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Tipps? Wellis vertrauen gewinnen.. HandZahm..

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    Tipps? Wellis vertrauen gewinnen.. HandZahm..

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    Hallo leute

    Ich habe schon seit Wochen 2 Wellis die ich gerne HandZahm bekommen will bzw. vertrauen gewinnen will.. Ich weiss nicht jede Wellensittich wird zutraulich.. und Wellis sind nicht für Kuscheln..
    aber ich will gerne das meine Wellis auf mein Hand kommen und von mir kein Angst haben..

    Jeden Tag füttere ich meine Wellis mit Kolbenhirse.. Hahn kommt manchmal direkt zum Kolbenhirse aber sehr Ängstlich.. wenn ich nur ganz wenig meine Hand bewege geht er paar schritte zurück -.- Henne hat noch mehr Angst.. Sie will direkt weg hauen wenn ich mit Kolbenhirse richtung ihr gehe.. dann kommt sie sehr langsam zum kolbenhirse...

    Wenn ich mit Laptop beschäftige sind sie in Ordnung.. Zwitschern und Spielen.. aber wenn ich Richtung Käfig gehe schon haben die wieder Angst und hören auf zu spielen und beobachten mich -.- Auch wenn ich Futter/Wasser wechseln will haben die sehr viel Angst

    Was kann ich extra tun damit die mir Vertrauen können? Was habt ihr gemacht?

    Mfg

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    #2
    Zitat von Memoli

    Wenn ich mit Laptop beschäftige sind sie in Ordnung.. Zwitschern und Spielen.. aber wenn ich Richtung Käfig gehe schon haben die wieder Angst und hören auf zu spielen und beobachten mich -.- Auch wenn ich Futter/Wasser wechseln will haben die sehr viel Angst

    Was kann ich extra tun damit die mir Vertrauen können? Was habt ihr gemacht?

    Mfg
    Hallo Memoli,

    hast du dir diesen Link schon mal durchgelesen? Da stehen viele Tipps drin. Deshalb schicke ich ihn dir mal, falls du ihn noch nicht kennst.

    Um das Vertrauen von Wellensittichen zu erlangen ist viel Geduld nötig nötig. Als Lockmittel eignet sich insbesondere Hirse denn diese finden sie sehr lecker.


    Du schreibst, dass die Wellis große Angst haben, wenn du dich dem Käfig näherst. Vielleicht steht der Käfig ja zu tief. Am besten steht der Käfig in Augenhöhe des Halters. Die Tiere haben weniger Angst, wenn sie sozusagen auf dich hinuntersehen können. Wo hast du den Käfig denn stehen? Vielleicht ist auch etwas mit dem Käfigstandort nicht in Ordnung.

    Den Standort des Käfigs oder der Voliere sollte man gut auswählen. Unter anderem muss auf Lichteinfall und mögliche Zugluft geachtet werden.


    LG

    sweet4

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      #3
      Hallo!

      Meine beiden Mitbewohner wohnen jetzt auch schon seit 4-5 Wochen bei mir. Meine Henne ist extrem ängstlich. Ich habe große Fortschritte mit einem reichhaltigen Futterangebot machen können, d.h. immer schön langsam das Futter anbringen, und morgens auch Körner mischen (meine bekommen einen Basic-Körnermix von einem sehr guten Hersteller und dann noch Grassamen dazu, bzw. eine Auswahl an Gräsersaaten). Ich mache daraus ein richtiges Ritual. Alles schön langsam, dass sie auch sehen "ah, die bringt uns das Futter!" Dann punkte ich mit roter Kolbenhirse, die ich in der Hand reiche. Wenn sie am Anfang scheu waren und Angst hatten, bin ich wieder weg gegangen. Meine Henne hat am Anfang schon stress gehechelt wenn ich nur in die Nähe des Käfigs gekommen bin. Nun frisst sie aus der Hand. Es war wie bei dir. Leider kann ich sie noch nicht greifen wie den Hahn, wenns zum Tierarzt geht. Ich hoffe, das kommt bald. Ich füttere jeden Tag Kolbenhirse aus der Hand. Besonders, wenn ich von der Uni wieder komme. Damit sie mit mir immer etwas positives verbinden, auch, wenn ich wieder auftauche nach längerer (Uni)Zeit. Dann gibts erstmal Kolbenhirse aus der Hand zur Begrüßung.

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        #4
        Käfig steht ca. im Augenhöhe... und Ich füttere auch jeden Tag mit Kolbenhirse aber meins ist Gelb nicht Rot.. Sind die anders?

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          #5
          Meine eine Wellifreundin und ich auch haben die Erfahrung gemacht, dass aus irgendwelchen Gründen die rote lieber genommen wird. Sie ist auch teurer. Ich habe keine Ahnung wieso. Aber die rote... da wird sogar meine ängstliche Henne zur Handfresserin. Die gelbe ist für meine.. .ganz nett. Wenn s nix anderes gibt. Die rote... da fliegen sie buchstäblich drauf vielleicht kann jemand mit mehr Erfahrung hier berichten, wieso das so ist. Meine Wellifreundin hat 4 Wellis, ich 2, und bei all unseren ist es so.

          Achte beim Kauf drauf dass die Körner gut aussehen. Ich habe hier im Forum gelesen, dass man drauf schauen sollte wegen Schimmel, wenn die zB zu lange gelagert ist. Ich schaue mir den Beutel immer nochmal an, bevor ich ihn in den Wagen lege, und greife nicht nur einfach zu. Wenn da irgendwie weiße Stellen dran wäre, würde ichs zurück legen. Ich hatte bis jetzt immer Glück und es war scheinbar nur Kolbenhirse im Beutel.

          Achja, was beim zähmen noch wichtig ist - nie die Geduld verlieren. Meine kommen auch von selbst noch nicht auf die Hand, aber wenn sie merken würden, dass ich unruhig bin weil ichs endlich wollen würde... das ist nicht gut. Wenn sie zahm werden, dann ist s schön, sonst ists auch gut.

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            #6
            Hallo,

            ich habe es ähnlich gemacht, wie loci. Ich habe, wenn ich mich ihnen mit der Kolbenhirse genähert habe, immer auf ihre Körpersprache geachtet, wenn sie ängstlich waren bin ich wieder zurück. Alles ganz langsam. Das kann unter Umständen eine Weile dauern. Mein Kloppo zum Beispiel, traut sich erst jetzt langsam, und er ist nun fast 9 Monate bei mir. Sheldon und Bulma wurden recht schnell zutraulich, und Emma, die gerade seit 2 Tagen hier ist, hat sich das von den Großen abgeschaut und kommt sofort. Wie du also siehst, ist jeder Welli anders und du musst da Geduld haben. Das wird schon.

            Meine sind übrigens scharf auf beide Hirsesorten, daher wechsel ich immer ab. Welche deine lieber mögen, musst du für dich ausprobieren. Ich habe immer zuerst Hirse mit in den Käfig / Quarantänekäfig gehangen, zum kennenlernen und auf den Geschmack kommen, dann erst nur noch aus der Hand angeboten.

            "Übst" du denn mit ihnen IM Käfig? Das könnte vielleicht auch daran liegen. Der Käfig ist der sichere Rückzugsort, hantiere darin bitte nur wenn es notwendig ist, wie zum Beispiel zum Wechseln von Futter und Wasser. Sauber machen kann man gut, wenn die kleinen Freiflug haben, so mache ich es zumindest immer!

            ich kann verstehen, dass es nicht sooo toll ist, wenn die kleinen solche Angst haben, aber du wirst sehen, mit ein wenig Geduld und Zuneigung und viiiiiel Kolbenhirse wird das schon

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              #7
              Was ich noch dazu sagen würde: Kolbenhirse ist sehr energiereich. Wenn deine Wellis normalgewichtig sind, passt das. Mein einer neigt aber dazu, etwas zuzulegen, da er auch flugunfähig ist, daher muss ich beim ihm etwas mäßiger die Hirse geben. Sonst rollt er irgendwann statt zu klettern Aber wie erwähnt - wenn bei dir alles im Normalbereich ist, dann passt das. Ich würde es halt nur zum "arbeiten" nehmen und nicht jeden Tag 3 Kolbenhirsen für 2 Vögel in den Käfig hängen, übertrieben gesagt.

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                #8
                Ja Ich habe bis jetzt immer im Käfig Kolbenhirse gegeben weil ich hab gelesen das man auserhalb kein Futter geben sollte damit die auch zurück zum Käfig gehen

                Ich werde demnächst Rote Kolbenhirse auch versuchen

                Was meint ihr mit "zurück gehen wenn die nicht wollte" meint ihr aufhören mit kolbenhirse für diese tag oder paar minuten warten und dann wieder versuchen?

                Wie lange "Arbeitet" ihr denn mit Wellis? Ich gebe Morgens ca. 5 min und Arbends wieder ca. 5 min

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                  #9
                  Ich denke das kommt auf die täglich verfügbare Zeit an. Als Studentin habe ich davon reichlich. Zwar habe ich immer was zu tun. aber lernen kann ich in der Uni und auch daheim. Wenn ich daheim lerne, betüddel ich die Wellis zwischendurch immer mal wieder - sofern sie nicht schlafen. Habe ich einen normalen 10h-Tag in der Uni, gebe ich gleich nach dem Wiederkommen sofort kolbenhirse auf der Hand und stelle mich dann auch mal länger an den Käfig - das gibt auch Armmuskeln, wenn man ständig die Kolbenhirse so lange in der Hand aufrecht hält Und wenn die beiden gerade in ihrer akiven Phase sind - ob ich nun ganztags da bin oder nur abends - gehe ich ab und an mal wieder hin und rede mit ihnen, einfach so ungezwungen. Schaue dabei mal in die Näpfe rein, ob alles ok ist, oder Dreck im Trinknapf ist, lüfte, also schaue auch mit den Augen umher, und starre sie nicht an. Dabei die Regel anwenden, sie nie direkt mit beiden Augen anzustarren. Kopf lieber seitlich geneigt, denn ihre Fressfeinde haben wie wir auch paarweise, nicht seitwärts angeordnete Augen. Das Anstarren können Wellis ebensowenig leiden wie Hunde. Zumindest wenn sie neu sind. Ich merke auch - wenn sie sich beobachtet fühlen, trauen sie sich weniger als wenn ich so tue, sie zu ignorieren. Kolbenhirse würde ich nur 1x am Tag länger geben. Wenn du 2 Hungerhaken hast, kannst du ja auch morgens und abends was geben. Ich stelle mich dann auch so 5-10 Min an den Käfig. Während ich die Hirse reiche, rede ich immer wieder in sehr ruhiger Tonlage mit ihnen. Denn wenn ein Mensch nur am Käfig steht und nix sagt, oder hektisch redet, haben sie ja auch Angst. Meine zumindest. Immer schön ruhig zureden. Vllt den Namen öfter erwähnen. Einfach ruhig und völlig gelassen verhalten, als seist du die Ruhe selbst. Mich beruhigt dieses gezwungene ruihge Verhalten selbst sogar, wenn ich nach einem stressigen Tag heimkomme. Ich quassel dann meist sowas wie "na ihr beiden, alles klar bei euch? Habt ihr noch sauberes Wasser? Braucht ihr etwas frische Luft? Federchen? Paloma?" oder wiederhole, wenn die Henne auf ihrem Käfigbalkon sitzt öfter "komm raus, Paloma, trau dich!" einfach nur Smalltalk. Ich wollte auch ausprobieren ob sie dieses "komm raus" irgendwann wiederholt, wenns ständig kommt, ist aber noch nicht passiert..

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                    #10
                    Hui, schwierig zu erklären.
                    Bei mir kommen alle vier zum Futtern, Maxi sogar auf die Hand. Aber das hat Monate gedauert (bzw. der ganz kleine Merlin hatte es sich von den anderen abgeguckt und kam sofort an, als die anderen ankamen).
                    Damit sie die Scheu vor der Hand verlieren, habe ich am Anfang die Kolbenhirse so aufs Käfigdach gelegt, dass sie meine Hand nicht sehen konnten. Ich habe die Hirse aber festgehalten. Und langsam, Stück für Stück, kam immer mehr von meiner Hand zum Vorschein. Jetzt liegt die Hirse direkt auf meiner Hand, wenn ich sie ihnen hinhalte.
                    Aber, ganz wichtig: Es ist nicht schlimm, wenn keiner ankommt. Vielleicht ist die Hirse jetzt in diesem Moment für die Flauschis nicht so wichtig wie "Schwarmangelegenheiten", wie z.B. Fliegen, Brabbeln, Spielen. Einer, Moritz, kommt fast immer. Mittlerweile, wo wir "geübt" sind, halte ich mal die Hirse so für 2, 3 Minuten hin, wenn dann keiner kommt - egal.
                    Am Anfang stand ich aber auch länger da und wartete. Wenn sich einer traute und vorsichtig näher tapste, habe ich leise und beruhigend gesprochen. Ich bin am Anfang nicht "offensiv" losgegangen und habe ihnen die Hirse unter die Nase gehalten, erst, als sie mir schon sehr vertraut haben und nicht weghüpften, wenn ich mich näherte.
                    Denn das war der erste Fortschritt: sie haben gemerkt, dass von mir keine Gefahr ausging, ließen mich immer dichter an sich heran. Und als der erste Mutige angeflogen kam, um zu knabbern - da trauten sich auch die anderen.
                    Also, nicht aufgeben. Das Zauberwort heißt "Geduld"!

                    LG, Castor

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                      #11
                      Also ich würde lieber mehrer kürzere Einheiten a 5-10 Minutem empfehlen, sofern du das zeitlich einrichten kannst. So haben sie Zeit zum nachdenken, nach der "Übung", damit habe ich die besseren Erfahrungen gemacht.

                      Bei mir war alles etwas durcheinander, ganz am Anfang hatte ich ähnliche Probleme wie du. Das ist schon richtig, dass man außerhalb des Käfigs kein Futter anbieten soll, dabei geht es sich aber nur um das Hauptfutter, Leckerchen wie Kolbenhirse oder Frischkost kannst du auch ruhig draußen anbieten. So musst du bedenken, sie fühlen sich in ihrem "sicheren Heim" bedrängt, also bitte niemals IM Käfig üben.

                      Ganz am Anfang mit Kloppo und Fluffy wusste ich auch nicht so richtig wie, dementsprchend waren sie sehr scheu. Als dann Bulma und Sheldon hinzukamen, war es auch etwas blöd, sie kamen Anfang Dezember, wenn ich dann von der Arbeit kam, war es schon zu spät, es war schon dunkel und alle 4 im Käfig. Ja, aber dann um Weihnachten herum hatte ich Urlaub und mich intensiv mit ihnen beschäftigt. ich habe einen Kletterbaum für die, wo sie, wenn sie dort sitzen, ungefähr auf Augenhöhe von mir sind, sodass ich mich nicht verrenken muss um die Hirse anzubieten.

                      Ganz am Anfang habe ich mit ganzen Kolben gearbeitet, einfach aus dem Grund, weil sie länger sind, und die Hand somit ja weiter weg, wenn ich sie ganz unten anfasse. Ich habe den Kolben sichtbar vor mich gehalten und mich ihnen langsam genähert, habe sie ganz genau beobachtet. Wenn sie sich umgesehen haben nach dem Motto "Wohin kann ich flüchten?", bin ich stehen geblieben, wenn sie nicht ruhiger wurden, wieder einen Schritt zurück gegangen, solange bis sie wieder entspannt saßen. Dann bin ich wieder einen Schritt vor, und so weiter. Wenn sie zu ängstlich schienen, habe ich erst einmal gut sein lassen.

                      Irgendwann hat der erste dann an der Hirse geknabbert, nach und nach bin ich näher mit der Hand. Wenn das geklappt hat, habe ich meine andere Hand vorsichtig unter die Hirse gehalten, habe sie gaaaaaaanz langsam hinzugenommen. Wenn sie auch dabei keine Angst mehr hatten, habe ich die Hirse langsam zurückgezogen, sodass sie auf die andere Hand steigen mussten, um an die Hirse zu kommen, erst kam das erste Füßchen, irgendwann das zweite. Wieder einen Schritt weiter habe ich die Hand weiter weg gehalten, sie mussten also auf die Hand hüpfen um nun an die begehrte Hirse zu kommen.

                      Und nach einiger Zeit später konnte ich sie auch so weit weghalten dass sie schon kleinere Strecken auf die Hand geflogen sind. Aber die Schritte sind wirklich klein, ich habe immer gewartet, bis einer richtig saß, dann erst wieder etwas weiter gegangen.

                      Diese Ideen habe ich aus dem Buch von Ann Castro zum Clickertraining. Nur da geht es ja mit Clicker, Belohnung und Targetstick...aber da bin ich ehrlich, ich habe mich am Clickern versucht, irgendwie ist das nichts für mich, aber so grundlegendes an Informationen hat mir dennoch sehr geholfen.

                      naja und die Emma ist nun 2 Tage hier, sie hat sich das direkt von den großen abgeschaut. Als sie gesehen hat, sie kommen zum Naschen ist sie auch sofort gekommen, da war ich wirklich baff.

                      Und diese Übungen habe ich halt mehrfach am Tag immer nur für ein paar Minuten wiederholt, das hat gut geklappt.
                      Und zum beginn jeder Einheit, habe ich das letzte was richtig gut geklappt hat, als erstes mit ihnen gemacht und dann wieder nach und nach Schritt für Schritt etwas mehr.

                      Aber: Meine kommen auch nur für Hirse, von richtig HANDzahm mag ich da gar nicht reden, eher sind meine Futterzahm

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                        #12
                        Guten Morgen,

                        das Zauberwort ist Geduld, Geduld und nochmals Geduld und dann noch viel Liebe.

                        Bei mir hat es fast ein Jahr gedauert, bis jetzt 3 von 4 Flauschis auf meine Hand kommen.

                        Kolbenhirse NIE mit der Hand IM Käfig anbieten. Unsere Hände haben nur zum Füttern und Reinigen etwas im Käfig zu suchen.
                        Der Käfig ist der Rückzugsort der Wellis, wo sie sich sicher und geborgen fühlen sollen.
                        Wenn Du das beachtest, werden sie schnell ihre Angst abbauen, weil sie wissen, ich kann in meinen Käfig, wenn die federlose kommt, da passiert mir nichts.

                        Immer im ruhigen Ton leise mit ihnen sprechen, wenn Du Dich dem Käfig näherst.

                        4 Wochen ist noch keine Zeit, wie gesagt, bei mir hat es fast 1 Jahr gedauert.

                        Wünsche Dir noch viel Spaß mit Deinen Flausch-Popos.
                        Du wirst sehen, sie bauen ihre Angst mit der Zeit ab und Vertrauen zu Dir auf.

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                          #13
                          Hallo,
                          man brauch schon recht viel Zeit dafür! Da Du Deine Wellis erst seit 2 Wochen hast, ist das Verhalten ganz normal. Irgendwann haben sie sich an Deine Anwesenheit gewöhnt und werden nicht gleich flüchten oder stumm, wenn Du Dich näherst.

                          Die anderen haben ja schon gute Tipps gegeben, wichtig ist die regelmäßige Beschäftigung mit den Kleinen und dann klappt es auch irgendwann.

                          LG

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                            #14
                            Kann dem nur beipflichten. Wie lange es letzendlich dauert, denke ich ist aber auch abhängig von der Zeit die man investieren kann und vom Charakter des Vogels.

                            Die zwie von meinem Dad sind zum Beispiel so was von scheu, ich glaube da würde ich mit meiner Methode, wie es bei meinen geklappt hat, ewig brauchen

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                              #15
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                              Hallo,

                              Ich kann mich meinen Vorrednern auch nur anschließen: man braucht (viel Geduld) und letzlich hängt es vom Charakter der Wellis selbst ab, wann (und ob) sie Zutrauen zum Halter fassen.

                              Unsere 6 sind alle sehr zutraulich, manchmal sogar zutraulicher als es mir lieb ist

                              Sie kommen für Hirse und Grünzeug auf die Hand, aber auch einfach mal so, um bis zur Schulter hochzuklettern, mir freundschaftlich ins Ohr zu beißen oder an meinen Haaren zu ziehen. Mittlerweile haben sie festgestellt, dass sich meine Kleidung auch supertoll zum Klettern eignet. Ich werde also auf Hüfthöhe angeflogen und dann wird auch wieder bis zur Schulter hochgeklettert. Hosentaschen finden sie übrigens auch ganz interessant

                              Der Spaß hört aber allmählich auf, wenn ich einen Welli im Gesicht sitzen habe Unser Coco positioniert sich meistens auf den Spielzeugen, die bei uns auf der Decke hängen. Wenn ich dann dadrunter herlaufe und nach oben gucke, lässt er sich einfach in mein Gesicht fallen, weil er von dort aus ja super an meiner Brille herumknabbern kann

                              Wir hatten zunächst 4 Wellis. Bei denen hat es etwa 3 Monate gedauert, bis sie allmählich merkten, dass wir ihnen nichts tun. Sie bauten immer mehr Vertrauen zu uns auf und kamen schließlich auch auf die Hand. Ende März stockten wir dann auf 6 Wellis auf. Schon am Tag der Vergesellschaftung schauten sich die beiden Neulinge das Verhalten der anderen ab und kamen auch direkt zu uns.

                              Wir haben nie wirklich viel dafür "gemacht", um das Vertrauen unserer Wellis zu gewinnen. Hin und wieder haben wir Hirse aus der Hand angeboten, haben viel mit ihnen geredet und eigentlich wars das auch schon.

                              Liebe Grüße,
                              Acala

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