Ich mache mir Gedanken betreffend Freiflug und dem morgendlichen Terror der Kleinen.
Im Moment ist es so, am Montag haben die kleinen den ganze Tag Freiflug, da ich Homeoffice habe. Von Di-Fr gibt es erst abends, nach meiner Arbeit, Freiflug. Am Wochenende haben sie praktisch den ganzen Tag Freiflug, ausser wenn ich mal in den Ausgang möchte, dann müssen die Kleinen ab ca 16 Uhr wieder in den Käfig.
Ich habe nur eine 2-Zimmer-Wohnung. Der Käfig steht im Essbereich (wird aber nicht zum Essen, sondern als Homeoffice genutzt) des Wohnzimmers. Das Wohnzimmer und der Homeofficebereich (Essbereich) sind natürlich nicht vogelsicher. Es gibt Regale, Nischen, Sofa, TV, Kabel usw. Die Kleinen haben das Käfigdach, im Homeofficebereich eine Ecke mit Wühlkiste und Ästen und im Wohnbereich einen grossen Ast. Die Fenster haben alle orangene Tages- und Nachtvorhänge.
Zudem ist es so, dass 3 von den Kleinen gute Flieger sind, jedoch Fizz leider seit 3 Monaten nicht mehr wirklich fliegen kann. Von oben runter geht’s oder «gleiten» gut, aber von unten rauf kommt sie nicht mehr. Fizz fehlen die grossen Federn an den Flügeln und die Schwanzfedern sehen auch nicht gut aus (seit sie Krank war und Antibiotika und Antipilzmittel bekam und ich sie 14 Tage lang jeden Morgen fangen musste). Sie klettert dafür richtig gut. Sie kommt ohne Probleme aufs Käfigdach und von dort entweder mit geflatter zur Wühlkiste oder sie flitzt über den Ast der vom Käfigdach zur Wühlkiste führt. Ab und zu musste ich Fizz auch schon vom Boden aufheben und wieder aufs Käfig setzen (das lässt sie sehr gut und ohne Angst über sich ergehen und verliert auch nicht ihre Zutraulichkeit).
Mein Prolem:
Jeden Morgen ab ca 5:45 Uhr gibt es von Zweien richtig Terror, kein Singen, kein Zwitschern, kein Rufen, kein brabbeln es klingt wie mehrere Maschinengewehre!!! und das sehr laut und gut und gerne 2-3 Stunden lang, zusätzlich wird rumgehüft und vorallem von Lizzy geflattert wie ein Helikopter. Ich habe jeden Tag sorgen, dass die Verwaltung sich bei mir meldet wegen dem Riesenlärm. Auch mit zugezogenen dicken Vorhängen wird es nicht ruhiger. Wir überlegen bereits Schallschutzplatten an Decke und Wände (Beton) zu montieren.
Lüften kann ich so natürlich morgens auch nicht.
Meine Gedanken:
Ich würde ja gerne den Kleinen über die ganze Woche den ganzen Tag Freiflug ermöglichen, aber meine Sorgen sind 1. der Wohn-/Homofficebereich ist kein Vogelzimmer und 2. Fizz ist keine (gute) Fliegerin.
Ich bin hin und her gerissen zwischen, das Maschinengewehr-Geschrei morgens zu ertragen oder den Kleinen unbeaufsichtigten Freiflug zu ermöglichen. Wobei die ja so früh anfangen mit dem Geschrei, dass ich die Kleinen ja schon spätestens um 6 Uhr rauslassen müsste und ich nicht mal weiss ob es überhaupt einen Zusammenhang hat.
Tja, ich weiss gar nicht was ich jetzt erwarte vielleicht wollte ich es mir einfach mal von der Seele geschrieben haben.


Gerade als ich von Euren Erzählungen etwas Mut gefasst hatte, passiert natürlich gleich etwas 


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