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Eingewöhnung bei Wohnortwechsel / Besitzerwechsel

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    Eingewöhnung bei Wohnortwechsel / Besitzerwechsel

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    Hallo ihr lieben Liebhaber der kleinen Wellis, ich bin neu hier und will von eurer Erfahrung lernen. Bin ein wenig unsicher. Seit gestern haben wir (meine Frau, meine beiden Söhne und ich) zwei Wellensittiche. Sie sind beide 8 Monate alt und kommen von einer Frau, die sie wegen einer beruflichen Veränderung abgegeben hat. Sie hat keine Zeit mehr für die Wellensittiche. Bis Gestern waren diese Tierchen handzahm und nun sitzen die Vögel bei uns die meiste Zeit nur ängstlich auf der Stange. Klar, ich weiß, sie müssen sich erst eingewöhnen. Ich hoffe nur, dass sie keinen Schaden davontragen. Wie sind eure Erfahrungen bei Wechsel des Wohnortes. Werden die wieder glücklich?

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    #2
    Hallo und herzlich willkommen bei den Welliverrückten!

    Wellis sind am Anfang immer etwas stiller und scheuer, das gibt sich aber meistens mit der Zeit und sie werden zu richtigen Plaudertaschen.

    Schön, dass Ihr gleich zwei Wellis aufgenommen habt, die sich ja auch noch kennen, da ist für keinen der beiden die Umstellung zu schlimm, weil sie ja zusammen sind.

    Gebt ihnen ruhig noch einige Tage, das wird schon (hihi, bald erkennt Ihr Eure Wohnung nicht mehr wieder, wenn sie erstmal das Wellizimmer erobern )


    LG

    Marion

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      #3
      Hallo,

      und herzlich Willkommen!

      Schön, dass ihr jetzt Zuwachs in Form von kleinen Flauschern bekommen habt!

      Ja, es wird sich wieder legen.

      Manchmal müssen wir uns mal in die kleinen hinein versetzen: Sie sind in einer gewohnten Umgebung. Sie wissen, was wo steht, was wie aussieht. Plötzlich werden sie eingefangen und in eine kleine Box gesteckt. Dann der Transport mit den Geräuschen und den Bewegungen. Dann ist dort eine neue Umgebung. Daran müssen sie sich erst einmal gewöhnen. Alles könnte ja beißen, da will man sich lieber nicht bemerkbar machen.

      Irgendwann fangen die beiden an zu quatschen. Dann haben sie sich ein bisschen eingelebt.

      Vermeide hecktische Bewegungen oder Türschlagen o. ä.. Alles was ihnen Angst macht. Du kannst ganz leise mit ihnen reden und wenn du nicht da bist, auch das Radio als Hintergrundmusik laufen lassen. Greife aber noch nicht in den Käfig, damit sie auf den Finger kommen. Versuche diese Annäherung erst bei Freiflug! Der Käfig soll ein Rückzugsort für die kleinen sein. Unsere Hand hat nur zu Fütterungs- und Reinigungszwecken etwas darin zu suchen (bestenfalls während des Freiflugs).

      Wenn du noch Fragen hast, stell sie, ok?

      Viele Grüße
      Anna

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        #4
        Hallo,
        und herzlich willkommen hier bei uns.

        Ich habe schon mehrfach Wellis dazugenommen und immer gute Erfahrungen gemacht. Wenn ihr die Ratschläge von Anna beherzigt und Geduld habt, habt ihr sicherlich bald fröhliche Mitbewohner, die euch viel Freude machen werden. Wenn ihr die zwei gnädig stimmen wollt, versucht ihnen wenn sie draussen sitzen, ein paar Leckerchen wie z.B. Hirse anzubieten. Dann werdet ihr bald die besten Freunde.

        Liebe Grüße
        Smellymelly

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          #5
          Danke für eure schnellen Antworten. Und Danke, dass man hier so freundlich aufgenommen wird. Da ich noch kein erfahrener Wellensittichhalter bin, bin ich schon ein bisschen auf diejenigen angewiesen, die sich mit den kleinen Tierchen auskennen. Ich habe zwar schon ziemlich viel über Wellensittiche gelesen, aber bei konkreten Fragen ist mir die Erfahrung der anderen lieber. Wir nähern uns den Wellensittichen immer nur ganz langsam und sprechen leise mit ihnen. Wir gehen sofort wieder einen Schritt zurück, wenn wir merken, dass sie Angst kriegen. Und vorhin haben die Wellensittiche in unserer Gegenwart gefressen, getrunken und haben sich geputzt. Sie haben angefangen zu zwitschern und der eine hat den ersten Rundflug durchs Zimmer gemacht und danach sogar sofort wieder selbständig den Weg in den Käfig gefunden. Danach sah er irgendwie glücklich aus, als er wieder im Käfig war. Er plusterte sich auf und kraulte mit dem Schnabel seinen anderen Freund. Ich denke mal das ist ein Fortschritt. Es ist aber wirklich so, dass die Beiden bei ihrer anderen Besitzerin komplett zahm waren und viele Kunststücke konnten. Nun ist davon nichts mehr zu sehen, aber ich denke das ist normal bei einem Wohnortwechsel und ich glaube, dass man das, was ich gerade beschrieben habe, schon als kleine Fortschritte werten kann.

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            #6
            Ja, das sind auf jeden Fall Fortschritte!

            Schön, dass sie langsam auftauen.

            Wäre es so schlimm, wenn die beiden nicht mehr zahm wären? Dass es einem Vogelhalter glücklich macht, ist ja klar. Wenn sie sich eingelebt haben, kannst du es ja mal mit dem Clickertraining versuchen. So stärkt sich das Vertrauen der beiden in euch!
            Meine Bande ist auch nicht wirklich zutraulich. Wenns Gurke gibt, kommen sie auf die Hand, fliegen mal auf meine Schulter, aber das wars dann auch!

            Bin mal gespannt, was du noch so alles zu berichten hast.

            Viele Grüße
            Anna

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              #7
              Natürlich wäre es schön, wenn sie wieder zahm werden würden, aber mir ist es wichtiger, dass sie keine Angst haben und auf dieser Grundlage ihre Welt so interessiert und neugierig wie früher entdecken können. Aber ich bin jetzt voll glücklich. Der Wechsel des Käfigstandortes hat viel gebracht. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass der Platz an dem der Käfig steht, zu dunkel und zu sehr in der Ecke des Zimmers war. Habe ein Regalbrett am Fenster angebracht. Nun haben sie es schön hell, sind etwas höher, haben guten Überblick über den gesamten Raum und können auch raus gucken. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich schlagartig wohler fühlten. Sie sind nun viel lebhafter. Sie wirken nicht mehr so ängstlich. Ich bin total happy darüber. Man spürt erstmals wieder das lernpotential, dass in ihnen steckt. Die Neugier ist an ihrer Körperhaltung zu sehen.

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                #8
                Zitat von snoopy145
                Natürlich wäre es schön, wenn sie wieder zahm werden würden, aber mir ist es wichtiger, dass sie keine Angst haben und auf dieser Grundlage ihre Welt so interessiert und neugierig wie früher entdecken können.
                Gute Einstellung, die du da hast!

                Aber ich bin jetzt voll glücklich. Der Wechsel des Käfigstandortes hat viel gebracht. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass der Platz an dem der Käfig steht, zu dunkel und zu sehr in der Ecke des Zimmers war. Habe ein Regalbrett am Fenster angebracht. Nun haben sie es schön hell, sind etwas höher, haben guten Überblick über den gesamten Raum und können auch raus gucken. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich schlagartig wohler fühlten. Sie sind nun viel lebhafter. Sie wirken nicht mehr so ängstlich. Ich bin total happy darüber. Man spürt erstmals wieder das lernpotential, dass in ihnen steckt. Die Neugier ist an ihrer Körperhaltung zu sehen.
                Das kann ein Grund gewesen sein! Aber du hast es ja gut gelöst!

                Dann bin ich mal gespannt, was du uns bald berichtest!

                Viele Grüße
                Anna

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                  #9
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                  Hallo ihr Lieben, eigentlich ist der Nachmittag mit meinen beiden Süßen total gut gelaufen. Die haben sich so wohl auf dem Käfig gefühlt und haben sogar richtig Interesse an mir gezeigt. Man merkte, dass sie irgendwie zu mir wollten, aber sich noch nicht so richtig trauten. Der eine hat dann sogar von meiner Schulter gefressen. Aber den gefiel es scheinbar zu gut auf dem Käfig. Irgendwann wurde es draußen immer dunkler und die gingen nicht mehr rein. Vielleicht habe ich den Fehler gemacht und sie auf dem Käfig mit Hirse gefüttert. Bislang hatte ich sie noch nie bedrängt und bin auch immer ganz vorsichtig gewesen. Meine Hände hatten sie bislang noch nicht gesehen. Der Blaue hopste auf meinen Finger und ließ sich nach dem zweiten Anlauf reinsetzen. Aber der Gelbe wollte einfach nicht. Ich habe ihm dann mit meiner Hand den Weg zum Eingang des Käfig gezeigt. Das hat geklappt aber er hatte wohl viel Angst dabei. Zuerst war er wohl froh, wieder im sicheren Käfig zu sein, aber danach saß er nur noch starr im Käfig. Ich habe jetzt ein bisschen die Befürchtung, dass er Angst vor mir hat und die ersten Erfolge wieder zunichte gemacht worden sind. Ich will doch nicht, dass mein Welli Angst vor mir hat. Und dann ist jetzt meine Frau auch noch Eifersüchtig auf die süßen kleinen. Hört sich jetzt vielleicht witzig an, aber sie ist wirklich langsam schon ärgerlich und meinte, dass ich da viel zu viel Zeit mit den Kleinen verbringe. Sie versteht meine Begeisterung für die niedlichen Tierchen nicht so richtig. Aber ich finde halt einfach, dass sie zum verlieben sind. Liebe Grüße Arne

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