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Warum habt Ihr Euch Wellensittiche angeschafft?

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    #16
    Wir bekamen als Kinder einen Wellensittich. Monti war ein Einzelvogel und wir drei Kinder kümmerten uns um ihn, da er in unserem Kinderzimmer lebte. Monti war sehr auf uns bezogen und krabbelten gerne auf uns rum. Er flog auch gerne ins Wohnzimmer und lief dort auf dem Vorbau der Anbauwand spazieren.Dann ertönte die Stimme meines Vaters, der fordete, dass wir den Vogel ins Kinderzimmer holten. Monti saß immer mit am Tisch, wenn wir Hausaufgaben gemacht haben und knabberte jedes Heft an. Wir haben damals mit Füllern geschrieben und Monti war wie ein Wilder hinter der Feder her. Seine Zunge war von der Tinte regelmäßig blau, geschadet hat es ihm scheinbar nicht, er wurde über 12 Jahre alt. Er bediente sich auch gerne an unserem Essen. Am liebsten fraß er vorgekaute Bouletten. Er steckte seinen Kopf dann richtig bei uns in den Mund und pulte die Reste aus den Zähnen raus.
    Als ich dann in meine erste eigene Wohnung gezogen bin, habe ich mir wieder einen Welli geholt, damit es nicht so still ist. Iwi war zunächst alleine. Mit viel Zeit und Geduld war er so zahm, dass er mir überall hin folgte. Wenn ich gebadet habe, saß er immer auf der Wäscheleine Dann fragte mich eine ältere Dame aus dem Haus, ob ich ihren Wellensittich nehmen würde. Sie hatte zwei, von denen einer leider verstorben ist und der Witwer kam mit dem Alleinesein nicht zurecht. Damit begann dann erstmal die Endlosschleife. Nach dem Tod von Larry 1998 habe ich die Wellensittichhaltung aufgegeben. Ein gutes Jahr später brachte mir eine Freundin Tobi ins Haus. Ihre Arbeitskollegin hatte den Vogel zum Geburtstag geschenkt bekommen. Dann stellte sich aber heraus, dass sie allergisch auf Vögel reagiert. Aus Gutmütigkeit habe ich dann den Vogel genommen, ihm einen Partner besorgt und seit dem gehören Wellis wieder zum Haushalt.
    Gruß Ratio

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      #17
      Mein Vater schenkte uns als Kind einen Wellensittich,ich habe aber nur eine geringe Erinnerung an dieses Tier. Ich weiß nur,das es viel fraß und sehr bissig war,dann folgte Hansi. Er war super zahm und als er starb,ging für mich eine Welt kaputt. Ich holte dann von meinem Taschengeld 2 Wellensittiche,sie lebten in meinem Kinderzimmer,meinen Geschwistern waren sie egal,ich aber betütelte sie. Sie waren nicht zahm,aber,sie waren da. Nach ihrem Tod,durfte ich mir zwei neue Wellensittiche holen und mein jüngster Bruder wollte dann auch unbedingt 2 Wellis. Wir kamen mit 4 Wellensittiche und einem 8 Wochen alten Kater nach Hause. In der Zoohandlung war wenige Minuten zuvor,ein Mann hereingekommen,der unter seiner Jacke den Babykater hatte,er setzte ihn unter ein Regal und verschwand. Das ganze ging so schnell,das die Verkäuferin gar nicht handeln konnte. Sie schenkte uns das Tier und meine Mutter hatte nichts gegen einen Kater,er lebte dann draußen. Mein Bruder verlor schnell das Interesse an den Vögeln und ich hatte nun 4 Wellis. Es blieb sehr lange bei 4 Tieren,dann wurden es 6 und später irgendwann hatte ich 15 Tiere. Hinzu kamen nach der Trennung meines Ex Freundes Zebrafinken,da er damals welche hatte und ich begeistert war. Nun habe ich 6 Wellis und 2 Zebrafinken und ich werde die Vogelhaltung so langsam auslaufen lassen.Wellensittiche sind einfach tolle Tiere,sie sind mit keiner anderen Tierart zu vergleichen.

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        #18
        Spinnenbein Zu Zebrafinken habe ich auch eine besondere Bindung, weil meine Großeltern früher welche hatten. Ich finde ihr Gehupe einfach so niedlich. Vertragen die sich mit den Wellis? 🙂

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          #19
          ja,sie leben ganz entspannt nebeneinander

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            #20
            Ihr Lieben,
            Ich finde eure Geschichten so spannend. Die kann ich einfach so wegschmökern. Vielen Dank.

            So, jetzt zu meiner, ohhh sorry unserer Geschichte:
            Alles begann ca. 2013/2014, als meine Mama auf der Arbeit gefragt wurde, ob sie nicht für ihre Arbeit (sie arbeitet in einer Kita) ein Pärchen Wellis haben wolle. Da meine Mama selber früher ein Pärchen Wellis und vielen Kanarienvögeln hielt (sie erzählt mir bis heute, dass sie ein ganzes Zimmer voll mit Tieren hatte, ein anderes zum Schlafen), lehnte sie ab, fragte die Person aber nach der Telefonnummer. Einige Tage später war die Übergabe. Ich selber wusste von nichts... Es war verdammt kalt, ein Winter eben. Als meine Mama dann meinte, sie hätte ein vorweihnachtliches Geschenk, dass nur in mein Kinderzimmer passe, wollte ich es abgedeckt lassen. Und so zogen Franky und Heiko bei mir ein. So kam eins zum anderen. Und ich erkundigte mich stück für Stück. Im Laufe der Jahre habe ich viele positive als auch negative Erfahrungen machen können/ dürfen.
            Wenn ich an die Anfangszeit zurück denke, graut es mir mit meiner Haltung😬. In der Zeit sind viele Tiere gegangen und gekommen. 2015, 2016, 2021, 2022 und 2023 habe ich meinen Schwarm auf mittlerweile 10 Tiere aufgestockt und bin mega Happy.

            Auch wenn ich, wenn ich Zeit zurück drehen könnte, diese Tiere aufgrund des Aufwandes, auch den Lebensbedingungen und schlechten Haltungen nicht nocheinmal beginnen.

            Habt ein schönes Wochenende!
            ​​​​​​

            Liebe Grüße von Sharlie Choko und ihren 9 Chaoten:

            Phia, Barry, Pippa, Polly, Charly, Odin, Maddy, Malou, Romeo und Buddy


            Immer unvergessen und im ❤️: Merlin, Kaja, Neo, Finna, Fine, Leni, Toni, Pepe, Snow, Helene, Heiko und Franky

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              #21
              Mein Großvater war Vogelzüchter. Als ich Kind war hatte er nur noch einen "Kanallienvogel" Hansi, der im Vogelbauer im Sommer ans Fenster gehängt wurde, damit die ganze Straße seinen Gesang hören konnte. Mein Großvater war aber immer noch im "Gickelszüchterverein" aktiv und hat mich als Kind regelmäßig zu den Vogelschauen mitgenommen. Ich habe einen Welli bekommen als ich in der Grundschule war. Meine Mutter war aber nicht sonderlich tierlieb. Als er verstarb wurde er, als ich in der Schule war, mit samt Käfig "entsorgt". Damit ich kein Viehzeug mehr anschleppen kann.
              Als ich anfing zu studieren und meine erste Winzwohnung (21,48 m²) gefunden hatte, zogen Butschi und Baby bei mir ein. Die Wohnung wurde größer und die Zahl der Wellis wuchs auf 6 an.
              Im Rahmen meiner Scheidung vor 20 Jahren habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen die Schatzis meinem Exmann und seiner neuen Frau zu überlassen. Dort hatten sie mehr Stabilität als bei einer Single Frau, die sich einen Beruf aufbauen musste und mehrfach umgezogen ist. Wenn man 60+ Stunden/Woche arbeitet kann man sich nicht verantwortungsvoll um Tiere kümmern.

              Ich habe immer wieder online sehnsüchtig nach Wellis geschaut, aber meine Situation war so bescheiden, dass ich Haustiere nicht verantworten konnte.

              Dann kam Corona und meine Zeit als ausgebeutete Systemrelevanz. 2023 hatte ich 2 mal eine Coronainfektion. Es ging mir so schlecht, dass ich in meiner Verzweiflung einmal die Telefonseelsorge kontaktiert habe. Auch dort kam nichts positives. Ich wollte nicht mehr aufstehen.

              Ich weiß nicht warum, aber dann sah ich online in den Kleinanzeigen eine Anzeige mit Wellis. Mir hat auf den Bildern des Züchters gefallen, dass die Schatzies Äpfelchen am Gitter hängen hatten. Ich habe angerufen, bei *** eine grottenmiese Scheißvoliere (bitte keine **** Voliere kaufen. Das ist ganz großer Mist!) bestellt und meine 4 Schätzchen nach Hause geholt. Mir ging es körperlich sehr schlecht. Aber ich musste mich um die Schätzchen kümmern. Anfangs unter Schmerzen. Jeden Tag wollte ich die Situation für meine Schätzchen verbessern. Ich habe eine Biokiste für die Schätzchen bestellt. Ich habe die Voliere umgebaut. Ich habe Spielzeug und gutes Futter besorgt. Nach 3 Monaten haben sie die Paradiso 150 von mir bekommen. Ich werde nie den Blick von meinem Ichiban vergessen. Er war etwas älter als die anderen 3 und beim Züchter länger in einer kleinen Voliere eingesperrt gewesen. In seinem Blick lag so viel Dankbarkeit und Verwunderung. Dass Mensch etwas gutes für Ihn tut.

              Das nächste Projekt war das Streichen des Vogelzimmers und vogelsicher umbauen. Es war eine Quälerei. Aber es musste sein. Dann habe die Schatzis Freiflug bekommen. Und 2 weitere Wellis. Damit es wieder 6 Schätzchen sind.
              Ich habe Ihnen aus dem Wald eine kleine Birke angeschleppt. Meine 50+ Jahre alte Olive auf dem Balkon musste Töpfen mit Topinambur weichen. Auf dem Balkon wachsen Welli-Kräuter, Weiden, eine Vogelbeere...

              Letzte Woche war ich bei einem vk Tierarzt, weil ich mich wegen Vitamin D schlau machen wollte. Ich hatte keine Wellis, nur ein paar Fotos mitgenommen und eine Aufstellung, welches Futter sie bekommen... "Optimale Haltung. Das würden wir uns viel, viel mehr wünschen."

              Anfangs haben sich die Spatzelis mit dem Freiflug schwer getan. Jetzt düsen Sie durchs Zimmer und habe die Spielzeuge, Bäume, Äste, usw. angenommen. Sie wirken sehr glücklich.

              Man könnte sagen, dass meine Schätzchen mein Leben gerettet haben. Sie sind ein Geschenk für das ich jeden Tag dankbar bin. Ein wahrer Segen.

              Zuletzt geändert von Forever; 24.08.2024, 18:28. Grund: Online Shop und Markenname entfernt

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                #22
                Hallo Anja und ein Herzliches Willkommen von mir in unserem Forum.
                Wellis können definitiv Lebensretter für ein Felo Leben sein

                Dein Bericht liest sich sehr lebendig

                Wofür braucht man Topinambur? Die arme Olive, aber bestimmt versteh ich alles nur falsch.

                Ich wünsche dir eine lange gesunde und sorgenfreie Zeit mit deinem 6-erPack und ebenso beim Stöbern auf Welli.net.

                Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                  #23
                  Fanny Im Buch "Vogelfutterpflanzen aus Natur und Garten" steht zu Tompi (S.112 und 113) : "... Die Samen sind im milchreifen bis ausgereiften Zustand ähnlich wie Sonnenblumenkerne eine beliebte Nahrung für Papageien und Sittiche. Auch die Wurzelknollen können Sie Ihren Vögeln anbieten- und zwar Kleingeschnitten als Rohkosten oder ungesalzen und ungewürzt wie Kartoffeln in Wasser gekocht..."
                  "Ernte: Schneiden Sie abgeblühte Blütenköpfe als Ganzes ab. Reife Samen können Sie ernten, wenn die Blüten vollständig verblüht sind.
                  Lagern und Aufbewahren: Die reifen Samen können Sie wie Sonnenblumenkerne am trockenen Ort aufbewahren. Am besten lösen Sie sie aus dem Blütenboden, denn dieser ist dickfleischig und neigt zum Schimmeln.
                  Tipp: Topinamburknollen sind leicht verderblich- bieten Sie sie gleich nach der Ernte frisch an oder frieren Sie sie rasch ein, roh oder gekocht. In Feinkostläden können Sie auch getrocknete Früchte erwerben, die aufgrund ihres Insulingehaltes eine stabilisierende Wrkung auf die Mikrobiotika im Magen-Darm-Trakt haben."

                  Tompi ist für Wellis empfohlen. Mein Züchter war ganz begeistert, als ich ihm sagte, dass ich den Wellis Tompi anbieten möchte. Weil sie Knollen so gesund sind.

                  Weil es im Bioladen nur Tompi-Knollen zu kaufen gibt, habe ich in Pflanzkübeln auf dem Balkon Knollen ausgepflanzt. Sie sind gut gekommen und die Blüten/Kerne sollte ich bald ernten können.

                  Ich habe viel "Wellifutter" auf dem Balkon ausgesät und gepflanzt, obwohl ich nur einen kleinen Balkon habe, kann ich die Wellis mit Vogelmiere, Vogelgras, Kräutern und Salat jeden Morgen frisch versorgen.

                  Ich möchte im Herbst versuchen, mit Pflanzlampen im Zimmer Futterplanzen weiterzuziehen, weil ich nur 2 Hochbeete mit Abdeckung für den Winter draußen stellen kann. Eines ist mit den Walderdbeeren für die Wellis schon belegt. Da reicht der Platz nicht mehr für den täglichen frischen Topf Vogelmiere und Vogelgras.

                  Aktuell habe ich Feldsalat in Töpfen ausgesät. Kommt schon ganz gut. Ich bin gespannt, wie sie den Topfsalat annehmen werden.
                  Ich habe diese Futterbrettchen für Futterplanzen der **** gekauft. Insgesamt 5 Stück. Die fülle ich mit frischen Topf-Futterpflanzen. Vogelmiere und Vogelgras nehmen sie mit Begeisterung aus dem Topf an. Schönpolster kaufe ich zu.

                  Ich habe lange gesucht, welche Pflanzerde ich für die Schatzies verwenden kann. Die einzige, die mich überzeugt hat. ist die "haustierfreundliche" Erde von Neudorff. Wenn man sich die Rückseite der Erde-Verpackungen durchliest, die sich "Bio" nennen, stellt man fest, dass entweder mineralisch aufgedüngt oder auch tierische Abfälle zur Herstellung verwendet wurden. Ich möchte nicht, dass meine Spatzies solche Erde beim Muffeln aufnehmen. Deshalb die teure Erde von Neudorff. Da es sie nicht immer/überall gibt, bestelle ich z.T. bei ****.
                  Geplant ist noch Spinat und Posti (Portulak) im Topf auszusäen. Das haben sie im letzten Winter mit Begeisterung gemuffelt.

                  Ich interessiere mich auch sehr für "Menschenkräuter". Deshalb habe ich zwangsläufig angefangen mich mit dem Anbau von Wellikräutern zu beschäftigen. Meine Spatzies muffeln mehr Grünzeug als Körner. Wehe, sie bekommen nicht jeden Tag gleich morgens frische Kräutertöpfe. Gewisse Herrschaften bekommen dann einen aggressiven Ton.

                  Miyu, meine Lutino-Henne, sitzt leidenschaftlich gerne im Vogelgrastopf und muffelt still vor sich hin. Heute Morgen habe sie im Topf mit der Vogelmiere gebadet. Beim Auswechseln der Töpfe Dusche ich die neuen Pflanzen kurz ab. Damit sie die Wassertropfen beim Muffeln aufnehmen können bzw. sich in den Pflanzen wälzen können.

                  Das lieben sie!

                  Zuletzt geändert von Forever; 26.08.2024, 07:56. Grund: Online Shops entfernt, da Nennungen im Forum nicht erlaubt sind.

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                    #24
                    Na, du bist ja echt ein 🌾🌿🌱🌿🌾abwechslungsreicher und gut informierter Futterspender mit grünem Daumen.

                    Vielen Dank für den Tipp mit der geeigneten Blumenerde, die hat mich bisher auch Kopfzerbrechen gekostet und ich habe noch keine gute Erde gefunden.

                    Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                      #25
                      Mein Großvater war Vogel-Züchter. Er hatte von Wellis, über Nymphies, bis hin zu Penanntsittichen und Amazonen immer mal verschiedene Zuchtpaare.Irgendwas ist bei mir hängen geblieben.
                      Als wir klein waren hatten mein Bruder und ich auch 2 Wellis von Opa zu Hause.
                      In meinem "Erwachsenen-Leben" haben sich mit meinem Vollzeitjob niemals Haustiere ergeben.
                      Egal welches Tier / bzw. Tiere . Ich habe Haustiere auch weil ich gerne Zeit mit ihnen verbringen möchte und wenn man 9 bis 10 Stunden täglich aus dem Haus ist werde ich weder den Tieren noch einer eigenen Vorstellung der Tierhaltung gerecht.
                      Somit habe ich NEIN zu Haustieren gesagt.

                      Dann kam Covid und später die Zusage, auch weiterhin, zumindest teilweise, zu Hause arbieten zu dürfen.
                      Dann kam der erste Urlaub meines Nachbarn und seine Bitte, seine Wellis während seiner Abwesenheit zu versorgen.
                      Dann kam der spontane Enschluss, dass sie auch zu mir kommen können, anstatt in der leerenWohnung ganz alleine zu bleiben.

                      So nahm alles sein Lauf. Auch wenn die 2 Urlaubsvögelchen erst einmal wieder zurück zu meinem Nachbarn gingen.
                      Heute sind beide Teil meines kleinen Schwarms

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                        #26
                        Toll Roya,
                        manchmal lenkt das Schicksal auch alles genau in die richtige Richtung.👍




                        Liebe Grüße von Eva und den 3 Rackern

                        Im Herzen und unvergessen Emilie, Hansi ,Mäxchen , Moritz und Eddie

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                          #27
                          Hallo Zusammen,

                          mich haben Vögel den größten Teil meines Lebens begleitet. Bisher immerhin 45 Jahre...

                          Allerdings wollten wir NIE Wellensittiche haben. So war die Kopf-Entscheidung. Ganz klare Sache. Und dann kam alles anders...

                          Seinen Anfang nahm alles 1978 mit einem einzelnen Kanarienvogel. Damit der Hahn nicht so allein war, gab es darauf eine Henne und nicht viel später auch gleich 6 junge, niedliche Kanarienvögel. Insgesamt waren dann aber 8 Vögel für uns zu viel und wir gaben alle an einen Züchter ab. Im Tausch dafür bekamen wir ein Wellensittich-Pärchen.

                          Parallel dazu lebte eine Zeitlang ein Beo bei uns, der aber wider der hohen Erwartungen nicht sehr sprachbegabt war. Also wurde dieser abgegeben. Als nächstes zog dann ein Graupapagei ein.
                          Nach einem Umzug wurde dann das Wellensittich-Pärchen abgegeben, da sich dieses nicht mit dem Graupapagei vertrug (oder umgekehrt...)

                          Als der Chef meines Stiefvaters unerwartet Vater wurde, gab es Schwierigkeiten mit dem dort lebenden Graupapagei, der schrecklich eifersüchtig wurde. Also zog dieser bei uns ein.
                          Nun waren es also zwei Graupapageien. Die Belastung durch den Gefiederstaub war allerdings so hoch, dass einer der beiden dann ausziehen musst (zudem konnten sich die beiden nicht wirklich ausstehen).

                          Viele Jahre lebten wir nun in der Familie mit einem Graupapagei.

                          Als ich 2002 mit meiner Partnerin zusammenzog, hatten wir die klare Entscheidung getroffen, kein Haustier, nicht mal einen Vögel aufzunehmen.

                          Als dann jedoch meine Eltern beide verstorben waren, erbte ich zwei Jahre später Niki, den Graupapagei. Wir hielten sie ein Zeitlang noch allein, und machten uns dann mehr Gedanken über ihre Zukunft, da sie auch recht unzufrieden wirkte.

                          Parallel dazu nahmen wir 2010 ein Wellensittich-Pärchen der Schwiegermutter in Kurzzeit-Pflege auf (so zumindest der Plan...).
                          Als dann der Hahn verstarb, kauften wir einen neuen. Jetzt sollte dann erstmal die Henne alleine zu der Schwiegermutter zurück. Leider kümmerte sie sich wieder nicht ausreichend um den Vogel.
                          Inzwischen hatten wir dem Hahn einen Kumpel besorgt. Also lebten unsere beiden Schwarmbegründer nun bei uns, Tweety und Ruby. Dazu nahmen wir dann doch wieder die Henne Hanni zurück.

                          So startete unsere Schwarmhaltung mit drei Wellis.
                          Leider stritten sich die beiden jungen Hähne wild um die eine Henne, so dass wir nach einer Lösung suchten.
                          In letzter Konsequenz blieb uns nur das Aufstocken. So kamen noch zwei Wellis aus dem Tierheim zu uns. Und da das Ganze dann mit 5 zu unausgeglichen war, kam kurz darauf noch eine Henne aus dem Tierschutz zu uns. Nun waren es schon 6. Nach und nach sprach sich herum, dass wir Wellis im Schwarm hielten und wir nahmen immer wieder Notfälle aus Bekanntenkreis und Familie auf.

                          Mit maximal 13 Wellis hatten wir irgendwann die Grenze des Möglichen bei Haltung im Wohnzimmer erreicht und verhängten erstmal einen Aufnahmestopp. Danach schwankte die Anzahl der Wellis bei uns meist zwischen 8 und 10. Seit einigen Jahren aber nehmen wir keine Wellis mehr auf und haben uns jetzt bei 6 stabilisiert.

                          Und falls sich jemand fragt, was aus dem Graupapagei Niki wurde: Wir fanden eine ganz tolle Familie mit Außenvolieren und viel Sachverstand. Niki hatte dort noch ein paar schöne Jahre und verstarb dann im geschätzten Alten von 35 Jahren.

                          Und die Quintessenz der Geschichte? Es kommt dann doch immer anders, als man/frau so denkt...

                          LG
                          Lionheart

                          Zuletzt geändert von Lionheart; 29.08.2024, 11:31.

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                            #28
                            Einen Graupapagei gab's bei uns in der Nachbarschaft, einer Gärtnerei in einem Gewächshaus lebend. Als Kind habe ich ihn oft besucht und durfte ihn dann auch füttern. Als vor einigen Jahren die Gärtnerei geschlossen wurde wusste der Eigentümer nicht mehr weiter.
                            Ich war lange Zeit nicht mehr da gewesen und habe mich über den Zustand des Papageis erschrocken. Er sah krank aus, ungepflegt und traurig. Der Käfig dreckig und Mäuse huschten durch den Käfig. Na,ja in einer Gärtnerei auf dem Lande ganz normal. Der Eigentümer war traurig und ratlos. Ich habe ihm zur Abgabe geraten. Und ein anderer Besucher hatte die Idee ihn zu zwei Frauen zu bringen, die eine Voliere mit mehreren Vögel und auch einem weiteren Papagei hatten. Also kannten sie sich aus. Sie wurden gefragt und freuen sich ihn aufnehmen zu können. Alle waren froh und glücklich und der alte Gärtner konnte ihn besuchen kommen.
                            Ende gut, alles gut!

                            Kommentar


                              #29
                              Hallöchen,
                              was für eine süße Thread Idee!
                              Ich wollte als Kind immer unbedingt Haustiere haben aber hatte gegen sämtliche Tiere eine Allergie. Für Vögel habe ich mich damals schon mega interessiert, weil wir einen Papagei hatten (die Einzelhaltung war damals leider noch Gang und Gebe...). Irgendwann hatte ich dann ein Wellensittich Buch in der Hand und war hin und weg. Über ein Jahr habe ich mich mit den kleinen Vögelchen beschäftigt und habe schließlich zu meinem 9. Geburtstag meine Charly bekommen. Sie war mein Ein und Alles.
                              Leider haben meine Eltern erst 5 Jahre später aud mich gehört und mir zum 14. Geburtstag einen zweiten Welli geholt, meinen Paul. Da konnte Charly langsam aber sicher wieder glücklich werden. Sie hat sich durch den Stress gerupft und leider nie wirklich aufgehört.
                              Seitdem waren die kleinen Flauschis immer an meiner Seite und ich kann es mir auch nicht mehr anders vorstellen

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                                #30
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                                Also ich habe mir Wellensittiche angeschafft um meinen Alltag zu bereichern.
                                Sie zwitschern niedlich, manchmal darf ich sie berühren und es macht Spass ihnen zu zu schauen.
                                Bei mir ist das so das ich an Depressionen und Schizophrenie seit März 2019 leide.
                                Ich bin durch meinen Psychiater aber gut medikamentös eingstellt.
                                Für mich sind meine vier sozusagen eine Therapie mit Tieren, da man heutzutage für einen Therapieplatz bis zu drei Jahre wartet.
                                Deswegen sind sie für mich echt wertvoll.
                                Im Mai 2022 habe ich zunächst Willi geholt.
                                Er lebte dann drei Monate alleine bis Zitrönchen kam.
                                Und 1 1/2 Jahre später hab ich noch zwei weitere geholt.
                                So und jetzt sind es vier.

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