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04159 Lützschena - Sportplatz Kleiner Welli-Hahn gesichtet - Bitte um Mithilfe!

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    Hallo Bubbles

    Ich hab nun einige Tage nicht mitbekommen und weiß nicht komplett über alles bescheid. Deshalb verzeih meine Frage: Hast du eine der vorgeschlagenen Methoden von Tiefflieger und den anderen Usern schon probiert ? Ich kann mich nicht mehr an jeden einzelnen Vorschlag erinnern, aber es wurden ja weiter vorne im Thread einige hilfreiche Tipps gegeben. Wenn man die Kräfte bündelt und nochmal gemeinsam versucht dort Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen umzusetzen wie z.B.

    1. Wellis als Lockvögel mit raus nehmen
    2. Futter unter einer Stelle ausstreuen und mit Netz, Tuch oder Kescher oder einer leichten Falle das dort belauernd bereit gehalten wird, dann dort abgreifen
    3. Käfig bereit stellen (das wurd ja umgesetzt)
    4. Wachen mobilisieren die diesen, wenn der Welli reingeht gleich verschließen...
    5. ...

    Ich seh deine Verzweiflung und auch dass der kleine natürlich sich durchschlägt.
    Aber es ist eine Frage der Zeit wie lang er das noch so kann und schafft.
    Deine Bemühung wollt ich damit nicht schmälern meine Liebe. Jedoch muss man immer sehen in wie weit es sinnvoll ist einen Weg konsequent zu Ende zu gehen, wenn er definitiv so nicht zum Ziel führen wird.
    Da der Kleine nicht freiwillig mit dir mitkommen wird, auch wenn er natürlich mittlerweile Kontakt sucht, muss einfach ein anderer Weg her.

    Drück dich und wünsch dir viel Mut, Kraft und Stärke.
    Danke für deinen Einsatz, Ive

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      Wenn er nicht mehr runterkommt, kann ihn keiner mehr fangen. Ich habe alles ausprobiert, habe auch gestern meine 2 Jungs auf den Boden gestellt - schweren Herzens, weil die beiden ganz verzweifelt waren und auch Angst hatten. Ich bin dann ein Stück weggegangen.
      Ich rufe heute Luzies Mann an - das ist ein sehr geduldiger Mensch, vielleicht hat er noch eine Idee.
      Mit Futter locken, ist komplett sinnlos. Er ist satt und zufrieden und braucht nichts.

      Was ihn neugierig macht, sind die anderen Wellis. Sonst nichts, denn er hat ja alles.

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        Heute kam er mir wieder fröhlich entgegengeflogen, als ich kurz mit dem Fahrrad vorbei fuhr. Da habe ich wieder die Jungs geholt und bin zurück zum Sportplatz - kein Welli mehr zu sehen. Dabei haben meine Jungs wirklich alles gegeben, sie waren so laut wie nie. Und Polly war stinkig, dass er da in der Box sitzen mußte.

        Als ich dann mit den beiden Bros ne Stunde rufend draußen verbracht hatte, wollte ich nach Hause fahren und da kam er plötzlich mit einem Karacho angeflogen, laut zwitschernd, drehte eine Runde über meinen Kopf und setzte sich wieder in der Zierbäumchen. Ich zeigte ihm dann meine 2 und er war neugierig, flog aber wieder weg.
        Was ich erfahren haben vom Nachbarn: die Spatzen haben ihr Nahrungssuchegebiet ausgeweitet und fliegen jetzt ein Stückchen weiter. Das macht es noch schwieriger. Und ich habe gesehen, dass der Welli in einen eingezäunten Garten geflogen ist, da komme ich nicht ran.

        Ich habe dann in der Vogelklinik angerufen und sie kennen das, sind der Meinung, dass der Vogel nicht überleben wird. Das Gleiche passiert zur Zeit auch in Leipzig mit einem Nymphie, der dort draußen unter Spatzen (über-)lebt, dem es auch noch ziemlich gut geht, auch ohne Schwanz. Ich werde sicherlich weiter handeln und Futter ausstreuen, wenn es soweit ist. Ich kann aber nicht viel mehr machen.

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          Huhu Bubbles,

          ach man, schade, dass es sich so schwierig gestaltet.
          Ich verfolge den Thread schon die ganze Zeit und hoffe immer wieder.

          Wer weiß, vielleicht klappt es ja doch noch unerwartet.
          Ich finde es aber klasse, dass du dran bleibst und immer nach ihm siehst.
          Das muss sich doch irgendwann auszahlen.

          Grüße
          Sandra

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            Ich finde es phänomenal, dass er mittlerweile "wild" ist, mich aber gleichzeitig erkennt. Wie der dann immer in den kleinen Baum fliegt, wo ich ihn das erste Mal gesehen hatte, wie zu einer Begrüßung. Ich bin fest davon überzeugt, dass Tiere mit uns auf ihre Weise kommunizieren und dieser Vogel ist sehr intelligent.

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              Hallo Bubbles,

              für seine Artgenossen scheint sich der Kleine ja sehr zu interessieren. Wollt ihr nicht doch mal einen großen Käfig etwas erhöht stellen, deine Piepser in einem kleinen dort hineinstellen und eine längere Zeit ganz in der Nähe bleiben. Ich denke, er würde irgendwann zu den Wellis gehen. Dann könntet ihr euch vorsichtig nähern und die Tür des großen Käfigs schließen.

              Lucy hat doch ein Auto, damit könnte man doch den großen Käfig leicht transportieren. Vielleicht haben sie auch einen großen Käfig in Reserve falls du selbst keinen hast. Möglicherweise hat auch Findus einen?

              Hoffnungsvolle Grüße
              Mariama

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                Ich habe 2 kleinere Käfige, einen habe ich immer im Auto, inklusive Mückennetz.
                Ich muss sicher sein, dass er da ist, denn ich kann das meinen Wellis auch nicht immer antun, die regen sich auch auf, wenn die dann in der Transportbox sitzen. Das nächste Mal nehme ich die beiden Mädchen mit. Allerdings können die mit Stress nicht gut umgehen. Sie rufen aber anders als die Jungs.

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                  Hallo Bubbles,

                  ich war gestern auch da an dem Platz, bin eh wieder umhergezogen und hab nach meinem entflogenen Filú Ausschau gehalten, da konnte ich gleich bei Lützschena vorbeifahren. Der kleine Mann war gerade bei der Futtersuche mit den Spatzen. Ich konnte mich aber noch nicht mal auf 10 Metern nähern, da war er schon weg... wieder oben im Baum, wo er nicht zu erkennen ist.. Ich glaube, das Problem ist nicht den Welli zu fangen, sondern die Spatzen.. da er ihnen alles nach macht. Werden sie auf Futter getrimmt, in dem man Körner oder Brot ausstreut und sie daran gewöhnt, dass ein Mensch sie füttert, kommt der Welli bestimmt auch. Aber das daran Gewöhnen kann dauern. Wer hat die Zeit schon und kann mehrere Tage unentwegt auf der Lauer liegen? Ganz abgesehen davon, wenn der Welli dann kommt, schafft man es, schnell ein Netz oder Kescher über ihn zu werfen? Wirklich schwierig. Aber du hast alles getan, alles versucht. Vielleicht hast du ja das Glück, dass er dich demnächst als Bezugsperson akzeptiert? Wenn du deine Wellis nicht jedes Mal mitnehmen willst - vielleicht Welligerufe auf Band und abspielen? Die Idee mit den zwei Käfigen finde ich auch gut, aber ich selbst habe keinen großen, nur den, in denen meine Wellis zuhause sind...

                  lg Findus

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                    Schön, dass Du da warst.
                    Ich werde ihn nicht aufgeben, aber meine Möglichkeiten sind wirklich derzeit begrenzt.

                    Das Futterangebot hier ist sehr reichhaltig zur Zeit, deswegen kann man die Spatzen schlecht anfüttern.

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                      Jedes Mal, wenn ich diesen Thread öffne, hoffe ich auf gute Nachrichten und bin jedes Mal froh, dass es ihm noch gut geht

                      Die Idee von Findus ist doch gar nicht mal so schlecht! Meiner Erfahrung nach, halten Wellis Artgenossen auf Fotos für real, wenn du also ein lebensgroßes Foto von ein oder zwei deiner Wellis nimmst und dazu eine Aufnahme von Welli-Gezwitscher abspielst, ersparst du deinen Vögeln den Stress!
                      Vielleicht funktioniert es ja so!

                      Steht der Käfig eigentlich auf dem Boden? Wie wäre es, den Käfig mit einem Seil in einem Baum aufzuhängen? Dann fürchtet er sich vielleicht nicht so sehr, weil der Boden ja nach Welli-Instinkt Gefahr bedeutet.

                      Ein Bekannter hat mal einen Wellensittich gefangen, indem er einen Hirse bestückten Käfig aufgestellt hat und das Türchen so mit einem Band präpariert hat, dass er es aus Entfernung schließen konnte. Nach einer Weile kam der Vogel dann hineingehüpft. Natürlich lebte dieser nicht in einem Spatzenschwarm und war vermutlich nicht so ein Überlebenskünstler wie der Hahn aus Lützschena.

                      Ich bewundere dein Durchhaltevermögen und wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

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                        Ich werde meine Wellis da draußen nicht so aufhängen, sie haben Angst. Vor allem, wenn ich weggehe.
                        Vom Band abspielen - das habe ich wochenlang versucht. Das turnt den nicht an, weil es künstlich und blechern klingt.
                        Ich hatte ein Diktiergerät.

                        Ich gehe jeden Tag mindestens 2 x dahin, mit Equipment im Auto, das nehme ich gar nicht erst raus.

                        Ich kann auch nicht ein Wesen aufgeben, zu dem ich mittlerweile eine Beziehung habe, ich kenne ihn ja und er beobachtet mich auch und zeigt sich, wenn ich da bin. Er kommt ja auf den kleinen Baum geflogen und setzt sich unten in die Zweige und balzt die Äste an. Das Viech ist wirklich unglaublich, wie der das Fliegen genießt. Jeder andere Welli wäre längst untergegangen. Ich denke, dass er eine gewisse Intelligenz besitzt, um zu überleben. Mach es wie die Spatzen machen, wenn Du in Spatzenland bist.

                        Die Tage werden kürzer und es wird früher dunkel. Ich mache mir Sorgen um ihn, aber ich weiß, dass er in den Wochen hier ein sehr schönes freies Leben hat. (Was nicht heißen soll, dass Wellis draußen leben sollen, denn andere schaffen das nicht, die haben manchmal nicht mal einen Tag).

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                          Boah...ich habe jetzt die ganzen 27 Seiten durchgelesen!

                          Und ich muss sagen, ich hab die größte Hochachtung und den größten Respekt vor Dir und Deinen Helfern!

                          Und hoffentlich ist er stark genug um durchzuhalten, ich drück alle Daumen, oder natürlich, was super toll wäre, wenn er doch noch eingefangen werden könnte!

                          Ich bin echt sprachlos...Respekt!

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                            Danke.

                            Heute war eine gute Gelegenheit, sie saßen fast nur am Boden.
                            Als er mich und meine Jungs sah, war er auch wieder in seinem kleinen Baum und ich habe bestimmt 3 Minuten auf ihn eingequatscht.
                            Nach ungefähr einer Stunde war es dann aber nicht mehr möglich, auf eine Fangsituation zu warten, denn es waren sehr viele Fußballer auf dem Platz. Keine Chance, es war zuviel Unruhe dort.
                            Aber heute war er sehr viel entspannter und hat mich beobachtet.

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                              schön zu lesen

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                                Liebe Bubbles,
                                mir tun mittlerweile die Daumen vom Drücken schon ganz weh.
                                Ich sitze hier in Frankfurt und zermartere mir das Hirn wie Dir und dem Welli geholfen werden kann.
                                Habe gelesen das es bei Dir am Ort wohl eine Zweigstelle vom NABU geben soll.
                                Der Verein hat doch viele Mitglieder. Vielleicht haben die noch eine Idee wie man den Welli von seinem Sperlingsschwarm separieren kann. Oder auch, ob es die Möglichkeit gibt abends bei dem Schlafplatz des Schwarmes etwas auszurichten.
                                Vielleicht dort ein Netz zu präparieren ohne das den Spatzen und dem Welli etwas passiert !
                                Auf jeden Fall bleiben die Daumen weiterhin gedrückt .
                                Fühle Dich aus der Ferne . Ich bewundere Deinen Einsatz und Beharrlichkeit. Viele liebe Grüße Carmen

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