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Wie nehme ich den Wellis die Angst vor der Hand?

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    Wie nehme ich den Wellis die Angst vor der Hand?

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    Hi,

    habe vier Wellensittiche, zwei Pärchen und sie leben in der Madeira drei mit ganztägigen Freiflug.
    Von sich aus hockt die Bande gerne aber auch oft im Käfig.

    Wenn ich Futter wechsel und von außen am Käfig bin sind alle total entspannt und locker drauf.
    Beim Wasser wechseln wird es heikel, ist aber schnell erledigt.

    Wenn ich dann aber irgendeine Rispe in der Hand habe und diese einfach mit der Hand in den Käfig ganz ruhig halte, fliehen alle vier in die hintersten obere Ecke am Gitter und haben sichtlich Angst vor mir.

    Weiß jemand, wie ich sie entspannter bekomme?
    Fände es schon toll, wenn ich denen auch mal Futter aus der Hand reichen könnte, aber so eine Panik wie die haben.. mag sie halt auch nicht ständig in angst und schrecken versetzen, wenn ich versuche ihnen die angst vor mir zu nehmen.


    Grüße

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    #2
    Bitte nicht mit der Hand in den Käfig gehen. Das ist so als wenn jemand ungefragt in deine Wohnung geht. Meine müdden zum Fressen auf die Hand kommen oder in Marges Fall ins Tor. Sie schafft es nicht sio wie die anderen Flauschis. Deswegen mach ich bei ihr eine Ausnahme.
    Am besten machst du alle Hintergrundgeräusche aus und redest ruhig mit ihnen. Irgendwann werden sie der Hirse nicht wiederstehen können.
    Bedenke aber, dass nicht alle Flauschis zutraulich werden.
    Mein erstes Paar kam aus schlechter Haltung und war bis zum Ende panisch, wenn man sich nur dem Käfig genähert hat.
    Ich bin aber der Überzeugung, dass man mit Geduld viel erreichen kann.

    Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

    Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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      #3
      Hallo Krummschnabel,
      wie lange hast Du die 4 denn schon und woher kommen sie? Tierheim, Züchter oder von privat?

      Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
      Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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        #4
        Hallo Krummschnabel,
        Wie lange sind denn deine vier Wellis schon bei dir?
        Wie Judith schon geschrieben hat kann es sein dass Wellis nie wirklich zahm werden.
        Ich unterhalte mich oft mit ihnen und pfeife leise Töne wenn ich in der Nähe des Käfig bin. Dann gewöhnen sie sich an meine Stimme und meine Nähe. Die Hände finden sie gruselig, vor allem Lilo mag sie gar nicht. Also lasse ich meine Hände hängen, oder zeige sie ihnen in einiger Entfernung. Ich reiche ihnen kleine Hirse Stücke an das Türchen, damit sie selbst entscheiden können ob und wann sie sich nähern möchten. Das wiederhole ich täglich., mehrmals ca. 10 -15 Minuten. Lieber öfters und kürzere Einheiten, einfach täglich üben. Oder ihnen etwas vor lesen oder mit der Zunge schnalzen. Mit viel Ruhe und Geduld und viel Zeit kann es vielleicht gelingen.
        Maxi hat gerade in den Pfeiftönen leise vor sich hin erzählt, die ich ihnen vor pfeife und dazwischen kommt ein schnalzen. Also nehmen sie es auf in ihre Sprache und versuchen Kontakt zu halten mit uns. So süß. Grüße von Marie

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          #5
          Hallo Krummschnabel,
          ich habe meine 4 noch jung vom Züchter gekauft und sie waren anfangs auch sehr scheu. Die ersten Tage habe ich mich direkt neben den geöffneten Käfig gesetzt. Sie konnten jederzeit heraus, auch wenn sie an mir vorbei mussten. Das haben sie beim ersten Mal auch getan. Beim nächsten Mal hatte ich genau wie Du 4 schmale steife Wellis in der Ecke sitzen. Ich habe dann so getan, als würde ich das gar nicht merken und ihnen Geschichten erzählt und bald auch, was für bildschöne Vögel sie sind. Dabei habe ich auch jeden einzelnen mit Namen angesprochen ohne ihm direkt in die Augen zu sehen. Lob kommt immer gut!
          Auch habe ich ihnen immer wieder gesagt, dass ihnen im Käfig überhaupt nichts passieren kann. Manchmal habe ich dabei auch einfach mal meine Hand unten am Käfigeingang liegen lassen. Sie waren bereits nach wenigen Tagen total entspannt.
          Da habe ich ihnen Hirse auf der Hand in den Käfig gehalten mit viel Abstand und immer der Möglichkeit, dass sie auch herausfliegen konnten. Am ersten Tag ist nichts passiert, außer dass sie die Hirse aus der Entfernung angestarrt haben und nervös von einem Füsschen auf das andere getreten sind. Sie hätten ja so gerne, aber sie haben sich nicht getraut. Bereits am nächsten Tag kam der erste mit lang gestrecktem Hals und jederzeit bereit zur Flucht. Von dem Zeitpunkt an musst Du die Hand ruhig halten, egal was passiert - ob Du einen Krampf im Finger hast oder die Hand langsam taub wird. Nachdem der erste Wellis diese mutige Tat unverletzt und weiterhin lebend überstanden hatte, kamen nach und nach auch die anderen.
          Wichtig ist, immer ruhig und leise mit ihnen zureden, starre sie nicht an, rücke ihnen mit der Hand niemals auf die Pelle und lasse ihnen immer genug Raum sich zurückziehen zu können.
          Viel Erfolg Dir und den Kleinen!

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            #6
            Ich würde ihnen ausserhalb des Käfiges die Hirse anbieten,eventuell siegt die Neugierde.

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              #7
              Hirse ist doch wie Haribo. Und das macht die Flauschbällchens froh.

              Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

              Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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                #8
                Hallo,

                ich habe drei der Wellensittiche seit 6 Monaten, den vierten ungefähr 4 Monate.

                Drei waren schon zusammen, in einem Käfig ohne Freiflug aus privater Abgabe, der vierte war alleine mit Freiflug auch aus privater Abgabe und der war eigentlich zahm.
                Nahm Futter aus der Hand und stieg auch auf dem Finger.

                Nur, jetzt haben die drei oh e Freiflug gelernt wie man richtig gut fliegt und der vierte hat sich die angst vor der Hand abgeschaut.
                Hatte ihn blöder weise aber auch sehr lange in Ruhe gelassen, damit sich die vier aneinander gewöhnen und der vierte wieder lernt normal zu zwitschern, denn der hatte immer so menschliche Worte zwischen seinem Gezwitscher fallen lassen, was ich total grässlich fand.

                Hab den Eindruck, es wird immer schlimmer
                Als ich heute Futter gab, sind zwei in die oberste Ecke geflohen, obwohl der Käfig zu war.
                Fand halt in letzter Zeit nicht so wirklich die Zeit mich mit ihnen zu befassen.
                Ich beobachte halt nur mindestens 1 Stunde vom weiten, um zu schauen ob wer Krankheitssymptome zeigt, nur dann bin ich oft auch k.o. oder muss die Kaninchen auch versorgen/beobachten oder zur Arbeit.

                Nicht so einfach mit dem beschäftigen...
                Wie macht ihr das denn unter der Arbeitswoche oder beschränkt ihr es aufs Wochenende?


                Liebe Grüße

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                  #9
                  Also ich nehme mir immer nach der Arbeit noch Zeit für die 4. Vielleicht so eine halbe Stunde mit Hirse. Da sie aber sowieso im Wohnzimmer leben, wo sich alles abspielt, rede ich auch mal nebenbei mit ihnen oder kommentiere das muntere Treiben.

                  Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

                  Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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                    #10
                    Hmmm, bei uns ist es auch so wie bei Judith. Die Wellensittiche leben mit uns im Wohnzimmer, halten sich aber meistens auf oder in ihrem Käfig auf oder auf ihren Freiflugplätzen. Selten auch auf dem Boden oder der Hängelampe
                    Sie sind Teil der Familie und wir sind auch ein kleiner Teil Ihres Schwarmes. Integration heißt das , oder?
                    Je natürlicher und selbstverständlicher der gegenseitige Umgang miteinander ist desto besser. Wie sollen sie in einem separaten Raum leben in dem ihr euch nicht aufhaltet und gleichzeitig erwartet ihr das sie zahm werden Kann es sein dass ihr die Wellensittiche überfordert und eigentlich gar keine Zeit für Tiere habt?

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                      #11
                      Wohnzimmer ist halt bei mir leider nicht machbar.
                      Bei mir ist Küche und Wohnzimmer ein offener Raum mit Zugang zur Therasse.
                      In dem Raum steht ein Kaninchengehege, die Wellis hab ich bewusst eben dort nicht unter gebracht wegen der Kochdämpfe und wegen dem Freiflug.
                      Ab und zu gehe ich halt doch auch auf die Therasse oder lasse diese Türe, gerade beim Kochen, auch mal weit offen und da hab ich Angst vorm entfliegen der Tiere, wenn sie nicht in den Käfig tagsüber mal wollen.

                      Mit der Zeit ist das so eine Sache...
                      Die Wellensittiche beobachte ich halt jeden Tag von weiten mindestens 1 Stunde, da bin ich durchaus ja im Zimmer und nehme mir Zeit für sie, um halt zu sehen ob sie Krankheitssymptome aufweisen.
                      Meiner Erfahrung nach geht das nämlich nur mit Abstand und mit der Zeit, weil sie dann sie selbst sind.
                      Danach bin ich dann aber immer irgendwie gegangen, weil ich dachte,Dachrinnen die Angst zu nehmen müsste ich mich noch weitere Stunden mit ihnen befassen, aber mich beschleicht gerade das Gefühl, dass auch eine vierte oder halbe Stunde täglich schon reichen würden oder?
                      Hab es nämlich deswegen nie so recht versucht, weil ich dachte, mindestens noch eine weitere Stunde, was in letzter Zeit für mich kräftemäßig nicht machbar war, auch weil eines der anderen Tiere lange krank und intensivst gepflegt werden musste (alle paar Stunden päppeln, Inhalieren u.s.w.).

                      Im Grunde will ich sie auch gar nicht zahm haben.
                      Für mich müssen sie nicht auf den Finger, die Schulter oder auf dem Kopf landen, nur wenn diese Panik im Käfig oder ich zumindest mal leckerchen ihnen aus der Hand reichen könnte, wäre das schon nicht schlecht.


                      Liebe Grüße

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                        #12
                        sorry, die Autokorrektur vom Handy hat manche Worte verändert, jetzt liest sich das etwas komisch.
                        War nicht absichtlich.

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                          #13
                          Hallo,
                          ich hatte auch das Problem, das meine in Panik ausbrachen, wenn ich Futter und Wasser wechselte und auch ich fand es einfach nur schade für meine beiden.
                          Ich habe dan folgendes gemacht und das hat meinen beiden geholfen.
                          Ich habe wenn ich die Volierentür aufmachte Futter und Wasser wechselte mich in Zeitlupe bewegt.
                          Ziel war es, das die Hand sich in der Geschwindigkeit bewegt, wo die Vögel nicht in Panik geraten. Beobachte deine genau wenn sie nervös zur Hand gucken und ziemlich schnell am atmen sind vor Aufregung und vor Angst ihr Gefieder eng anliegen. Rede mit ihnen ruhig und mach ein Schritt der Bewegung langsamer, wenn sie diese Körperhaltung zeigen.

                          Irgendwann habe ich festgestellt dass sie relaxter drauf waren, wenn ich es weiter so gemacht habe. Dan habe ich mal versucht ein Schritt schneller zu machen und sie waren wirklich entspannter drauf.
                          Und so kann man es dan steigern, bis zur üblichen Geschwindigkeit. Aber immer darauf achten, dass die Wellis keine Angst haben. Wenn sie Angst wieder haben, wieder die Bewegung reduzieren. Die Vögel geben die Geschwindigkeit und den Zeitraum, wie lang man es macht an.

                          Liebe grüße

                          Zuletzt geändert von Alula; 20.09.2024, 12:45.

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                            #14
                            Meine Bande ist auch nicht zahm,aber ich kann in den Käfigen und der Voliere hantieren,ohne Panik der Vögel. Wenn ein neuer Welli aufgenommen wurde,habe ich immer mit leiser Stimme und mit Ruhe mich bewegt. Wellis beobachten uns und sie spüren,was wir empfinden.

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                              #15
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                              Danke auch euch.

                              Ich hab heute mal dicke gelbe Hirsekolben aus dem Laden mitgeholfen. Hab eigentlich noch andere Rispensorten da, als ich letztens aber es mal damit versucht hatte, sahen die mich an als wäre die Rispe der Tod persönlich.
                              Kolbenhirse kennen sie aber.

                              Ich werd das auch mal probieren mit dem leise zusehen und in Zeitlupe bewegen, bisher war ich vielleicht wirklich immer zu schnell für sie, wenn icweil normalem Tempo mich um sie kümmerte.

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