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    Guten Tag.
    Ich habe seit längerem wieder eine Frage.
    Also ich habe ja vier Wellensittiche
    Zwei seit über 2 Jahren (Willi und Zitrönchen)und Zwei weitere seit einem Jahr (Teo und Luna).
    Nun ist es so das sich die älteren beiden Wellensittiche sich im Freiflug berühren lassen aber die anderen beiden neuen haben immer noch Angst vor der Hand.
    Ich verbringe schon Zeit mit ihnen.
    Meint ihr das legt sich irgendwann?
    Und wie bekomme ich meine vier möglichst handzahm?
    Oder ist handzahm in einer Gruppe nicht möglich?
    Sie essen alle Hirse aus der Hand aber auf die Hand wollen sie jetzt nicht da sind sie zu schüchtern.
    Ich habe sehr in sich gekehrte aber süse Wellensittiche.
    Freue mich auf Tipps von euch!
    Mit freundlichen Grüßen

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    #2
    Hallo Julius!

    Im Forum gibt es schon viele Themen zum Thema "Wellis handzahm bekommen".

    Hallöchen ihr Lieben, der kleine Stitch ist jetzt seit Freitag bei uns und natürlich haben wir langsam angefangen, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Ein Mal hat er sogar an der Hirse aus meiner Hand gefressen xD Leider habe ich das Problem, dass Errol und Bella ängstlich sind und vor meiner Hand wegfliegen. Errol lässt sich nur mit


    Hallo ihr Lieben, Ich hätte da mal eine Frage bezüglich handzahm werden. Ich habe bisher immer sehr guten erfolg erzielen können mit Hirse, also Sid und Bella sind dadurch zu 100% handzahm geworden und mein grüner Zuwachs ist heute morgen das erste Mal auf meine Hand geflogen, um an der Hirse zu knabbern. Allerdings juckt es


    Hallo ihr lieben, ich wollte mal fragen ob das jemand kennt: mein Pärchen Bubi und Kiki sind im Käfig sehr zutraulich und nehmen das Futter von meiner flachen Handfläche, knabbern sogar an meinen Fingerkuppen und Bubi hat sogar einen Finger mit seinem Füßchen festgehalten und hat sich mit einem Fuß auf meine Hand gestellt um


    Hallo, Vor ca. 8 Monaten hab ich mir den kleinen Yoshi und den kleinen Luigi geholt. Eigentlich bin ich eine relativ erfahrene Vogelmutter und hatte bis jetzt noch kei Problem einen meiner Vögel an die Hand zu gewöhnen, nur bei den beiden kleinen komme ich irgendwie nciht weiter. Ich versuche, dass meine Vögel so wenig Angst



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      #3
      Es kommt auch darauf an, was du unter "Handzahm" verstehst. Dass man sie komplett anfassen kann und sie sich alles gefallen lassen, ist wohl eher selten. Wellis sind nicht wirklich Schmusetiere. Dass sie auf den Finger kommen oder auf einem landen, bekommt man schon eher hin. Aber auch hier gibt es verschiedene Charaktere. Manche möchten es nie, manche kommen irgendwann auf den Geschmack. Versuche sie immer wieder mit Hirse auf deinen Finger oder deine offene Hand zu locken, aber sie unbedingt berühren zu wollen, würde ich lassen, wenn sie es nicht mögen.

      Meinen Fredy kann ich am Fuß berühren, wenn er auf meinem Finger sitzt und mal ein bisschen am Flügel, aber mehr auch nicht. Manchmal würde ich ihn so gerne kraulen, aber soweit sind wir noch nicht.

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        #4
        Ich habe mit meinen 4 bestimmte Rituale.
        Wenn ich zum Beispiel von der Arbeit komme und gegessen habe, gibt es Hirse.
        Sie kommen alle auf den Kopf, Arm, Hand oder Schulter.
        Streicheln ist aber nicht und ich will es auch nicht.
        Das wichtigste für mich ist das Vertrauen.
        Der Rest gibt sich.

        Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

        Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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          #5
          Zitat von Judithmo Beitrag anzeigen
          Ich habe mit meinen 4 bestimmte Rituale.
          Wenn ich zum Beispiel von der Arbeit komme und gegessen habe, gibt es Hirse.
          Sie kommen alle auf den Kopf, Arm, Hand oder Schulter.
          Streicheln ist aber nicht und ich will es auch nicht.
          Das wichtigste für mich ist das Vertrauen.
          Der Rest gibt sich.
          Das sehe ich genau so. Mir war es immer wichtiger, dass sie keine Panik vor mir haben und nicht abdrehen, wenn ich mit der Hand in den Käfig muss. Meine wissen, dass ich ihnen oft zum Mittag, wenn ich nach Hause komme, Hirse auf der Hand anbiete. Ich denke, solche Rituale und Routinen helfen den Wellis sehr Vertrauen aufzubauen.

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            #6
            Hallo Julius, wir machen Medical Training. Ist generell sinnvoll und es stärkt das Selbstbewusstsein deiner Wellis als auch die Zutraulichkeit. Wir machen es mit Klickertraining. Aber ich mache dann selbst Klack mit der Zunge anstatt einem herkömmlichen Klicker. Wir haben ein Online Seminar dazu gemacht von einer Vogeltrainerin. Hast du einmal den Dreh raus und deine Tiere vertrauen dir, dann kann man es spielerisch ständig erweitern. Respekt ist das A und O. Will ein Tier nicht, sofort aufhören. Die kommen immer ganz von selbst wenn sie Lust haben ☺️Viel Erfolg

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              #7
              Budgiemommy

              ,,Sie kommen alle auf den Kopf, Arm, Hand oder Schulter.
              Streicheln ist aber nicht und ich will es auch nicht.
              Das wichtigste für mich ist das Vertrauen.“

              Wie schaffst du das ich hab das noch nie geschafft.
              Wenn ich vor dem Käfig stehe halten meinen einen großen Abstand zu mir auf dem Käfigdach.
              Ich hab das Gefühl bei meinen das ich nur sehr wenig machen kann.

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                #8
                Das Wichtigste ist Geduld. Wie schon gesagt, haben wir unser Hirseritual.
                Die Flauschbällchens müssen aber zu mir kommen. Marge kriegt im Tor, weil sie ja nicht gut fliegt. Der Rest muss auf die Hand kommen.
                Rede auch viel mit ihnen.
                Es ist natürlich alles auch Charaktersache.

                Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

                Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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                  #9
                  Ob die vier ganz zahm werden, kann dir natürlich niemand versprechen. Aber meiner Erfahrung nach kann man schon recht viel erreichen mit Geduld.

                  Wir haben unsere beiden seit August 2024, Sasu kommt inzwischen zum Hirse futtern auf die Hand, Tchio war auch schon einmal auf der Hand, bleibt aber lieber auf der Stange sitzen. Was uns geholfen hat, sind feste Rituale: Hirse gibt es nur aus der Hand, immer an derselben Stelle. Unsere beiden sind Freiflug-Verweigerer, die Hirse gibt es also im Käfig, aber auch dort platziere ich die Hand immer an dieselbe Stelle, jeder hat seinen festen Sitzplatz (Tchio auf der Korksitzstange, Sasu inzwischen auf meinem Daumen). Sasu habe ich ganz langsam auf den Finger gelockt, indem ich die Hirse immer etwas weiter von ihm wegbewegt habe, sodass er von der Stange aus zwar noch rankam, aber sich ziemlich strecken musste. Ich habe ihm dann immer meinen Daumen hingehalten und irgendwann fing er an, sich mit einem Fuß abzustützen. Allmählich kam er dann auch mal mit beiden Füßen auf den Finger und inzwischen hopst er ohne Zögern auf den Daumen. So konnten wir Schritt für Schritt Vertrauen aufbauen.

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                    #10
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                    Hallo Julius94,

                    wie schon geschrieben sind die Charaktere der Wellis sehr verschieden, weshalb der eine wenig Angst, der andere mehr Angst hat. Deshalb dauert es bei jedem Welli auch unterschiedlich lange. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass selbst der scheueste Vogel durch Clickertraining seine Angst verliert. Es kann allerdings mehrere Wochen dauern.
                    Mit dem Training fängt man mit einem Vogel an. Nicht alle gleichzeitig. Dabei sucht man sich den Mutigsten aus. Wenn sie, wie du schreibst, ängstlich auf dem Käfig sitzen, ist der erste Schritt beim Clickertraining, dass du einem nur den Stab (zB einen kleinen Holzspieß) hinhälst und sobald er ihn vorsichtig mit dem Schnabel berührt, clickerst und ihm Hirse anbietest, nur 2 oder 3 x picken lassen und wieder von vorne beginnen. Dies mehrere Tage/Wochen festigen. Das wäre mal der erste Schritt. Nicht direkt einen Finger oder die Hand hinhalten. Zu diesem Thema gibt es auch hilfreiche Bücher.

                    Man muss natürlich den passenden Moment abpassen, wann man beginnt. Meine haben auch nicht immer Lust.


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