mein Freddy ist seit ca.2 Wochen Wittwer u.das sollte so nicht bleiben. Obwohl er schon ein älterer Herr ist, (10 Jahre) haben wir noch ein Mädchen dazugeholt.
Die Kleine wurde ordnungsgemäß auf ansteckende Krankheiten getestet u. wir waren überglücklich, daß sie nun endlich zu Freddy durfte. Nicki ist zuckersüß u. ein Halbstandart zum Teil auch zahm u. hat auch vor kurzem ihren Partner verloren.
Doch das Glück hielt nicht lange an. Als wir sie vorerst in getrennten Käfigen nebeneinanderaufstellten, war das Interesse groß von beiden Seiten. Freddy ist sofort auf ihren Käfig drauf u.ist hin u. hergelaufen, um an sie ranzukommen. Nicki drinnen war ganz aufgedreht u. wollte unbedingt raus zu ihm.
...es war vielleicht ein Fehler, aber wir haben sie noch am gleichen Tag zusammengelassen. Nicki suchte sofort die Nähe u. Freddy ist immer wieder weg von ihr.
Als ich den Quarantänekäfig aus dem Zimmer stellte, mußten bei natürlich zusammen in den großen Käfig und da war es aus mit der großen Freude: Immer wenn Nicki zu Freddy wollte, hackte er nach ihr. Er wollte ihr damit die Nähe verweigern. Sie tut mir richtig leid. Sie versucht es immer wieder, an Freddy ran zu kommen, doch er reagiert erbost u. zickig. Ich erkene ihn nicht wieder.Er ist so unnahbar.
Die Kleine ist zuckersüß, ich kann nicht verstehen, warum er sie verweigert. Wir hatten noch nie Probleme, Freddy hatte schon 3 Partnervögel - 2 Männchen u. ein Weibchen u. alles war perfekt. Es wurde geschnebelt, sich gegenseitig gefüttert u. getobt, natürlich auch Blödsinn gemacht

Ich bin im Moment so sauer auf das Verhalten meines Wellis, daß ich am liebsten ihn eher weggeben würde als, daß Nicki wieder zurück in ihr altes zu Hause kommt. Sie ist teilweise zahm u. so was von lieb, ein absoluter Traumvogel. Dadurch, daß sie ein Halbstandart ist, ist sie auch korbulenter als Freddy u. hat einen richtigen Teddykopf.
Mein Freund u. ich sind uns einig: Wenn sich das Verhalten von Freddy nicht ändert, müssen wir die Kleine schweren Herzens zurückgeben. Bei dem Gedanken daran könnte ich heulen, wir wollen sie auf keinen Fall hergeben, aber wir würden zu Gunsten des Tieres entscheiden, Nicki würde auf Dauer hier nicht glücklich werden, wenn sie so einen kalten u.zickigen Partner hat.
Vielleicht hat sich Freddy auf Grund seines Alters auch ans Alleinsein gewöhnt. Immer wenn Nicki außer Reichweite ist, fängt er an zu quatschen u. wirkt entspannt. Oder er möchte sein eigenes Reich für sich alleine u. nicht mehr teilen. (Obwohl fressen läßt er sie, ohne sie vom Näpfchen zu verjagen)...Sonst hätte ich auch den anderen Käfig im Zimmer gelassen.
Bitte helft mir! Besteht noch Hoffnung, daß die beiden ein Paar werden oder ist der erste Eindruck immer der weiter Bestehende u. es bleibt nur eine Zweckgemeinschaft? War es unser Fehler, wegen der sehr frühen Zusammenführung, hätten wir den Beiden mehr Zeit geben sollen? Wenn ja, würde ich mir das in Bezug auf Nicki nie verzeien.

Annett


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Ich habe übrigens den kompletten Käfig umdekoriert, aus beiden Käfigen die besten Sachen genommen und neue Futternäpfe und Trinkgefäße gekauft, natürlich für beide jeweils 1 Set und sie jeweils in die andere Ecke des Käfigs gehangen. Sie zanken sich zwar immer noch ums Futter, aber mittlerweile bin ich guter Dinge. Es ist viel ruhiger geworden. Das füßehacken hat aufgehört und jetzt gerade sitzen sie sogar nebeneinander auf einer Stange und dösen nach einer wilden Wasserschlacht in der Badewanne. Das war bis vor 1ner Woche komplett unmöglich. Ich denke das Umdekorieren hat auf jeden Fall dazu beigetragen. Zwar gab es vorher schon ein paar Momente wo es kurz ruhig war aber die waren wirklich sehr kurz
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