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Welli hat Kotreste im Gefieder, wie entfernen und soll ich Federn am After zupfen?

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    Welli hat Kotreste im Gefieder, wie entfernen und soll ich Federn am After zupfen?

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    Hallo Ihr Lieben.

    Benötige mal wieder eure Hilfe. Bei unserem Berti hängen immer Reste von seinem Kot in den Federn. Handzahm ist er -dank des Züchters- nicht. Der Züchter hatte Berti doch beim Kauf, den Schnabel etwas kürzen wollen und er scheint es wohl "zu nett" gemeint haben mit Berti. Auf jedem Fall hat Berti geblutet. Der Züchter meinte nur ganz trocken, ich solle mich nicht erschrecken, das geht wieder weg; der Vogel ist aber ansonsten handzahm. Naja... Berti war etwas über ein Jahr alt, als ich ihn vom Züchter holte. Unser Nachbar - der züchtet Kanaris - hat sich Berti kurz angeschaut und meinte nur, der ist doch überzüchtet und wird wohl auch nicht mehr ganz handzahm werden.
    Da hat er wohl nicht ganz unrecht gehabt. Berti läßt sich kaum streicheln, wenn man mal Glück hat, läßt er sich etwas am Bauch kraueln, aber er sitzt stocksteif auf der Stange.
    Ich komme vom eigentlichen Problem ab...

    Also nun hängen Kotreste am Gefieder. Habe schon versucht, ihn mit Apfel od. Banane zu ködern um etwas abzumachen, aber dieser "Mist" sitzt bombenfest. Sein After ist aber frei... nur etwas viele "Flauschfedern" sitzen am After.
    Ach ja... der Züchter meinte, sie soll ich ihm regelmäßig rauszupfen! Nur wie?
    Wer kann mir einen Rat geben?


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    #2
    also erstmal, ob ein Welli handzahm wird hat erstmal nichts mit Überzüchtung zu tun. Klar ist es schön wenn sie zahm sind, aber man darf manchmal nciht vergessen dass es sich um Vögel handelt und nicht um Hunde oder Katzen.

    Dann als nächstes: Bitte nicht die Popofedern rausziehen, das hab ich ja noch nie gehört.

    Wenn der kleine keinen Durchfall hat und die Kloake nicht verschmiert ist dann lass den Kot hängen und fang den Kleinen nicht unbedingt ein. Entweder es fällt ab oder versuchst morgen mal ob er evtl baden gehen will. dann geht das schon ab.Wie oft kommt das denn vor?

    Du kannst ja mal ein Bild vom Hängekot machen.

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      #3
      Hallo !

      Ich kann nur beistimmen: Die Federn NICHT rausziehen.
      Das tut den Wellis weh. In etwa so, wie wenn dir deine Haare rausgezogen werden.
      Bei "Überzüchtungen" kann es sein, dass die Federn etwas üppig sind um die Kloake.

      Ist es jetzt das erste Mal, dass das passiert ist ?
      Wenn er den Kot alleine abbekommt, dann lass in in Ruhe. Wellis mögen es nciht, angefasst zu werden (weswegen er wohl auch stocksteif auf dem Ast sitzt, wenn du ihn streicheln magst).
      Wenn er es allerdings nicht schafft und sich immer wieder kratzt, dann versuch ihn einzufangen und mit warmen Wasser einzuweichen und abzuputzen.

      wenn es schön öfter passiert ist, dann solltest du die Federn etwas stutzen. Ich habe zwar nicht so einen Fall hier, habe es aber schon öfter gelesen, dass andere auch dieses Problem haben und daher immer wieder mal die Federn etwas kürzen, damit sich der Kot nicht so leicht verhängt.

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        #4
        Zitat von Pam8177
        Berti läßt sich kaum streicheln, wenn man mal Glück hat, läßt er sich etwas am Bauch kraueln, aber er sitzt stocksteif auf der Stange.
        Ähm, nichts für ungut, aber Berti ist ein Wellensittich, kein Kuscheltier.
        Wenn er stocksteif auf der Stange sitzt, wenn Du ihn kraulst, hat er dabei große Angst und verfällt in eine Schreckstarre - also laß es bitte sein!
        Es mag ja Wellis geben, die sich auch anfassen lassen, aber das ist von ihrem Charakter abhängig. Und Berti scheint einfach nicht zu denen zu gehören, die das mögen. Das mußt Du akzeptieren.

        Zum eigentlichen Problem: Es gibt Wellis, bei denen das Daunengefieder rund um die Kloake recht plüschig ausgeprägt ist, so daß der ansonsten normale Kot darin hängen bleibt.
        Bitte die Federn nicht ausrupfen! Das tut dem Vogel weh!

        Ich hab hier schon von Usern mit einem ähnlichen Problem gelesen, die die Federn regelmäßig stutzen.
        Vielleicht meldet sich einer von ihnen noch mal zu Wort.

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          #5
          für die rasche Antworten!

          Eines erstmal vorweg! Ich zwinge unsere beiden Wellis nicht, handzahm zu werden, wenn er es NICHT mag! Rudi mag es auch nur nach Tageslaune und wenn ich etwas zur Bestechung in der Hand habe oder wenn es Zeit wird, den Vorhang über den Käfig zu hängen, dann kommt er an und wir legen eine Kraulstunde ein. Berti schaut ganz "belämmert" zu. Es ist auch schon vorgekommen, daß er von alleine mal ankommt und wenn er sich an den Käfig drückt, dann streichel ich ihm vorsichtig am Hals...

          Wie soll ich ihn einfangen, wenn er total verrückt durch den Käfig fliegt? Das will ich ihm nicht zumuten.

          Das mit dem Kot im Fell passiert hin und wieder mal, aber sein Kot ist ansonsten total normal! Außer er hat wie ein Wahnsinniger Karotten geschreddert, dann hat er ab und an mal etwas flüssigeren Kot. Dann lege ich 2-3 Tage Karottenfreien Tag ein und alles hat sich wieder beruhigt.

          Ich war auch total entsetzt, als der Züchter dieses Quatsch von sich gegeben hat. Den Züchter habe ich auch nie wieder aufgesucht.

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            #6
            Ich kann nur beistimmen: Die Federn NICHT rausziehen.
            Das tut den Wellis weh. In etwa so, wie wenn dir deine Haare rausgezogen werden.
            Bei "Überzüchtungen" kann es sein, dass die Federn etwas üppig sind um die Kloake.

            __________________________________________________ _______________-

            Genau so sieht es bei ihm aus... etwas üppig um der Kloake. Der Züchter meinte, daß würde dem Vogel NICHT weh tun! Mir tat es ja schon beim zugucken weh!

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              #7
              werde morgen mal ein Foto machen.

              Habe noch ein etwas älteres Bild von den beiden gefunden. Berti ist der grüne und Rudi ist der gelb-blaue. Daran sieht man schon, daß sie total verschieden sind. Rudi ist immer auf schmusen aus, daß nervt Berti ganz schön.
              Berti ist größer und kräftiger und Rudi kleiner und zarter.

              Aber eins haben sie gemeinsam: verfressen ohne Ende und versuchen sich immer, im Zwitschern gegenseitig zu toppen!

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                #8
                Sehr süße die zwei Aber man sieht schon, dass der blaue ein kleiner Schisshase ist
                Wenn er so aussieht wie auf dem Bild: bitte nicht näher rangehen und nicht anfassen. Das sind Panikaugen und auch das Stirngefieder zeigt, dass er doch eher kamerascheu ist

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                  #9
                  Hallo,

                  sollte der Kot öfters im Gefieder hängen bleiben, solltest Du eventuell mit dem Vogel bei einem vogelkundigen Tierarzt vorstellig werden. Wenn in regelmäßigen Abständen etwas Kot hängen bleibt, ist das nicht normal.
                  Zitat von Pam8177
                  Wie soll ich ihn einfangen, wenn er total verrückt durch den Käfig fliegt? Das will ich ihm nicht zumuten.
                  Licht aus, Vogel greifen, Licht an - fertig. Sicherlich nicht angenehm, geht aber sehr schnell.

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                    #10
                    Zitat von sepiaschale
                    Hallo,

                    sollte der Kot öfters im Gefieder hängen bleiben, solltest Du eventuell mit dem Vogel bei einem vogelkundigen Tierarzt vorstellig werden. Wenn in regelmäßigen Abständen etwas Kot hängen bleibt, ist das nicht normal.
                    Aber es wurde ja gesagt, dass das nur ab und an mal vorkommt und der Kot sonst völlig normal ist. Das lässt darauf schließen, dass einfach die Daunenfedern zu plüschig sind. Wenn man diese etwas kürzt, dann ist alles ok.

                    Zitat von sepiaschale
                    Licht aus, Vogel greifen, Licht an - fertig. Sicherlich nicht angenehm, geht aber sehr schnell.

                    Die Methode versuche ich immer zu vermeiden.
                    Es kommt auf die Vögel an, wie schreckhaft sie sind.
                    Wenn ich es bei uns dunkel mache und dann an den Käfig heran trete, dann reicht das schon, dass die Vögel panisch werden und rumflattern. Sie sehen dann allerdings nichts mehr und fliegen überall dagegen und tun sich weh.

                    Ich versuche sie mir viel Ruhe (auch wenn es schwer ist) mit der Hand zu fangen. Man darf natürlich keine Angst haben zu zufassen.
                    Ein Kescher wäre auch noch eine Möglichkeit...

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                      #11
                      Das kommt bei uns auf die Tageszeit an. Wenn ich mitten am Tag in ihren Aktivitätszeiten alles verdunkle und greife dann, habe ich höchst panische Vögel - vor allem den Gegriffenen.

                      Wenn ich das Glück habe und kann gleich morgens greifen, wenn sie noch müde auf ihren Ästen hocken und nachdem es ja schon die ganze Nacht dunkel war, ist alles okay. Da rührt sich kaum jemand, es gibt kein Geschrei und kurze Zeit später - bspw. nach der Medigabe - ist alles gut. Der Gegriffene schüttelt sich einmal kurz und nimmt dann sein Tagesgeschehen auf. Für uns alle hier die beste Möglichkeit, wofür ich sehr dankbar bin.

                      Ich selbst bin leider nicht firm in der Handhabung des Käschers und sie sind auch ziemlich stinkig, wenn sie mit einem solchen gefangen werden. Wer es blitzschnell damit kann, wunderbar.

                      Und dann kommt es immer noch auf das Vögelchen an. Wenn sich jemand auch tagsüber fast sofort greifen lässt, super. Bei zweien von meinen geht das aber überhaupt nicht. Die kreischen das ganze Haus zusammen, da musste ich schon tags abdunkeln.

                      Am besten wäre immer noch, der Welli hätte soviel Vertrauen, dass er frw. auf die Hand käme und sich anstandslos greifen lässt. Aber wer hat das schon. Und wenn das passiert, ist der Vogel oft sehr krank und wehrt sich nicht mehr.

                      So, meine langen Ausführungen hierzu zeigen auch nur manchmal meine Hilflosigkeit und teilweise meinen Horror, wenn es Zeiten gibt, in denen ich andauernd greifen muss - z.B. bei Medigabe 3x tägl., da hilft dann nur noch kleiner Käfig und Separation.

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                        #12
                        Zitat von isa
                        Aber es wurde ja gesagt, dass das nur ab und an mal vorkommt und der Kot sonst völlig normal ist.
                        Das ist natürlich auch denkbar. Andererseits kann sich hinter so einer harmlosen Ursache auch etwas ganz anderes verbergen und das sollte man im Hinterkopf behalten. Genaues Beobachten halte ich hier für angebracht.

                        Bei einem meiner Vögel hat es nämlich genau so anfangen - und gemäß den Testergebnissen ist das Tier durchseucht mit Bakterien.

                        Im Bezug auf die Fangmethode im Dunkeln habe ich hier die besten Erfolge erzielt. Sicherlich unangenehm, dafür aber sehr schnell. Bei mir dauert das nicht länger als fünf Sekunden.
                        Vom Kescher bin ich persönlich nicht so begeistert, aber das muss jeder selber wissen.

                        Zitat von isa
                        Ich versuche sie mir viel Ruhe (auch wenn es schwer ist) mit der Hand zu fangen. Man darf natürlich keine Angst haben zu zufassen.
                        Das ist aber mit viel Stress verbunden, oder?

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                          #13
                          Kescher habe ich vor einiger Zeit mal ausprobiert. weil ich eine größere Voliere gekauft hatte und mit meiner Größe nicht richtig reinkam.

                          Aber mit Kescher war auch sinnlos, die Vögel waren viel schneller und die Panik war enorm. Dann doch lieber wieder mit der Hand.

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                            #14
                            lieben Dank für eure Tipps.

                            Die Methode mit dem Abdunkeln werde ich mal ausprobieren bzw. gleich morgens. Aber dieser gerissene Berti riecht es fast immer, wenn ich an den Käfig komme. Versuche nun erstmal mein Glück mit einem Foto.

                            Ach ja... das Bild zeigte Rudi u. Berti kurz vom abdecken und ich habe aus Versehen mit Blitz fotografiert!

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                              #15
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                              Zitat von sepiaschale

                              Das ist aber mit viel Stress verbunden, oder?
                              Ich denke, dass kommt ganz auf den Vogel an.

                              Meinen Rambo kann ich auf den Finger nehmen und dann einfach greifen. Er wehrt sich nicht einmal.
                              Bongo hüpft zwei drei Mal vor der Hand weg, dann bleibt er sitzen und lässt es über sich ergehen.
                              Fee ist ziemlich flink und sie bekommt man uch nur, wenn sie gerade am Gitter hängt.
                              Kiki bekomme ich ausschließlich mit dem Kescher, da sie sofort in den Finger beißt, dass es gleich blutet und hällisch weh tut.

                              Ich denke, man muss den Vogel schon etwas kennen.
                              Leider habe ich inzwischen genug Erfahrung gesammelt, damit ich weiß, wie ich meine eingefangen bekomme. Es dauert keine Minute, bis ich sie habe...

                              Aber da hat sicher jeder andere Ansichten, wie es das Beste ist...

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