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Wenn es soweit ist: Wir müssen Max gehen lassen

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    Wenn es soweit ist: Wir müssen Max gehen lassen

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    Liebe forenfreunde,

    es ist nun an der zeit dass wir unseren kleinen max gehen lassen müssen. immerhin hat er nun trotz grossem lebertumor noch fast ein jahr glücklich gelebt. aber seit 3 tagen geht es ihm schlechter. nun muss ich eine letzte entscheidung zu seinem besten treffen und ich hoffe ihr könnt mir dabei helfen. es geht darum ob ich ihn bei der vktä meines vertrauens erlösen lasse oder ob ich den wald- und wiesenarzt zu uns nach hause kommen lasse. für die tä sprechen ihre erfahrung und dass sie ihn natürlich in eine narkose legen würde. dagegen dass wir erstmal eine stunde dahin fahren müssen und er weit weg von zuhause sein würde. für den anderen ta dass er halt zu uns nach hause kommt, dagegen dass er nicht viel vogelerfahrung hat und "nur" die spritze geben kann. ich habe angst dass unserem mäxchen das wehtun könnte. wie seht ihr das? was würdet ihr tun? oder stand jemand von euch schon vor so einer entscheidung und wie habt ihr gewählt?

    traurige grüsse,
    eure melanie

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    #2
    Es tut mir Leid ich musste Gott sei Dank noch nie einen Vogel einschläfern lassen, kann dir leider keinen Tipp geben.

    Es tut mir aber sehr leid für euch


    Ich hoffe der kleine Mann hat es bald geschafft

    LG

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      #3
      Liebe Malinja !
      Es tut mir so leid für Deinen kleinen Schatz.
      Leider kann ich Dir auch keinen Rat geben.
      Eine Spritze kan bestimmt auch réin normaler TA geben, denk ich.

      Wünsche Dir viel Kraft.

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        #4
        Hallo Malinja,

        es tut mir sehr sehr leid dass dieser schwere Schritt mit Mäxchen nun ansteht

        Ich bin selbst glücklicherweise noch nicht vor so einer schweren Entscheidung gestanden.

        Vom Gefühl her würde ich (sofern möglich) den vkTA aufsuchen, bei dem Mäxchen die Zeit über in Behandlung war. Sofern du es bewerkstelligen kannst und nicht alleine hin- und zurückfahren musst, dann würde ich den längeren Weg wählen. Irgendwie hätte ich das Gefühl, dass dieser Arzt eine größere Verbindung zu der Geschichte hat.

        Wenn es aber akut ist und die Fahrt für Mäxchen an sich vielleicht schon zu anstrengend ist, dann wäre die Wahl eines "normalen" TA eventuell besser für ihn.

        Ach Mann, es tut mir echt so leid, dass es nun so weit ist...viel Kraft wünsche ich euch!

        Alles Liebe

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          #5
          Hallo Malinja, ich stand auch vor kurzem vor einer ähnlichen Entscheidung. Mein geliebter Schatz musste am Ende wegen seines Lebertumors eingeschläfert werden. Er konnte sich nicht mehr auf seiner Stange halten,nicht mehr sitzen,, hat nichts mehr gefressen...
          Ich hätte ihn gerne bei uns zu Hause gehen lassen, aber es ging drei Tage so und dann hab ich ihn beim Tierarzt erlösen lassen. Der war in unserer Nähe und auch nicht vk, aber eine Spritze kann jeder Tierarzt geben...
          Wenn so etwas geht, dass der Tierarzt zu euch kommt, würde ich das machen, damit er in seinem Zuhaue einschläft...den Gedanken finde ich tröstlicher, als dass er noch so eine lange, strapaziöse Reise machen muss.
          Ich wünsche dir viel Kraft auf diesem schweren Weg!

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            #6
            Vielen Dank für das wunderschöne Gedicht.
            Leider kann ich dir keinen guten Rat geben, würde aber wenn du den "normalen" Tierarzt zu dir holst auf jeden Fall sicher stellen, dass er dem Vogel richtig halten kann. Sonst denke ich könnte es noch mehr Stress werden also eine Reise zum vogelkundigen.
            Sollte der TA aber zumindest schon einmal einen Vogel behandelt haben dürfte das kein Problem sein. Dann kann wohl jeder die letzte Spritze geben und der kleine kann in Gesellschaft seiner gewohnten Umgebung und Familie einschlafen.
            Es tut mir so leid, Malinja, aber ich denke du hast die richtige Entscheidung getroffen! Ich wünsche deinem Max wenn es soweit ist eine gute Reise ins Regenbogenland.

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              #7
              ich danke euch für eure lieben worte. dann werde ich montagmorgen mal bei meiner vktä nachfragen wie sie das sieht wegen der reisestrapazen. ich tendiere auch eher dazu ihn zuhause gehen zu lassen und ja, der hatte sogar auch max schon in der hand. bei dem waren wir (bzw. er bei uns) bevor ich unsere vogelkundige gefunden hatte. ich weiss halt nur dass sie die vögel in eine narkose legt dazu, das kann der natürlich nicht bei uns. unser hund hat damals auch erstmal eine narkosespritze bekommen bevor dann die letzte spritze kam. ich wüsste halt gerne ob die eutanasie an sich schmerzhaft sein könnte.

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                #8
                Hallo Malinja,

                es tut mir sehr leid, dass du nun vor einer solchen Entscheidung stehst. Dein Gedicht ist sehr schön. Mäxchen wird es genau so empfinden, wie du es beschreibst.

                Ich habe leider schon einige Vögelchen einschläfern lassen müssen - auch oft wegen Tumoren - und kann die meine etwas ratlose Haltung dazu unterbreiten:

                Jahrelang war ich dafür bei einem normalen Kleintierarzt (auch wenn sie vorher vom vk TA behandelt worden waren), allerdings vogelinteressiert, mit Fortbildungen und Praktika an der Vogelklinik. Der hat die Vögelchen genommen und ihnen eine Spritze gegeben. Wenige Sekunden später sind sie eingeschlafen, etwa 30 sek. später hörte das Herz auf zu schlagen. Das ging immer total friedlich von statten. Kein Wehren, kein Quietschen, kein Todeskampf. Einfach Einschlafen. Ich habe irgendwo gelesen, dass das auch anders sein kann, aber meine Erfahrung ist es nicht.

                Mit meinem letzten war ich bei meiner vk TÄ. Sie hat Flöckchen vorschriftsgemäß narkotisiert. Als sie ihm die Haube überzog, hat er sich kurz gewehrt und auch etwas gequietscht. Das war nicht schön. Der Rest ging dann schnell. Ich fand die Prozedur bei dem nicht vk TA fast stressfreier. Ob es stimmt, dass es bei "nur Spritze" auch zum Todeskampf kommen kann, weiß ich nicht.

                Ich wünsche dir ganz viel Kraft, alles Liebe für dich und deinen Piepser.

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                  #9
                  Hallo Malinja,

                  Vielleicht hilft es bei Deiner Entscheidung:
                  Der Tierarzt sollte dem Welli zuerst per Spritze ein hochdosiertes Narkosemittel spritzen, von dem der Vogel in wenigen Sekunden in einen tiefen Narkoseschlaf fällt!
                  Bekommen die Wellis bei vollem Bewußtsein das Gift (ohne Narkose) direkt in das Herz injiziert, tritt der Tod zwar relativ schnell ein, kann unter Umständen aber sehr qualvoll für den Wellensittich sein.

                  Sorry für die recht kalte Erklärung, aber vielleicht hilft sie Dir, die richtige Entscheidung zu treffen!?

                  Mit traurigen Grüßen
                  Christian

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                    #10
                    Liebe Melanie,

                    nun ist es also soweit, ich hatte gehofft Max hätte noch ein wenig mehr Zeit.

                    Den letzten Weg zu gehen, im Bewusstsein, dass es kein zurück gibt, ist wohl der schwerste den man gehen kann. Auch ich habe schon beide Varianten kennengelernt (vkTA und nicht vkTA).

                    Wie Du schon gesagt hast, wäre es für Max natürlich sehr schön, wenn er zu Hause, in vertrauter Umgebung einschlafen darf. Das spräche für den nicht vkTA.
                    Allerdings war mein subjektives Empfinden damals schrecklich. Der TA kannte mich und meine Baby gar nicht, war also wirklich "fremd" mit uns. Mit Baby verband ihn nichts, er kannte ihre Geschichte nicht, hatte nicht (mit mir) zuvor um ihr Leben gekämpft. Es kam mir dementsprechend emotionslos vor und das empfand ich persönlich im Nachhinein als falsch. Baby hätte es verdient gehabt, von der vkTÄ euthansiert zu werden, die wusste, was Baby alles durchgestanden hat und der sie nicht "egal" war. Denn seinen Welli für diesen Abschied in andere Hände geben zu müssen ist schon schwer, sehr schwer. Wenn dann kein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Vogelhalter vorhanden ist, macht es das noch schwerer. Bei meiner Baby kam dazu, dass die Spritze falsch gesetzt wurde...

                    Natürlich ist das alles rein subjektiv gesprochen. Es geht ja auch nicht vorangig um die Gefühle des Halters und das die TÄ diese Aufgabe immer mit einer gewissen Sachlichkeit/ Distanz angehen müssen, ist auch klar. Deshalb kann man ja auch niemand anderem an dieser Stelle einen "richtigen" Rat geben, es gibt für beide Wege ein Für und Wider.
                    Für mich persönlich ist es seither aber so, dass es mir sehr wichtig ist, das meine Tiere von einer wissenden und mitfühlenden Hand ins Regenbogenland geleitet werden. Mitfühlend mit mir, mitfühlend mit dem kleinen Federball...

                    Ich drück Dich ganz fest und denke an Euch! Gib Mäxchen einen dicken Kuß von mir!

                    Liebe Grüße,
                    Anne

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                      #11
                      Ich würde Deinen Wald und Wiesen Tierarzt einfach fragen, ob er Deinem Max nicht ebenfalls narkotisieren kann. Dann hat er die Möglichkeit in der gewohnten Umgebung über die Brücke zu gehen.

                      Ich fühle mit Dir, ich musste meinen Max auch erst vor kurzen erlösen lassen.

                      Viel Kraft wünsch ich Dir
                      Katja

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                        #12
                        Viel Kraft wünsch ich Dir und Deinem Kleinen!

                        Ich würde ohne Narkoseinjektion - das geht unserer Erfahrung nach ganz ohne Maske - einer Euthanasiespritze nicht zustimmen. Das geht schnell - zwischen der 1. und der 2. Spritze. Ich hätte ansonsten viel zu viel Angst vor Komplikationen.

                        Die zwei Male, wo ich es miterlebt habe, war es sehr friedlich. Sie haben nichts gemerkt. Wenngleich natürlich für uns als Halter schlimm, wenn wir ein geliebtes Vögelchen auf seinen letzten Weg schicken müssen, obwohl es der letzte Liebesdienst ist, den wir unseren Kleinen geben können.

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                          #13
                          Liebe Melanie,
                          ich wünsche dir für deinen morgigen Tag viel Kraft.
                          Es ist der letzte Liebesdienst, den du für deinen kranken Max tun kannst.
                          Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, aber du hast schon wertvolle Erfahrungen von anderen erhalten.

                          Mitfühlende Grüße
                          Melanie

                          Niko + Fipsy + Benno + Kloppo + Sheldon + Emma + Tom + Jerry + Livy + Snorre + Olavi
                          Im Herzen immer bei mir: Lili, Dämon, Silvester, Sunny, Karl, Nico, Kleiner, Hansi, Cleo, Lilly, Tweety, Snow, Luna, Marli, Merry und Hermine​

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                            #14
                            Ich wünsche Dir viel Kraft für Morgen .
                            Es ist ein großer Liebesdienst den Du dem kleinen Max erweist .

                            Gruß Enno !

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                              #15
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                              ich danke euch für eure anteilnahme und eure lieben ratschläge.

                              da er generell nicht sooo ein problem mit dem transport hat wie andere federchen werden wir morgen mittag zu unserer vktä fahren. ich bin erschrocken wie schnell und dolle er in den letzten tagen abbaut. heute lag er fast nur mit halb geschlossenen augen und dem beinchen abgespreizt was ihm weh tut. insgesamt hatte er heute vielleicht 30 minuten aktiv.

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