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    Steckbriefe und To Do Listen

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    Hallo zusammen,

    in letzter Zeit, gerade mit schweren Erkrankungen im engsten Freundes- und Familienkreis, komme ich nicht umhin mir immer wieder Gedanken zu machen: "Was wäre wenn..."

    Es muss ja nicht vom Schlimmsten ausgegangen werden aber ein falscher Tritt und schon kann man in der Klinik mit nem gebrochenem Fuß liegen und die Flauschis sind erstmal alleine (Ich lebe alleine).

    Ich habe 2 liebe Nachbarn und 2 meiner engsten Freunde die sich immer rührend und notfalls abwechselnd um meine Rasselbande kümmern doch bisher war das immer alles geplant und gut vorbereitet.

    Ich habe in letzter Zeit tatsächlich angefangen aufzuschreiben was wann zu tun ist.
    Fertig ist eine Übersicht zur "Raubtierfütterung" und vorbereitet ist eine Übersicht zur "Instandhaltung der Villa "Welli" "

    Nun habe ich vor kleine Fotos der Flauschis zur drucken und möchte Steckbriefe fertig machen. Wer ist wer und wer mit wem etc.

    Über das Thema mag man nicht gerne nachdenken aber es ist nunmal doch wichtig: Was passiert mit den Flauschbällchen wenn ein Härtefall eintritt.
    Keiner der oben genannten wäre in der Lage meine 6 zu übernehmen, ich weiß aber, dass man mit bestem Wissen und Gewissen ein neues zu Hause suchen würde.
    Tierheim wäre nur im äußersten Notfall eine Option und nicht alle genannten sind immer up to date was im Schwarm gerade passiert.
    Daher dachte ich, dass es ganz gut wäre wenn in der Schublade wenigstens Daten zu den Flauschis liegen würden damit eine Vermittlung ggf. einfacher wird.

    Name, Geschlecht, (geschätztes) Alter, Farbschlag, Partner, Wesen, Medikamente (Zum Glück sind alle meine gesund *KlopfAufHolz)

    Und wenn es hoffentlich niemals niemals für diesen Fall benötigt wird, ist es immer noch eine schöne Erinnerung für mich später

    Habt ihr Ähnliches? Habt ihr drüber nachgedacht, was im Härtefall passiert?



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    #2
    Hallo Roya,

    ich verstehe Deine Gedankengänge sehr gut. Ich war vor einigen Jahren in der Lage, dass aus einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt plötzlich6 Wochen (inkl. Reha) wurden. Noch vom Krankenbett aus musste ich organisieren: wer im Freundeskreis kommt infrage, wer ist überhaupt wann in der Nähe, wer hat einen Schlüssel? Die Versorgung hat geklappt, damals noch 8 Wellis. Zwischenzeitlich habe ich Porträts geschrieben/fotografiert. Für den schlimmsten Fall der Fälle ist vorgesorgt, wo sie alle hinkönnten.

    Gruß, Rena

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      #3
      Hallo Roya,

      ein wirklich wichtiges Thema hast du da angeschnitten. Wir wohnen hier noch zu viert, es wären also im Härtefall immer noch genügend „Eingeweihte“ da. Dennoch kenne ich meine Geierchen am besten, wer mit wem und wie alt usw. Einen Steckbrief für jeden Welli finde ich eine tolle Idee. Hoffen wir, das uns allen der Ernstfall erspart bleibt.

      Liebe Grüße Emba

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        #4
        Hallo Roya,

        meine Vorsorge besteht darin, dass meine älteste Tochter, die 10 Minuten von mir entfernt wohnt, einen Schlüssel für meine Wohnung hat. Und das war's.

        Das heißt, da fällt mir noch ein, meine jüngste Tochter kennt meine Meerschweinchen sehr gut und hätte einen Durchblick, wie sie versorgt werden sollten und wie sie ticken. Die lebt aber 200 km von mir entfernt.

        Ich benötige im Moment meine ganze Energie und auch Zeit für die Gegenwart, damit meine Tiere satt werden und ich irgendwo noch ein Zipfelchen Zeit finde, um sie auch mal zu beobachten oder mit Leckerlis aus der Hand zu verwöhnen.

        Präsenz in der Gegenwart muss ich auch in meinem Job haben? und jeden Tag trainieren, sonst funktioniert der Arbeitstag nicht und ich kann einpacken.

        Das heißt, wenn ich meine private Internet Anwesenheit auf ein Minimum reduzieren würde, hätte ich mehr Zeit und könnte vielleicht Vorsorge treffen...

        Im Moment hab ich aber eine andere Einstellung. Ich habe Bedenken, dass ich bei meiner Planung für den Ernstfall diesen herbeiplanen würde, so nach der Art selbsterfüllende Prophezeiung.

        Ich will mich nicht mit Krankheit und Schlimmerem in meinem Leben befassen, um sowas energetisch möglichst wenig Raum zu geben.

        Klingt oder ist vielleicht esoterisch, aber so nen Touch hab ich auch seit vielen Jahren

        Kann auch sein, dass mir diese Einstellung mal auf die Füße fällt, aber im Moment ist sie meine und ich werde sie so schnell nicht ändern, wie ich mich kenne.

        Das alles heißt natürlich überhaupt nicht, dass du oder allgemein andere Menschen / Tierhalter es in meinen Augen falsch machen, ich bewerte das nicht und kann mir gut vorstellen, dass diese Art von Vorausschauen sinnvoll und vernünftig und auch verantwortungsbewusst ist.

        Liebe Grüße die Fanny & Co.




        Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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          #5
          Hallo,

          ich habe tatsächlich schon vor langer Zeit ein Buch über meine Wellis angelegt, in dem jeder mit seinen Daten (wo und wann geschlüpft, Farbschlag, Krankheiten, etc) verewigt ist. Allerdings aus reinem Intresse, nicht als Vorsorge.
          Ich habe drei erwachsene Kinder, die eigentlich alle wissen, wie die Wellis versorgt werden müssen.
          Allerdings fahre ich im Sommer für zweieinhalb Wochen weg. In dieser Zeit muss mein Mann sie füttern (er bekommt noch einen genauen Plan). Leider hat er überhaupt kein Interesse an den Wellis, fühlt sich durch den Lärm eher genervt. Trotzdem wird er sie füttern.
          Falls er mal nicht kann, würde ich meine Freundin (deren Hund ich schon des öfteren versorgt habe) oder meine sehr liebe Nachbarin fragen.


          Viele Grüße
          Steffi

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            #6
            Zitat von glucke06 Beitrag anzeigen
            Hallo Roya,

            ich verstehe Deine Gedankengänge sehr gut. Ich war vor einigen Jahren in der Lage, dass aus einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt plötzlich6 Wochen (inkl. Reha) wurden. Noch vom Krankenbett aus musste ich organisieren: wer im Freundeskreis kommt infrage, wer ist überhaupt wann in der Nähe, wer hat einen Schlüssel? Die Versorgung hat geklappt, damals noch 8 Wellis. Zwischenzeitlich habe ich Porträts geschrieben/fotografiert. Für den schlimmsten Fall der Fälle ist vorgesorgt, wo sie alle hinkönnten.

            Gruß, Rena
            Ja, genau. Es kann schneller was eintreten als man sch dessen bewusst ist.
            Immerhin weiß ich, dass die versorgung der Piepsis gesichert ist. Aber wenns halt ungeplant oder sogar länger ist, fällt halt andere Arbeit an, als morgens die Näpfe zu wechseln. Meine ErsatzFelos sollten dann immerhin wissen wo alles steht und was auch mir persönlich wichtig ist.

            Hallo Roya,

            ein wirklich wichtiges Thema hast du da angeschnitten. Wir wohnen hier noch zu viert, es wären also im Härtefall immer noch genügend „Eingeweihte“ da. Dennoch kenne ich meine Geierchen am besten, wer mit wem und wie alt usw. Einen Steckbrief für jeden Welli finde ich eine tolle Idee. Hoffen wir, das uns allen der Ernstfall erspart bleibt.

            Liebe Grüße Emba​
            Das ist schön
            Singlehaushalte wie meiner sind ja auch nicht an der Tagesordnung - aber es gibt sie und da finde ich es noch wichtiger, dass für die Tierchen gesorgt ist.

            Hallo Roya,

            meine Vorsorge besteht darin, dass meine älteste Tochter, die 10 Minuten von mir entfernt wohnt, einen Schlüssel für meine Wohnung hat. Und das war's.

            Das heißt, da fällt mir noch ein, meine jüngste Tochter kennt meine Meerschweinchen sehr gut und hätte einen Durchblick, wie sie versorgt werden sollten und wie sie ticken. Die lebt aber 200 km von mir entfernt.

            Ich benötige im Moment meine ganze Energie und auch Zeit für die Gegenwart, damit meine Tiere satt werden und ich irgendwo noch ein Zipfelchen Zeit finde, um sie auch mal zu beobachten oder mit Leckerlis aus der Hand zu verwöhnen.

            Präsenz in der Gegenwart muss ich auch in meinem Job haben? und jeden Tag trainieren, sonst funktioniert der Arbeitstag nicht und ich kann einpacken.

            Das heißt, wenn ich meine private Internet Anwesenheit auf ein Minimum reduzieren würde, hätte ich mehr Zeit und könnte vielleicht Vorsorge treffen...

            Im Moment hab ich aber eine andere Einstellung. Ich habe Bedenken, dass ich bei meiner Planung für den Ernstfall diesen herbeiplanen würde, so nach der Art selbsterfüllende Prophezeiung.

            Ich will mich nicht mit Krankheit und Schlimmerem in meinem Leben befassen, um sowas energetisch möglichst wenig Raum zu geben.

            Klingt oder ist vielleicht esoterisch, aber so nen Touch hab ich auch seit vielen Jahren

            Kann auch sein, dass mir diese Einstellung mal auf die Füße fällt, aber im Moment ist sie meine und ich werde sie so schnell nicht ändern, wie ich mich kenne.

            Das alles heißt natürlich überhaupt nicht, dass du oder allgemein andere Menschen / Tierhalter es in meinen Augen falsch machen, ich bewerte das nicht und kann mir gut vorstellen, dass diese Art von Vorausschauen sinnvoll und vernünftig und auch verantwortungsbewusst ist.

            Liebe Grüße die Fanny & Co.​
            Jeder Mensch definiert seinen Alltag und auch Vorsorge anders. Wären nicht so viele Dinge im letzten Jahr auf mich zugekommen, welche meine ganze Aufmerksamkeit gebraucht haben, und zwar nicht auf mich selbst, sondern auf Familienmitglieder, würde ich heute auch anders denken. Mir hat das Jahr gezeigt, wie wichtig ich mir selbst bin aber ich mich einfach mal hinten anstellen musste (hatte ich in meinem Bilder Thread ja mal grob angesprochen). Nun ist nicht alles gut aber besser und nun kann ich wieder den Fokus auf mich legen und die Versorgung meiner Wellis ist ein ganz großer Teil davon

            Hallo,

            ich habe tatsächlich schon vor langer Zeit ein Buch über meine Wellis angelegt, in dem jeder mit seinen Daten (wo und wann geschlüpft, Farbschlag, Krankheiten, etc) verewigt ist. Allerdings aus reinem Intresse, nicht als Vorsorge.
            Ich habe drei erwachsene Kinder, die eigentlich alle wissen, wie die Wellis versorgt werden müssen.
            Allerdings fahre ich im Sommer für zweieinhalb Wochen weg. In dieser Zeit muss mein Mann sie füttern (er bekommt noch einen genauen Plan). Leider hat er überhaupt kein Interesse an den Wellis, fühlt sich durch den Lärm eher genervt. Trotzdem wird er sie füttern.
            Falls er mal nicht kann, würde ich meine Freundin (deren Hund ich schon des öfteren versorgt habe) oder meine sehr liebe Nachbarin fragen.


            Viele Grüße
            Steffi​
            Ähnliches werde ich nun auch anlegen. Ich gestalte ja seit ewigen jahren zB. Fotoalben. Da kann ich auch ein kleines Album für die Piepsis anlegen. In Gedanken für schöne Erinnerungen. Auf dass es niemals anders genutzt werden muss.

            Mein direkter Nachbar hat zB. einerseits auch nichts für meine Haustiere über. Auf der anderen Seite steht er aber immer bereit wenn ich mal ne helfende Hand brauche. Die 160er Voli muss einfach alle paar Monate mal vom Schrank runter um richtig geschrubbt zu werden. Alleine schaffe ich das nicht. Er hilft sofort. Er bastelt auch oder hilft beim Sägen und Bohren wenn ich mal wieder crazy Ideen habe
            Ich habe jahrelang seine Fische, seine Schlange und auch seine Agame gefüttert wenn er weg war. Er war auch von sich aus der erste der sagte: "kein Ding" Sag mir wo das Futter steht und ich mach das. Nur Bespaßung werden sie von ihm wohl eher nicht bekommen

            Zuletzt geändert von Roya; 21.03.2023, 07:00.

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              #7
              Hallo Roya,
              nachdem ich ein paar Tage nicht hier war habe ich gerade erst deinen wichtigen Theard entdeckt und finde das Thema sehr wichtig. Es kann immer mal was passieren oder was dazwischen kommen und alles wird anders als gedacht. So eine To do Liste aufzuschreiben und die Eigenheiten und Vorlieben, Alter, Namen, Krankheiten, Medikamente und so weiter finde ich eine sehr gute Idee und Anregung. Auch ein Fotoalbum mit den verschiedenen Piepsies und ihrer Geschichte ist nicht schlecht.
              Ich habe eine DigitaleCamera und da sind auf der Speicherkarte noch soo viele Bilder, dass ich gleich gar nicht mehr weiß wer nun wer war. Oh, Mann das Altern ist auch nicht so schön
              Nun benutze ich aber zum Foto machen nur noch das Handy und nach mehr als zehn Jahren Wellihaltung und vielen Wellis die leider viel zu früh über die Regenbogenbrücke mußten verliere ich etwas die Übersicht. Also ein Wellifotoalbum, oder Computerfach mit entsprechenden Notizen und Fotos wäre bestimmt eine gute Idee und das nicht nur für Notfälle, sondern vielleicht auch für einen selbst.
              Viele Grüße von Marie

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                #8
                Ich hab genau das die letzten Tage tatsächlich in die Tat umgesetzt. Ein kleines Notizbuch mit kleinen Fotos der Bande. Name, Alter, Farbschläge und immer die Story dazu, wie sie zu mir kamen und wie sie so drauf sind.
                Ich hatte sehr viel Spaß daran Bin ja eh so ne kleine Bastelnase.
                Ich hab es auch nicht als Notfallfahrplan gestaltet, sondern wirklich für mich. Es werden bestimmt hier und da noch Anekdoten und / oder wirklich wichtige Dinge hinzugefügt.

                Für mich immer eine tolle Erinnerung und für andere ein grober Fahrplan

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                  #9
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                  So ein Wellensittich-Büchlein will ich tatsächlich auch schon seit längerem gestalten. Schön, dass es hier gerade auch Thema ist. Durch eure interessanten Beiträge, werde ich es jetzt etwas anders gestalten. Charaktere beschreiben, wer mag was oder auch nicht, usw.

                  Somit ist es dann, wie du ja schon so schön geschrieben hast Roya, ein schönes Schmökerbüchlein sowie ein Leitfaden.

                  Viele Grüße
                  Sabine und die 8 Farbenfrohen

                  Sabine und die vielen Farbenfrohen

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