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Nächtliche Panik

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    Nächtliche Panik

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    Immer wieder werde ich nachts von heftigem Flügelschlag wach, der Vogel flattert in Panik durch den Käfig im Dunkeln und klammert sich ans Gitter. Er braucht dann Licht und längere Zeit wieder einen Schlafplatz zu finden. Beobachtet ihr das auch? Was löst die Panik aus?

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    #2
    Hallo Geny,
    ​​​
    darüber habe ich neulich auch nachgedacht.
    ​​​​​​
    Ich hab verschiedene Theorien:
    • Sie sehen nachts Lichter von vorbeifahrenden Autos.
    • Sie haben Alpträume?
    • Einer will sich anders hin- oder umsetzen und ein anderer erschreckt sich -> Kettenreaktion.
    Für Ersteres hilft, den Raum richtig abzudunken mit Hilfe von Vorhängen, Plisses usw... Ich habe Gott sei Dank Aussenjalousien an meinen Dachfenstern und neuerdings auch Vorhänge an der einen Tür mit Glas.

    Notfalls Käfig abdecken, sofern die Vögel die Nacht im Käfig verbringen.

    Ach ja, ein kleines Orientierungslicht (z. B. diese Stecker für Kinderzimmer) finde ich auch wichtig, das darf aber nicht zuuu hell sein oder flackern.

    Zuletzt geändert von cyberkauz; 23.08.2023, 09:34.

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      #3
      Hallo Geny,

      Night Frights sind mir bisher auch ein Rätsel geblieben. Ich würde die Ausführungen von Cyberkauz noch ergänzen mit summenden Stechmücken in der Nacht. Die irritieren die Wellis auch und erschrecken sie im Schlaf.


      Liebe Grüße die Fanny & Co.

      Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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        #4
        Fanny Gute Idee mit den Mücken! Ich habe zum Glück sehr selten Insekten in der Wohnung, aber als mal eine Wespe durch's Dachfenster kam und über den Käfig flog, haben meine Vögel sie ganz eindeutig gesehen und skeptisch hochgeschielt. Es reichen vllt auch schon kleine Insekten wie Trauermücken, die nicht gefährlich sind, aber trotzdem nerven und unsere Kleinen erschrecken können. Neulich hatte ich einen ertrunkenen Brotkäfer im Trinkwasser entdeckt, ich hoffe, dass der nicht aus der nicht so tollen Kolbenhirse kam und es nur bei dem einen bleibt...

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          #5
          Hallo Geny,

          wenn alles auszuschließen ist, was hier bereits aufgeführt wurde, dann könnte auch im Ernstfall die rote Vogelmilbe die Panik auslösen. Diese Milben sind nachtaktiv und leben nicht auf den Wellis, sondern in der Wohnung. Due könntest mal ein weißes Tuch um die Voliere legen und mit Klebestreifen Fallen aufstellen. Nachts dann mit Taschenlampe bewaffnet, vorausgesetzt, Du hast bereits ein Nachtlicht an, und nachsehen. Ist nur so eine Überlegung, ich hoffe sehr, dass Du keine Milben findest.

          Alles Gute und liebe Grüße

          Silvia und Heinis

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            #6
            Hallo Geny,
            Panikattacken kenn ich bei meinen gar nicht. Ich decke den Käfig zum Schlafen immer ab.Dadurch scheinen sie sich sicher zu fühlen.
            Vielleicht kannst du auch den Käfig umstellen. Er sollte immer an einer Wand stehen und nachts flackerfrei stehen.
            Du schreibst, der Vogel...Hast Du nur einen oder sind sie mindestens zu zweit?
            Gruß Ratio

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              #7
              Früher, mit dem alten Käfig, traten nachts auch ab und zu solche Panikflüge auf, unvermittelt flatterten alle vier wie wild hin und her. Nach einem kurzen Sprint meinerseits und Betätigen des Lichtschalters kam plötzlich alles zum Stillstand, jeder verharrte erstmal da, wo er gerade war, entweder auf irgendeiner Sitzstange oder am Käfiggitter. Ich habe bis heute die Ursache nicht identifizieren können. Mit dem nun größeren Madeira III hat sich das soweit gegeben, ein kollektiver Nachtflug kam bisher nur einmal vor. Dafür aber wenige "Einzelaktionen", z.B. vor ein paar Tagen Fritzchen. Ich war gerade wach, weil ich auf Toilette musste, da hörte ich ein kurzes Flattern. Als ich im Wohnzimmer ankam, war schon wieder Ruhe, ich habe dennoch sofort das Licht angemacht und geschaut, was los ist. Erschreckenderweise zählte ich nur drei Wellis, Fritzchen konnte ich nicht entdecken. Oh Schreck, was ist hier los? Türen und Klappen sind doch alle zu! Also erstmal den Käfigboden abgesucht, Fehlanzeige. Irgendwo sah ich ihn dann am Gitter kleben. Was passiert ist, weiß ich nicht, von der Stange gerutscht, schlecht geträumt, irgendetwas in der Richtung. Danach hieß es erstmal warten, denn in solchem Fall verfallen ja alle erstmal in eine Schockstarre, die so 10 bis 15 Minuten anhält. Nach einer Weile tat ich dann das, wozu ich eigentlich aufgestanden war. Und was geschah genau dann? Die Jungs fingen plötzlich an zu quatschen. Also schnell das Licht wieder ausgemacht, und es wurde weitergeschlafen.
              Wie gesagt, die Ursache bleibt meist im Verborgenen. Und ich denke, je weniger Raum (also kleiner der Käfig), desto wahrscheinlicher die "Kettenreaktion".

              Viele liebe Grüße von Felo Roland sowie von Fritzchen, Johann, Emil und Heinzi. Julchen, Erna und Paulchen werden immer bei uns sein.

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                #8
                Gute Frage, meine Früchtchen erschrecken sich aktuell auch häufiger. Würde da aber tatsächlich auf ein Tier vor dem Fenster (Eule? Fledermaus?) tippen oder auf Mücken oder Motten. Bei der aktuellen Wetterlage ist ja leider alles mögliche unterwegs... Licht anmachen und beruhigen, nachts ein Nachtlicht anlassen und ab und zu einfach mal ins Zimmer schielen. Mehr kann man nicht machen ?

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                  #9
                  Hallo zusammen, wir hatten zum Glück aktuell recht wenig Night Frights. Letztendlich kann ich aber bestätigen, dass der letzte (vor ca 10 Monaten) durch eine gewöhnliche Stubenfliege ausgelöst wurde. Seitdem wir darauf achten, dass kein Insekt mehr im Zimmer rumfliegt wenn wir abends dunkel machen, ist es bisher auch nicht mehr vorgekommen.
                  Die Außenjalousien lassen wir bis auf einen Spalt runter, damit es nicht dtockdunkel ist.

                  Wir haben allerdings auch immer ein Orientierungslicht brennen. Dieses steht auf dem Anflugplatz oben auf dem Schrank - für alle Fälle.
                  Vier Wellis schlafen im Käfig, zwei draußen.

                  Liebe Grüße
                  Jutta und die Welli Gang

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                    #10
                    Von NIghtFrights kann, glaube ich, fast jeder etwas berichten.
                    Auch bei meinen 6 kommt es gelegentlich vor. Wenn auch zum Glück sehr selten.
                    Früher gab es quasi Kettenreaktionen. Einer erschrak alle anderen starteten mit durch.
                    Inzwischen ist es sehr selten geworden und wenn ein Vögelchen was hat, so klettert es von alleine wieder auf die Schaukel oder muss sich alleine einen neuen Schlafplatz suchen.

                    Ich habe dafür ebenfalls immer ein Nachtlicht brennen.

                    Wenn ich zu Hause bin bekomme ich es auch mit uns mache etwas mehr Licht zur Orientierung.
                    Als ich im Frühjahr in paar Tage weg war, muss nachts ein Vögelchen auf dem Regal gehockt haben denn direkt NEBEN meiner Cam war ein ordentliches Nachtkackihäufchen.
                    Als der Börbversorger am nächsten Morgen zum Futter / Wasserwechsel da war, waren aber alle wohlauf.

                    Man kann es am Ende nicht verhindern aber man kann die Wahrscheinlichkeit, dass es vorkommt, reduzieren.
                    Oben wurden ja schon ganz viele Tips gegeben bzw. mögliche Auslöser genannt.
                    Verändere einfach, so gut wie möglich, gewisse Dinge, die in Frage kommen würden. Dann wird es hoffentlich ruhiger bei euch

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                      #11
                      Gollywoog: was ist das?
                      meine Henne hat seit sie erwachsen ist wohl eine Hyperkeratose. Ich hielt das für Geschlechtsreife. Nun suche ich Ergänzungsfutter in der Hoffnung dass die Wachshaut wieder dünner wird

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                        #12
                        Hallo Geny

                        Golliwoog ist eine Futterpflanze die du in gut sortierten Zoohandlungen kaufen kannst.

                        Bei der Hyperkeratose ist ja drauf zu achten, dass die Nasenlöcher nicht zu wachsen.
                        Nimmt die Wachshaut überhand kannst du auch zu einem vk TA gehen und den Überschuss wegmachen lassen.
                        Ist keine große Prozedur.

                        Liebe Grüße
                        Tine und ihre neun Zwerge

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                          #13
                          Huhu, neben all dem was genannt wurde eventuell auch kleine Krabbeltiere. Wir hatten in unserer alten Wohnung Staubläuse. Sie hatten ständig Nightfrights und ich habe irgendwann verzweifelt nachts die Wand abgeleuchtet und die nachtaktiven Tiere gesehen. Seit wir umgezogen sind, sind die Staubläuse weg und seit dem gab es nie wieder einen Nightfright.
                          Drücke euch die Daumen!

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                            #14
                            Was bitte sind denn Staubläuse?

                            LG von den Tieffliegern und ihrer Körnchengeberin Corinna

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                              #15
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                              Entgegen ihres Namens halten sich Staubläuse sehr gerne in feuchten Gebieten auf. Das würde bedeuten, dass es in eurer alten Wohnung um einiges feuchter war als jetzt.

                              Aber nicht verwechseln mit der Steinlaus.

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