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Wie kann ich einen scheuen Welli am besten mit der Hand fangen?

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    Wie kann ich einen scheuen Welli am besten mit der Hand fangen?

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    Hallo!

    Gestern war ich mit Klemens (und Cookie) beim Tierarzt, da Klemens sein linkes Auge immer wieder geschlossen hatte. Die Tierärztin holte ihn mit geübten Handgriffen ganz ruhig aus dem Käfig und gab ihm einen Augentropfen. Nun soll ich allerdings 2 Mal am Tag ihm ebenfalls einen Tropfen verabreichen. Habt Ihr Tipps, um einen scheuen Wellensittich am nervenschonensten (für mich und ihn!) in die Hand zu bekommen? Ich weiß gar nicht, wer aufgeregter ist. Er oder ich? Ich möchte ja auch nicht, dass Klemens in Zukunft meine Hand immer mit einem negativen Ereignis verbindet. Ich freue mich über eure Tipps.

    Grüße von Stehim

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    #2
    Hallo Stehim,

    das ist ganz normal, dass man am Anfang sehr nervös ist. Mit jedem Mal wird die "Prozedur" dann leichter und man wird sicherer.

    Ich mache es immer mit einem Tuch in der Hand, dadurch bekommt der Vogel nicht mit, dass er mit einer Hand gegriffen wird. Außerdem hast Du eine etwas größere Fläche mit der Du den Vogel greifen kannst. Das Geschirrtuch rutscht auch weniger aus der Hand, wenn man darunter einen weißen dünnen Handschuh anzieht. Ja und zuerst den Raum abdunken!

    Mir hat es auch sehr geholfen, dem Tierarzt dabei zu zusehen wie er es macht. Er hatte wirklich die Ruhe und dabei habe ich viel gelernt. Vielleicht kannst Du Dir das nochmal in Erinnerung rufen bevor Du den Welli greifst, mir hilft das ein wenig ruhiger zu sein.

    Hier noch eine Seite wo der Fixiergriff erklärt wird https://www.welli.net/fixiergriff.html

    Liebe Grüße und viel Ruhe und gutes gelingen beim Einfangen

    Piepsl

    PS: Wenn Du was auf Bachblüten hältst die Notfallstropfen (Rescue) Nr. 39 helfen den Stress und die Nervosität schneller abzubauen - für Welli und Federlose.

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      #3
      Hallo Stehim

      ich fange meine Federbälle immer mit einem Tuch ein ( etwa so dick und groß wie ein Geschirrtuch). Da schütze ich erstens meine Hände vor starken Wellensittichschnäbeln und zweitens wird das Tuch nicht unbedingt mit meiner Hand assoziiert.

      Liebe Grüße von Kirsten

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        #4
        Hallo Stehim,

        Ich mache es auch wie Piepsl und benutze ein Baumwolltuch, damit keine Assotiation mit meiner Hand entsteht.
        Außerdem dunkele ich das Zimmer, so weit wie möglich ab, weil die Vögel dann ruhiger sind und sich besser greifen lassen.

        Die ersten male einfangen sind immer schrecklich, weil man so unsicher ist
        Wenn du es ein paar mal gemacht hast bekommst du rutine, wirst immer sicherer und bist auch nicht mehr so nervös.

        Viel Erfolg beim Einfangen

        Rehlein

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          #5
          Hallo!

          Vielen Dank für Eure Tipps. Die Idee mit dem Tuch finde ich gut, ich werde es heute gleich ausprobieren. Eigentlich ist es ja albern, dass man so aufgeregt ist. Man will dem Welli doch nichts tun, im Gegenteil: man will ihm nur helfen. Aber ich merke immer wieder, wie mir das Herz bis zum Hals schlägt. Klemens selber ist dann zusätzlich auch noch aufgeregt und nach dem ganzen Hin- und Hergeflattere im Käfig, fängt er auch richtig zu japsen an. Da habe ich dann immer Angst, dass er gleich noch einen Herzkasper bekommt.
          Aber ich gebe nicht auf!

          Liebe Grüße von Stehim

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            #6
            Hallo Stehim,
            Ich musste meinem Ängstlichen und dazu bissigen Welli auch 2 mal am Tag Medizin in den Schnabel spritzen. Ich habe ihn immer spät Abends gefangen wenn die Gruppe zur ruhe gekommen ist und am einschlafen war. Hat Super geklappt. Meine gehen immer zur selben Zeit schlafen deswegen ist dies auch nicht so schwer gewesen.

            Tagsüber müsste ich die Wellis mit einem großen netz fangen weil Sie in einer Eckvoliere und Zimmer mit 24 Stunden Freiflug leben, mit der Hand hätte ich da kaum chancen.


            Gruß

            Paddy

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              #7
              Ich pflücke meine Wellis im Dunkeln von den Sitzästen ab, das klappt sehr gut, geht schnell und relativ stressfrei. Wenn Du selbst zu wenig siehst, schalte eine Rotlichtlampe ein. Bei dem Licht siehst Du was, aber die Wellis nicht. Den Tipp habe ich von meinem Tierarzt.

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                #8
                Ich versteh dich zu gut. Muss meinem einen Vogel ja auch täglich Tropfen geben. Die ersten Male waren für mich der Horror. Mittlerweile gehts ausm FF. Ich versuche jetzt die Vögel auf ne Pipette zu trainieren ums uns allen leichter zu machen, bisher mit noch keinem Erfolg.

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                  #9
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                  Hallo,
                  ich nehme zum Einfangen am liebsten einen Kescher, diesen kann man im Dunkeln in aller Ruhe über den Welli stülpen und muss nur einen Moment warten, bis der Vogel losfliegt und automatisch ins Netz rutscht. Für mich hat das den weiteren Vorteil, dass ich das Netz des Keschers im oberen Bereich mit der Hand verschließen kann- so habe ich zumindest ein wenig Zeit, nach dem Einfangen das Licht wieder anzuschalten, bevor ich den Welli für die Medikamentengabe aus dem Netz heraushole.
                  Viele Grüße, Maike

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