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Unsere Wellis sind Eltern geworden
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Hier habe ich noch ein paar Bilder, die beim Reinigen der Kästen entstanden sind und eins bei der Fütterung eines der Sorgenkinder ... niedlich, oder?
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Irgendwie schon Wahnsinn wie schnell sie Federn bekommen und wachsen. Sehr schöne Farbschläge sind die türkis.
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Bis auf ein Küken werdet ihr also alle abgeben.
Was aber, wenn beide Kükis mit Spreizbeinen behindert bleiben? Sind die Interessenten darauf schon vorbereitet? Seid ihr es, wenn ihr die Vögel selbst behaltet?
An die Oh, wie niedlich, kleine Küken-Poster: Versteht mich nicht falsch, aber ich persönlich finde nichts daran niedlich, wenn hier Lazarett-Bilder von behinderten Küken gezeigt werden, die nun nicht mehr von den Eltern gefüttert werden, obwohl mit mehr Vorab-Fachwissen die Situation der Kleinen viel früher hätte erkannt werden und schneller hätte eingegriffen werden können.
Sicherlich kann es auch bei einem versierten Züchter passieren, daß ein Küken Spreizbeine bekommt, aber der weiß dann gleich was Sache und zu tun ist.
Immer wieder können wir hier von Usern lesen, die einfach gerne einmal erleben wollen, wie kleine Wellis aufwachsen. Auch Kuki schreibt, sie wollte es einmal ihren Kindern zeigen. Wie viel dabei schief gehen kann, können wir sowohl hier als auch in einem anderen Thread, in dem die Elterntiere ihr Junges tot gehackt haben, sehen.
Darum noch einmal an alle: Bei einer Zucht kann verdammt viel schief gehen!Auch wenn es laut Kukis Mann erst einmal ja ach so leicht ist, eine entsprechende Genehmigung zu bekommen. Es erfordert viel Wissen und eine große Portion Glück, das alles gut geht. Tut es das nicht, sind die Leidtragenden grundsätzlich die Tiere. Und sowas muß nun wirklich nicht sein.
Meine Meinung.
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Genau aus diesen Gründen gebe ich Vickys drängen nach einer Bruthöhle aus nicht nach obwohl ihre Suche hier zeitweise schon manische Züge annimmt..Klar sehen die Kükies süß aus aber wegen der vielen Sachen die dabei schief gehen können,angefangen bei Legenot bis hin zu den Problemen die die Kleinen haben können überlasse ich das lieber erfahrenen Züchtern.
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Ich muss mich eurer Meinung anschließen. So niedlich die Kleinen sind und so schön es ist wenn sie gesund sind und munter anfangen ihre Umgebung zu erkunden ... es kann wirklich viel schief gehen. Was Legenot und ähnliche Probleme angeht, habe ich mich vorab informiert und war darauf vorbereitet, eingreifen zu können. Spreizbeinchen allerdings sind mir nur mit dem Hinweis vorgekommen, dass man einen Nistkasten mit Nistmulde verwenden sollte, um dies zu verhindern. Wie man sieht, stimmt das so nicht und es kann trotzdem schief gehen. Man bekommt eben nicht alle Informationen, die nötig wären. Und wenn ihr von erfahrenen Züchtern sprecht ... stimmt, wenn man das selbst schon erlebt hat, weiss man damit umzugehen. Aber Erfahrungen bekommt halt nicht mal eben so dargereicht, die macht man leider oftmals selbst und weiß es dann besser. Hätte ich das kommen sehen, hätte ich mich nicht daran getraut muss ich ehrlich gestehen. Ich bin nur froh, dass es allen anderen Küken prima geht.
Ich glaube kaum, dass ich die beiden Lütten abgeben werde, selbst wenn sie jemand nehmen würde. Dafür sind wir jetzt schon zu eng miteinander und die Verantwortung würde ich nicht abgeben.
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Doch, durchaus. Hättet ihr euch Zeit gelassen und hättet euch ganz intensiv mit der Zucht auseinandergesetzt, wärt ihr unter anderem dem Phänomen Spreizbeinchen und ihren verschiedenen Ursachen, aber auch noch vielen anderen Komplikationen viel stärker und auch ausführlich begegnet. Es dauert, sich das nötige Rüstzeug anzueignen. Zucht ist ja gut und schön, aber sie braucht, gerade wenn es das erste Mal ist, einen langen Vorlauf, und zwar in der richtigen Reihenfolge: Sachkunde, Behördliches, gründliche Vorbereitung der Elterntiere zur Brut, dann erst Nistkästen aufhängen. Natürlich fängt jeder mal unerfahren an, aber je mehr er schon weiß, desto leichter kann er Vorkehrungen treffen, bestimmte Situationen zu vermeiden, desto leichter erkennt er Komplikationen und hat die Möglichkeit zu reagieren.Zitat von KukiMan bekommt eben nicht alle Informationen, die nötig wären.
Kükenfoto-Threads sind niedlich, doch besteht dabei die Gefahr, dass der Betrachter angesichts der Knopfaugen nur die schönen Seiten einer Zucht sieht. Nun ist es bei euch passiert, es sind Komplikationen eingetreten
Ich drücke den Sorgenkindern fest die Daumen und hoffe, dass es den anderen Küken und ihren Elterntieren weiterhin gut geht
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Hallo zusammen,
nun muss ich hier Kuki mal in Schutz nehmen. Ich habe bereits diverse Vögel, wie zum Beispiel Zebrafinken, Atlasfinken oder auch Kanarieren erfolgreich vermehren können. Nebenbei habe ich auch auch von sehr vielen diversen Insekten, Reptilien, Amphibien sowie Säugern Nachwuchs großziehen können. Erfahrung mag gut sein, aber ausreichen wird sie niemals!
Wirklich erfahrene Züchter beim gewöhnlichen Welli gibt es meiner Meinung nicht, sie haben nach dem ersten Fehlversuch Ihre Aktivität schon wieder eingestellt, außer sie züchten die in meinen Augen abartigen Wellis mit Haube oder extra groß oder extra langen Federn.
Die Erfahrung wird größtenteils aus dem Versuch gewonnen, etwas anders zu machen, als Andere.
Das sieht man ganz deutlich an dem Beitrag "Plötzlich Küken", wo klar wird, das die Behörden nicht mal wissen was zu tun ist.
Wie mendeln geht, weiß ich schon vom Gymnasium, dass das auf unseren gewöhnlichen Wellis nicht passt, seht ihr schon an den unterschiedlichen Farben! Der netten Küken.
Die Wellensittiche hier in Europa stammen meines Wissens nur von einem einzigen Päarchen (England) ab. Kontrolliert zu züchten ist damit nicht möglich.
Züchten wollten wir auch nicht, sondern nur einmal dem Weibchen die Möglichkeit geben, sich zu verwirklichen!
Viele liebe Grüße
Franz Ladda
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Ohne dich angreifen zu wollen: Es gibt einen Unterschied zwischen "vermehren" und "gezielt züchten".Zitat von fladdaIch habe bereits diverse Vögel, wie zum Beispiel Zebrafinken, Atlasfinken oder auch Kanarieren erfolgreich vermehren können.
Doch, die gibt es. Es gibt viele Wellensittichzüchter, die sich sehr gründlich informiert haben und die Wellensittiche, und zwar Hansi-Bubis, zum Spaß, aber dennoch professionell und als reine Familienhaustiere ohne Ausstellungsambitionen züchten. Davon sind bzw. waren auch schon diverse in unserem Forum unterwegs.Wirklich erfahrene Züchter beim gewöhnlichen Welli gibt es meiner Meinung nicht, sie haben nach dem ersten Fehlversuch Ihre Aktivität schon wieder eingestellt, außer sie züchten die in meinen Augen abartigen Wellis mit Haube oder extra groß oder extra langen Federn.
Wie meinst du das? Was will man anders machen als andere?Die Erfahrung wird größtenteils aus dem Versuch gewonnen, etwas anders zu machen, als Andere.
Das sieht man ganz deutlich an dem Beitrag "Plötzlich Küken", wo klar wird, das die Behörden nicht mal wissen was zu tun ist.
Gerade wenn die Behörden nicht wissen, was zu tun ist, ist das ein Grund mehr, es selbst in Erfahrung zu bringen, bevor man behinderte Küken hat! So lassen sich zwar nicht alle, aber dafür immerhin einige unangenehme Erfahrungen schon im Voraus vermeiden.
Wie mendeln geht, weiß ich schon vom Gymnasium, dass das auf unseren gewöhnlichen Wellis nicht passt, seht ihr schon an den unterschiedlichen Farben! Der netten Küken.
Verstehe ich nicht. Wie kommen denn die Farben zu Stande, wenn nicht durch Mendelsche Regeln...?
Durch die Chromosome ihrer Eltern erhalten Wellis Erbinformationen, welche die Farbe des Gefieders bestimmen. Oft ist ein Allel dabei rezessiv oder dominant.
Die Vererbungslehre gilt bei Wellensittichen wie bei allen anderen Tieren auch, nur dass es da nicht nur zwei Gene gibt, sondern verschiedene zum Teil recht komplizierte Faktoren. Dennoch erfolgt die Gefiederfarbenentstehung bestimmten Regeln.
Angeblich stammen auch alle Vollblüter von drei Tieren ab, und dennoch werden diese Tiere mit sehr viel Aufwand gezüchtet... außerdem reden wir ja auch nicht von gezielter Farbzucht, sondern davon, sich vor der Zucht über die Risiken zu informierenDie Wellensittiche hier in Europa stammen meines Wissens nur von einem einzigen Päarchen (England) ab. Kontrolliert zu züchten ist damit nicht möglich.
Und Spreizbeinchen gehören da auch zu. Das weiß sogar ich, obwohl ich mich nur sehr oberflächlich mit der Zucht beschäftigt habe - abgesehen von dem Thema "wie verhindere ich Nachwuchs" 
Sorry, aber: Auch bei der einmaligen Brut (oder gerade bei dieser!) kann es wie wir hier ja sehen zu ernsten Problemen kommen! Mir wäre es die "Selbstverwirklichung" meiner Hennen nicht wert, tote Küken entsorgen zu müssen! Ich glaube gerne, dass niemand hier das Wohl seiner Tiere aufs Spiel setzen wollte, aber Fakt ist, dass das jeder tut, der eine Brut beginnt, ohne gründlich über die Risiken informiert zu sein.Züchten wollten wir auch nicht, sondern nur einmal dem Weibchen die Möglichkeit geben, sich zu verwirklichen!
Wir sind nicht gegen eine ungeplante Brut, weil wir Küken nicht süß finden oder weil wir anderen den Spaß verderben wollen. Wir sind gegen eine ungeplante Brut, weil diese schon zahlreiche Küken hier in diesem Forum das Leben gekostet hat.
Entschuldigung für die harten Worte, aber ich musste mir gerade mal etwas Luft machen...
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Blueberry hat in allen Punkten Recht: Wissen kommt nicht allein durch Erfahrung (Erfahrung muss schon auf gut vorbereiteten Boden fallen, es sei denn, man kann gut damit leben, nach dem Prinzip "trial and error" immer wieder mal "Kükenausschuss" zu produzieren und die Hennen sinnlos den Risiken von Eiablage und Brut auszusetzen); es gibt viele sehr gute und verantwortungsbewusste Züchter von Hansi-Bubis in Deutschland. Und selbstverständlich gelten die Mendelschen Gesetze auch bei Wellensittichen. Erst das Wissen um die Vererbungslehre nach Mendel hat die gezielte Farbzucht überhaupt möglich gemacht.
Wellensittichhennen handeln wie alle anderen Tiere allein nach Instinkt. So etwas wie Selbstverwirklichung durch Mutterglück kennen Tiere nicht, das ist ein rein menschliches Konzept. Sie schreiten nur dann zur Brut, wenn die äußeren Umstände (Futter, Tageslicht, Buruthöhle) es zulassen. Mehr nicht. Ihr habt sie durch das Aufhängen des Nistkastens gezielt animiert. In Kukis zweitem Post steht, ihr wolltet euren Kindern (und vermutlich euch selbst) die Möglichkeit geben, eine "Welli-Kinderstube zu erleben". Das halte ich doch für die wahren Motive, und nicht, die Hennen zu vermenschlichen und ihnen irgendwelche Selbstverwirklichungsbestrebungen anzudichten.Zitat von fladdaZüchten wollten wir auch nicht, sondern nur einmal dem Weibchen die Möglichkeit geben, sich zu verwirklichen!
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Hallo zusammen,
das Thema Spreizbeinchen stellt mich jetzt so dar: Diese Veränderung ist ein genetischer Effekt ( kein Wunder bei nur drei ursprünglichen Wellensittichen) und jeder erfahrene Züchter wird diese Tiere umbringen!
Unser Blue, ein behindertes Kind, wird leben und wir werden es am Leben erhalten, und ist jetzt schon ein volles Mitglied unser Familie. Er, sie, es hat uns akzeptiert.
Die Frau Doktor sagte noch, das wird ein Super Welli! Ich habe so auch meine Pläne mit Ihm!
mal sehen was aus Blue wird!
..
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Sorry, aber... so ein SchwachsinnZitat von fladdadas Thema Spreizbeinchen stellt mich jetzt so dar: Diese Veränderung ist ein genetischer Effekt ( kein Wunder bei nur drei ursprünglichen Wellensittichen) und jeder erfahrene Züchter wird diese Tiere umbringen!
Es ist definitiv nicht wahr, dass "jeder erfahrene Züchter" einen Vogel mit Spreizbeinchen umbringen würde! Das kann und muss man entsprechend behandeln und dann hat der Vogel natürlich auch Überlebenschancen. Außerdem darf in Deutschland kein Züchter in Eigenregie ein Tier töten. Dazu muss man schon Tierarzt sein (oder Metzger, Jäger etc., je nach Situation halt). Ein "unbefugter" Mensch darf niemals ein Wirbeltier töten ohne entsprechende Qualifikation.
Außerdem treten genetische Defekte durch Inzucht auf, wenn man schon verwandte Tiere kreuzt, für den Fall, dass deine Wellis in der Elterngeneration nicht verwandt waren, kommt es nicht schon bei den ersten Küken zu Inzucht-Erkrankungen. Abgesehen davon, dass Spreizbeinchen meines Wissens auch keine Erbkrankheit sind, sondern durch Unfälle im Nistkasten ausgelöst werden.
Ich wünsche eurem Blue das Beste, aber wie du zu solchen Aussagen kommst, ist mir absolut schleierhaft. Das ist eine pauschale Verleumdung gegenüber Züchtern.
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Also ich bin nun wahrlich kein Zuchtexperte, aber bei Spreizbeinchen handelt es sich doch nicht um einen genetischen Effekt.
Spreizbeinchen enstehen durch nicht vorhandene Nistmulden oder durch einen Unfall, wobei sich ein Elterntier versehentlich falsch auf das Küken setzt oder ausversehen drauf tritt.
Ich würde nicht sagen, dass jeder erfahrene Züchter solch einen Vogel umbringen würde. Es gibt bestimmt bedauerlicherweise solche, aber ich würde nicht verallgemeinern und alle erfahrenen Züchter in solch ein Licht stellen.
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Hallo zusammen,<BR><BR>das Thema Spreizbeinchen stellt mich jetzt so dar: Diese Veränderung ist ein genetischer Defekt ( kein Wunder bei nur drei ursprünglichen Wellensittichen) und jeder erfahrene Züchter wird diese Tiere umbringen!<BR><BR>Unser Blue, ein behindertes Kind, wird leben und wir werden es am Leben erhalten, und ist jetzt schon ein volles Mitglied unser Familie. Er, sie, es hat uns akzeptiert.<BR><BR>Die Frau Doktor sagte noch, das wird ein Super Welli! Ich habe so auch meine Pläne mit Ihm!<BR><BR>mal sehen was aus Blue wird!<BR><BR>..<BR>Franz Ladda Diplom Biologe
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...Zitat von fladdaFranz Ladda Diplom Biologe
und da treten die Erbdefekte auch bei der Zucht mit nicht verwandten Tieren auf? Und die Unfallerkrankungen durch genetische Fehler? Da muss ich in Bio dann wohl noch mal nachsitzen
Oder meinst du, ALLE Heimtierwellis würden von nur drei Sittichen abstammen?! Das halte ich nämlich erst recht für Quark. Bei dem Genpool wäre es ein Wunder, wenn die Wellis noch fliegen und atmen könnten. Es gab Importe von Sittichen in verschiedene Länder und Zuchterfolge mit allerlei Wildfängen in halb Europa. Wie unter anderem auch auf unserer Homepage nachzulesen ist. Das waren gewiss nicht nur drei Wellensittiche. Hätte dann aber auch wenig mit Spreizbeinchen zu tun.
Dass Blue ein super Welli wird habe ich nicht bestritten. Deine Ausführungen über Spreizbeinchen und Züchter halte ich aber immer noch für sehr fragwürdig.
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