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    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage an euch, die mir sehr am Herzen liegt – vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Ich habe aktuell zwei Wellensittiche (Sailor Moon(w) und Sailor Merkur(m)), die ich über *** Kleinanzeigen übernommen habe. Ich liebe die beiden wirklich sehr und sorge gut für sie: Sie haben rund um die Uhr Freiflug, täglich frisches Gemüse, selbstgebaute Spielplätze und sogar einen kleinen Vogelbrunnen. Ihr Käfig ist groß, immer offen, und sie machen einen insgesamt fitten Eindruck.

    Aber: Die beiden sind extrem scheu. Wirklich extrem. Sowas hatte ich noch nie und die Beiden sind meine 3. Wellifamilie.
    Es gibt fast nichts, wovor sie keine Angst haben – sie reagieren panisch auf jede Annäherung, kommen nicht auf die Hand und meiden jede Nähe. Der Staubsauger ist ihr Endgegner und es tut mir so wahnsinnig, zu sehen wieviel Angst die beiden Mäuse immer haben.😞 Der maximale Fortschritt war, dass einer von beiden (Merkur) einmal Kolbenhirse aus der Hand gefressen hat. Selbst das passierte nur mit viel Abstand und ist seitdem nie wieder vorgekommen. Zum Glück ist ihre Flugfreude nie zurückgegangen – sie fliegen aber, wenn überhaupt, nur gemeinsam und auch nur im Wohnzimmer, wo auch ihr Käfig steht.

    Ich hatte früher bereits Wellensittiche, die handzahm waren, auf die Hand kamen, sich streicheln ließen und im Alltag sehr präsent waren. Der Kontrast zu Sailor Moon und Merkur ist riesig – was mir wirklich weh tut, weil ich sie ehrlich liebe, aber die Verbindung bleibt sehr einseitig.

    Deshalb meine Überlegung:
    Ich spiele mit dem Gedanken, auf drei oder vier Wellensittiche aufzustocken – in der Hoffnung, einen zutraulichen, jungen Welli dazu zu holen, der vielleicht eine Brücke schlagen kann.
    Natürlich weiß ich, dass das keine Garantie ist. Ich möchte nichts überstürzen, aber wenn es eine realistische Chance gibt, dass ein zutraulicher Welli positive Impulse gibt und vielleicht auch das Verhalten der anderen ansteckt, wäre das für mich ein neuer Hoffnungsschimmer.

    Was meint ihr:
    • Kann ein handzahmer Dritter oder Vierter tatsächlich einen positiven Effekt auf das Verhalten von zwei sehr scheuen Vögeln haben?
    • Gibt es Risiken, z. B. durch Eifersucht oder Ausgrenzung?
    • Oder könnte die Gruppe insgesamt entspannter werden, wenn die Aufmerksamkeit nicht mehr nur auf zwei Vögeln liegt?

    Ich danke euch jetzt schon für eure Erfahrungen, Einschätzungen oder Warnungen – ich möchte nur das Beste für die Kleinen und endlich ein bisschen Nähe erleben dürfen.❤

    Herzliche Grüße
    Denise, alias SailorMama 🌿
    ​

    Zuletzt geändert von Forever; 14.07.2025, 19:53. Grund: Verkaufsportal entfernt.
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    #2
    Vielleicht ist die Idee, aufzustocken nicht so verkehrt. Oft sind Flauschbällchens im Schwarm mutiger. Ich persönlich würde gleich auf 4 gehen, weil ich wine grade Anzahlbesser finde. So ist keiner alleine

    Liebe Grüße von Judith und den Flauschbällchens

    Im Herzen und unvergessen: Maxi, MoritzEins und Moritz

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      #3
      Hallo Denise,
      herzlich willkommen hier in unserer Runde.

      Es ist nicht leicht.
      Punkt eins wäre - nicht jeder Wellensittich wird zahm, da kann man sich auf den Kopf stellen und machen was man will.
      Jeder hat da seinen eigenen Charakter. Wenn deine immer zahm waren, dann hattest du Glück.
      Mit viel Zeit für die Wellis, steigt natürlich die Chance,aber wenn sie nicht wollen, dann wollen sie nicht.
      Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
      Wenn sie aber geradezu panisch sind, dann kann es sein, dass sie schlecht behandelt worden sind .
      Wie lange sie denn jetzt schon bei dir?
      Eine Eingewöhnungszeit brauchen sie natürlich, da kann sich dann schon noch etwas ändern.
      Ich finde deine Idee, noch 2 dazu zunehmen nicht schlecht. Im Minischwarm fühlen sie sich sicherer und damit mit etwas Glück auch zugänglicher.
      Ich hatte auch mal 2 scheue Exemplare, die haben sich dann von dem 3. Welli vieles abgeschaut.
      Wenn man damit also wenigstens die Chance hast deinen Panik Vögeln ein entspannteres Leben zu bieten, würde ich das so machen.
      Handzahm müssen sie ja nicht unbedingt werden, Hauptsache sie bekommen nicht bei jeder Kleinigkeit einen Herzkasper.
      Viel Glück !

      Liebe Grüße von Eva und den 3 Rackern

      Im Herzen und unvergessen Emilie, Hansi ,Mäxchen , Moritz und Eddie

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        #4
        Hallo Denise,
        da du die beiden über die bekannten Kleinanzeigen geholt hast, weißt du vermutlich nicht, aus welchen Haltungsbedingungen sie kommen und welche Erfahrungen sie bisher gemacht haben.
        Jeder Welli hat seinen eigenen Charakter: der eine ist sehr neugierig und zutraulich, der andere sehr distanziert und wird nie zahm.
        Von meinen vieren ist keiner zahm. Der einzige, der auf die Hand kommt bzw. das Stöckchen-Taxi nutzt, ist Freddy, wenn er völlig verdutzt auf dem Boden gelandet ist.
        Die Panik bei den beiden legt sich mit der Zeit, wenn du alles, vor allem beim Hantieren im Käfig, ruhig und langsam machst. Schnelle Bewegungen erschrecken sie nur und rede leise mit ihnen.
        Aufstocken auf vier ist natürlich eine Option aber man weiß leider vorher nie, wer sich was von wem abschaut und wer sich mit wem verbandelt und wie sich das Zusammenleben im Schwarm gestaltet.
        Auf jeden Fall fühlen sich die Wellis in einem kleinen Schwarm wohler. Wenn sich dann alles harmonisch fügt und die beiden ruhiger und zutraulicher werden ist es sehr schön. Sei aber nicht enttäuscht, wenn es anders läuft.
        Gruß Ratio

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          #5
          Hallo Denise,

          bitte glaube nicht, dass ein junger zahmer Welli die beiden anderen dazu motiviert, auch zahm zu werden. Es wird wahrscheinlich eher so sein, dass der erst zahme Wellensittich von den anderen mit aufgescheucht wird und seine Zahmheit schnell verliert. Und woher willst du einen solchen bekommen? Die erste "Kückenzahmheit" verliert sich sehr schnell wieder, wenn der Welli älter wird.
          Da darfst du den Züchtern nicht glauben, wenn sie sehr junge, angeblich zahme Wellis verkaufen wollen.

          Ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten.

          Ich hatte mehrere zahme Hähne und eine sehr scheue Henne. Mit viel Geduld und Clickertraining habe ich es geschafft, dass sie vorsichtig ein Füßchen auf meinen Finger setzte.
          Zur Zeit habe ich einen scheuen Hahn, den ich nicht versuche zu zähmen, da ich weiß, dass er durch eine Verletzung oft gefangen werden musste und wenn er dann mal hingehaltene Hirse frisst, reicht mir das. Ein anderer neuer Hahn hingegen hat noch nie schlechte Erfahrungen machen müssen und kam schon nach sehr kurzer Zeit mit Clickertraining auf meine Hand. Auch der Charakter spielt, wie schon geschrieben, hierbei eine Rolle.
          Für mich ist die Hauptsache, dass sie nicht in Panik geraten, wenn ich in den Käfig greife, um das Wasser zu wechseln.

          Sicher sind deine zwei in ihrem letzten Zuhause nicht so sehr geliebt worden, sondern wurden abgegeben, weil sie nicht so waren, wie man es sich gewünscht hat. Vielleicht wurden sie sogar von Kindern gejagt oder im Käfig eingefangen.
          Ich würde es an deiner Stelle mit sehr viel Geduld, Hirse und Clickertraining versuchen. Gerne kann ich dir hierzu Tipps geben.
          Du kannst natürlich auch aufstocken, dann wird es etwas wilder und lauter und die Wellis werden sich hauptsächlich miteinander beschäftigen, als mit dir. Da jeder unterschiedliche Erwartungen an die Haltung von Wellensittichen hat, bleibt dies dir überlassen. Vielen reicht es schon aus, glücklichen und gesunden Wellis beim Spielen und zwitschern zuzuschauen.

          Viele Grüße
          Steffi

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            #6
            Hallo Denise,

            meine Erfahrung ist, dass Wellis sich zu zweit unsicher und im kleinen Schwarm ab mindestens 4-5 Vögel sicherer fühlen. Sind halt Schwarm- und nicht Paarvögel.

            Ein junger zahmer Welli würde dir nichts bringen, der schaut sich das scheue Verhalten von deinen beiden Älteren ab - und wird ebenfalls scheu.

            Im Schwarm sind sie mutiger. Meine Wellis kommen alle auf die Hand, aber ein Anreiz durch leckeres Futter muss schon da sein.

            Ein Welli versteht nicht, warum er ohne Anreiz zu uns kommen sollte, wir sind nicht so interessant wie seine Artgenossen. Es gibt Ausnahmen,

            die neugierig sind auf Menschen. Das ist Glückssache, so einen Welli zu finden, und eher schwer.

            Du kannst Ausschau halten nach 2 erwachsenen Vögeln, die mit Menschen vertraut geworden sind, aber dafür brauchst du Geduld

            und solltest die Vögel auf dich wirken lassen und nichts zu schnell entscheiden - sonst hast du 4 scheue Wellis.

            Meine Henne Kalimera kam zum ersten Mal auf die Hand, als sie bereits 5 Jahre bei mir lebte. Sie hat es sich von den anderen abgeschaut und war die letzte,

            die Vertrauen zu mir gefunden hat. Und sie ist gierig auf KoHi, das war ausschlaggebend.

            Wie lange hast du deine beiden schon? Alles unter einem Jahr ist nüscht.

            Mein scheuester Welli liebte den Staubsauger über alles und hat Arien geschmettert, wenn dieser lief.

            Bei dir und deinen Wellis entwickelt sich bestimmt noch etwas Neues, gib euch Zeit und evtl. noch 2 Vögelchen dazu - aber nur, wenn es passt.

            Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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              #7
              Hallo,auf zustocken ist nicht schlecht,so fern alle Bedingungen stimmen. Wellis sind Fluchttiere und der Kontakt zum Menschen ist ja nicht natürlich. Sollten sie es von sich aus wollen,ist es ein riesiger Vertrauensbeweis.Erzwingen kann man es nicht und das wäre auch nicht gut,da sie es dann oft nur aus Angst machen. Bewege Dich ganz langsam und ruhig in ihrer Nähe,setze Dich zu ihnen und lese ihnen etwas vor (ernst gemeint),fülle ihre Näpfe,wenn sie frei fliegen. Säubere den Käfig auch nur,wenn sie nicht drinnen sind,sauge weiterhin,aber immer ohne hektische Bewegungen. Biete einen Leckerbissen ohne Erwartungen an. Die Hires könntest Du am hinteren Ende anfassen und anbieten,dann irgendwann fässt Du sie etwas kürzer an.
              Meine Wellis sind alle nicht zahm,ich lege auch keinen Wert darauf,ich kann in ihren Behausungen fassen,ohne das sie panisch werden,ich kann ihnen ein Stocktaxi anbieten,das ist recht wenig und doch so viel.

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                #8
                Hallo SailorMama,

                wenn dir nähe und das zutraulich sein sehr wichtig bei Tieren ist, dann rate ich eigentlich eher von Wellensittichen ab.
                Das aus der Hand fressen, sich gar streicheln lassen bei deinen vergangen Wellensittichen war und ist bei Wellensittichen eigentlich eher die absolute Ausnahme.

                Man muss schon verdammt viel Geduld und sehr viel Zeit in die Tiere investieren, damit sie beginnen langsam einem zu vertrauen und bei manchen bringt auch das nichts und sie bleiben scheu.

                Auf 4 Wellensittiche aufzustocken ist schöner für die Tiere, weil es nunmal Schwarmtiere sind, aber wenn du das nur erwägst, in der hoffnung, dass sie dann dir mehr vertrauen und endlich Zahm werden, dann ist das der absolut falsche Gedanke fürs aufstocken.
                Das kann richtig böse zur bitteren Enttäuschung werden, wenn nämlich letztlich doch alle scheu bis zum geht nicht mehr bleiben und was ist dann?

                Ich würde dir eher dazu raten, anstatt übers aufstocken nachzudenken, dir lieber gedanken darüber zu machen ob scheue und ängstliche Wellensittiche für dich ebenfalls die geeigneten Haustiere sind und das für die nächsten 10 oder noch mehr Jahre.
                Denn falls nicht, dann wäre die Vermittlung von nur 2 Tieren wesentlich einfacher als die von 4 Tieren.


                Liebe Grüße
                Krummschnabel

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                  #9
                  Ihr Lieben,
                  Ihr habt viele Erfahrungen geteilt und ich kann allem hier zustimmen. Vielleicht hilft dir SailorMama ja folgende Story weiter.
                  Ich habe zu dem Zeitpunkt 8 Wellis gehalten, wobei zuvor eine meiner Hennen verstorben ist (eine mit schlimmer Vorgeschichte). Und dann habe ich auch über die bekannten Kleinanzeigen wieder eine Henne entdeckt. Sofort Shockverliebt: es war Maddy. Ich schrieb, wann ich mir die kleine mal ansehen kann. Wir vereinbarten einen Termin (es war die Tochter von der Frau). An dem vereinbarten Termin hatte ich mich gleichzeitig mit einer Freundin zum telefonieren verabredet die auf den Kopfhörern war. Ich klingelte und fragte nach. Ich wurde reingelassen. Alles war relativ dunkel. Und wurde in einen dunklen Raum: Wohnzimmer? geführt. Auf einem kleinen Hocker in einem völlig verdreckten Käfig auf Plastikstangen sitzend, saß Maddy... Völlig klein gemacht und schaute mich mit großen schwarzen Knopfaugen an... Ich sprach leise mit ihr, sie drehte ihren Kopf leicht. Da entschied ich die Kleine soll bei mir einziehen. Ich fragt die Frau was die haben wolle und sie haute den Satz raus (der mir bis heute im Gedächtnis hängen geblieben ist): " Hauptsache das Vieh kommt weg. Ansonsten mache sie demnächst das Fenster auf." Ich lieh mir eine Decke und den Käfig und lief mit der kleinen Maus nachhause. Währendessen versuchte ich mit meiner Freundin zu verstehen, was da genau passiert war. Am nächsten Tag holte ich einen neuen Quarantäne Käfig aus dem ***. Natürlich habe ich sie direkt sauber gemacht... Und dann am nächsten Tag nur umgesetzt... Beim wiegen ist sie mir entwischt...
                  Nach ein paar Tagen konnten wir zum Eingangscheck. Alles okay, auch da ist sie uns Behandlungszimmer entwischt. Am selben Abend noch zu den anderen Tieren gepackt. Und was soll ich sagen sie fügte sich komplett ein, ohne gezicke... Das einzige Problem, sie hasste meine Hände und mich als Person. Jeden Abend kämpfte ich 2h dafür dass sie Reingehen sollte. Sie schrieh sobald ich in ihrer Nähe war und besonders nach dem sie in meiner Hand meiner Hand saß. Was habe ich gemacht. Ich habe sie in beide Hände genommen und mit ihr gekuschelt und sie auf mein Herz gesetzt. Innerhalb weniger Wochen wurde sie richtig kuschelig... Irgendwann kroch sie weiter hoch und legte sich zwischen Hals und Schlüsselbein. Dabei machte sie sich flauschig und knirschte mit dem Schnabel (wohlfühlzeichen). Mittlerweile zetert sie beim eingeben der Medis aber danach kuschelt sie sich in die Hände, manchmal meckert sie wenn sie noch nicht fertig ist. Gemeinsam stehen wir am Fenster und schauen in den Himmel... Und ja es war ein verdammt langer Weg bis hier hin... Maddy war damals 2 heute ist 4,5 Jahre
                  Sie hat mir mein ❤️ gestohlen 😘

                  Zuletzt geändert von Pezzy; 17.07.2025, 10:07. Grund: Shop entfernt
                  Liebe Grüße von Sharlie Choko und ihren 9 Chaoten:

                  Phia, Barry, Pippa, Polly, Charly, Odin, Maddy, Malou, Romeo und Buddy


                  Immer unvergessen und im ❤️: Merlin, Kaja, Neo, Finna, Fine, Leni, Toni, Pepe, Snow, Helene, Heiko und Franky

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                    #10
                    Ich hatte einmal eine Welli Hennee,die durch eine Anzeige abzugeben war. Mein Freund hatte die Anzeige gelesen und mir davon erzählt. Ich habe Kontakt aufgenommen und ich bin sofort gestartet,es waren so ca.45km. Das war mir echt egal,obwohl ich diese Stadt einfach nicht mag. Als ich an kam,war ich geschockt,die Henne war frei fliegend,aber so etwas von verängstigt. Der Grund:es lebte auch eine Katze mit in der Wohnung,die sie ständig versuchte zu fangen. Als ich da war,traute sich die Katze gerade nicht.
                    Ich fing mit einem Kescher die Henne ein und ab in den kleinen Käfig.
                    In dieser Familie gab es nicht nur den Welli und die Katze,es gab auch Mäuse,Hamster,Meerschweinchen und 60!!!!!Baby Skalare.
                    Ich war froh als ich weg fahren konnte,die Henne nannte ich Mäuschen.
                    Sie war so etwas von verängstigt,das sie immer!!!!!nur auf dem flachen Bauch oben auf dem Käfig lag. Sie versuchte sich so klein,wie möglich zu machen,falls doch noch eine Katze auftaucht.
                    Es dauerte 7 Monate,dann traute sich Mäuschen an eine Scheibe Gurke und an Hirse,irgendwann ging sie an die Korkröhre. Sie flog mit den anderen und taute so ganz langsam auf,es war eine Heldentat,als sie zu singen an fing.
                    Was ich mit dieser Erzählung sagen möchte,oft weiß man nicht,was die Tiere erlebt haben,sie sind sehr stark verängstigt,die menschliche Hand macht ihnen Angst und sie haben nur schlechtes erfahren.
                    Ihr Vertrauen zu gewinnen,kann sich über ganz lange Zeit hinziehen,erfolgreich sein oder auch nicht.
                    Wellensittich sind keine Streicheltiere,es sind Fluchttiere und sie eignen sich mehr zum beobachten. Das Bild von dem zahmen Wellensittich,lässt sich nicht aus den Köpfen der Menschen entfernen,der Vogel soll zahm sein und möglicht sprechen ----- nur warum darf er nicht einfach Wellensittich sein und glücklich?

                    Zuletzt geändert von Spinnenbein; 17.07.2025, 09:24.

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                      #11
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                      Hallo Denise,
                      ja das kenn ich sehr gut, da meine beiden auch sehr schreckhaft waren und bis dato auch nicht die mutigsten sind. Gut mutig sind hier noch mehr nicht.
                      Ich habe fast ein halbes Jahr gebraucht, bis sie auf meine Hand kamen. Mit Bestechung
                      Ich kann dir nur raten, viel Geduld zu haben und sie nach und nach an den Staubsauger zu gewöhnen. Habe ihn immer mal kurz angemacht und dann nach ein paar Tagen etwas mehr.
                      Lieben tun sie ihn nach wie vor nicht, aber was muss das muss.
                      Habe mich auch stundenlang vor den Käfig gesetzt, wenig bewegt und mit ihnen leise gesprochen.
                      Jede Aktivität von mir hab ich nach und nach gesteigert.
                      Es war ein hartes Stück Arbeit, aber hat sich bezahlt gemacht.
                      Eine Aufstockung ist sicherlich nicht verkehrt, aber du weißt nie genau wie die neuen Wellis sich verhalten. Du wirst keine Garantie haben, dass es besser wird.

                      Ich drück dir fest die Daumen und hab Geduld.


                      Liebe Grüße von Sabine und den Hallodris

                      Immer in unseren Herzen unsere liebe Kati.

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