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Habt Ihr auch Erfahrung mit einem schüchternen Vogel?

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    Habt Ihr auch Erfahrung mit einem schüchternen Vogel?

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    Meine Heimdall war bisher ruhig und zurückhaltend. Wenn die Anderen draußen herumgetobt haben, blieb sie lieber im Käfig und schaute zu. Irgendwann flog sie auch mal 1-2 Runden, zog sich dann aber wieder in den Käfig zurück. Manchmal mag sie die Nähe der Anderen, manchmal hält sie alle auf Abstand. Fressen tut sie grundsätzlich alleine, entweder vor den Anderen oder danach. Naja, habe ich mir gesagt, ist vielleicht nicht schlecht, einen ruhenden Pol in der Gruppe zu haben.
    Seit ca. 1 Woche hat sich plötzlich ihr Verhalten geändert: sie fliegt mit den Anderen, verbringt den Tag außerhalb des Käfigs, schreddert, sitzt auf der verbotenen Gardinenstange und hat sich ins Badewasser getraut. Ich bin nicht mehr aus dem Staunen herausgekommen. Heute, nachdem sie beobachtet hat, wie viel Spaß Loki und ich bei unserem Finger-gegen-Schnabel-Spiel haben, hat sie sich wie Loki auf meine Hand gesetzt und mir auch mal in den Finger gezwickt. Dann ist sie aber sofort weggeflogen bevor ich noch reagieren konnte.
    Nur zu viel Nähe von den Anderen mag sie nach wie vor nicht und gefuttert wird alleine.
    Habt Ihr auch Erfahrung mit eher zurückhaltenden Wellis, die plötzlich aus sich herausgehen? Ich finde das total faszinierend.

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    #2
    Hallo Ilka,
    Natürlich haben wir diese Erfahrungen auch schon gemacht. Da geht einem einfach das Herz auf, wenn man so viel Vertrauen geschenkt bekommt. Und man damit gar nicht mehr gerechnet hat.
    Das ein so kleines Tierchen und Fluchttier Vertrauen schenkt ist gar nicht so selbstverständlich wie die meisten Menschen denken. Und braucht Zeit, Ruhe und Gelassenheit und Geduld. Das fehlt manchmal etwas.
    nochmal. Hab viel Spaß und Freude mit deinen Mitbwohnern und genieße es einfach.
    Liebe Grüße von Marie

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      #3
      Hallo Ilka,
      ohja , Wellis sind oft für Überraschungen gut.
      Wenn man gar nicht mehr so richtig damit rechnet, dann klappt es plötzlich.
      Mein Moritz hat ganze 8 Jahre gebraucht, bis er auf meine Hand gekommen ist.Er hat wohl einfach keinen Grund dafür gesehen es zu tun.😅
      Als er im Alter Flugprobleme hatte und des öfteren auf dem Boden gelandet ist, da hatte er eine Eingebung. Rauf auf die Hand und schon fährt das Felo- Taxi los, da ging mir auch das Herz auf.Vergesse ich nie.


      Liebe Grüße von Eva und den 3 Rackern

      Im Herzen und unvergessen Emilie, Hansi ,Mäxchen , Moritz und Eddie

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        #4
        Hallo Marie,
        ich gebe Dir Recht. Es erfüllt einen mit Freude und Stolz, wenn auch der scheue Vogel endlich anfängt zu vertrauen! Ich habe gestern den ganzen Abend darin geschwelgt. 😉😁
        Aber was mich so erstaunt ist, dass sie plötzlich so aus sich herausgeht und mit den Anderen spielt und fliegt, was sie bisher nie getan hat. Daran habe ich ja keinen Verdienst. Ich bin nur neugierig, was wohl der Auslöser dafür war.

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          #5
          Hallo Eva,
          unter Geduld haben verstehe ich einige Monate. Aber 8(!) Jahre?!? Wow! Dass Du an dem Tag auf Wolke 7 geschwebt bist, glaube ich sofort!

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            #6
            Also schüüchtern sind meine nicht grade. Ich fand es nur eben trotzdem total schön, als ich vor dem Käfig gstanden habe und Marge im Tor Hirse gefüttert hat, dass Shiela auch ohne zu fressen auf meine freie Hand (der Arm ist wegen Spastik immer angewinkelt) geflogen ist.

            Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

            Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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              #7
              Hallo Ilka,
              dann muss ich mal nachfragen, wie lange du denn deine Drei Piepmätze schon hast?
              Meine Lilo ist z.B. Sonst sehr frech und erkundet alles genau, aber die Hand ist einfach gruselig und darf sie ja nicht berühren. Wenn ich mich daran halte ist alles bestens und sie kommt auch für Hirse zur Hand aber mehr auch nicht. Und das seit 5 Jahren!
              Am Anfang hing Lilo sofort am Käfiggitter sobald ich auch nur in die Nähe kam. Daher finde ich es bisher ziemlich mutig von ihr mir so nahe zu kommen. Das sagt ja auch schon was. Also warte ich halt noch mal 4 Jahre ab,was sich bis dahin noch ergibt.

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                #8
                marie69 Jetzt musste ich mir aber richtig das Lachen verbeißen. Vielleicht reichen ja auch schon 3 Jahre.musik:

                Liebe Grüße von Eva und den 3 Rackern

                Im Herzen und unvergessen Emilie, Hansi ,Mäxchen , Moritz und Eddie

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                  #9
                  Genau so war das auch gedacht! Lachen ist erlaubt und erwünscht. Die kleinen Wichte sind schon solche Marken und haben uns ziemlich im Griff.
                  Aber Humor hilft sonst müsste man ja

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                    #10
                    Ich habe meine 4 jetzt seit 3 Monaten. Auf die Hirsehand kommen alle - 3 sofort und meine Heimdall dann, wenn die Anderen fertig und weg sind. (Klar weiß sie genau, dass ich IMMER noch Hirse für sie habe ohne dass sie sich darum drängeln muss.) Eigentlich hatte ich bis jetzt die Sorge, dass sie etwas zu kurz kommen könnte. Denn meine 3 anderen Wellis sind schon kleine Rabauken.
                    Heimdall war immer ruhig, zurückhaltend im Hintergrund. Nun ist sie plötzlich mit dabei, beim Spielen, beim Fliegen, beim Turnen durch die Zweige. Gegessen wird halt nach wie vor getrennt. Ich bin sehr froh über diese Entwicklung! Vielleicht ist sie ja eine Spätzünderin... 😉

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                      #11
                      Ja, ein bisschen habe ich solche Erfahrungen mit Wilma. Fredy ist mutiger und kam schon nach 2 Tagen auf meine Hand, als sie gerade neu waren. Wilma ist schlauer, aber auch etwas nervöser. Sie vibriert manchmal für einen Moment mit den Flügeln, wenn sie etwas aufgeregt ist und sie traut sich generell Sachen nicht so schnell wie ihr Gatte.
                      Aber irgendwann hat sie mir einfach mal in den Finger gekniffen (tat aber nicht weh), so als würde sie mir Hallo sagen wollen. Ich versuche es seitdem morgens immer wieder mal, ihr meinen Finger hinzuhalten und oft beisst sie einfach mal rein. Ich weiß das sehr zu schätzen, wenn die nervöse Wilma das macht. 😊

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                        #12
                        Ja, das klingt wie bei meiner Heimdall. Danke Dir für Deine Antwort!
                        Genau wie bei Dir wird sie in ihrer Beziehung zu mir mutiger. Sobald ich im Zimmer bin, setzt sie sich irgendwo in meine Nähe. Natürlich mit so viel Abstand, dass ich sie nicht berühren kann. 😉

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                          #13
                          So sieht sie heute aus - "kühn" in gelb in der Mitte
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                            #14
                            Hallo Ilka,
                            Da hast du ihnen ja sehr schöne Freiflugplätze hergerichtet und die lieben Kleinen scheinen sich sehr wohl zu fühlen.
                            Ich glaube Heimdall braucht einfach etwas länger um sich neu zu orientieren und einzuleben. Das ist ja gerade das Interessante an der Wellihaltung, zu entdecken wie jeder Vogel anders tickt und sich verhält.

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                              #15
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                              Danke Dir! Aber bei der "Innen- und Außeneinrichtung" haben mir die Kleinen sehr geholfen: das ein bisschen höher; das ein bisschen mehr nach links; davon brauchen wir mehr; igitt, das mögen wir gar nicht - versucht es doch zuerst einmal - naja, geht so, kann erst mal bleiben; hier muss noch was hin, sonst ist der Weg zu weit zum Futter. Es kam auch mal positive Kritik: wow, ist das krass, hier spielen wir gerne mit lautstarker Freude; ach hier ist der Eingang zum Käfig, die Stangen dorthin hätten längst schon montiert sein können.
                              Kurz, sie haben es mir mit viel Gekecker ins Gesicht gerufen oder demonstrativ eine Ecke gemieden oder mir gezeigt, dass sie trotz aller Mühe einfach (fast) nicht dahin kommen können. 😉
                              Aufregend stressige Zeiten für beide Seiten, aber auch viel Freude, wenn sich eine Idee bezahlt gemacht hat und sie angenommen wurde.

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