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Futternäpfe und Trinknäpfe richtig positionieren

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    Futternäpfe und Trinknäpfe richtig positionieren

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    Hi Leute,
    so mein erster Beitrag hier:
    Folgendes Problem: Ich hatte bisher (5 Monate) immer ein Trinkröhrchen und zwei große Plastikfutternäpfe. Nun habe ich nen Großeinkauf gemacht und 12 200ml-große Hänge-Edelstahlnäpfe besorgt, damit Krankheitserreger bei mir keine Chance bekommen! Ich frage mich nur, wie ich diese am besten positionieren soll und wie viele ich denn einsetzen soll. Ich dachte so an einen für Wasser, zwei für Körnerfutter und einen weiteren für Obst und Gemüse. (Habe 2 Wellis) Was meint ihr: Soll man vor die Hänge-Näpfe eine Stange plazieren, damit meine Schnuckel besser rankommen? Soll man unter das Körnerfutter Vogelsand oder Grit einfüllen, damit sich die Wellis nicht so runterbücken müssen? Wie viel Wasser füllt ihr rein? Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir berichten könntet, wie ihr das so mit euren Edelstahlnäpfen handhabt. Fotos wären natürlich super!
    Ich freue mich auf eure kreativen Anregungen!

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    #2
    Hallo Besh-man .
    Herzlich Willkommen hier im Forum und schön das Du hier mitmachst .

    Die Napfanzahl ist schon mal gut ,für jeden Welli einen Napf für Körnerfutter und ein Napf für beide mit Wasser .
    Dazu noch einen für Grünfutter ,den Vogelgrit würde ich nicht ins futter machen ,weil sie dadurch zuviel Grit aufnehmen könnten was wiederum die Magenschleimhäute reizen könnte .Manche stellen einen Napf mit Sand und Grit auf den Boden des Käfigs ,ich habe einen mit etwas Grit etwas abseits am Gitter hängen .
    Stangen damit sie besser an die Näpfe kommen sind bei gesunden Wellis zwar nicht unbedingt Nötig aber ist für die Wellis natürlich bequemer und meine haben es auch .Aber die Stangen etwas tiefer anbringen ,damit sie nicht so leicht von der Stange in den Napf kacken können .
    Diese Edelstahlnäpfe lassen sich ja sehr gut mit heißem Wasser reinigen ,man kann sie auch ab und an mal in einem Topf mit Wasser abkochen .
    Hoffe ich konnte Dir mit meinen Tips gut helfen .

    S.G.
    Enno

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      #3
      Hallo Besh-Man,
      erstmal herzlich willkommen hier um Forum auch im Namen des ganzen Teams
      Schön, dass Du Dich informierst und schon Edelstahlnäpfe besorgt hast.
      Also ich habe 8 Näpfe im Käfig, für jeden Piepser einen.
      Am besten hängst Du sie an eine Käfigwand, wo Du von außen gut rankommst machst ein paar cm davor eine Sitzstange. Da können sie dann prima anfliegen. Meiner Erfahrung nach werden sie sich zum Futtern dann auf den Napf setzen.
      Ich persönlich würde einen fürs Wasser, zwei fürs Futter und vielleicht noch einen Gritnapf in den Käfig hängen. Wenn ich Gemüse gebe, klemme ich es immer einfach zwischen die Gitterstäbe.

      Einen Tipp habe ich noch, da Deine Näpfe noch so neu sind.
      Bevor Du sie in Gebrauch nimmst, gehe beim Spülen mal mit dem Spültuch und dem Fingernagel in die Kante, die oben umgeschlagen ist. Ist blöd ausgedrückt. Ich meine oben die Kante vom Napf und dort von außen.
      Ich habe die Näpfe zu Beginn nämlich zwar gründlich aber ganz normal gespült und nach ein paar mal sauber machen, bin ich mal in diese Kante gekommen, da löst sich meistens am Anfang richtig viel dunkles Zeug, ich denke, das ist Metallstaub oder so. Keine Ahnung, jedenfalls ist das eine gründliche Reinigung wert.

      Zur Futtermenge im Napf:
      Gib am Besten nur so viel Futter rein, wie sie auch an einem Tag futtern.
      Sie dürfen sich ruhig zum Fressen in den Napf runterbeugen
      Diese Gedanken habe ich mir am Anfang auch gemacht.
      Dadurch, dass ich 8 Näpfe habe und das Futter grammgenau abwiege ist bei mir nicht viel drin, noch nicht mal der Boden ist ganz bedeckt.
      Wenn Du was drunter machst, musst Du das immer Wegwerfen, weil Du ja täglich frisches Futter geben solltest, das muss nicht sein.

      Das wird vielleicht eine Umstellung für die Piepser, weil das ja anders ist und das ist meistens erstmal gefährlich
      Bin mal gespannt, wie schnell Deine Piepser die neuen Näpfe annehmen.

      LG
      Susi

      Edit: ich habe mal wieder getrödelt, Enno war schneller

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        #4
        So, Danke für die Anregungen, habe es heut Morgen gleich mal probiert und ich muss sagen, dass meine Sorgen völlig unbegründet waren: Habe die Edelstahlnäpfe gestern noch gekocht (ja umständlich, wenn man in seiner Studentenbude keine Spülmaschine besitzt) und heute Morgen dann eingesetzt. Hab in jeden Fressnapf drei Teelöffel Körnerfutter reingehaun (falls meine Kleinen morgen früher wach werden als ich, sollen sie auch nicht hungern =D) und einen mit 50ml Wasser befüllt. Ihr hattet völlig recht, die sind gar nicht soo blöd und haben sich gleich darauf gestürzt Das klappt mit dem Bücken, sie setzten sich tatsächlich an den Rand des Gefäßes! Ja mit dem Napf für Grünfutter ist das so ne Sache. Ich hab schon viele tolle Rezepte gesehen, wie man verschiedene Breis mit Obst und Hirse oder grüne Gemüsemischungen zubereitet aber meine Schätzchen verschmähen das immer... Sie bevorzugen auch eine Karotte oder einen Apfelschnitz durchs Gitter bzw. Salatblätter, die von oben runterhängen =) Naja mir solls recht sein, ist schon weniger Aufwand für mich =D Mit dem Grit überleg ich noch, vllt. befüll ich eine noch mit Vogelsand, da ich schon einen Gritstein besitze und sich meine Schnuckel kaum auf dem Boden aufhalten. Aber Danke nochmal für die Tipps; meine Bedenken waren völlig unbegründet =D

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          #5
          Hey,

          Hertlich Wilkomen hier im Forum :-)

          Je nach dem was für ein Futter du hast und wie viel du auf dem Löffel machst könnten drei Löffel zu viel sein. Ich gebe so 5-8g Futter. Max. sollen Wellis 10g am Tag bekommen, dies ist in der Regel auf 2 Löffeln. Da Wellis Vielfrasse sind und oft das futter auf einmal fressen, gebe ich morgens die hälfte und abends die andere.

          Mit der Grünfutter brauchste dir keine Gedanken machen. In der Natur fressen Wellis auch nur in der Regenzeit Grünfutter, die restlichen 6 Monate nicht. Grünfutter regt bei Hähnen und Hennen die Brutigkeit an und daher gebe ich es sehr selten (2-3 im Monat).

          Gruß Christoph

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            #6
            Danke für deinen Tipp, Christoph,
            ja ist wohl ideal, wenn man wie du, mehrere Male am Tag Futter gibt. Nur ist es bei mir so, dass sich meine Wellis das Futter eigentlich immer recht gut eingeteilt haben. Ich musste am nächsten Tag immer mindestens einen Teelöffel pro Napf entsorgen. Desweiteren habe ich das Problem, dass meine Wellidame meistens mehr frisst als ihr Kumpel... (aus purem Futterneid). Ich möchte vermeiden, dass mein Männchen zu wenig abbekommt. Ich werde wohl das Gewicht der beiden weiter beobachten und ggf. die Futtermänge anpassen, bzw. mehrere Male am Tag Futter geben, wie du, Christoph. Bis jetzt ist das Gewicht immer im grünen Brerich gewesen. (44g beim Weibchen (Hansi-Bubi), die Tierärztin meinte, das wäre gerechtfertigt, da sie über eine gut ausgeprägte Flugmuskulatur verfügt und Muskeln ja bekanntlich schwerer als Fett sind
            Naja auf jeden Fall werde ich darauf achten, dass es auch weiterhin so klappt. Falls nicht, werde ich vermutlich was ändern müssen.

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              #7
              *lach* ja das mit der Welli Dame kenne ich sehr gut :-)
              Das ist bei mir ganz genau so :-)

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                #8
                Jap, ziemlich unangenehm.
                Ich werde deshalb aufstocken, habe schon häufig gelesen, dass sich die Situation dann etwas entspannt. Ein weiteres Männchen ist bereits reserviert und wird im April vom Züchter abheholt. Bin gespannt, wie sich dann die Situation entwickelt... Falls es sich als ungünstige Konstellation herausstellen sollte, würde ich noch einen vierten Welli (Henne) dazusetzen. Ich hoffe natürlich, dass ich die Situation dadurch nicht verschlechtert, aber ich habe bisher immer schlechte Geschichten mit 2 Wellis (m/w) gehört.

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                  #9
                  Ja und nein. Zwei Wellis können genauso gut gehen wie 4,6 oder mehr.
                  Drei Wellis finde ich aber noch ungünstiger. Wenn sich ein Pärchen findet dann ist einer das dritte Rad am Waagen. Es könnte auch zu streiterein um die Henne kommen.
                  Wie alt sind deine jetztigen Wellis und wie alt ist der neue?

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                    #10
                    Die Henne ist ein Jahr alt, das Männchen 9 Monate.
                    Der Zukünftige ist im Oktober geschlüpft.

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                      #11
                      Ich denke dann ist das alter kein Problem ist. Bei jüngeren wäre das anders, Jungvögel gehen Erwachsenen oft auf dem Keks :-)

                      Aber ich würde trotzdem direkt auf vier aufstocken, damit keiner allein ist

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                        #12
                        Ok, das war auch der eigentliche Plan. Ich habe vor, die 2. Henne dann aus der kommenden Zuchtsaison zu beziehen. Ich habe extra auf das Alter geachtet, damit da keine Probleme entstehen. Was meinst du, könnte dann die entgültige Konstellation (ca. 1,5Jahre Henne, 1Jahre Hahn, 8Monate Hahn und ca. 3-5 Monate Henne) passen?

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                          #13
                          Also ich denke das es keine großen Probleme geben wird. Das einzige ist halt der 3-5 Monate alte Welli geht den anderen wahrscheinlich auf den Keks. In anderen Fälln gabs aber auch richtige streitigkeiten. Die ältere Henne könnte sich im Revier bedrähngt fühlen. Ich würde da lieber hier im Forum oder Tierheim schauen

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                            #14
                            Alles klar, ich werd mal schaun, wie ich das am besten realisieren werde! Danke für die Tipps =)

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                              #15
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                              Gern geschehen :-)

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