Lebererkrankungen hervor.
Mit deinen Tierarzt Erfahrungen tut mir das sehr leid.
Nichts desto trotz würde ich das nochmal überdenken, ob das abwarten, bis das Tier stirbt, wirklich eine Lösung im sinne des Tieres darstellt.
Stress ist jeder Krankheit an sich schob und jeder der mal richtig fett Krank war, weiß wie hundeelend man sich fühlt.
Krankheiten kann man heilen, sollten diese langanhaltend sein (Chronisch) lassen sich all zu oft diese Mithilfe von Ernährungsanpassung und Medikamenten lindern und das Leben dennoch Lebenswert machen.
Sollte die Erkrankung so schwerwiegend sein, können unsere Haustiere sich doch unglaublich glücklich schätzen, dass diese nicht wie wir Menschen leiden müssen unter ihre Erkrankung, bis sie irgendwann die Krankheit umbringt.
Die Menschen, die z.B. an Krebs erkrankt sind und der nicht mehr heilbar ist, leiden oftmals sehr sehr lange unter starken Schmerzen und quälen sich ganz furchtbar, bis dann irgendwann nach Tagen, Wochen oder Monaten der erlösende tot Eintritt.
Diese Qual können wir unseren Tieren Mithilfe von Tierärzten ersparen und leider ist es einfach auch Fakt, dass ein Erkrankten Tier ohne Tierärztliche Hilfe von selbst nicht mehr gesund werden kann.
Wenn du eine Erkrankung, die eigentlich heilbar wäre, nicht heilen lassen möchtest und du den langsamen tot der Tiere bereit bist in Kauf zu nehmen, obwohl sie mit Therapie wieder genesen würden, würde ich dir ans Herz legen, Abstand von der Tierhaltung zu nehmen, denn das ist ungerecht und sicher nicht im Sinne des Tieres, dass dann durch fehlender Tierärztlicher Behandlung ausnahmslos immer dann Qual und tot geweiht ist.
Bitte überdenke deine Gedanken nochmal, ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass das im deinem Sinne ist.
Wegen der Kotprobe.
Da diese nicht im Kühlschrank gelagert wurde, sondern im Zimmer, würde es mich nicht verwundern, wenn die krankmachenden Hefepilze durch die Raumtemperatur gewachsen sind und bei richtiger lagerung im Kühlschrank eigentlich gar keine gewachsen wären.
Die untersuchung und das Ergebnis : minimal Hefepilze, ist eigentlich nichts sagend und nicht verwendbar.
Um ein richtiges Ergebnis zu erfahren, müsstest du theoretisch erneut 3 Tage Kot sammeln, diese Proben aber wirklich jedes mal nach sichern ins Kühlschrank stellen und dann schnellst möglich beim Tierarzt zur Auswertung hin bringen.
Erst das Ergebnis gibt zuverlässig Aufschluss darüber, ob tatsächlich krankmachende Hefepilze noch da sind.
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Momo73
Ist in der Jugendmauser- weiblich
- in München
- 2 Wellensittiche
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Lori, Milly
Hi Nem,
das ist leider nicht richtig, das mit den Pilzen.
Kannst ja mal im Netz nachlesen.
Es geht halt immer um die Menge/ das Gleichgewicht. Jeder von uns kann Pilze in sich haben, z.B. im Mund. Ist aber egal, wenn das Gleichgewicht erhalten bleibt, so auch bei den Bakterien.
Das mit dem TA solltest du schon jedem selbst überlassen.
Ich habe nie gesagt, dass es grundsätzlich falsch ist hinzugehen. Ich kann aber nach 20 Jahren Wellihaltung - wie viele das waren, kannst du in meinen Welliprofilen sehen - sagen, dass weder die hervorragende Vogelklinik hier, noch die vk TÄ hier mit sehr gutem Ruf meinen Wellis je helfen konnte. Es war immer so, dass das Leid verlängert wurde. Und nach einigen Wochen der Tod dann von selbst eintrag. Und das für viel Geld. M.E. sind die Wellis inzwischen so 'krank' gezüchtet, dass die meisten ja auch echt nur 5 oder 6 werden.
Einschläfern, dass kann jeder TA, der ein wenig Erfahrung.
Gerade, wenn man Empfehlungen schreibt, muss man sehr vorsichtig sein. Was jmd schreibt und wie er es meint, ist im schriftlichen oft missverständlich, finde ich.
VG. Momo73.
Zuletzt geändert von Momo73; 17.02.2023, 16:42.
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Die sind doch aber nicht nützlich, eine Besiedlung mit Pilzen ist immer nicht gesundheitsfördernd.
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass beim Wellensittich Hefepilze im Kot normal sind, bin aber auch kein Vogelexperte.
Bisher war immer, wenn das Labor was anzüchten konnte an Krankheitserreger, dann wurde das auch behandelt, bis es nicht mehr nachweisbar war.
In dem Fall schätze ich aber das durch die falsche Lagerung der Nachweis falsch positiv war.
Mit deiner Einstellung, da rede ich dir nichts ein, geschweige denn, dass ich dir was vorschreiben wollen würde.
Nur meine Erfahrungen sind ganz andere wie deine und wenn du mal im Krankheits-Ufo lesen würdest, würdest du feststellen, dass Krankheiten sehr wohl heilbar sind und bei dir und deinen Tieren aber wohl leider gewaltig was schief gelaufen sein muss.
Aber das mag ich nicht beurteilen, denn dabei war ich schließlich nicht, nur "normal" liest sich das bei dir irgendwie auch nicht, dass jedes mal der tot eintraf.
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Das stimmt so nicht, auch Pilze und Einzeller gehören zur Haut-/Schleimhautflora des Menschen, wenn auch in geringerer Anzahl als Bakterien. Und wir alle tragen eine Vielzahl an potentiell krankheitserregenden Mikroorganismen in uns, die aber erst dann zu Krankheitserregern werden, wenn sie sich übermässig vermehren (wenn das Gleichgewicht gestört ist, nach einer Antibiotika-Behandlung z.B. und andere Mikroorganismen zu stark reduziert sind) oder wenn sie an falsche Stelle gelangen, z.B. Eschericia coli in die Harnblase oder eine Wunde.Zitat von Nem Beitrag anzeigen
Menschen haben keine Pilze in sich und auch keine anderen Arten von Krankmachenden Mikroorganismen.
Was die Einstellung von Momo zu TA-Behandlungen an geht - ich finde, da ist schon einiges richtig dran, an dem was sie zu dem Thema sagt.
Wie überall gibt es eben nicht nur schwarz und weiss. Sicher gibt es Situationen, wo es absolut richtig und hilfreich ist, zum TA zu gehen, aber oft ist es auch einfach nur Stress und zusätzliches Leid für das Tier, immer wieder für den Tierarzt eingefangen zu werden, diverse Untersuchungen über sich ergehen zu lassen und zuhause täglich Medikamente eingeflösst zu bekommen - die im Normalfall ja auch nicht nebenwirkungsfrei sind. Und es ist eben so, daß viel auf Verdacht, z.B. mit Antibiotika, behandelt wird, was dann auch noch, wie von dir so gut beschrieben, Resistenzen fördert. -Und es ist auch so, daß sehr viele Dinge einfach nicht durch Behandlungen heilbar sind, so daß der Vogel wahrscheinlich mehr davon hat, wenn man ihn leben lässt, solange er noch am Leben teilnehmen kann und mag und irgendwann einschläfern lässt, wie wenn man vorher noch zig verschiedene Therapien versucht.
Zum eigentlichen Thema: "Brauche einen Vogel" deine verstorbenen Wellis waren ja, wenn ich richtig gelesen habe, schon in recht fortgeschrittenem Alter, zumindest die zwei, von denen du es weisst, da kann das leider auch mal passieren, daß mehrere in einem Jahr gehen müssen. Das ist traurig, aber definitiv kein Grund dir Sorgen zu machen, daß du etwas falsch machst!
Zu reflektieren, wo man selbst etwas besser machen kann, ist nie ein Fehler, aber was bei dir passiert ist, würde ich unter "normalem Lauf des Lebens" verbuchen.
Alles Gute weiterhin!
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Bonnie333
Küken- weiblich
- Besitzt keine Vögel
Ich hatte vor ca. 7 Jahren das erste Mal mit Megabakterien zu tun. Damals wurde dringend davor gewarnt, weitere Vögel dazu zu setzen, da die Megas ja sooo ansteckend seien.
Der betroffene Vogel ist damals leider gestorben. Aber nicht an einem akuten Megaschub. Sie hatte eine gutes Gewicht und hat nicht gewürgt.
Die Schwarmkollegen sind nicht daran erkrankt.
Ihr Partnervogel ist 6 Jahre später mit 14 Jahren verstorben.
Jetzt haben wir einen Neuzugang und beim 2. Tierarztbesuch gab es jetzt auch die Diagnose Megas und Ampho. Dazu Antibiotika. Im Kot hat der TA keine Megas gesehen, aber er sieht andere Symptome.
Ich glaube mittlerweile, dass die Megas sich auf eine andere, bestehende Grunderkrankung "aufsetzen", genauso wie Bakterien.
Hab ich dem TA auch gesagt, er hat zugestimmt.
Also möglichst schnell einen Partnervogel dazu holen.
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braucheeinenvogel
Küken- Besitzt keine Vögel
Ich hatte die letzten Monate leider keine Zeit um ein Update zu verfassen.
Emi ist Gesund. Nachdem ich erneut eine Kotprobe über drei Tage gesammelt hatte und diese diesmal im Kühlschrank zwischengelagert hatte, konnte die Tierärztin keine weiteren Pilze im Darm feststellen. Er hat auch wieder Gesellschaft, dazu habe ich ihm drei Wellis aus dem örtlichen Tierheim geholt. Somit habe ich jetzt einen Schwarm aus zwei Weibchen und zwei Männchen. Die vier vertragen sind relativ gut, wobei ein Weibchen und ein Männchen noch nicht so richtig als Päarchen interargieren wollen (im Gegensatz zu Emi und der neuen).
Danke für die Hilfe und das Feedback hier im Forum.
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Gast
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Hallo,
das ist schön, dass Emi gesund ist und nun wieder neue Freunde hat. Mit der Pärchenbildung ist es oft so, dass es nicht läuft, wie man es gerne hätte. Aber auf jeden Fall sind Artgenossen wichtig und nun kann Emi wieder glücklich sein.
Alles Gute und viel Freude mit dem kleinen Schwarm.
Viele Grüße
Silvia und Heinis
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