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Unterschiedliches Verhalten beim Einfangen

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    Unterschiedliches Verhalten beim Einfangen

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    Das unsere Wellis total verschieden reagieren aufgrund ihrer unterschiedlichen Charaktere, ist bekannt. Aber ich habe darüber nachgedacht, wie verschieden sie reagieren, wenn sie eingefangen werden. Ich mache das immer mit einem Papierküchentuch von der Rolle. Damit lenke ich sie im Käfig von oben in eine Ecke nach unten und greife sie dann.

    Mein Loki hat wütend mit mir gemault und mich ganz leicht gebissen. Es war, als wollte er mir nicht weh tun, aber seinen Unmut klarstellen. Leider war er tot krank und kam nicht mehr zurück.
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    Meine Odin flattert voller Panik, aber schreit nicht. Ihre Bisse sind fester, aber sie ist ja auch voller Angst. Auch beim Tierarzt gibt sie keinen Ton von sich. Dafür kneift sie Schnabel und Popo fest zu. So hat sie mir zwar verziehen und hat sich schnell wieder in meiner Nähe niedergelassen für große Diskussionen. Aber auf die Hand kam sie erst nach 1 1/2 Jahren wieder.
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    Mein Wotan schreit und beißt nicht. Aber er windet sich wie ein Aal. Gar nicht so leicht, den Kleinen festzuhalten. Wenn alles Winden nichts bringt, wird er steif wie ein Brett. Er kam nach einer Woche wieder auf die Hand, nachdem er sich vergewissert hatte, dass alle anderen ganz normal ihren Alltag durchgezogen haben. Jetzt ist er im Augenblick etwas verunsichert, nachdem ich Heimdall vorigen Monat fangen musste.
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    Meine Heimdall ist eine besondere Hausnummer. Sie ist ziemlich clever und hat es auch an dem Tuch vorbei geschafft. Schließlich habe ich sie im Vogelbad erwischt. Der Käfig stand schief, Wasser war verspritzt und Spielzeug hing schräg. Es war, als hätte ich mit einer Berglöwin gekämpft! Sie hat geschimpft und gezetert und auch ordentlich gebissen. Als der Tierarzt sich die kleine Welli-Dame nehmen wollte, hat sie erneut gekämpft. Der ganze kleine Transportkäfig hat gewackelt. Sie hat auch wieder Schnabel und Krallen eingesetzt und nur gut für uns, dass wir kein Wellisch verstehen! Sie hat uns bestimmt ganz bildhafte und unschöne Worte an den Kopf geschmissen, was sie von uns hält. Zuhause hat sie mich weder an diesem Abend noch am nächsten Vormittag angesehen. Ich hatte nur immer diese herrliche Aussicht auf Rücken und Popo. Aber bereits am nächsten Tag kam sie wieder auf die Hand.
    Ach ja, die kleine Guerilla-Kämpferin ist sonst der ruhigste und ausgeglichenste Vogel, den ich habe.
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    #2
    Unsere beiden verhalten sich auch deutlich unterschiedlich beim Fangen. Nun müssen wir Sasu leider seit fast 4 Monaten jeden Tag zwei Mal fangen, um mit ihm zu inhalieren, insofern hat sich da eine gewisse Gewohnheit eingestellt. Ich fange ihn mit einem Kescher, da das am wenigsten Stress für ihn ist, ohne Geflatter. Inzwischen hat Sasu nur leider gelernt, dass ich ihn nicht "habe", solange er nicht in den Kescher springt. So haben wir dann regelmäßig Situationen, wo ich den Kescher über ihn stülpe und er mich anschaut, als ob er fragen will: "Und? Was machst du jetzt?" Da muss ich ihm dann mit dem Handtuch auf die Pelle rücken, damit er springt. Manchmal sitzt er auch auf der Stange und ich kann ihn mit dem Kescher anstupsen und er bleibt da einfach sitzen Er hat sich auch schon auf den Rand des Keschers gesetzt. Das Fangen macht ihm natürlich trotzdem noch Angst, aber es gibt kein Panikflattern mehr und er kommt für Hirse auch noch auf die Hand. Wenn ich ihn habe, ist er ganz still. In der Transportbox ruft er gelegentlich, ist aber relativ ruhig.

    Tchio ist, wenn man ihn hat, sehr wehrhaft, schimpft und kreischt wie am Spieß, tritt um sich und hat den Tierarzt auch schon mehrfach gebissen. Er hat aber inzwischen auch gelernt, dass er in der Regel nicht gemeint ist, wenn ich mit dem Kescher komme. Meist geht er ein bisschen zur Seite, aber wir hatten auch schon oft die Situation, dass ich den Kescher über Sasu gestülpt hatte und Tchio mit 1cm Abstand zum Kescher einfach da sitzen blieb, als ob das eigentlich alles nicht sein Problem ist

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      #3
      Ich habe die Erfahrung gemacht,das es mit einem Kescher in der Voliere am besten geht. Sobald das Tier im Kescher ist,greife ich es mit einem Geschirrtuch. Wenn der Welli dann wieder aus meiner Hand fliegen darf.wird möglichst weit nach oben geflüchtet.

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        #4
        Ich kann eure Beobachtungen nur bestätigen... Es gibt bei meinen 10 soviele Unterschiede...

        Im März musste ich Romeo für 3 Wochen Medis geben... Der hat geschrien und dabei den Schnabel aufgerissen, da habe ich einfach einen Tropfen rein und fertig...
        Mittlerweile habe ich ein Notfallmedi für ihn hier liegen, da er eine Leber Überlastung hat und sie manchmal durch Medis entlastet werden muss... Falls dem so sein sollte, färbt sich seine Wachshaut braun und er bekommt Schnappartmung... Ich soll ihr dann ne Mail schicken, dass ich mit der Behandlung beginne und ihm das dann geben... Dafür muss ich nicht jedes Mal zu ihr.

        Momentan bekommt Merlin Medis bis wir zum Tierarzt können. Und ja sie sind abgesprochen... Würde nie Medis ohne Absprache geben. Und er schreit nicht, sondern macht den Schnabel auf...

        Dann gibt es die Tiere die den Schnabel gar nicht aufmachen, wo du gefühlt mit beiden Händen und der Spritze den Schnabel auseinander biegen musst... Was ich natürlich nicht tue, es sich aber so anfühlt...

        Liebe Grüße von Sharlie Choko und ihren 9 Chaoten:

        Phia, Barry, Pippa, Polly, Charly, Odin, Maddy, Malou, Romeo und Buddy


        Immer unvergessen und im ❤️: Merlin, Kaja, Neo, Finna, Fine, Leni, Toni, Pepe, Snow, Helene, Heiko und Franky

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          #5
          Hahaha, ja, genauso fühlt es sich an, Sharlie Choko. Bei meiner Odin, die sonst heiße und lange Diskussionen mit mir führt, scheint der Schnabel dann wie zugeschweißt.
          Ich finde es wahnsinnig interessant wie sich Eure Wellis so beim Einfangen benehmen. Danke für's schreiben! 🌹

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            #6
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            Da sollte man meinen, dass ich wenigstens beim Halten inzwischen geübt bin aber ich habe in den letzten Jahren ziemlich viele Bisswunden abbekommen

            Vor allem die Mädels beißen heftig zu.
            Sand habe ich letztes Jahr vom Frühling bis August mindestens 2x täglich fangen müssen. Medikamente und inhalieren. Autsch, sag ich nur !
            Großabnehmer der Pflaster-Industrie. Und Ohropax - sie schrie immer wie am Spieß.
            Dennoch hat sie es mir nie übel genommen. Kaum beruhigt, saß sie wieder bei mir und hat sich Kolbenhirse geben lassen.

            Die Hähne nehmen es gelassen. Todesblicke in meine Richtung aber sonst kein Mucks. Medikament rein und dann wieder los.

            Wenn Amy ca. 2x im Jahr für ein neues Implantat zum Doc muss ist sie beim Packen not amused und beißt auch mal ordentlich zu (Ich lenke sie vorne ab und greife dann heimlich von hinten beherzt zu) aber in der Box ist sie gechillt ohne Ende.
            Sie fällt meistens genüsslich über ihren Reiseproviant her.

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