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Altvogel wird von einem Jungspund permanent verfolgt. Was tun?

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    Altvogel wird von einem Jungspund permanent verfolgt. Was tun?

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    Hallo zusammen!
    Ich habe seit kurzem zu meinem Opi-Vogel Freddie (13 Jahre!) eine kleine junge Wellidame names Mini (die ist einfach tierisch klein, Alter ca. 6-7 Monate) quasi aus Not dazu bekommen.
    Mein Bruder hat sich die Kleine mal ebend aus der Zoohandlung gekauft um sie mit seinem Welli zu vergesellschaften. Das ging redlich schief. Die beiden verstanden sich gar nicht.
    Und bevor er die Kleine wieder abschieben musste, hab ich sie erst einmal zu mir genommen.
    Und wie empfohlen, habe ich beide erst ein paar Wochen getrennt von einander gehalten, so dass sie sich nur hören konnten, dann ein paar Wochen mit Sichtkontakt, gemeinsamen Freiflug etc..
    Einen gemeinsamen Käfig haben sie noch nicht (steht aber schon bereit).
    Das war wohl auch ganz gut so, denn wie sich beim Tierarzt herausstellte, hatte Mini wohl seit Geburt Würmer (iiiihhh). Die sind wir nach der tierärztlichen Behandlung aller Wellis wenigstens los geworden. Soviel zum Thema kaufe einen Welli unbedacht in der Zoohandlung (die übrigens mittlerweile geschlossen wurde...da fragt man sich warum...).

    Aber nun zu meinem Problem.
    Mini hat erstens ein Problem mit Käfigen. Drin sitzen oder rein gehen gefällt ihr überhaupt nicht. Es wird herumgelaufen bis der Arzt kommt, geklettert, geknabbert etc. Da merkt man schon , dass sie eine kleine Mattscheibe hat. Aber im Dunkeln ist es mir doch lieber, wenn sie drin schläft.

    Darüber hinaus verfolgt sie Freddie auf Schritt und Tritt. Er weiß schon gar nicht mehr, wo er hin soll, da sie ihn ständig bedrängt. U.a. versucht sie auch direkt auf ihn zu landen. Er kommt nicht mehr dazu in Ruhe zu spielen, zu fressen oder ähnliches, jedenfalls nicht, wenn Mini mit im Zimmer ist. Und in seinem Alter ist er leider nicht mehr so flink wie Mini und stürzt bei dem Versuch ihr zu entgehen gelegentlich ab. Ruhe hat er eigentlich nur, wenn ich die beiden räumlich trenne. Das ist natürlich weder schön für den einen noch den anderen Vogel.

    Was ich gut finde, dass Freddie trotz seines Alters nicht aggressiv auf Mini reagiert. Sie darf in ihm in seinem Käfig sogar die leckere Hirse klauen. Und wenn beide müde sind, dann schlafen sie auch ganz ruhig nebeneinander.

    Hat einer von Euch eventuell eine Idee, wie ich Mini dazu bringen kann etwas ruhiger mit Freddie umzugehen?

    Ich möchte die beiden eigentlich nicht ständig trennen. Und wie bringe ich ihr bei, dass der Käfig nichts schlimmes ist? (Leckereien sind bereits vorhanden...)
    Denn falls sich die Situation nicht ändert, muss ich die Kleine tatsächlich wieder abgeben.

    Schon einmal vielen Dank im Voraus für Eure Ratschläge.

    memnoch

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    #2
    Hallo memnoch .
    Ich glaube nicht das es irgend welche Mittel oder Methoden gibt mit denen Du Mini ruhiger stellen kannst .
    Es gibt zwar Bachblüten (damit kenne ich mich aber nicht aus ) aber das ist wohl eher für panische Wellis .
    Ist Freddy denn sehr gestreßt von Mini ?
    Hatte früher mal einen ähnlichen Fall ,gut mein Sammy war nicht ganz so alt als ich damals Susi dazu setzte aber nach längerer Zeit haben sie zu einander gefunden ,meine Susi ist dann von alleine ruhiger geworden .
    Wenn Mini durch die Jugendmauser ist ,müßte ja bald soweit sein ,dann hoffe ich wird sie vieleicht etwas ruhiger und Freddy hat sich an sie gewöhnt .
    Wünsche Dir das es gut wird ,denn es wäre ja Schade wenn Du sie wieder weggeben müßtest .

    S.G.
    Enno

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      #3
      Hey und willkommen hier im Forum

      Das Problem was du wohl hast ist das dein Rentner mit einem Kind zusammen ist. Das geht bei uns Menschen auch mal gut und mal geht es nicht. Sobald die Henne durch die Jungmauser ist, wird sie in er Regel ruhiger und dann klappt es besser.
      Meiner Erfahrung nach musst du die nicht in getrenten Käfig halten. Wenn ich neue Wellis auf nehme sind sie 1 Woche in Quarantäne und dann kommen sie direkt in den Schwarm.
      Wie groß ist dein Käfig? Und lange haben sie Freiflug?
      Vielleicht kannst du uns Bilder hochladen, 1Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte.

      Gruß CHristoph

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        #4
        Hallo!
        Ja, Freddie (der blau-weiße) ist sehr gestresst, wenn Mini (die kleine grau-blaue) ihn verfolgt. Er versucht sich an allen möglichen Orten vor ihr zu verstecken, aber die Kleine ist ein sehr guter Flugkünstler und landet auch in den schmalsten Ecken. Freddie hat den ganzen Tag Freiflug, er geht nur zum Schlafen und essen in den Käfig. Um ihm tagsüber den Stress zu ersparen ist Mini derzeit tagsüber in der Woche noch im Käfig, den sie vor lauter knabbern schon fast zerlegt hat (siehe Bild, der Käfig ist keine 2 Monate alt...) am Wochenende haben dann beide den ganzen Tag über Freiflug. Und dann scheucht Mini Freddie eigentlich den ganzen Tag rum, bis ich dazwischen gehen muss. Freddie sitzt danach immer ganz erschöpft auf der Tür und sagt nix mehr.
        Und wenn beide müde sind, dann sitzen sie ganz niedlich nebeneinander.
        Es wundert mich aber auch, dass Mini so extrem auf Freddie fixiert ist. Sie spielt mit nichts und erzählt auch kaum. Dass ein Zweitvogel nicht auf Menschen fixiert ist, ist mir schon klar. Freddie ist ja der letzte aus meiner ehemaligen Dreierrunde. Mini schnattert auch nur ganz gelegentlich vor sich hin, wenn ich allein mit ihr im Zimmer bin. Sonst sagt sie nicht viel. Auch nicht zu Freddie.
        Beide Käfige sind ca. 50 cm breit, 32 cm tief und ca.55 cm hoch. Größere Käfige passen leider nicht in meine kleine 1,5 Zimmer Wohnung. Der neue Käfig, der für beide bestimmt ist, ist aber immerhin breiter, so ca.64 cm.
        Ich hoffe die Jungmauser kommt bald bei ihr. Wachshaut verfärbt sich immerhin so langsam braun. Und es wäre Zeit, dass ihre Schwanzfedern nachwachsen. Die hat sie sich schon vor dem Einzug hier abgerannt oder der Piepser von meinem Bruder hat sie ihr aus Verzweiflung abgezwackt. Da hat sie nämlich genau das gleiche Verhalten gezeigt. Der Welli (2 Jahre alt) von meinem Bruder hat sich dann irgendwann nur noch entnervt hinter dem Papierkorb versteckt, um ihr zu entgehen.

        Viele Grüße,

        memnoch

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          #5
          Hey,

          Ich könnte mir vorstellen das deine kleine exrem unter fordert ist, daher sieht der Käfig so aus. Der Käfig ist auch leider viel zu klein dafür das sie gar kein Freiflug hat, außer am Wochenende. Da muss sie ihre energie anders los werden. Also ich würde ihr auf den Käfig einige Zweige aus dem Wals drauf legen die kann sie zerschreddern und ist so bisschen abgelenkt.

          Um Wellensittiche artgerecht zu halten, müssen Käfige und Volieren ihren Ansprüchen genügen, wie z.B. Schutz, Komfort und auch eine ausreichende Größe bieten.


          Die Plastigstangen sind für die Füße übrigens ganz ungesund, auch da sind Zweige aus dem Wald besser.
          Beim Kauf eines Vogelkäfigs liegen oft schon Sitzstangen bei. Leider sind diese meist ungeeignet für Wellensittiche, besser sind solche aus Naturholz.



          In wie weit musst du den immer dazwischen gehen? Alo in welchen Situationen?


          Gruß Christoph

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            #6
            Hallo memnoch


            Ich kann xtoffelx nur zustimmen,
            denn ich denke auch das Mini total unterfordert ist nach der Beschreibung von dir.

            Da merkt man schon , dass sie eine kleine Mattscheibe hat.
            Dieser Aussage von dir kann ich nicht beistimmen,
            den für jedes Verhalten gibt es einen Grund, warum ein Tier so reagiert.

            Das die Kleine sich in dem Käfig nicht wohl fühlt,
            kann ich sehr gut nach voll ziehen, da er für einen Welli ziemlich klein ist
            und sie sich dort sehr eingeengt fühlt.
            Besonderst wenn sie die ganze Woche darin eingesperrt ist.
            Die Kleine hat absolut keine Bewegungsfreiheit in dem Käfig, daraus entsteht ein totaler
            Energieüberschuss den sie wieder loswerden muss, indem sie das Gitter anknabbert (Langeweile)
            und bei Freiflug Freddie hinter her geht.
            Wenn die beiden dauernd getrennt leben, können sie sich nicht aneinander gewöhnen.
            Zum Gitter anknabbern muss ich auch noch dazu sagen,
            dass das eine ganz gefährliche Sache ist
            Zum einen ist die Lackierung die abgeknabbert wird total ungesund, wenn das verschluckt wird,
            kann das zu starken Verdauungsproblemen kommen, zweitens besteht bei solche Käfigen
            das Metall unten drunter meist aus Zink und Zink ist total gefährlich für unsere Wellis.
            Kommen sie mit dem Schnabel/Zunge damit in Kontakt, nehmen sie das Zink in ihren Organismus auf,
            was allmählich zu einer Zinkvergiftung führt, bleibt diese unentdeckt ist meist der Tod die Folge.
            Von daher kann ich dir nur anraten den Käfig schnellstens zu entsorgen.

            Aus was für ein Material besteht der "neue"Käfig? Auch er sollte Zinkfrei sein.

            Um ein zusammen leben von Freddie und Mini zu ermöglichen solltest du auf jeden Fall die
            beiden zusammen lassen, ansonsten gewöhnen sie sich nie aneinander.
            Größer Käfig ist ein muss, bei einem Pärchen rechnet man 80 cm breite, damit sie sich
            im Käfig wohl fühlen können und sich auch mal aus dem Weg gehen können.

            Natürlich ist auch der Altersunterschied gravierend, während Mini noch Hummeln im Hintern hat
            mit ihrem jungen Alter, ist Freddie eventuell für mehr für Ruhe.
            Daher ist es um so wichtiger der kleinen Maus ganz viel Abwechslung und Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten,
            außerhalb des Käfigs.
            Hennen schreddern für ihr Leben gerne, von daher sind Schreddermaterialien sehr wichtig,
            an denen kann sie sich auslassen und Energie abbauen.
            Zum Schreddern eignen sich frische Zweige, Korkrinde (Zoohandel /Aquaristik), Weidenringe, Karotten ect.
            Und ganz wichtig täglicher mehrstündiger Freiflug, nur so kann sie sich auspowern.
            Ich denke wenn deine Maus genug Beschäftigung hat, wird sie auch nicht mehr so fixiert
            auf Freddie sein.

            Hoffe sehr für Mini und Freddie das es eine Zweisamkeit gibt.

            Liebe Grüße
            Tine

            Liebe Grüße
            Tine und ihre neun Zwerge

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              #7
              Ich glaube, ihr habt das vielleicht ein bisschen schnell gelesen. Mini ist nicht die ganze Woche eingesperrt und hat nur am Wochenende Freiflug. Sobald ich nachmittags zu Hause bin, kann sie selbstverständlich raus und flattern.
              Nur wenn ich nicht da bin und abends soll im Käfig geschlafen werden. Denn nach ein paar nächtlichen Unfällen meiner Piepser (morgens eingeklemmt zwischen Rollo und Fenster wiedergefunden), will ich weitere verhindern. Freddie kennt das, so dass ich wenn ich gehe oder es dunkel wird sein Türchen gar nicht schließen muss. Er geht dann automatisch rein und wartet, bis ich wieder da bin oder es hell wird. Ich glaube seine nächtlichen Unfälle waren ihm da eine Lehre.

              Und wie gesagt, passt ein höherer Käfig leider nicht in meine kleine Wohnung. Bei 2,30m Deckenhöhe (Dachgeschoss mit Dachschrägen), sind da 50cm hohe Käfige das Maximum. Und für eine Zimmervolliere mit Standfuß fehlt mir leider der Platz.

              Holzäste und hölzerne Sitzgelegenheiten habe ich, nur leider akzeptiert Freddie die überhaupt nicht. Davor hat er panische Angst. Ja, auch wenn er mit seinen 13 Jahren lange Zeit hatte, sich daran zu gewöhnen. Lediglich der Holzspielplatz wird akzeptiert. Daran knabbert aber weder Mini noch Freddie.

              Auch anders farbige Fressnäpfe oder gar welche aus Edelstahl werden nicht akzeptiert. Piepsis haben 3 Tage nicht getrunken, nur weil der Wassernapf nicht weiß war... da habe ich dann aufgegeben...zumal das Trinken von Cola aus meinem Glas zum Ausgleich nicht so ganz gesund ist...
              Biofutter wird ebenfalls als Versuch der Vergiftung angesehen und die Futteraufnahme verweigert. Und vom Sand auf dem Käfigboden will ich gar nicht erst erzählen. Den notwendigen Kalk etc. muss ich über das Futter beimengen.
              Immerhin wird Gemüse und Banane von beiden sehr gut angenommen.

              Zudem hatte ich noch nie einen Welli, der ohne Unterlass im Käfig hin und her rennt, bis das letzte Licht im Raum aus ist. Nach mehr als 23 Jahren Wellihaltung möchte ich schon meinen, dass das kein normales Verhalten darstellt. Das sieht übrigens auch mein vkTA so.

              Das sowie das ständige Verfolgen und Umfliegen von Freddie macht mir Sorgen. Das furchtbare Quietschgeräusch, dass Freddie von sich gibt, wenn Mini ihn wieder mal umgeflattert hat und er abgestürzt ist, ist nicht gerade angenehm. Dann muss ich ihn erst mal vom Boden aufsammeln und ihn beruhigen.

              Schließlich möchte ich, dass beide Wellis glücklich sind.

              Ich hoffe, dass Mini bald in die Jungmauser kommt und etwas ruhiger wird. Zur Not muss sie doch zu einem Kollegen von mir, der Wellis züchtet. Vielleicht ist ein Leben in größerer Vogelgemeinschaft und großer Aussenvolliere doch besser für sie.

              Viele Grüße,

              memnoch

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                #8
                Zitat von Forever
                Hallo memnoch,

                Aus was für ein Material besteht der "neue"Käfig? Auch er sollte Zinkfrei sein.


                Tine
                Der neue Käfig ist aus Chrom oder verchromt. Da ich das mit dem Lack genauso sehe. Gesund kann das nicht sein. Ich plane den Umzug vor Ostern. Da habe ich Urlaub und kann beobachten, wie die beiden in ihrem neuen Zuhause miteinander klar kommen.
                Denn bei meinen ehemaligen Dreierpack hat die Zusammenführung damals in einen gemeinsamen großen Käfig leider nicht geklappt. Da sind nur Federn geflogen und es wurde sich bis aufs Blut gehackt. Als jeder wieder seinen eigenen, wenn auch kleineren Käfig hatte, war alles wieder gut.


                Viele Grüße,

                memnoch

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                  #9
                  Um ihm tagsüber den Stress zu ersparen ist Mini derzeit tagsüber in der Woche noch im Käfig, den sie vor lauter knabbern schon fast zerlegt hat (siehe Bild, der Käfig ist keine 2 Monate alt...) am Wochenende haben dann beide den ganzen Tag über Freiflug.



                  Das hört sich für mich so an das sie nicht raus darf, aber wenn sie raus kommt ist die frage wie lange sie den raus darf?

                  Um die höhe gehts nicht, die breite ist viel wichtiger und die ist mit 50 cm zu kleine, da flatert die kleine Maus einmal und dann ist ende. https://www.welli.net/schlechte-kaefige.html

                  Das mit den Holzästen kenne ich, wenn ich neue Zweige rein hänge sind meine auch verwirrt. Dann schlafen sie eine Nacht am Gitter oder auch mal zwei und dann irgendwann schlafen sie auf dem neuen Ast. Also ich würde die einfach reinhängen und dann müssen beide dadurch.

                  Ist dein vkta auch wirklich vkta oder sagt er es nur? Einige Ärzte wollen ihe Unwissenheit nicht zu geben. Weil für mich ist das ein völlig normales Verhalten, bei geringen Fr3eiflug. Meine machen das schon nach 1 Tag wenn ich sie mal nicht raus lassen kann. https://www.welli.net/tierarzt-liste.html


                  Ich würde auch sagen das sie sich kennen lernen müssen und das schaffen sie nur wenn sie auch zusammen den Tag verbringe. Ich verstehe auch das du dir sorgen um dein Hahn machst.

                  Gruß Christoph

                  Kommentar


                    #10
                    hallo memnoch,

                    ich habe für eine Voliere auch keinen Platz,deshalb habe ich zwei Käfige gekauft(Streifenhörnchenkäfig)wo man die Seitengitter entfernen kann.Habe also zwei Käfige zusammengefügt,somit eine Breite von 195cm Tiefe 70cm.Höhe 80cm

                    Mein damals 7jähriger männlicher Wellensittich bekam einen 4 Wochen jungen,auch männlichen dazugesetzt.Am Anfang flatterte jeder in ein Eck,sie beäugten sich und näherten sich immer wieder,dann schwirrte wieder jeder in "sein Eck."

                    Nach ca 4 Stunden saßen sie nebeneinander,am nächsten Tag fütterte der"Alte" den
                    Jungen.

                    Ich meine,daß ein Käfig von 64cm Breite zu klein ist,die Vögel können nicht genug ausweichen.
                    Wegen den Plastikstangen meine ich,daß Du diese unbedingt austauschen solltest.
                    Mein Vorschlag,laß eine Plastikstange,wo er immer schläft,vorläufig im Käfig und gib
                    dann Naturzweige hinein.So hat er eine gewohnte und kann sich mit den anderen mit
                    der Zeit anfreunden.
                    Wenn ich die Äste austausche schauen die Wellensittiche am Anfang auch ,als würden sie überlegen,mag ich oder mag ich nicht.
                    Es dauert aber nie lange und sie knabbern daran.Ich tausche die Äste öfter aus,habe aber die Schlafplätze immer gleich.
                    Wenn Du wegen der Höhe keinen Platz hast,es gibt Kleinnagerkäfige,die vom Gitterabstand auch für Wellensittiche geeignet sind,aber nicht so hoch sind.

                    Ich hoffe,Du findest eine gute Lösung,damit sich Deine Wellis bald vertragen.

                    Liebe Grüße von Karin

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von xtoffelx



                      Das hört sich für mich so an das sie nicht raus darf, aber wenn sie raus kommt ist die frage wie lange sie den raus darf?

                      Gruß Christoph
                      Ich komme gegen 14.30 Uhr nach Hause von der Uni. Bis 22 Uhr ist dann Freiflug für Mini angesagt.

                      Und ja, mein vkTA ist auch auf der Liste für Hamburg von Welli.net. Ich kann * (hat geheiratet , da müsstet ihr evt. die Adresse mal aktualisieren) auch nur empfehlen. Auch wenn ich immer eine halbe Stunde mit dem Auto hin fahren muss. Denn nachdem der letzte Hund/Katze/Meerschwein-Tierarzt einen meiner Wellis durch ein falsches Medikament vergiftet hat (der kleine ist qualvoll innerhalb einer Nacht erstickt...und seine Wachshaut war schwarz), traue ich den "normalen" Tierärzten was Wellis betrifft nicht mehr über den Weg.

                      Ich habe gestern nochmal die Holzsachen rausgeholt und mit ein paar Leckerlis versehen. Mal gucken, was die nächsten Tage passiert. Gestern wurde nämlich erst mal reis aus vor dem Holzsitzplatz genommen.

                      Merkwürdig ist aber auch, dass wenn ich mit Mini alleine bin, wie gestern Abend, sie sich ganz normal verhält und erzählt, rumfliegt und schnattert ohne Ende. Sobald Freddie dazu kommt, ist sie aber voll auf ihn fixiert und sagt nicht mehr muh oder maff. Und er versucht immer mit ihr in Kontakt zu kommen und brabbelt ihr was vor oder tippt sie ganz sanft mit dem Schnabel an. Leider hackt sie da nach ihm oder scheucht ihn dann durch die Gegend.

                      Viele Grüße,

                      memnoch

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                        #12
                        Huhu Memnoch,

                        das ist nun aber ein sehr normales Verhalten, von dem du in deinen letzten Zeilen erzählst!

                        Freddie will Kontakt und stupst sie an, sie hackt zurück. Machen Wellensittiche so *lach*
                        Hennen sind zickig und tun erst mal so, als hätten sie null Interesse.
                        Also hacken sie. Kann lange dauern, dieser Zustand.
                        Mir tun auch immer unsere Hähne leid, die sich bemühen und bemühen und bemühen und von den Hennen nur "weggehackt" werden.

                        Von daher also ist das verhalten deiner beiden völlig normal, trotz des großen Alterunterschiedes.
                        Halte uns mal weiter auf dem Laufenden, ja?

                        Viele Grüße,
                        Sabine

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                          #13
                          Bin auch gespannt wie sich die 2 zusammenraufen.

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                            #14
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                            Zitat von Paulie
                            Bin auch gespannt wie sich die 2 zusammenraufen.
                            Hallöchen!

                            Also der neue größere Käfig hat Mini gut getan. Das knabbern an den Stangen hatte sie fast gänzlich eingestellt, genauso wie das hin- und her rennen. Allerdings blieb es bei der zwei Käfig Lösung, da Freddie nicht zusammen mit ihr schlafen mochte. Tagsüber, wenn ich zur Uni war hab ich dann auch bei Mini das Türchen auflassen können, so dass sie praktisch den ganzen Tag genau wie Freddie Freiflug hatte. Auch abends ist sie nun ohne Probleme in ihren Käfig gegangen und hat dort geschlafen, ohne dass ich das Türchen zumachen musste.
                            Allerdings, wie ihr merkt, schreibe ich in der Vergangenheitsform.
                            Denn leider hat sie das Verfolgen und umfliegen von Freddie nicht eingestellt. Das ganze hat sich eher verschlimmert. Freddie hatte keine ruhige Minute mehr und hat keinen Pieps mehr von sich gegeben. Er hat sogar angefangen sich unter Schränken und Regalen vor ihr zu verstecken. Aus diesem Grund habe ich die Kleine schweren Herzens meinem Bruder, ihrem eigentlichen Besitzer, zurück geben müssen. Aber auch sein Piepser kommt mit ihr leider nicht zurecht.

                            Aber, keine Sorge, ich habe sie schon weiter in ein gutes zu Hause vermitteln können.
                            Mein Kollege züchtet Wellis und da darf sie nächste Woche in eine wunderschöne große Aussenvoliere mit derzeit acht Artgenossen sowie weiteren anderen Piepsern ziehen. Ich denke, dass das die beste Lösung für alle Piepser ist. Für Mini ist das ja auch nicht schön alle 5 Monate woanders hin zu kommen. Und ich hoffe, es geht ihr in einer größeren Welligemeinschaft besser.
                            Mir fehlt die kleine Chaos-Maus zwar schon, Freddie vermisst sie allerdings nicht und ist froh sich wieder frei und unbeschwert bewegen zu können.

                            Viele Grüße und vielen Dank für Eure Tipps,

                            memnoch

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