ich wende mich in schierer Verzweiflung aka Ratlosigkeit an euch vogelkundigen Experten.
Seit Ende Dezember 2014 habe ich ein nicht mehr gewolltes Wellensittich-Pärchen adoptiert. Ein Männlein und ein Weiblein. Da der mitgegebene Käfig eine mittelschwere Kleinkatastrophe war, habe ich 2 Wochen später einen halbwegs großen Käfig mit viel Beschäftigungsmöglichkeiten, Naturhölzern und allem Pipapo gekauft. Sie scheinen sich darin auch sehr wohl zu fühlen, leider wohl zu wohl.
Ich habe nach etwa 2 Monaten Eingewöhnungszeit das erste Mal die Käfigtüren geöffnet, aber nur Gnutz wollte raus und guckte sich ein wenig im Zimmer um. Das war bisher zweimal der Fall, seit etwa 1,5 Monaten aber rührt sich keiner mehr von seiner gemütlichen Stange, und glaubt mir, ich veranstalte hier einen regelrechten zirkus, damit die beiden mal ihren Pöppes aus dem Käfig bewegen. Habe frische Hirse gekauft, Salat (der irgendwie ignoriert wird, auch IM Käfig), Knabberstangen, Obst (das sie auch nicht essen)... habe im Wald Äste und große Stöcker gesammelt und hier aufgebaut, damit sie was zum Landen und Sitzen haben, Hirsekolben drangehängt, draußen am Törchen befetigt, das Törchen so drapiert, dass sie bequemer aussteigen können... NIX! GAR NIX! Sind die vielleicht komisch oder kaputt?
Mir macht das etwas Sorge, die verfetten doch und die Flugmuskeln verkümmern
Bei den Vorbesitzern durften sie fliegen, allerdings haben sie das wohl schon läänger auch vor dezember nicht mehr bekommen. Mich nervt das. Ich möchte eine gute Vogelmama sein, aber natürlich niemanden zwingen. Handzahm sind beide nicht, also kann ich sie auch nicht "locken", sie weichen instant zurück, sobald ich mich nur vor den Käfig hocke. Einige Male habe ich einen Kolben reingehalten und nach Stunden kamen sie dann und fraßen vom anderen Ende, aber dann las ich, man soll nicht mit der Hand da rein. Sollte ich viellicht das Körnerfutter komplett rausnehmen aus dem Käfig? Das wäre doch gemein
Habt ihr Ratschläge? Außer "Geduld"? Oder sollte ich einfach alles so weitermachen und der Dinge harren, die da kommen? Verletzt hat sich bisher auch niemand beim zweimaligen Freiflug, ich habe viele Vorhänge in meiner Wohnung und viele hohe Schränke, auf denen sie landen könnten, PLUS die Baumkonstruktionen.
"Hilfe Hilfe" schreit
dionne


und Körnchen zu suchen, die ich ihm hinstreue.
Aber nach ein paar Runden fliegen geht er wieder frewillig und zielsicher in den Käfig. Caruso kommt gar nicht erst raus. Ihn muss man förmlich rausheben (zum Glück sind meine beiden handzahm). Und wenn Caruso dann draußen ist, dann sitzt er meist auf der Hand, dem Arm oder dem Käfig und singt fröhlich vor sich hin
(seine Lieblingsbeschäftigung). Ich vermute, denen ist es außerhalb des Käfigs einfach zu langweilig. Man müsste mehr Spannendes im Zimmer verteilen.
ist für Wellis gefährlich, trotzdem es das im Handel zu kaufen gibt.
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