Dieser Mann hat seine Kinder glaub ich aber schon lieb. Ich glaube nur ihm fehlt die nötige und natürliche Empathie um deren Bedürfnisse wahrzunehmen,so wie eine Mutter merkt, wenn das Baby schreit,ob es hunger hat, Windel voll, müde ist oder Zuneigung braucht. Diese Empathiefähigkeit ist leicht zerstörbar, wenn man in einem kalten zu Hause aufwächst. Ich hab heute einem Arbeitskollegen von der Situation erzählt. Wie der Mann das Baby flach auf den Rücken gelegt hat und dann das Fäschchen in den Mund hat und sich wundert, warum es sich verschluckt. Ich hab auch keine Kinder und ich glaub nicht, dass Fraueneigener Mutterinstinkt nötig ist um so eine Situation zu durchblicken. Ich sagte zu ihm, dass ich mich zurückhalten musste, um ihm nicht in einem Impuls das Baby abzunehmen und selbst zu füttern. Er meinte, dass der Mann wahrscheinlich froh gewesen wäre...
Ich bin auch froh die Pieper bei mir zu haben. Sie sind so süß
Habe ihnen frische Äste rein und beide haben sich ganz hingebungsvoll die Köpfchen daran gerieben. Sie sind wunderschön. Der Tierarzt meinte, dass die Kleinen in der Hand sich erst heftig gewehrt (und gebissen
) haben und dann ganz plötzlich still geworden sind, ohne jede Körperspannung. Er hätte das schon oft bei Vögeln mit so einer Geschichte erlebt. Irgendwann lernen sie, wenn sie in die Hand genommen werden, ist das zwar schrecklich aber nicht tödlich, also lassen sie es lieber stumm über sich ergehen. Dann gehts schneller vorbei. Meine 2 anderen, sind da ganz anders. Anfangs konnte ich ja kaum den Raum betreten, jetzt sind sie entspannt aber immernoch sehr schreckhaft und scheu. Er meinte, da sie jahrelang auf dem Fußboden standen wär das wie eine Nahtoderfahrung, wenn jemand vorbei ging. Daran könnte sich kein Wesen gewöhnen, deshalb würden sie wohl auch so schreckhaft bleiben. Die 2 Neuen haben sich wohl mit all dem Stress arangiert, sodass sie auch den Tierarztbesuch und die lange Fahrt, sowie den Umzug ziemlich locker weggesteckt haben. Das machts natürlich nicht schöner, aber er könnte recht haben. Den Napf haben sie schnell angenommen und auf den Ast sind sie sofort, meine 2 würden das immer noch nicht machen
Naja, auf jedenfall ist es wunderschön zu sehen, wie sie aufblühen


,

.
.
Was habt ihr da für Erfahrungen? Die beiden wiegen 37 und knapp 40 Gramm, klar, unterernährt aber der TA meinte, ein paar Gramm zunehmen reicht, keine große Futterumstellung, einfach regelmäßig füttern (nicht wieder der Vorbesitzer) und der Futterneid im Schwarm erledigt den Rest. Jetzt bin ich doch etwas schockiert. Also ich hab ihnen öfters mal Hirse gegeben, aber ich will sie auch nicht vollstopfen. Sollte ich doch lieber unberenztes Futter anbieten? Meine bekommen eigentlich 2TL/Vogel und die beiden bewegen sich ja auch noch kaum...

Immer wenn sie zu nahe kommt, flattert er weg und dreht dabei ein paar Runden im Zimmer. Zwar ein wenig unbeholfen und eingerostet, dafür, dass er aber sein Leben lang im Winzkäfig war fliegt er aber erstaunlich gut und ausdauernd. Luna findets toll, dass endlich einer mit ihr fliegt und gibt richtig Gas. Er macht sich ganz schlank und fällt einmal vor Schreck sogar vom Käfig.
Fynni sitzt alleine in der Voliere, ziemlich verwundert und auch etwas traurig. Weil alles nichts hilft schließe ich dann endlich die Türchen weil ich einfach auch schlafen gehen muss. Keine 2 Minuten später hängt die Dame am Gitter und will ganz dringend raus. Also lass ich sie rüber und alles bleibtbeim Alten.
,Glück,Gesundheit
.
Kommentar