Ich könnte euch noch ne andere Story erzählen, die mich bis heute fassungslos und traurig macht.
Es ist ungefähr ein Jahr her. Es begann mit Charly, der mir über eine Tierärztin vermittelt wurde. Kurz drum, hatte ich statt eigentlich geplant bei 8 Birds zu bleiben, plötzlich 9 kleine Stinker... Ungerade und dann noch ne Überzahl an Männchen. Damals 3w und 6m. Also, habe ich mich auf die Suche gemacht nach einem Weibchen. Und bin auf einen Züchter gestoßen, zudem ich relativ weit fahren musste. Es hörte sich alles ganz gut an. Seine Wellis es waren in einer gepflegten Außenvoliere untergebracht. Und sein Futter hatte er in einem Schuppen. Ich sah mir die Tiere an. Dabei erzählte er mir wie lange er schon züchten würde und dass er sie alle übers Trinkwasser 2 mal im Jahr entwurmen würde.
Ich nahm die kleine einzige Henne mit sie ist aus 05/23. Also damals knapp 5 Monate alt. Ich taufte sie Polly. Polly saß einige Tage bis zum Eingangscheck bei mir im Schlafzimmer. Meine Tierärztin hatte erst 1,5 Wochen später einen Termin frei. Sie flog morgens vor meiner Arbeit etwa eine Stunde, nach der Arbeit ließ ich sie nochmal 4h raus... Während meiner Arbeit saß sie drin und ich hatte eine Kamera auf sie gerichtet. Sie fraß genug dachte ich.
Tja, bis zu dem Tag, als mir meine Tierärztin offenbarte, dass sie einen massiven Wurmbefall hat. Meine Tierärztin hatte schon den Verdacht, der sich erhärtete als sie den Kot und den Kropfabstrich nahm. Sie war viel zu dünn wog immer zwischen 29 und 31g. Was selbst für ein Jungtier echt wenig ist. So musste ich ihr zweimal für 3 Tage mit einem Abstand von 10 Tagen ein Medikament oral in den Schnabel geben. Das war jeden Morgen ein Aufwand. Durch die Würmer machte ich jeden Morgen auch den Quarantäne Käfig sauber. Mit Essig und Käfigreinigungszeug... Auch die Näpfe Wunsch ich 2 täglich heiß aus. Die Prozedur ließ Polly sich anfangs noch gefallen, aber irgendwann war ihr das zu doof. In der Pause zwischen der Einnahme des Medis: kostete sie jeden Tag Würmer mit aus... Das war eckelig sag ich euch. Auch ich hielt Polly streng getrennt und wechselt sowohl meine Handschuhe, als auch wusch ich immer meine Hände, wenn ich sie angefasst hatte. Zudem wog ich sie täglich. Nach etwa 1,5 Wochen nahm sie nicht nur zu sondern wurde von der Tierärztin als gesund entlassen. Ihr viel das sofort auf. Polly stand im Quarantäne auf dem Untersuchungstisch und rannte über den Käfigboden, sprang von einer Käfigseite zur anderen. Zum kröhnenden Abschluss, biss sie meiner Tierärztin in den Finger, als sie eingefangen wurde. Ihr Kommentar: man hat die mittlerweile eine Energie. Ich nur: deswegen muss sie schleunigst zu den anderen. Sie hört die anderen und schreit das ganze Geschoss zusammen. Darf sie denn?
Sie nur: ich schaue mir ihren Kot an. Haben sie sie mittlerweile nochmal gewogen? Ich: heute noch nicht. Sie wog 32g auf der Waage.
Hinterher habe ich eine Anzeige gegen den Züchter geschrieben und meine Tierärztin gebeten dem Veterinäramt eine Aussage zu schicken. Passiert ist nichts... Nur haben sich das Veterinäramt und das Rathaus gegenseitig die Schuld zugeschoben... Fotos anbei.
Passiert ist, was denkt ihr?





und Moritz
die Fanny & Co. mit Felo Susanne




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