ich habe ein Pärchen, Frieda, neun Jahre alt, seit Geburt an Megas erkrankt, aber zum Glück sehr zäh.
Sie hat 6 Hähne überlebt. Zeitweise hatte ich drei, dann wieder nur zwei. Frieda hat ein großes Lipom am Bauch, vor Jahren wurde eine Biopsie bei vkTA vorgenommen (war katastrophal für Frieda, mich, die Tierärztin und die Helferin, wir hatten wir einen Holzspieß in den Schnabel gesteckt, sie hat sich so extrem gewehrt, alle haben geblutet)
Aber dann ging es von alleine wieder weg. Und ist jetzt leider wieder gekommen. Aber sie hat keine Beschwerden, ist munter, frisst und fliegt auch noch einigermaßen gut.
Immer wenn einer ihrer Partner verstorben ist, bin ich in die Tierheime in unserer Umgebung gefahren und habe dort so viele süße Jungs geholt.
Beim letzten Mal war leider kein Hahn in den Tierheimen und ich bin zu einem Züchter. Willi, ein soo süßer Goldschatz, ist die Liebe ihrers Lebens geworden. Meine kleine Zicke, die alle immer nicht alle ihrer Partner so sehr gemocht hat, hat sich um 180 Grad gewandelt, Sie kraulen sich, füttern sich... es ist unglaublich schön ?
Immer wieder lese ich hier von Vermittlungen und würde eigentlich sofort Kontakt aufnehmen und los fahren.
Nur hindern mich immer die Megas von Frieda daran.
Jetzt meine Frage:
Ist es gut, einem so eingespielten Paar noch ein Paar dazu zu holen? Ist es egoistisch? Weil sie sich ja theoretisch anstecken könnten? Manche ihrer Partner bekamen die Megas, manche aber gar nicht. Soll ich meiner Seniorin den Trubel mit zwei vielleicht noch jungen Wellis antun?
Meine Vögel haben von morgens bis abends Freiflug, Das Wohnzimmer gehört ihnen und uns. Ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. Bin 56 Jahre alt, zuhause und meiner Kinder und Nachbarin versorgen sie immer, wenn wir mal im Urlaub sind.
Und der Gedanke, meinen Willi wegzugeben, wenn Frieda stirbt... daran will ich gar nicht denken.



die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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