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Henne brütet unbeabsichtigt in Kommode

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    Henne brütet unbeabsichtigt in Kommode

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    Hallo,
    ich bin neu hier und hab direkt mal ein Anliegen.
    Wir haben 6 Wellis, alle nach und nach aus dem Tierschutz adoptiert.
    Eine unserer neueren Hennen, hat sich schon sehr schnell (ca. 2-3 Wochen) mit einem unserer Hähne zusammengetan, was erstmal sehr schön ist zu sehen und ein gutes Gefühl gibt
    Sie hat sich aber nun auf sehr kreative Weise in unserer Kommode zum brüten eingenistet (durch das Loch auf der Rückseite zum befestigen an der Wand). Zudem hat sie auch schon zwei Eier gelegt. Diese haben wir auch bereits abgekocht ABER, man liest ja so einiges….
    Zum Beispiel, dass brütende Hennen nur noch zum Kotabsatz kurz raus kommen und von den Hähnen gefüttert werden (habe ich auch schon beobachtet), zumal das Gelege (4-6 Eier) ja aktuell dann noch nicht komplett ist und eventuell noch 2-4 Eier folgen werden.
    Es stellt sich also die Frage wann die restlichen abgekocht werden können, ohne sie direkt zu stören.
    Ich habe, Gott sei Dank, gerade eben Glück gehabt und hab gerade den Moment abgepasst, als sie draußen war und konnte das zweite Ei abkochen.
    Läuft das in der Regel so bei ungewollter Eiablage?
    Sehr ungern würde ich sie einfach aus der Kommode rauswerfen oder das Loch verschließen sodass sie eventuell Panik bekommt oder die Eier einfach wegnehmen, auch hinsichtlich Legezwang und/oder Legenot.
    Ich bin ein bisschen ratlos, falls sie jetzt tatsächlich noch mehr Eier legt und den ganzen Tag drinnen bleibt.
    Kennt sich da eventuell jemand aus?
    Viele Grüße

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    #2
    Ich würde die Kommode entweder entfernen oder das Loch schließen. Du kannst der Henne auch Kundsteier hinlegen,sie bebrütet sie und stellt dann fest,das nichts kommt,sie schmeißt sie dann runter oder verlässt das Gelege. Für mich liest es sich,als wenn Du aber gar nicht so abgebeigt bist,Welliküken zu bekommen. Kennst Du Dich mit der Versorgung einer brütenden Henne aus? Was machst Du,wenn sie die Kücken nicht versorgt?

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      #3
      Hm, nein Küken wollen wir nicht da kennen wir uns zu wenig aus.
      Ich will halt nur vermeiden, das sie neben dem Stress des Umzugs aus dem Tierheim und dem Akt des eierlegens und produzierens nicht auch noch ein Trauma bekommt weil sie nicht mehr brüten kann.
      Ich werde mal nach solchen Plastikeiern schauen.
      Danke

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        #4
        Hallo Constantin,

        ich habe viel Kontakt zu Züchtern gehabt, da meine Henne vor einigen Jahren ein Ei in einer Tasche abgelegt hatte. Die Züchter haben mir alle dazu geraten, die Henne ihr Gelege fertig legen zu lassen. Die Eier habe ich nicht abgekocht, sondern durch Kunsteier ausgetauscht. Die bekommst du in jedem Tiergeschäft. Die Henne merkt dann irgendwann, dass kein Leben in den Eiern ist und verlässt ihr Gelege. Dann solltest du schnellstmöglich das Loch verschließen.
        Was auch alle Züchter gesagt haben: eine Legenot entsteht NICHT, weil die Henne keinen Ablageplatz für ihr Ei findet. Dies ist eine Komplikation, die auch während der Brut im Brutkasten passieren kann und Ursachen sind zb ein zu weichschaliges oder zu großes Ei, dass im Eileiter steckt oder wenn die Eileiter nicht elastisch genug sind, oder die Henne noch sehr jung ist oder ein Mineralstoff-oder Vitaminmangel besteht.

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          #5
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          Hallo Steffi,
          Vielen lieben Dank

          Ja, wie gesagt man liest ja so einiges auch bzgl Sepia, das hab ich auch schon komplett gegen Muschelgrit ausgetauscht.
          Die Pieps sind ja schon recht empfindlich, deswegen die Unsicherheit.

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