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    Mit Wasser spielen

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    Hallo,
    einer meiner Wellis ist mittlerweile gesetzte 11 Jahre alt, und die Dame hat, wie es sich gehört, einige Schrullen entwickelt.
    Woody badet nicht, sie duscht. Das heißt, sie sitzt am Trinknapf, trinkt etwas und verspritzt restliches Wasser, was am Schnabel hängt. Dabei hört man jedesmal mehrere Tropfen auf den Käfigboden fallen und oft schütteln sich auch ihre Freunde, weil sie etwas abkriegen. Sie ist also richtig effektiv. Das macht sie mehrfach am Tag und auch jedesmal 5-10mal hintereinander. Dementsprechend sehen dann auch ihre Ausscheidungen aus, es sind eher Tropfen mit mehr oder weniger festem Kotanteil. Über Nacht werden die Häufchen wieder Häufchen, morgens wird dann wieder geduscht. Als wir ein Antibiotikum im Trinkwasser hatten, schmeckte das wohl nicht. Sie hat nur normal getrunken und ihre Häufchen waren dauerhaft wunderschöne, wellimäßig weiß-cremig gekrönte Kringel.
    Ist das einfach nur ein Spleen, oder hat die ältere Dame ein Nierenproblem? Sie ist munter und fröhlich, sehr aktiv am Käfigeinrichtung schreddern und den beiden jungen Männern zeigen, wer die Wellihosen an hat.
    Ich würde ja gerne wieder auf vier Federflusen aufstocken, aber nur, wenn alle gesund und munter sind.

    LG Katrin

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    #2
    Hallo Fenjariana, Katrin,
    ich kenne es nur so, dass Welli Maxi zwar Gurke liebt, sie aber nicht verträgt und auch Durchfall bekommt und zwar wie doll. Das tropft hinten heraus, wie es vorne herein gekommen ist. Wenn ich das Gurkenstück weg lasse ist wieder alles gut. Aber er trinkt sonst auch sehr gerne und es bleibt alles normal geformt.
    Und Welli Lilo geht nicht gerne baden, liebt es aber auch das Wasser herum zu spritzen und alle und alles zubesprenkeln . Ich könnte sie gut zum bügeln gebrauchen, als Sprenkel-Gehilfe für die Handtücher
    Ich habe nur einen kleinen Trinknapf in dem nicht gebadet werden kann, oder besser nur mit Mühe. Da quetscht sich Lilo zum baden rein.
    Das Badehäuschen das ich nur 1-2 mal die Woche anbiete wird dagegen von ihr gemieden. Das verstehe ich nicht so genau warum?!
    Vielleicht kannst du ja auch die Trinkquelle verkleinern und eine extra Badegelegenheit nur gelegentlich anbieten?
    Ansonsten würde ich dir empfehlen Woody weiterhin gut zu beobachten wie ihr sonstiges Verhalten ist.
    Ist sie munter wie immer, oder schläft sie vermehrt? Zieht sie sich zurück?
    Einfach verschiedene Möglichkeiten ausprobieren und schauen ob sich was verändert.
    Viele Grüße von Marie

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      #3
      Hallo Fenjariana,
      mein Zwitscher, der im Alter von mehr als 12 Jahren über die Regenbogenbrücke geflogen ist, hat sich auch gerne die Zeit mit "Wasserspielen" vertrieben. So wie er es in den Schnabel reingezogen hat, kam es natürlich unten wieder raus. Unter seinem Sitzplatz bzw. direkt unter dem Wassernapf schwamm alles. Er war kerngesund und das Wasserschlürfen war einfach ein netter Zeitvertreib.
      Jeder hat eben eine andere Marotte.
      Gruß Ratio

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        #4
        Schnüff, Woodys Wasserverbrauch wurde immer größer, und sie schien mir am Bauch etwas unförmig zu werden, also sind wir gestern mit ihr zum Tierarzt gefahren.
        Das Röntgenbild hat leider einen riesigen Nierentumor im Bauchraum gezeigt.
        Momentan geht es ihr soweit gut damit und sie hat keine Schmerzen. Trotzdem hat sie wohl nur noch einige Wochen vor sich, die wir versuchen, ihr so schön wie möglich zu machen. Sobald der Tumor ihre Atmung beeinträchtigt, werden wir ein letztes Mal mit ihr zum Tierarzt fahren müssen, und ich gebe zu, ich habe jetzt schon Angst davor.
        Drückt uns die Daumen, dass ihr noch ein paar schöne Wochen vergönnt sind!

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          #5
          Hallo Fenjariana,

          das sind keine schönen Aussichten, aber Du hast Recht, mache es ihr so schön wie möglich. Ich wünsche Dir, dass Woody noch viele schöne Wochen/Monate/Jahre glücklich und zufrieden bei Dir und ihren Freunden bleiben wird. Ich verstehe, dass Du Angst vor dem letzten Gang zum Tierarzt hast, wer hätte das nicht? Es ist schrecklich, jedoch ist es ein Liebesdienst, den man seinem geliebten Mitbewohner angedeien lässt. Genieße die Zeit mit Woody und versuche, so normal wie möglich mit ihr umzugehen. Meine Henne hat einen Lebertumor, ich bin in der gleichen Situation und mache das Beste daraus. Die Hoffnung bleibt. Ich drücke fest die Daumen für Dein kleines Schätzchen, lass den Kopf nicht hängen.
          Alles Liebe und Gute.

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            #6
            Das tut mir echt leid für euch. Ich gebe Silvia Recht. Mach es ihr schön. Ihre Freunde werden ihr bestimmt auch guttun. Leider gibt es immer mal wieder solche Situationen. Denk bei allen Entscheidungen an das Wohl des Flauschis.

            Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

            Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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              #7
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              Ich glaube ich kann für alle sprechen das wenn ein geliebtes Haustier stirbt immer schmerzhaft ist. Als mein erster Welli Bobbi starb war ich auch am Boden zerstört weil er so anhänglich und zu traulich war. War auch mein erstes richtiges Haustier. Ich weiß noch das war 1992 und ich war gerade noch in Grundausbildung bei der Bundeswehr und hatte so keine Lust abends noch wieder in die Kaserne zu fahren. Im Nach hinein war es doch ganz gut da ich Ablenkung hatte. Dann hatten wir von 1996 einen Hund Namens Danny. Er Gehörte zwar meiner Mutter aber ich war genauso Vernarrt in Ihn und natürlich umgekehrt. Ihn mussten wir 2013 beim Tierarzt einschläfern lassen. Danach lag ich er ein mal 3 Tage flach. Ich war richtig krank, und hatte Fieber. Und wenn ich dann von anderen höre war doch nur ein Tier dann würde ich am liebsten (entschuldigung für den Ausdruck) der Person ins Gesicht treten. Das könne nur Personen sagen die nie ein Tier hatten oder keine Tiere mögen.

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