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Totenstille nach Tierarztbesuch?

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    #16
    Ich drücke ganz doll die Daumen, dass auch Lemon morgen wieder gut drauf ist. Echt komisch, was da passiert ist.

    Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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      #17
      Zitat von Birdy92
      [...] Wie kann es sein, dass die Vögel die bei solchen Menschen leben, zwar schlecht gehalten werden aber NIE was haben, wohingegen Wellis für die ALLES getan wird, eine große Voliere haben, den ganzen Tag Freiflug, das beste Futter, und und und, scheinbar dauernd irgendwas haben? [...]
      Ich will jetzt nicht gefühllos klingen oder Leute in Schutz nehmen, die sich einen Scheißdreck um ihre Vögel kümmern, aber in all den Jahren, in denen ich in Vogelforen unterwegs bin, stelle ich immer wieder fest, daß es Halter gibt, die für wirklich jeden Furz zum Tierarzt gehen, auch wenn der Anlaß ein nichtiger ist. Die wollen immer alles richtig machen, immer alles perfekt, sind womöglich noch nicht so erfahren und holen sich ihre Diagnose aus dem Internet und werden dann noch panischer - und richten dann noch mehr Schaden an, obwohl sie nur das Beste wollen für ihre Schützlinge.

      Ein bißchen mehr Vertrauen auf Mutter Natur, ein bißchen weniger Kopfscheue, wenn bloß ein Federchen unten liegt, und nicht sofort zum Arzt rennen bzw. ihn zur Visite kommen lassen - die wollen am Ende auch ihr Kommen gerechtfertigt sehen und ihre Rechnung ausstellen.

      Wir wissen z. B. nicht, warum die Ärztin vorbeikam, welchen konkreten Anlaß es für Abstriche gab und warum die Vögel womöglich aus übertriebener Vorsicht unnötigem Streß ausgesetzt worden sind; wir wissen auch nicht, welches Medikament sie aus welchem Grunde verabreicht hat und ob dafür überhaupt ein Anlaß bestand; und wir wissen ebenfalls nicht, ob die Tierärztin überhaupt vogelkundig war oder sonst bis zur Achselhöhle im Pferdea*sch steckt.

      Ein bißchen Rotlicht, ein bißchen Ruhe, gutes Futter bzw. Verzicht auf gezuckertes Futter, vielleicht leichten Kamillentee, und bei konkretem Verdacht auf z. B. Megas handeln und ggf. Ampho über das Futter verabreichen - niemals in den Schnabel träufeln, denn das Risiko, daß der Vogel es in in den falschen Hals bekommt und erstickt, ist einfach zu groß. Vom Streß des Fangens und der Gruppenpanik ganz zu schweigen.

      Wie hieß es so schön bei James Herriot (Der Doktor und das liebe Vieh):

      "Mein Pferd steht ziemlich wackelig auf den Beinen, Mr. Herriot." - "Was haben Sie ihm denn gegeben, Mr. Llewellyn?" - "Ich habe ihm eine rohe Zwiebel in den Arsch geschoben." - "Sie würden auch wackelig auf Ihren Beinen stehen, wenn ich Ihnen eine rohe Zwiebel in den Arsch schieben würde, Mr. Llewellyn."

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        #18
        Da kann ich beruhigen. Es gab einen konkreten Anlass für die Abstriche. Da es im laufe der letzten paar Wochen immer wieder zu Infektionen kam, haben wir beschlossen, dass einmal von allen Abstriche genommen werden um mal zu schauen, ob da was im Schwarm umgeht. Hat sich leider bestätigt - aber das ist ein anderes Thema.

        Mag sein, dass mein Kommentar nicht gerechtfertigt war und es muss sich da auch nicht jeder angesprochen fühlen aber im Moment kommt bei uns alles auf einmal und das musste mal raus.

        Fast alle Wellis in meinem Schwarm haben sich mittlerweile wieder beruhigt... Fast.

        Lemon hat seit dem Besuch und den abstrichen weder gegessen noch Kot abgesetzt. Er ist permanent Buschig.

        Ich fahre jetzt gleich mit ihm zur Notfallsprechstunde.

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          #19
          Zitat von fusselmolly
          Ich will jetzt nicht gefühllos klingen oder Leute in Schutz nehmen, die sich einen Scheißdreck um ihre Vögel kümmern, aber in all den Jahren, in denen ich in Vogelforen unterwegs bin, stelle ich immer wieder fest, daß es Halter gibt, die für wirklich jeden Furz zum Tierarzt gehen, auch wenn der Anlaß ein nichtiger ist. Die wollen immer alles richtig machen, immer alles perfekt, sind womöglich noch nicht so erfahren und holen sich ihre Diagnose aus dem Internet und werden dann noch panischer - und richten dann noch mehr Schaden an, obwohl sie nur das Beste wollen für ihre Schützlinge.

          Ein bißchen mehr Vertrauen auf Mutter Natur, ein bißchen weniger Kopfscheue, wenn bloß ein Federchen unten liegt, und nicht sofort zum Arzt rennen bzw. ihn zur Visite kommen lassen - die wollen am Ende auch ihr Kommen gerechtfertigt sehen und ihre Rechnung ausstellen.

          Wir wissen z. B. nicht, warum die Ärztin vorbeikam, welchen konkreten Anlaß es für Abstriche gab und warum die Vögel womöglich aus übertriebener Vorsicht unnötigem Streß ausgesetzt worden sind; wir wissen auch nicht, welches Medikament sie aus welchem Grunde verabreicht hat und ob dafür überhaupt ein Anlaß bestand; und wir wissen ebenfalls nicht, ob die Tierärztin überhaupt vogelkundig war oder sonst bis zur Achselhöhle im Pferdea*sch steckt.

          Ein bißchen Rotlicht, ein bißchen Ruhe, gutes Futter bzw. Verzicht auf gezuckertes Futter, vielleicht leichten Kamillentee, und bei konkretem Verdacht auf z. B. Megas handeln und ggf. Ampho über das Futter verabreichen - niemals in den Schnabel träufeln, denn das Risiko, daß der Vogel es in in den falschen Hals bekommt und erstickt, ist einfach zu groß. Vom Streß des Fangens und der Gruppenpanik ganz zu schweigen.

          Wie hieß es so schön bei James Herriot (Der Doktor und das liebe Vieh):

          "Mein Pferd steht ziemlich wackelig auf den Beinen, Mr. Herriot." - "Was haben Sie ihm denn gegeben, Mr. Llewellyn?" - "Ich habe ihm eine rohe Zwiebel in den Arsch geschoben." - "Sie würden auch wackelig auf Ihren Beinen stehen, wenn ich Ihnen eine rohe Zwiebel in den Arsch schieben würde, Mr. Llewellyn."
          Also ohne auf das Thema jetzt einzugehen, weil ich mich mit dem Sachverhalt von Birdy92 nicht auskenne (Ich wünsche dir nur das Beste für deine Vögel !) muss ich den Beitrag kommentieren.

          Weil ich es ähnlich sehe. Manchmal habe ich das Gefühl die Balance scheint verloren gegangen zu sein. Einfach den Vogel mal Vogel sein lassen. Einfach mal Durchatmen und warten. Manchmal werden Dinge aufgeblasen die einfach nichts sind. Während ich falsche Haltung (kleiner Käfig, Alleine, kein Freiflug usw.) auf schärfste ablehne finde ich, ab und zu scheint es in die andere Richtung zu tendieren. Es wird zu viel gemacht, zu sehr vermenschlicht. Auch nicht unbedingt die beste Variante.
          Natürlich geht es nicht drum ein offenkundig kranken Vogel sich selbst zu überlassen, aber manchmal wird echt aus einer Mücke ein Elefant gemacht


          Ich wünsche deinen Vögel gute Besserung, Birdy !

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            #20
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            Zitat von Beffi
            [...] Es wird zu viel gemacht, zu sehr vermenschlicht. Auch nicht unbedingt die beste Variante.
            Natürlich geht es nicht drum ein offenkundig kranken Vogel sich selbst zu überlassen, aber manchmal wird echt aus einer Mücke ein Elefant gemacht [...]
            Man nennt sie auch Helikopter-Felos.

            Es wäre schön zu erfahren, wie es den Strolchen jetzt geht.

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