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Wellensittich fällt beim Einfangen in Ohnmacht

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    Wellensittich fällt beim Einfangen in Ohnmacht

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    Hallo Zusammen

    Linus gefiel mir nicht die letzten Tage, er frass auffallend viel und da Islay gerade wieder einen Megaschub macht, wollte ich auch mal das Gewicht von Linus kontrollieren. Wenn ich den Kleinen in die Hand nehme, dann fällt er mir regelmässig in Ohmacht und das nicht gerade eine kurze Zeit. Ist mir nun zum dritten mal passiert. Das erste Mal als er zu mir kam und die letzten beiden Male als ich ihn wiegen wollte.

    Nimmt man ihn in die Hand beginnt er sehr schnell zu atmen und die Augen gehen fast zu. Schlapp hängt er dann in der Hand, wie tot, das erste Mal habe ich mich sehr erschrocken. Wenn man ihn dann irgendwo hinlegt, kommt er wieder zu sich, ist aber völlig durch den Wind, verständlicherweise. Es ist jetzt kein Notfall, er hat ein gutes Gewicht, aber was mache ich wenn ich dem Kleinen mal ein Medikament geben muss? Hat das schon mal jemand von Euch erlebt?

    Vielen Dank und lieber Gruss
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    #2
    Hallo Nina,

    mein Paroli hat auch mehrfach so reagiert. Er wurde beim Einfangen ganz schlaff und wie ohnmächtig. Ich musste ihn immer nur sehr kurz in der Hand halten zum Umsetzen in die Transportbox.

    Beim Tierarzt habe ich das dann mit gesagt. Er ist dort beim stationären Aufenthalt und bei der "Vorbereitung" zum Röntgen verstorben.

    Er war ja zu dem Zeitpunkt krank, aber diese Ohnmachtsneigung beim Fangen könnte zum Versterben beigetragen haben.

    Leider kann ich nichts Positiveres dazu sagen. Ich selbst habe Bachblütentropfen ohne Alkohol verwendet, wenn ich ihn fangen musste, die Rescue Tropfen.


    Liebe Grüße die Fanny & Co.


    Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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      #3
      Hallo Nina,

      vielleicht deutet das auf eine Herzschwäche hin. Ich kenne das bei meinen gar nicht.
      Alles Gute.

      Gruß Emba

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        #4
        Das ist eine "normale" psychische Reaktion bei Tieren und Menschen - wenn "Fight or flight "- also Kampf oder Flucht- nicht möglich sind oder scheinen, kommt es zum "Freeze" - einfrieren, erstarren, Totstellreflex-, das kann bis zu "faint"- Ohnmacht- gehen. Das ganze ist mit einer sehr hohen Ausschüttung an Stresshormonen verbunden und kann sicherlich bei einem Tier, das sowieso schon beispielsweise Herzprobleme hat zu körperlichen Komplikationen führen, vor allem wenn der Zustand, der die Symptomatik auslöst, länger anhält.
        Ich würde vor allem auf Vertrauensaufbau setzen, vielleicht kann er Einfangaktionen, sollten sie unbedingt notwendig sein, dann irgendwann besser ertragen und auf das Einfangen möglichst verzichten. Wenn´s ums Wiegen geht klappt es ja oft auch nach Gewöhnung, den Vogel mit Hirse o.ä. auf die Waage zu locken.

        Zuletzt geändert von Bela; 11.04.2023, 15:00. Grund: Rechtschreibung ;)

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          #5
          Bela, sehr interessant, was du da schreibst. Wieder was gelernt.
          Mein Joschi bekommt bei Fremden auch absolute Schnappatmung, so dass die Tierärztin ihn erst gar nicht in die Hand genommen hat, vor Angst, er bekäme einen Herzinfarkt.

          Zum Wiegen habe ich mir aus zwei Ästen einen T-Sitz gebaut und diesen auf eine digitale Küchenwaage gestellt. Mit Hirse kann ich sie leicht darauf locken.
          Ich denke auch, dass das A und O eine Vertrauensbasis ist. Je weniger der Welli Angst vor mir hat, desto ruhiger bleibt er. Deshalb würde ich für Linus ein Clickertraining empfehlen, um ihn an dich zu gewöhnen und ihm mehr Selbstvertrauen zu geben.

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            #6
            Vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe Linus erst knapp ein Jahr, er beginnt nun langsam zutraulich zu werden. Krappelt auch mal auf mir rum, aber nicht auf der Hand, die findet er einfach gruselig. Er kommt auf den Arm oder Schulter aber auch nur wenn Maeva mitkommt. Ich habe ihn intensiver beobachtet in letzter Zeit, er ist ein sehr aktiver Welli und füttert seine Lotti mit viel Hingabe, daher benötigt er wohl auch mehr Futter.

            Ich hoffe das legt sich, mit dem in Ohmacht fallen, dass er einfach nicht mehr so hyperventiliert sollte ich ihn mal anfassen müssen. Immerhin ist er nicht so scheu wie Lotti, die auch nach 4 Jahren nicht zu mir kommt, auch nicht für Hirse und nicht mal in die Nähe von mir. Lotti ist auch ein Megavogel und hatte letztes Jahr einen Schub, was hat die mich gebissen, sie hat alles versucht um ein Stück Haut zu erwischen und kräftig zugebissen und auch nicht mehr losgelassen. Irgendwann hat es mir den "Nuggi rausgehauen" und ich habe sie "angeschrien", hör auf zu beissen, was soll das, willst Du lieber sterben. Von da an war schluss mit beissen, sie meckert zwar in einem Fort aber gebissen hat sie mich nie mehr.

            Muss mir auch was zum wiegen bauen, damit ich sie wenigstens für das nicht fangen muss. Das ist eine gute Idee.

            Lieber Gruss

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              #7
              Also bei mir sieht das so aus.

              16817413917651101197378.jpg

              Du kannst auch eine Federwaage verwenden und diese im Käfig zb zwischen eine Schaukel hängen. Die sind aber relativ teuer.

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                #8
                Meine sind nach wenigen Tagen für Hirse auf eine normale Küchenwaage gehüpft.

                IMG_20230324_152002.jpg

                Fredy ist sehr schnell drauf, Wilma nur sehr zögerlich. Wenn ich das Gewicht von Fredy habe und danach beide drauf sitzen, kann ich mir Wilmas Gewicht ausrechnen. Oder ich mache die Trennwand rein und lasse Wilma alleine ohne den wilden Fredy draufhüpfen. ?

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                  #9
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                  Ich habe auch so einen T-Ast, kann man auch gut selbst bauen, mit Sunny klappt das schon ganz gut und bei ihr ist momentan auch die Gewichtskontrolle am wichtigsten. So ist es stressfrei und erspart das Einfangen.

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