
ich bin ein absoluter Neuling hier und noch dabei, dieses Forum mitsamt all seinen Funktionen zu erkunden. Noch durchschaue ich nicht alles, will mir aber immer mehr Rechte erarbeiten, um mit anderen Wellifreunden in Kontakt zu treten.
Ich habe seit letztem Monat erst zwei (eigentlich drei) kleine Wellis und schon eine ganze Menge erlebt in dieser recht überschaulichen Zeit.
Es fing an mit einem süßen Welli-Pärchen, Sky und seine Lemon. Ich habe die beiden von einer Frau übernommen, die sich von ihnen trennen wollte/musste. Leider hatte, was absolut nicht erkennbar war zunächst, die kleine Lemon Trichomonaden mitgebracht. Exakt eine Woche, nachdem ich die Vögel bei mir hatte, sie sich langsam an ihr neues Zuhause gewöhnten und zufrieden schienen, wirkte Lemon eines Abends schlapp, würgte trocken und es roch leicht fischig im Käfig.
Und da kam dann das Welli.net ins Spiel: ich fand eine vogelkundige Tierärztin (zu meiner Erleichterung) und las viele Beiträge in dem wirklich hilfreichen Gesundheitsblog (Danke an alle, die dort schreiben). So wusste ich sehr bald, dass es ernst um Lemon stand. Am nächsten Tag fuhr ich mit ihr in die Praxis nach Soltau, wo ich sie leider gleich da lassen musste, so schlecht ging es ihr. Am nächsten Vormittag erhielt ich dann den traurigen Anruf von der Ärztin, dass unsere Lemon es nicht geschafft hat. Das hat mich und wohl vor allem Sky, der wie wild nach ihr rief, sehr getroffen.
Sky behandelte ich ab da mit einem Medikament gegen Trichomonaden (da sehr ansteckend) und fragte, was ich jetzt am besten für ihn tun könnte. Die Ärztin riet mir, schnell eine neue Partnerin zu suchen und dann mit beiden Vögeln zum Gesundheitcheck in die Praxis zu kommen (und um Lemon abzuholen, damit ich sie beerdigen konnte).
So saß ich schon am nächsten Tag im Auto und holte Jungvögelchen Holly von einem privaten Züchter ab. Sky und Holly verstanden sich zum Glück auf Anhieb und er gab sich so viel Mühe, der kleinen Wellidame Futterplätze, Spielzeug und die Wohnung zu zeigen.
Leider aber ist Holly auch nicht ganz gesund, was ich ziemlich schnell an Schwanzwippen und fiependen Atemgeräuschen feststellen musste. Also vor Ostern in die Tierklinik, Diagnose Fettleber (bei einem 3 Monate alten Vogel ungewöhnlich), Verdacht auf Luftsackmilben und entsprechende Behandlung mit einem Medikament dagegen sowie weiterer Antibiose (5 Spritzen innerhalb von 3 Wochen...).
Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass mich und natürlich vor allem Holly das alles ganz schön mitnimmt.
Aber: Aufgeben ist keine Option.
So, nun wisst Ihr ein bisschen von meiner kurzen Geschichte mit meinen zwei (drei) Lieblingen.
Um das Schöne aber nicht zu kurz kommen zu lassen: sie flattern den ganzen Tag durch meine Wohnung, kommen auf die Hand, erfüllen mein Dasein mit so viel Freude und neuem Leben, dass ich sehr glücklich mit den zwei Süßen bin und alles tun werde, damit sie ein langes glückliches gemeinsames Leben bei mir haben.
An alle von euch: schön, dass ich dabei sein kann in diesem Forum. Ich wünsche euch mit euren Piepsis viel Freude und bin gespannt, was ich hier so alles noch entdecken werde.
Frohe Ostertage und viele Grüße,
Ann






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