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Die erste Vergesellschaftung Teil 1

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    Die erste Vergesellschaftung Teil 1

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    Manchmal muss ich etwas einfach von der Seele schreiben, weil es mir sonst ständig im Kopf herum spukt. Das Thema ist aber größer und ich habe mich entschlossen, es in mehreren Teilen zu schreiben. Erfahrene Felos werden bestimmt so manches Mal schmunzeln ob meiner Naivität, aber Felos, die gerade mit der Wellihaltung angefangen haben, finden evtl. auch mal etwas Interessantes.

    Nachdem Loki verstorben war, wollten wir möglichst schnell einen neuen Hahn kaufen, denn unsere Odin hat furchtbar gejammert und sich an ihre Heimdall gequetscht, dass man es kaum mitansehen konnte. Aber ich wollte auch nicht, dass sich eine neue Ordnung entwickelt und dann kommt ein neuer Welli und wieder müsste sich alles ändern. Außerdem würde es auch mir helfen, denn so eine Vergesellschaftung ist herausfordernd.
    Ich hatte schon vorher viel dazu gelesen und war entschlossen, nun loszulegen. Ein kleiner Käfig war schön eingerichtet und ein Platz fern der Anderen gefunden.

    Und schon trafen wir auf Problem Nr. 1. Woher einen neuen Hahn bekommen? Ein Einzeltier!
    Mit Kleinanzeigen habe ich bereits mit Alltagsgegenständen Schwierigkeiten. Mit einem Lebewesen habe ich mich nicht getraut.
    Der Züchter, von dem mein kleiner Schwarm gekauft worden ist, kam ebenfalls nicht in Frage, denn alle 4 Vögel waren damals krank.
    Also gut, ein Vogel aus dem Tierheim. Ich habe 3 Tierheime hier in der Nähe kontaktiert. Von einem habe ich nie eine Rückantwort bekommen. Beim zweiten wurde mir mitgeteilt, dass sie nur eine dominante und unverpaarte Henne hätten. Das konnte ich weder meiner Odin antun, noch dem einzig verbliebenen Hahn. Im dritten Tierheim gab es zwar einzelne Hähne, aber hier lag noch Milbenbefall vor. Das wollte ich mir nicht in den Schwarm holen.

    Letztendlich haben wir uns für die teure Variante entschieden und sind mit dem Taxi zu einem weiter entfernten Züchter gefahren. Dort saßen kerngesunde und quietschfidele Wellis, dass mir wirklich das Herz aufging. Es gab 5 Hähne im richtigen Alter (wobei einer ein Kanarienvogel war und kein Welli😉) und einer ähnliche Farben wie der verstorbene Loki hatte, was ich nicht hätte ertragen können. Da waren es nur noch 3. Ich entschied mich also für Wotan. (Als dieser das erste Mal Zuhause bei mir gezwitschert hat, klang er wie ein Kanarienvogel und genauso hoch. Mich hat glatt der Schlag getroffen, obwohl ich mir denken konnte, woher das kam. Inzwischen redet er aber in der Wellistimmlage und in Wellisch!)

    image4.jpg
    Der erste Tag im neuen Heim

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    #2
    Ganz toll und spannend geschrieben (auch Teil 2)!
    Was das Zwitschern betrifft, musste ich sofort an meinen Emil denken. Da waren in den ersten Tagen beim ihm auch Laute zu hören, die an einen Kanarienvogel erinnern, was sich dann aber immer weiter abschwächte. In der Zoohandlung war auch eine Voliere mit Kanarienvögel, da muss er wohl das eine oder andere aufgeschnappt und imitiert haben. Das "Kanarisch" ist zwar weg, ich höre es aber trotzdem immer noch raus, wenn er quasselt.

    Viele liebe Grüße von Felo Roland sowie von Fritzchen, Johann, Emil und Heinzi. Julchen, Erna und Paulchen werden immer bei uns sein.

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      #3
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      Hatte mal einen welli aus fragwürdiger Haltung mit einem Kanarienvögel im Schwarm hat er das abgelegt nur abends beim chillen hat er noch gesungen

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