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Kranke Wellis - es macht keinen Spaß mehr

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    Kranke Wellis - es macht keinen Spaß mehr

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    Hallo,

    ich hoffe das ist ok wenn ich mich mal ein bißchen ausheule hier. Vor ca. 4 Wochen sind innerhalb weniger Tage zwei unserer sechs Wellis gestorben. Mit einer Wellidame waren wir noch mehrmals beim Tierarzt, sie wurde zwei Wochen lang behandelt in der Hoffnung, dass es doch kein Tumor ist (man konnte das auf dem Röntgenbild nicht genau erkennen). Währenddessen ist einer unserer Hähne nachts von der Stange gekippt und war innerhalb weniger Stunden tot 😢. Es ging ihm wohl schon einige Tage schlechter wir haben es aber irgendwie nicht richtig bemerkt weil wir so fokussiert waren auf die kranke Welli Dame.

    Wir hatten dann große Sorge irgendwas Ansteckendes im Schwarm zu haben und haben zur Sicherheit zusätzlich zur Wellidame noch einen anderen unserer Vögel mitgenommen zum TA um gleich noch eine weitere Probe nehmen zu lassen. Alle Proben (Kropf, Kloake, Kot) sowohl von der kranken Welli Dame als auch vom noch getesteten Zweitvogel waren negativ
    5 Tage später ist dann auch die Welli Dame von der Stange gefallen und war zum Glück sofort tot. Auf Anraten der Tierärztin haben wir beide Vögel beim CVUA (chemisch veterinär technisches Untersuchungsamt) abgegeben zur Obduktion, um sicher zu gehen, dass es nicht doch was ansteckendes war, da man viele Erreger am lebenden Vogel oft gar nicht nachweisen kann.
    Das Ergebnis kam vor ein paar Tagen, beide Vögel sind an Tumoren gestorben. Wir sind ein bißchen ratlos warum gleich zwei unserer Schätze so schwer erkrankt sind, waren aber auch sehr erleichtert, dass unsere anderen wohl dann nichts haben und haben schon ganz vorsichtig darüber nachgedacht wann wir wieder zwei neue Vögel dazu holen wollen.

    So und jetzt sehe ich gestern abend, einer hat Durchfall. Es ist wohl unser Flecky, das war der, der vor ein paar Wochen noch mit beim Check war. Ich konnte es leider heute den ganzen Tag auch noch weiter beobachten. Rufe dann jetzt schon wieder beim Tierarzt an...ob es was bringt keine Ahnung...wenn er jetzt auch stirbt drehe ich durch. Wer hält denn das aus. Was machen wir falsch?
    Der ganze Spaß hat jetzt schon ca. 500Euro gekostet und zwei tote Vögel...ich muss erstmal heulen 😭. Alle sind übrigens erst 5Jahre alt.

    Vielen Dank fürs Lesen und Mitfühlen
    Paula

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    #2
    Das klingt ja echt krass. Mein Beileid zum Verlust deiner Flauschis.
    Die kleinen zeigen es haltmeistens, wenn es schon zu spät ist, wenn was nicht stimmt. Die Erfahrung habe ich leider auch erst gemacht. Ich kann total verstehen, dass man da frustiert ist. Daumen sind gedrückt für euch. Und bitte mach dir keine Vorwürfe.

    Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

    Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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      #3
      Eine feste Umarmung und auch mein Beileid. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das ist. Ich hoffe es läuft jetzt besser bei euch und ihr könnt euch an den anderen Süßen erfreuen und euch trösten.

      Liebe Grüße von Sabine und den Hallodris

      Immer in unseren Herzen unsere liebe Kati.

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        #4
        Hallo Paula, mein Beileid zu den Verstorbenen Wellensittiche ich weiß was es heißt ein Vogel wegen eines Tumors zu verlieren .Mein Mr Grey ist anfang des Jahres musste ich ihn wegen sowas Erlösen lassen . Und nein ihr macht nichts falsch . Ich hoffe,das es Flecky bald wieder besser geht und gute Besserung.

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          #5
          Hallo Paula643

          Es tut mir leid, dass du in kürzester Zeit 2 Wellis verloren hast, mein herzliches Beileid dazu und du dir nun um einen dritten Welli sorgen machen musst.
          Ich denke ein jeder kann sich in dich hinein versetzten, schlimm genug wenn man einen Welli an das Regenbogenland verliert,
          aber gleich zwei hintereinander, dass muss man erst einmal verkraften.

          Ihr macht bestimmt nichts falsch, leider sind unsere kleinen Kobolde nicht mehr so robust wie früher einmal
          und erkranken häufiger an diversen Krankheiten, die auch in jüngeren Jahren leider zum Tode führen können.
          Tumore zählen da mittunter zu den gängigsten Todesursachen. Leider ist man in diesen Fällen so ziemlich hilflos, auch wenn sie entdeckt werden.

          Auch wenn ihr jetzt in einer traurigen Zeit steckt, so denkt immer daran wieviel Freude und Spaß euch die bunten Clowns immer wieder bringen.
          Und sie werden euch in der Zeit der Trauer und der Sorge gewiss wieder ein Lächeln in euer Gesicht zaubern.
          Schließlich sind das die besten Seelentröster.

          Euch alles Gute und für Flecky sind die Daumen gedrückt.

          Liebe Grüße
          Tine und ihre neun Zwerge

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            #6
            Hallo Paula,
            da hat es dich aber hart getroffen.
            Es tut mir sehr Leid.
            Ich hoffe deinem Flecki geht es schnell wieder besser.
            Mir ist das auch nicht erspart geblieben ,habe auch dieses Jahr meinen Welli wegen einem Tumor verloren und fühle mit dir.

            Liebe Grüße von Eva und den 3 Rackern

            Im Herzen und unvergessen Emilie, Hansi ,Mäxchen , Moritz und Eddie

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              #7
              Auch von mir herzliches Beileid zum Flug der beiden Wellis über die Regenbogenbrücke.Wenn man den Wellis ansieht, dass es ihnen nicht gut geht, ist es meist schon recht spät.Und gegen Tumore kann man wenig ausrichten. Ich verstehe deine Selbstzweifel in Bezug : was haben wir falsch gemacht. Ihr habt nichts falsch gemacht.
              Alles Gute für euch und möge Flecky schnell gesund werden.
              Gruß Ratio

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                #8
                Vielen Dank für eure lieben Worte.
                Ja irgendwie glaube ich auch, dass die Flauschis nicht die Robustesten sind. Unsere ersten zwei Wellis sind 10 Jahre geworden und waren kein einziges mal beim Tierarzt, das war wohl wirklich eine Ausnahme und Glücksfall. Ich kann es auch verkraften wenn mal einer stirbt aber doch bitte nicht alle so jung und auf einmal und man kann gar nichts machen, ich fühle mich so schrecklich hilflos. 😢

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                  #9
                  Oh man, arme Paula, das tut mir sehr leid !
                  Es ist nicht schön wenn man gleich 2 seiner Lieblinge ans 🌈🌈 Regenbogenland verliert, aber denke daran,
                  das es den beiden nun wieder gut geht , sie keine Schmerzen mehr haben und vor allem zusammen sind und von dort auf dich runter schauen

                  Ich hoffe das es deinem Flecki schnell wieder besser geht und er nichts schlimmes hat.

                  Gute Besserung für euch alle

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                    #10
                    In den Vögeln ist mittlerweile der Wurm drin, so traurig sich das anhört.

                    Ich habe seit 1978 Wellensittiche und hatte gut 30 Jahre lang nie großartig Probleme, sieht man von gelegentlichen Prellungen, Stauchungen und mal einer Kropfentzündung ab. Meist starben meine Vögel nach elf bis 14 Jahren an Altersschwäche, bei Unfällen oder mal an einem Tumor (Mäxchen hatte einen an der Bürzeldrüse, mein erster Fussel hatte einen Lebertumor mit noch nicht einmal anderthalb Jahren). In den letzten drei Jahren habe ich fünf Vögel verloren bzw. erlösen lassen müssen.

                    In den letzten zehn Jahren häufen sich jedoch die schwerwiegenden Erkrankungen (v. a. der Nieren und der Leber sowie Parasiten und Macrorhabder), und die Lebenserwartung ist deutlich zurückgegangen -- die letzten drei Jungs, die ich von einer Züchterin gekauft habe, waren von Anfang an gesundheitlich angeschlagen: Erst Trichomonaden eingeschleppt, dann Megas, dann Enterobacter, dann wieder Megas, und bei meinem kleinsten vermute ich, daß er einen Lebertumor entwickelt. Die Vögel sind allesamt noch nicht einmal zwei Jahre alt, und nach ausgestandenem schweren Megas-Schub ist Cheesecake nun wieder fällig (nachdem ich Phyto-Nephro zur Nierenunterstützung verabreicht hatte und selbst minimalste Spuren von Zucker im hochverdünnten Präparat -- 1:600 -- ausreichten, ihn wieder krankzumachen) und kämpft jetzt mit Going-Light-Syndrom.

                    Der vkTA, bei dem meine Jungs in Behandlung sind, bestätigte, daß die Substanz an Vögeln immer schlechter wird und die Zeiten vorbei sind, in denen ein Welli mal gut und gerne 20 Jahre alt werden konnte. Heute sind ihm zufolge maximal fünf Jahre Lebenserwartung eher die Regel als die Ausnahme, und die Anzahl latent kranker Vögel (bedingt durch schlechte Haltung, schlechte Zucht und mangelnde hygienische Sorgfalt in der Massenhaltung) häuft sich in seiner Sprechstunde.

                    Was für mich den Sinn und Zweck von Wellihaltung mittel- bis langfristig infragestellen läßt -- nicht nur finanziell möchte ich mir das auf Dauer nicht antun, auch den kleinen Kerlchen nicht, und mir selbst emotional auch nicht.

                    Das reibt einen über kurz oder lang auf.

                    Deine Gefühle kann ich also voll und ganz nachvollziehen.

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                      #11
                      Ich muss dir Recht geben fusselmolly! Was man alleine hier ließt und hört, was die Wellis alle haben, finde ich auch sehr bedenklich. Als ich vor 20 Jahren meine erste Voliere draußen hatte, war nicht ein einziger Welli krank, es ist nicht ein einziger gestorben und ich hatte sie viele viele Jahre.

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                        #12
                        Wie geht es Deinem Flecki jetzt?

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                          #13
                          Entschuldigt bitte, dass ich mich hier einklinke;
                          ich bin weder der Eröffner noch ein alter Hase;

                          Ich habe seit kurzem 4 Wellis, und ich bin sehr begeistert. Ich lese viel in Foren und schaue auf Youtube, was Wellihaltung heute ausmacht.
                          Meine 4 Jungs habe ich erst etwa 8 Wochen. Jedoch sammle ich Grasrispen und andere Pflanzen, die ihnen wohl auch guttun.
                          Bei Gutefrage.net habe ich nun gelesen, dass alle Ratschläge in Welliforen Mist sind, wegen der Frisch- und Grünfutter, da sie die Vögel total krankmachen würden. In Australien würden sie auch nur trockene Körner futtern, alles gutgemeinte Frischfutter würde dafür sorgen, das die Vogelsterblichkeit so hoch wäre...

                          Ich weiß nicht, was ich davon halten soll...
                          Mache ich meine Wellis krank, wenn sie täglich was frisches wie Melone, Apfel oder Grasrispen und Salat bekommen?

                          Ich empfinde mit dem Eröffner mein Mitgefühl, ich habe im Dezember meine letzte Hündin gehen lassen müssen, es ist immer, egal welche Tierart, schlimm.
                          Liebe Grüße, fühl Dich gedrückt
                          Astrid

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                            #14
                            Hallo Silver,
                            du machst alles richtig mit der Ernährung.Ich vermute mal ganz stark, dass die Aussagen über die Schädlichkeit von Frischkost von dem selbsternannten Wellensittichexperte Gregor 443, der auch als Wundervogel im Netz unterwegs ist, stammen. In diesem Forum wurde er bereits gesperrt, da seine Ansichten mehr als antiquiert sind. Meine stehen übrigens auf Möhrengrün, Löwenzahnblätter und Gurke.Hinsichtlich der Ernährung : glaubst du, dass mitteleuropäische Kinder und generell mitteleuropäische Menschen krank werden und früher sterben, wenn sie Bananen, Ananas oder Apfelsinen essen. Schließlich wachsen diese Früchte nicht in Deutschland.
                            Gruß Ratio

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                              #15
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                              Genau das selbe habe ich auch gleich gedacht, als ich das hier gelesen habe.

                              Bei Gutefrage.net habe ich nun gelesen, dass alle Ratschläge in Welliforen Mist sind, wegen der Frisch- und Grünfutter, da sie die Vögel total krankmachen würden. In Australien würden sie auch nur trockene Körner futtern, alles gutgemeinte Frischfutter würde dafür sorgen, das die Vogelsterblichkeit so hoch wäre...
                              Das das nur von Gregor 443 dem "selbsternannten Wellispezialisten" kommen kann. Das ist eine typische Aussage von ihm.

                              Silver Du machst nichts verkehrt indem du deinen Wellis Frischkost anbietest.
                              In der Hinsicht kann man die Wilden Wellis in Australien nicht mit unseren domestizierten Wellis vergleichen.
                              Man ernährt ja seine domestizierten Hunde auch nicht mit frischem Fleisch vom Metzger täglich, nur weil deren "Vater" ein Wolf ist und dieser sich von rohem Fleisch ernährt.

                              Meine Wellis bekommen auch Frischkost in Form von Grünem, wie Salate, Kräuter (Basilikum, Petersilie), Vogelmiere.
                              Wobei ich Obst überhaupt nicht anbiete, da es zu Zuckerhaltig ist, aber da kann ja jeder für sich entscheiden, ob man Obst gibt oder nicht, wenn man nicht gerade Megabakterien positive Wellis hat.

                              Fakt ist:
                              Dieser Gregor hat veraltete Ansichten aus veralteten Literaturen! Und man sollte auf sein Geschwätz nix geben.

                              Liebe Grüße
                              Tine und ihre neun Zwerge

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