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Neue Wellis wollen keinen Freiflug

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    Neue Wellis wollen keinen Freiflug

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    Hallo zusammen,

    wir sind neu in der Wellensittichhaltung. Vor einer Woche haben wir uns zwei Wellensittiche angeschafft, die beiden scheinen sich auch ganz gut eingelebt zu haben.
    Stehen wir vor dem Käfig, gibt es kein panisches rumgeflatter und wir können den Käfig auch von außen berühren, ohne dass die beiden gleich die Flucht ergreifen.

    Nun haben wir gestern das erste Mal Freiflug angeboten. Wir haben in der Zimmermitte einen großen Ast mit einer Schaukel hängen (soll bald noch mit Spielzeug etc. Ergänzt werden), trotzdem trauen sich die Wellis nicht aus dem Käfig
    Das Dach haben wir geöffnet, da kann man zwei Seiten aufklappen und mithilfe einer Stange befestigen. So können sie quasi oben auf dem Käfig sitzen. Auch die Klappe vorne am Käfig ist auf und ein Stück Hirse hängt zum locken.

    Die Türen haben wir den ganzen Tag offen gelassen, bis es Schlafenszeit war. Auch heute haben wir direkt morgens aufgemacht.

    Im Käfig flattern die zwei vor allem vormittags und am späten Nachmittag wild umher, daher denke ich eigentlich, dass ihnen der Freiflug doch gefallen würde?

    Brauchen die beiden einfach noch ein wenig Zeit? Wie können wir sie denn ermutigen, sich außerhalb des Käfigs mal umzusehen?

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    #2
    Ich würde den Flauschbällchens den Freiflug einfach immer anbieten und schauen was passiert.
    Es ist wichtig, dass sie selbst entscheiden können ob sie raus oder rein möchten.
    Meine jetzige Bande ist sehr gerne draußen. Ich hatte aber auch schon ein Paar, die gar nicht raus gegangen sind.
    Man muss aber dazu wissen, dass es Abgabetiere aus schlechter Haltung waren, die keinen Freiflug gekannt haben.
    Es gibt unter Wellis aber auch einfach Stubenhocker.
    Lass es auf dich zukommen.

    Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

    Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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      #3
      Zitat von Budgiemommy Beitrag anzeigen
      Ich würde den Flauschbällchens den Freiflug einfach immer anbieten und schauen was passiert.
      Es ist wichtig, dass sie selbst entscheiden können ob sie raus oder rein möchten.
      Meine jetzige Bande ist sehr gerne draußen. Ich hatte aber auch schon ein Paar, die gar nicht raus gegangen sind.
      Man muss aber dazu wissen, dass es Abgabetiere aus schlechter Haltung waren, die keinen Freiflug gekannt haben.
      Es gibt unter Wellis aber auch einfach Stubenhocker.
      Lass es auf dich zukommen.
      Hallo Judith,

      Ja wir wollen die beiden zu nichts zwingen wir bieten den Freiflug weiterhin an und versuchen die beiden mit ein paar Leckereien aus der Reserve zu locken. Sie sind auch noch recht jung, Dorie befindet sich gerade in ihrer ersten Mauser.
      Vielleicht müssen die beiden auch erst auf den Geschmack des Flugelstreckens kommen

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        #4
        Hallo Conny, ich schließ mich da Judith an.
        Manche brauchen ihre Zeit und andere haben es lieber gemütlich zu Hause auf dem "Sofa"
        Ich hab im Juni meinen Balkon Welli sicher gemacht. Sie könnten jederzeit auf den Balkon, wo ein toller Spielplatz auf sie wartet, aber die Beiden schauen zwar interessiert von der Balkontür nach draußen, aber nix.
        Ich lasse sie einfach machen, wie sie wollen.
        Sitzt halt Felo Vogel auf dem Balkon.

        Liebe Grüße von Sabine und den Hallodris

        Immer in unseren Herzen unsere liebe Kati.

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          #5
          Wir haben unsere beiden seit fast einem Jahr und sie sind auch eher Fraktion "Stubenhocker". Wir haben ebenfalls einen Käfig mit Dach zum Öffnen, lange hatten sie vor dem geöffneten Dach auch Angst und haben sich dann immer in der Ecke versteckt. Allmählich trauen sie sich zumindest auf die schönen Korkstangen, die wir seit ein paar Monaten zum Öffnen des Dachs benutzen, aber es ist ein sehr, sehr langsamer Prozess. Manchmal hat es auch was mit den Charakteren der Wellis zu tun, z.B. wenn man zwei Wellis hat, die lieber warten, dass jemand anderes vorgeht. Unser Tchio ist zum Beispiel so ein "Nachkommer". Unser Sasu ist zwar neugierig, aber auch ziemlich ängstlich. Insofern richtet sich nun alles nach seinem (sehr langsamen) Tempo, denn Tchio bewegt sich ohne Sasu keinen Zentimeter raus. Er spielt auch nur mit neuem Spielzeug, wenn Sasu es zuerst ausprobiert hat.

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            #6
            So wie die anderen schon geschrieben haben; Käfig aufmachen und schauen, was passiert. Es gibt Weltenbummler und Stubenhocker, die einen erkunden sofort die Umgebung, die anderen rühren sich nicht von ihrem Lieblingsplatz weg.Bei mir sind es Rufi und Freddy, die gerne außerhalb des Käfigs sitzen und auch fliegen, während Madame und Horst eher zur Fraktion Stubenhocker gehören.
            Gruß Ratio

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              #7
              Zwei sind keine Gruppe und kein Mini-Schwarm. Wellis aber sind Schwarmvögel und brauchen einige Artgenossen, um mutig und neugierig zu sein.

              Wenn du nur zwei hast, hilft es, dir wirklich ihre Körpersprache anzueignen und Welli Nummer 3 zu werden, damit sie sich was trauen.

              Ist schwer zu beschreiben, aber sie brauchen dann dich als Freund, um ihr sicheres Refugium zu verlassen.


              Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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                #8
                Hallo zusammen,
                vielen Dank für eure Antworten 😊
                Fanny dann eigne ich mir mal die Wellisprache an

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                  #9
                  Wellensittiche sind Gewohnheitstiere. Alles braucht da seine Zeit ? Eingewöhnung kann bis zu einem halben Jahr dauern.

                  Es gibt welche, die können es gar nicht erwarten, es gibt welche, die sind äußerst zurückhaltend ? man sollte die Jungs einfach selbst entscheiden lassen, was sie wollen. Wichtig ist nur, dafür zu sorgen, daß sie nirgends hinterfallen können (Schränke, Heizkörper etc.) und daß immer jemand im Raum ist, der rettend eingreifen kann.

                  Ich habe es mehrfach erlebt, daß Adoptivvögel, die vorher schlimme Dinge erleben mußten, oftmals völlig panisch waren und bis zur Erschöpfung im Wohnzimmer herumflogen; meine letzten Zugänge waren so entspannt, daß sie sich nach zwei Runden im Wohnzimmer zurechtfanden und absturzfrei herumflogen. Wichtig sind Anflugstellen, wohin sie sich zurückziehen können bzw. die als Orientierung dienen. Da ist der große Ast nicht verkehrt, aber nicht übertreiben: Zuviel Geklingel, Geschaukel oder unbekannte (also bedrohliche) Bewegung kann die Kerlchen erschrecken und zur Flucht anhalten statt zum Verweilen.

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                    #10
                    Hallo fusselmolly,

                    danke dir für deine Antwort. Ich glaube wir waren ein wenig zu "besorgt", dass die zwei nicht genug Bewegung bekommen und haben vergessen, dass für sie ja auch alles neu und anders ist
                    @alle Wir haben die letzten Tage immer Hirse am Ausgang platziert und gestern Abend haben sie sich das erste Mal ans Türchen getraut um an der Hirse zu naschen
                    Loki ist heute ausversehen zu weit raus und hat prompt eine Kurve von kurz vor der Tür aufs Käfigdach gemacht jetzt heißt es weiter Geduld, Geduld, Geduld

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                      #11
                      Hallo Conny,
                      Wellis können uns wunderbar Geduld beibringen.
                      und noch vieles mehr.

                      Liebe Grüße von Eva und den 3 Rackern

                      Im Herzen und unvergessen Emilie, Hansi ,Mäxchen , Moritz und Eddie

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                        #12
                        Ich sag nur Balkonroflrofl:

                        Liebe Grüße von Sabine und den Hallodris

                        Immer in unseren Herzen unsere liebe Kati.

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                          #13
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                          Oh ihr Lieben,
                          Ich freu mich so! Die erste Runde durchs Zimmer wurde von beiden schon gedreht! Jetzt müssen sie nur noch lernen, dass ihnen nichts passiert und wir ihnen nichts böses wollen

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