Wir haben seit ein paar Wochen zwei junge Wellis Zuhause. Eine Henne und ein Hahn, beide wurden zusammen ausgebrütet, also Geschwister. (Wir planen uns demnächst auf vier Vögel zu vergrößern, aber da gibt es so viele Faktoren zu beachten bei der Zusammensetzung...die richtigen Mitbewohnis zu finden ist nicht leicht, aber wir bleiben am Ball)
Die beiden verstehen sich top und sind es von Anfang an gewohnt, auf die Hand genommen zu werden - auch ohne Futter. Unser Züchter hatte uns empfohlen einen eher kleinen schlichten Käfig zu wählen, da wir täglich Freiflug anbieten, tolle Kletterbäume und Spielzeug haben. Quasi nach dem Motto: Im Käfig muss es etwas langweilig sein,damit die Wellis es umso mehr genießen raus zu kommen, mit uns zu spielen usw...
Wir wollten aber (auch für den Fall, dass wir es mal nicht schaffen mit dem Freiflug, wir sind halt ne Familie mit jungen Kindern...) lieber doch eine eher große Voliere und haben nun die Madeira 3.
Trotz unserer liebevollen Zuwendung, der Vorerfahrung (meine Frau hatte als Kind mehrfach Wellis) und unseren Bemühungen, scheinen die beiden immer weniger Interesse am Verlassen des Käfigs zu haben. Das ist wirklich schade, denn an sich sind sie wirklich zutraulich und ich würde gerne mehr mit ihnen außerhalb des Käfigs spielen. Sie steigen auf die Hand und lassen sich aus dem Käfig "nehmen", aber fliegen nach kurzer Zeit (20-30 Sekunden) meist zurück zum oder in den Käfig. Meint ihr es wäre - solange es noch zwei Wellis sind und wenn man Freiflug garantieren kann, tatsächlich sinnvoll einen kleineren Käfig zu nutzen? Wie gesagt, an sich sind die Vögel zutraulich und handzahm, aber wirken irgendwie so, als fänden sie den Käfig (den wir aber auch wirklich liebevoll gestaltet haben, mit vielen Knabber- und Beschäftigungsmöglichkeiten) etwas zu gut um ihn ausgiebig zu verlassen.
Was meint ihr zur Situation, bzw. dem Gedankengang? Danke im Voraus für eure Antworten,
viele Grüße



die Fanny & Co. mit Felo Susanne
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