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Vertrauensbeweise

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    Vertrauensbeweise

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    Wie Ihr vielleicht wisst, ich bin ein neugieriger Mensch und würde gerne einmal lesen wie Eure geliebten Flauschis Euch ihr Vertrauen schenken. Falls Ihr das erzählen mögt. Bei uns sieht es u.a. so aus:

    Loki saß ganz schlank und schmal auf der Stange. Ich habe leise ein bisschen mit ihm gesprochen und er wurde immer flauschiger, ließ sich etwas in sich selbst sinken, zog das Füsschen ein, knirschte mit dem Schnabel und schloss die Augen. Er fühlte sich sicher und ich war glücklich über sein absolutes Vertrauen!

    Heimdall, die Scheue, verzichtet lieber auf die schönsten Leckereien als dass sie einem zu nahe kommt. In letzter Zeit zwitschert sie sofort los, wenn sie mich draußen sieht oder ich in die Wohnung komme. Seit einigen Tagen springt sie mir auch sofort auf die Hirsehand und läuft auch über den Unterarm. Ihr Vertrauen ist mir besonders wertvoll.

    Odin. Tja, wir haben ein paar Arztbesuche hinter uns. Sie hat nicht direkt Angst vor mir, aber sie nähert sich der Hirsehand mit großer Vorsicht und bleibt nie lange. Mittlerweile stellt sie aber wieder ein Füsschen auf meine Hand und hat auch ein, zwei Mal kurz auf meiner Hand gestanden. (es kostet mich unendlich viel Überwindung, sie nicht zu locken!! Doch sie soll von sich aus kommen und mir ihr Vertrauen schenken.)

    Thor, der Kleinste, wird meist vertrieben von der Hirsehand. Er hängt dann immer in den unmöglichsten Stellungen, um doch noch ein paar Körner zu erhaschen. Seit ein paar Tagen darf ich ihn auf die äußersten Fingerspitzen hochheben. Er versenkt seinen Schnabel in meinen Ringfinger (das ist der etwas schmerzlichere Teil der Übung 😉) und zieht sich mit der linken Klaue am kleinen Finger so weit hoch, dass ich mit beiden Fingern unter seinen Bauch komme und ihn hochheben kann. Dort "außen" lassen ihn die Anderen meist unbehelligt. So nah bin ich ihm bisher nie gekommen und ich bin dann immer selig, wenn es klappt.

    Wir 5 trainieren jetzt das außerhalb des Käfigs auf die Hand kommen. Vielleicht gibt's bald auch dazu ein paar nette Geschichten... 😁

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    #2
    IMG_20240906_214804431~2.jpg Loki
    IMG_20240906_212319247.jpg Heimdall
    IMG_20240906_213044180.jpg Odin
    IMG_20240906_213902827.jpg Thor
    Die Helden der Geschichte oben...

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      #3
      Bei mir ist es so, dass alle relativ zutraulich sind.
      Ich sehe es als Vertrauensbeweis wenn mal einer auf die Schulter oder den Kopf fliegt.
      Marge lässt sich auch mal helfen wenn sie mal wo hinfliegt wo sie nicht alleine wegkommt.
      Dann halte ich ihr die Hand hin und sie steigt drauf. Sie bleibt dann auch ein paar Minuten sitzen.
      Homer turnt bei der Hirseparty ganz gerne auf der Hand rum und knabbert an den Fingern.
      Moritz und Shiela verteilen eher Liebesbisse und spielen aber auch mal mit der Hand.



      Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

      Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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        #4
        Mir fällt auch gerade noch das Zwinkern ein, wenn ich mir ihnen rede.

        Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

        Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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          #5
          Meine Wilma gibt Küsschen wenn ich sie dazu auffordere und ein Leckebissen in der Nähe ist. Sie pickt dann ganz zärtlich gegen meine Nase.
          Bei Sunny und Maxi habe ich Angst, seit schonmal ein Vogel an der Lippe hing und der andere mir ein Nasenpiercing verpassen wollte.
          Dafür lässt sich Maxi ab und zu das Köpfchen kraulen.

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            #6
            Ich bin gerade dabei meine beiden oder einen Handzahm zu bekommen. Ich lege Hirse auf meine Hand und lege sie auch den Käfigausgang. Bonnie war auch mal dort hat sich aber nicht getraut an die Hirse zu gehen. Ansonsten wenn ich mich vor dem Käfig setze kommt Bonnie oft ganz nah ans Gitter als wolle sie genau hören was ich erzähle oder sie wolle mir antworte. Clyde mein kleiner Flugkünstler kommt öfter auf mich zu geflogen als wolle er auf meinem Kopf landen dreht aber kurz vor dem Kopf wieder ab.

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              #7
              Ich habe vorgestern mal ein Experiment mit den Flauschbällchens gemacht und die Hirse auf meine Schulter gelegt.
              Shiela ist zuerst zum fressen gekommen.
              Es folgten wie immer die Jungs.
              Ich war schon erstaunt, dass das geklappt hat.

              Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

              Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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                #8
                Marge gibt sich mit dem Tor zufrieden, klettert von da aber auch mal auf die Hand.

                Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

                Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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                  #9
                  Im Käfig kann ich Bubi mittlerweile locker mit der Hand füttern. Ich habe Körnchen auf der Hand und er greift mit seinem Füßchen einen meiner Finger und knuspert fröhlich los. Nicki folgt jetzt seinem Beispiel und nähert sich auch sehr vorsichtig knabbert ganz vorsichtig an der Fingerspitze bevor er loslegt zu futtern. Für Hirse machen beide auch mal den Hals lang, aber draußen war noch keiner wirklich richtig zutraulich. Da komme ich leider nicht richtig weiter. Selbst die selbst gepflanzte Vogelmiere überzeugt sie noch nicht, dass ich es nur gut mit ihnen meine. Aber ich gebe nicht auf. Bubi stand sogar schon einmal auf meiner Hand, aber eben immer nur im Käfig. Nicki guckt jetzt immer, wenn ich seinen Namen sage und legt dabei den Kopf schräg. Das ist unglaublich süß. Dafür, dass Nicki noch nicht so lange hier ist, hat er schon Riesenfortschritte gemacht. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sie vielleicht mal freiwillig zu mir kommen.
                  LG Alex IMG_20240928_133133.jpg

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                    #10
                    Wir freuen uns hier über zwei sehr neugierige Gesellen, die in nur 14 Tagen schon unheimlich zutraulich geworden sind. Mit Hirse oder Golliwoog kann man sie problemlos auf die Hand locken, und einzelne Haferkerne, im Pinzettengriff hingehalten, knabbern sie liebend gerne direkt vom Finger. Sogar ohne Futter kommen sie bei besonders guter Laune auch mal auf den hingehaltenen Finger gehüpft.
                    Heute ging es aber nun wieder ein kleines Schrittchen weiter: Loki ist im Freiflug einmal tatsächlich auf meiner Schulter gelandet, und auch Nero hat sich gewagt, auf dem Pulliärmel zu landen, sowohl bei mir als auch bei meiner Tochter.
                    Das ist ein toller Vertrauensbeweis für mich, dass sie nicht nur unsere Hände positiv wahrnehmen, sondern dass dieses Vertrauen nun offenbar ganz langsam auch darüber hinausgeht.
                    LG

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                      #11
                      Ich habe lange überlegt, ob diese Geschichte zu Vertrauensbeweise zählen sollte, aber wahrscheinlich schon.

                      Vor 4 Tagen ist ein Turmfalke im Sturzflug vor unser Fenster geflogen (wir haben hier noch nie Raubvögel gehabt). Er wurde durch den Aufprall rückwärts in den Rosenbaum geschleudert, der vor dem Fenster steht. Nachdem er sich daraus befreit hatte, ist er auf einen Baum geflogen und kurz darauf verschwunden. Er scheint sich nicht verletzt zu haben.
                      Aber meine armen Wellis!!
                      Heimdall saß bewegungslos in der Mitte des Käfigs, Thor hatte sich unter einem Brett versteckt und Loki hing an der anderen Seite des Käfigs ebenfalls wie gelähmt. Odin, meine arme Odin, saß in der Ecke und schlotterte richtig vor Panik. Ihr Herz raste sichtbar und ihr Schnäbelchen klapperte aufeinander. Sie hat regelrecht hyperventiliert. Ich hatte wahnsinnige Angst, dass sie einen Herzschlag bekommen würde.Ich habe leise und ruhig mit ihr gesprochen und kurz beruhigte sie sich, um dann erneut am ganzen Leib zu zittern. Also habe ich weiter ruhig mit ihr gesprochen und meine Wange an den Käfig gelegt, um ihr durch meine Nähe Schutz zu geben. Und sie hat sich auf der anderen Seite gegen meine Wange gelehnt. Wir haben fast 20 Minuten so gestanden. Erst als sie langsam anfing sich wieder zu strecken und zu bewegen, habe ich mich etwas zurückgezogen.
                      Wir 5 haben uns dann alle erstmal etwas erholen müssen von dem Schreck.

                      Am Anfang dieses Threads habe ich geschrieben, dass Odin nach den Arztbesuchen etwas zurückhaltend ist mit der Hirsehand und höchstens mal ein Füsschen auf den Finger stellt. Heute hat sie mich überrascht, indem sie erst einmal alle von meiner Hand vertrieben hat, nur um sich dann selber breit darauf zu stellen und ausgiebig zu fressen. Wenn sie das in den nächsten Tagen häufiger macht, haben wir wohl wieder eine Hürde genommen! IMG_20240920_211908058.jpg

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                        #12
                        Hallo 4asen.

                        Ach du meine Güte, Todesangst pur.

                        Also habe ich weiter ruhig mit ihr gesprochen und meine Wange an den Käfig gelegt, um ihr durch meine Nähe Schutz zu geben. Und sie hat sich auf der anderen Seite gegen meine Wange gelehnt. Wir haben fast 20 Minuten so gestanden. Erst als sie langsam anfing sich wieder zu strecken und zu bewegen, habe ich mich etwas zurückgezogen.
                        Wir 5 haben uns dann alle erstmal etwas erholen müssen von dem Schreck.​
                        Das finde ich richtig beeindruckend. Eine tolle Idee von dir ihr auf diese Weise ein Sicherheitsgefühl zu bieten.
                        Das sie es auch so angenommen hat ist ein riesiger Vertrauensbeweis.


                        Liebe Grüße von Eva und den 3 Rackern

                        Im Herzen und unvergessen Emilie, Hansi ,Mäxchen , Moritz und Eddie

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                          #13
                          Danke Eva! Das bedeutet mir viel, denn der Schreck sitzt mir immer noch in den Gliedern!
                          Tja, es war mehr eine Intuition als eine Idee. Ich war verzweifelt und wusste einfach nicht mehr wie ich Odin helfen konnte. Und ja, Gott sei Dank hat sie nicht nur die Nähe angenommen, sondern es hat ihr tatsächlich geholfen!

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                            #14
                            Hallo Ilka,

                            ich habe schon beim Lesen den Atem angehalten, da kann ich mir gut vorstellen, wie du dich direkt in dieser gefährliche Situation gefühlt haben musst.
                            Da hört dann auch das bewusste Denken auf und die Instinkte, die in uns schlummern , werden wach.
                            Ein Erlebnis, dass ihr wohl beide nicht so schnell vergessen werdet.

                            Liebe Grüße von Eva und den 3 Rackern

                            Im Herzen und unvergessen Emilie, Hansi ,Mäxchen , Moritz und Eddie

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                              #15
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                              Hallo zusammen, konnte es dir auch total nachfühlen, Ilka mit dem Falken-Erlebnis, schon heftig bei unseren Schätzen hilft es auch sehr, wenn ich beruhigend auf sie einrede, wenn sie sich erschreckt haben, besonders wenn ich sage "Alles gut", dann beruhigen sie sich ziemlich schnell, sogar bei der Tierärztin und der scheue Speedy fliegt mittlerweile sogar fast auf meine Hand, wenn ich mit dem Trinknapf komme und sweet Beenie geht abends auf meinem Finger und in den Käfig, nachdem ich ihr noch bisschen was erzählt habe freue mich auch immer riesig über solche Vertrauensbeweise. liebe Grüße, Uli

                              Zuletzt geändert von Uli Rita; 03.10.2024, 13:50.
                              im Herzen für immer unvergessen Cosey, Jekyll&Jelly, Mikey&Lea, Mäxchen&Sky, Lilly&Charly, Tweety&Whitey, Joschi

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