Jetzt nach 3 Wochen stelle ich mir aber doch ein paar Fragen und fange an mir Sorgen zu machen:
Im Gegensatz zu meinen alten Wellensittichen essen sie bisher nur ihr Trockenfutter. Verschiedene Obstsorten (Karotte, Apfel, Gurke) werden hartnäckig ignoriert. Ich habe sie in einem separaten Napf im Käfig angeboten. Mache ich etwas falsch?
Kolbenhirse essen sie nur, wenn man sie direkt vor ihrem Schnabel hält, der grüne Welli ist soweit, einen Fuß auf meine Hand zu setzen, der blaue ist noch viel ängstlicher. Außer mit Kolbenhirse eine Annäherung an die Hand zu starten habe ich noch kein wirksames Mittel um Vertrauen aufzubauen. Habt Ihr noch einen Trick?
Beim letzten Käfig reinigen hat der grüne Welli die Gelegenheit genutzt und unfreiwillig seinen ersten Freiflug gestartet. Glücklicherweise landete er innerhalb kurzer Zeit wieder auf dem Freisitz am Käfig. Wenn ich da bin lasse ich alle Käfigtüren auf, aber keiner der beiden macht auch nur ansatzweise einen Versuch seinen "Stammast" zu verlassen. Ist die Voraussetzung für die Lust am Freiflug, dass sie erstmal Handzahm werden?
Ich bin dankbar für Eure Tipps und bitte um Nachsicht für meine Fragen.



Bitte sei so gut und bedränge sie nicht, damit erreichst du oft nur das Gegenteil und lieber öfters 10-15 min. sich mit ihnen beschäftigen, als am Stück eine halbe Stunde lang. Und viel mit ihnen reden, damit sie sich an deine Stimme gewöhnen. Am besten geholfen hat bei mir, wenn ich mich in Käfignähe hingesetzt habe und ihnen was aus der Zeitung, oder einem Buch vorgelesen hab. Es ist völlig egal was, Hauptsache du bist in ihrer Nähe und erzählst ihnen was und von dir geht keine Gefahr aus. Das machen ja Wellis untereinander auch. Vertrauen bekommt man geschenkt und muß man sich als Federloser durch das eigene Verhalten verdienen.
Grüße Marie
die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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