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Scheu, panisch, bis hin zur Schnappatmung

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    #16
    Hallo Katja,

    ich habe dir gerade den Link per PN geschickt.

    Liebe Grüße

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      #17
      Hallo,
      Eine Frage fällt mir noch ein, da eigentkich doch ziemlich fest steht, das ich aufstocken werde. Ich erhoffe mir einfach mehr Leben in der Bude und vielleicht gibt das meiner Henne wirklich mehr Sicherheit.

      - Gleich nochmal ein Pärchen dazu, oder erst mal nur ein Männchen/Weibchen und schauen wie es läuft? Meine Henne mag meinen Hahn nicht sonderlich leiden und "verhackt" ihn oft.

      Ich weiß, dass eine dreier Konstellation nicht gerade gut ist, daher gleich nahtlos auf vier Stück?

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        #18
        Zitat von TwoHeartsOneMusic

        - Gleich nochmal ein Pärchen dazu, oder erst mal nur ein Männchen/Weibchen und schauen wie es läuft? Meine Henne mag meinen Hahn nicht sonderlich leiden und "verhackt" ihn oft.
        In einer Zweierhaltung sind die Hennen oft sehr dominant. Selbst wenn die Tiere häufig schnäbeln und sich gegenseitig den Kopf kraulen, kommt es häufiger vor, dass die Henne den Hahn weghackt, weil sie auch mal ihre Ruhe haben will. Das sieht dann häufig so aus, als würden sich die Tiere nicht so gut verstehen. Aber wenn die Tiere nur zu zweit sind, dann sind sie auch sehr aufeinander fixiert und das kann manchmal auch ganz schön nerven. Wenn die Tiere zu viert sind, dann kann der eine sich ausruhen und der Partner findet einen anderen zu spielen. Das entspannt die Lage.
        Ich würde gleich auf vier aufstocken. Vielleicht findest du in der Vermittlung ein Pärchen, das bereits miteinander harmoniert. Es gibt nichts traurigeres, als wenn ein Vogel das fünfte Rad am Wagen ist. Natürlich kann es funktionieren, aber genauso kann es sein, dass die Hähne sich um die Henne streiten, oder dass beide Hähne die Henne kugelrund füttern und sie ständig angebalzt wird und dadurch Stress hat oder dass ein Tier ausgeschlossen wird. Warum willst du da ein Risiko eingehen? Außerdem wäre es schöner, wenn gleich zwei neue Tiere einziehen und gemeinsam das neue Zuhause erkunden. Wenn du erst einen dritten Wellensittich aufnimmst und danach einen vierten, weil es in der Dreierkonstellation doch nicht klappt, dann bringt das erst einmal wieder Unruhe in die Gruppe. Jeder Neuzugang verändert die Gruppendynamik. Wenn du ohnehin mit dem Gedanken spielst auf vier aufzustocken, dann würde ich es gleich machen und dir und den Tieren unnötiger Stress ersparen.

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          #19
          Vielen lieben Dank für die Antwort!

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            #20
            Hallo,
            erstmal auch von mir ein großes Lob, daß Du Dich so rührend um die kleinen Spatzen kümmerst, auch ängstliche Tiere haben ein schönes Zuhause verdient!
            Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten.
            Wir hatten anfangs 2 Mädchen, die wir nur mit großer Mühe dazu bewegen konnten, wenigstens zum Kolbenhirse-Naschen auf den Finger zu kommen.
            Als wir uns dann ein Geschwisterpärchen aus Handaufzucht (zwangsläufig, da sie von den Eltern nicht versorgt wurden), hat sich unser mittlerweile 6er-Schwarm nach und nach komplett verändert.
            Die beiden Zahmen bringen den Anderen so vieles bei, vor allem, daß es spannend sein kann, einfach nur beim Federlosen auf der Schulter oder auf dem Kopf zu sitzen und da herumzuknabbern.
            Auch nächtliches Erschrecken mit panischen Rundflügen sind nun komplett passé, die beiden Süßen haben sehr viel Entspannung und Vertrauen in die Gruppe gebracht.
            Vögel lernen ja voneinander und vielleicht wäre es eine gute Idee, Dich mal nach einem "Taschenvogel" umzuschaun ...
            Im Zweifel würde ich nur einen Hahn dazunehmen, bei jeder weiteren Henne könnte es Streß geben, da sie sehr eifersüchtig sein können bis hin zu Beißereien...
            Mehr Hähne als Hennen geht in jedem Fall besser.
            Unser Hahn beglückt z.B. alle 3 Mädchen, während die anderen beiden Hähnchen sich lieber miteinander beschäftigen.

            Zum Schaschlikstab möchte ich noch etwas sagen, nicht kritisieren, nur so ein Gedanke ...
            wenn das Mädchen so scheu ist, sollte man sie nicht mit Klickern und Stäben quälen.
            Lieber die KoHi aus der Entfernung anbieten und die Körperhaltung beobachten.
            Solange sie sich dünn und lang macht, hat sie Angst, dann den Abstand vergrößern.
            Sobald sie entspannter aussieht, Abstand wieder vorsichtig verringern.
            Von Stäben und Klickern halte ich nicht viel, sie sollen ja die menschliche Hand als etwas Positives ansehen und vor allem, daß dieselbe auch wieder verschwindet, wenn Vögelchen Angst zeigt.

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              #21
              Hallo Romeo und Julia,

              vielen lieben Dank auch für deinen Rat.

              Das Hähne evtl in der Überzahl etwas besser miteinander auskommen können, habe ich auch schon gelesen. Nur tut mir mein Hahn sowieso schon so furchtbar leid, weil meine Henne ihn wirklich gar nicht in die Nähe lässt. Mit ihrem verstorbenem Partner war es ein ewiges gekrault werden und füttern, jedoch lehnt sie den armen Nachfolger völlig ab. sie sitzen Meilen auseinander. Da würde ich es nicht übers Herz bringen, ihm auch noch Konkurrenz vor die Nase zu setzen.

              Von der Schaschlikstäbchen Methode bin ich sowieso Lichtjahre entfernt. Ich kann ihnen ja keine Kolbenhirse anbieten, da sie niemals etwas aus der Hand nehmen. Muss aber sagen, das der Clicker beide nicht sonderlich aus der Fassung bringt. Ist auch ein recht leiser...

              Ich kann aber trotz allem einen Fortschritt verkünden:

              Ich habe nun mehrere Ratgeber gelesen, in denen es auch heisst, man soll die ersten Tage die Hand an den Käfig halten, danach die Hand IN den Käfig, danach Kolbenhirse im Käfig hinhalten und so weiter.
              Da dies bei meinen absolut undenkbar ist ( wenn ich rein greifen muss.meine Güte.), sitze ich nun mehrmals täglich ein paar Minuten am Käfig, und mache : nichts! - und ich muss sagen, mein Hahn hat eben direkt neben mir an der Kolbenhirse gefressen.

              Hört sich nichtig an, da ich sie ja nicht mal mit der Hand gehalten habe, aber hier ist dies ein absoluter Fortschritt.

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                #22
                Zitat von Romeo_und_Julia
                Zum Schaschlikstab möchte ich noch etwas sagen, nicht kritisieren, nur so ein Gedanke ...
                wenn das Mädchen so scheu ist, sollte man sie nicht mit Klickern und Stäben quälen.
                Lieber die KoHi aus der Entfernung anbieten und die Körperhaltung beobachten.
                Solange sie sich dünn und lang macht, hat sie Angst, dann den Abstand vergrößern.
                Sobald sie entspannter aussieht, Abstand wieder vorsichtig verringern.
                Von Stäben und Klickern halte ich nicht viel, sie sollen ja die menschliche Hand als etwas Positives ansehen und vor allem, daß dieselbe auch wieder verschwindet, wenn Vögelchen Angst zeigt.

                @ Romeo_und_Julia: Von Quälen kann wohl kaum die Rede sein. Wenn du meinen Betrag richtig gelesen hättest, dann hättest du mitbekommen, dass ich geraten habe, die Hirse an einem Schaschlikstab aus einer Entfernung anzubieten und zu warten bis eines der Tiere frißt und wenn das Tier sich zurückzieht, man sich auch zurückziehen soll. Ich habe auch dazu geraten mit dem Clickertraining zu warten. Außerdem bin ich der Meinung, dass das Training eines solchen scheuen Tieres am besten professionell begleitet wird. Die Kontaktdaten habe ich daher schon weitergegeben. Also vielleicht liest du die Beitäge der anderen sorgfältiger, bevor du solche Beurteilungen vornimmst.

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                  #23
                  TwoHeartsOneMusic Genau das ist der richtige Weg. Vertrauen benötigt Zeit und ich bin sicher, daß von der leisen Zutraulichkeit Deines Hähnchens auch etwas übergeht auf das Mädchen.

                  sweet4 ich wollte weder Dir noch Deinen Schaschlikspießen auf den Schlips treten. Ich bin nur der Meinung, daß die Vögelchen sich an die Hand, nicht an einen Holzspieß gewöhnen sollten.
                  Der Sinn eines Clickers erschließt sich mir auch nach Studium der Beiträge nicht.

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                    #24
                    Beiträge muss man nicht studieren - lesen reicht.

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                      #25
                      Liebe Wellifreundin,

                      ich kann nur kurz mal meine Erfahrung mit meinen Vieren berichten.
                      Ich habe vier Wellis. Alle vier sind verschieden!
                      Eine Henne -die, die ich am meisten fangen musste und am meisten zum VK musste usw. (Jacky) ist die Coolste von Anfang an von ihnen. Wenn sie was will, kann sie alles: mich an sich ranlassen, auf meine Hand steigen, aus der Hand fressen usw. Selbst nach täglichen Einfangen für Medizin damals vor Jahren. Kiwi , der Chef seit Anbeginn der Bande, ist flink und halb-scheu, aber nicht ängstlich. Er ist ein echter grüner Australien-Welli, ich stelle mir manchmal vor, dass er problemlos nach Australien in die STeppe ziehen könnte. Mit mir hat er es nicht so, aber wie gesagt, ist auch nicht überängstlich, er hüpft halt bevorzugt weg, bleibt aber auch mal etwas näher sitzen.
                      Dann die zwei Halbstandards: Lino die Frau von Kiwi ist scheu, aber nach sechs Jahren! nicht mehr so schlimm wie zu Beginn, sie wirkt ruhiger, hüpft nicht mehr ganz so schnell weg, wenn ich reinlange, aber dennoch früher oder später IMMER.
                      Und nun der Jüngste: Greydee. Seit ich ihn holte, hechelt er und hat eine Schnappatmung bei Aufregung. Bis heute. Es hatte sich mal eine Zeitlang beruhigt, weil ich einfach -außer für Futter- sie alle wirklich KOMPLETT in Ruhe ließ. Das wirkte ...bis ich zuletzt Lino für den Tierarzt fangen musste. Und sie auch noch mausern. seitdem, wenn er mich näher an der Voliere sieht: Schnappatmung. Langsam, ganz langsam, wenn ich nicht mehr groß was mache bei ihnen, wird er wieder ruhiger und mit zureden und Abstand halten. Ich setze auf das Nichtreinlangen-so viel wie es geht.wenn er Jacky mal öfters sieht, wie sie Hirse aus der Hand frisst, wird er zwar ruhiger, aber würde es wohl nie nachmachen..

                      Was ich sagen will: es ist gar nichts gesagt, wenn du aufstockst.Greydee hatte eigentlich ne ruhige, gewöhnte Bande um sich und ist trotzdem ein "Angsthase". Allerdings ein einziger zahmer Welli könnte schon was bewirken, aber ob es VIEL bewirkt? Immer ein Risiko.
                      Unsere zwei würden vielleicht gut zusammenpassen

                      Ich glaube, ich würde Clickertraining und alle versuche zur Zähmung erst mal komplett beenden. Viel beruhigend reden von dem Stuhl aus, wo sie noch ganz ruhig sind, die zwei. Und auf den Partner IRGENDWANN mal setzen. Sie ganz in Ruhe lassen. Nur viel und oft beruhigend reden...ruhige Musik usw. Einfach sie Wellis sein lassen.
                      Also das war meine Erfahrung schon seit nun 8 Jahren.wenn ich sie in Ruhe lasse, werden sie viel viel ruhiger mir gegenüber. Ich glaube, sie müssen NUR von sich
                      aus kommen können...ich merke auch, dass meine dadurch -bis auf die von klein auf kleine Sorgenhenne Jacky- deshalb ziemlich soweit gesund sind.

                      Deine Ruhe wirkt sich dann auch auf die Dame aus. Aber wer weiß, wenn du wirklich schon zahme Wellis findest als Neuzugänge, was sich dann tun könnte. Möglich wäre es ja.

                      Ich wünsche es dir auf jeden Fall, dass deine kleine scheue Maus sich noch beruhigt. Und Ruhe ist doch immer am besten zum be-ruhig-en!

                      Alles Liebe,
                      Dani & Co.

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                        #26
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                        Hallo , ich habe seit 15 Monaten ein Paar Wellis , sie sind auch immer noch scheu , aber werden mit der Zeit immer ruhiger , da ist Geduld gefragt

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