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Kumo wird zu dick

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    Kumo wird zu dick

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    Hallöchen ihr Lieben,
    heute melde ich mich Mal mit einem etwas "angenehmeren" Problem bei euch: Meine Kumo, die letztes Jahr so krank und dünn war, hat eine 180° Wendung gemacht und ist jetzt übergewichtig
    Das liegt allerdings nicht daran, dass sie selbst so viel frisst. Stitch und Ame sind sie eher gefühlt durchgängig am füttern. Kennt ihr solche Schwierigkeiten in euren Schwärmen auch und habt ihr vielleicht Tipps für mich, wie ich ihr Gewicht reduzieren kann ohne, dass Ame wieder zu wenig abbekommt?

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    #2
    Hallo Lisa,

    ich kenne das Problem auch, bei mir wird Fanny von jedem gefüttert, der an ihr vorbeikommt.

    Entsprechend sieht ihr Bäuchlein aus und sie fliegt auch schlecht und wenig.

    Hier im Forum gab es einen alten Beitrag zu diesem Thema. Dort wurde gesagt, dass es hilft, die Futtermenge des gesamten Schwarms zu reduzieren,

    weil die Hähne dann auch weniger ihre Mädels füttern. Also durch schlechteres Gesamtfutterangebot geht der Fütterungstrieb zurück.

    Der Tipp stammte damals von einem vkTA an die userin, die es hier beschrieb.

    Eine zweite Möglichkeit ist es, die übergewichtige Henne zum Abspecken für z.B. 2 Wochen alleine in einen Käfig zu setzen.

    Der Tipp stammt von meiner früheren vkTÄ. Bisher habe ich ihn nie umgesetzt. Allerdings geht es bei einer dauerhaft zu dicken Henne

    auch irgendwann um Leberschäden und allgemein die verkürzte Lebenserwartung, die sie dann hat.

    Deshalb würde ich die eher "brutale" Methode nicht ganz verwerfen. Ich stelle mir vor, dass die Henne dann auch in einem anderen Raum sitzen muss,

    da die Hähne sie sonst ja immernoch durchs Gitter füttern können.

    Eine Beobachtung bei meiner Kalimera, als sie mal alleine sitzen musste (wegen einer Erkrankung), war,

    dass sie in ihrer Einzelhaft aus Kummer extrem schlecht gefressen hat. Also wird diese Methode wohl funktionieren.

    Wenn die Henne zurück in den Schwarm darf, wird sie aber vermutlich sehr schnell wieder zunehmen,

    weil die ganze Fütterei von vorne losgeht. Gelöst habe ich das Problem bisher nicht

    Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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      #3
      Das Problem kenne ich auch nur zu gut.

      Hier wird schon länger nach dem Motto gefüttert: Es ist genug da aber nicht so viel, dass man darin baden könnte.
      Hauptsächlich eher mageres Futter mit vielen Grassamen und möglichst wenig ölhaltigen Saaten. Morgens ist meistens höchstens noch ein halber Teelöffel pro Napf vom Vortag übrig – also ziemlich genau so kalkuliert, dass sie satt werden, aber nicht dauerhaft im Körnerbuffet sitzen.

      Theoretisch.

      Praktisch haben wir hier unseren birnenförmigen Spatz. Und der hat inzwischen ein kleines Service-Team aufgebaut.
      Ursprünglich war nur sein Partner Blue für das Catering zuständig. Inzwischen hat aber offenbar auch Loki beschlossen, dass Spatz ohne zusätzlichen Lieferservice nicht überleben kann. Zwei Hähne, ein Kunde, Rundumversorgung. Spatz selbst? Sitzt da wie ein kleiner Sultan und nimmt die Lieferung entgegen.

      Blue kam übrigens schon mit ordentlichem „Kessel“ zu mir. Ich habe von den Vorbesitzern noch eine Packung ihres damaligen Futters mitbekommen und beim Blick auf die Zutatenliste fast den Schnabel fallen lassen: Honig. In Wellifutter. Als hätte man gedacht: „Ach komm, machen wir noch ein Dessert draus.“

      Der Bauch ist bei ihm leider auch nicht mehr wirklich wegzubekommen, weil es – genau wie bei Spatz – inzwischen ein Lipom ist.

      Aktuell kommt noch dazu, dass im Vogelbüro gefühlt Winterpause herrscht. Zwei sitzen mitten in der Mauser und selbst mein sonstiger hellblauer Düsenjet fliegt gerade erstaunlich wenig.
      Spatz war ohnehin nie der große Pilot – er kam schon übergewichtig und eher bewegungsarm zu mir. Ein bisschen Trainingslager gab es eigentlich nur, als Loki neu eingezogen ist und plötzlich Action in die Bude kam.

      Eine perfekte Lösung habe ich ehrlich gesagt auch noch nicht gefunden.

      Blue und Spatz zu trennen wäre für mich allerdings keine Option. Die beiden hängen extrem aneinander. Da hätte ich eher Angst, dass mir einer von beiden vor Stress von der Stange kippt, wenn ich sie auseinanderreiße.

      Im Moment bleibt also nur die klassische Welli-Diätstrategie des Vogelbüros:
      möglichst mager füttern, Bewegung fördern und darauf hoffen, dass die beiden Catering-Mitarbeiter irgendwann beschließen, dass Spatz auch mal selbst zum Napf laufen kann.

      Spatz findet allerdings weiterhin, dass Servicepersonal genau dafür erfunden wurde.
      ​

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        #4
        Also trennen möchte ich Kumo alleine deswegen schon nicht, weil ich Angst habe, dass ihre Megas durch den Stress einen Schub bekommen und das muss ja auch nicht sein.
        Ich denke, dass ich es erstmal mit einer Futter Reduzierung Versuche und Ame dann einfach zwei Mal die Woche auf die Waage setze, um ihr Gewicht im Blick zu behalten, damit sie mir nicht zu dünn wird. Sie ist nämlich viel aktiver als ihre Schwester Kumo.
        Zusätzlich biete ich wieder vermehrt Gurke an, vielleicht fressen sie sich daran mehr satt. Diätfutter möchte ich dann mit dem normalen Futter mischen.
        Hoffentlich hört das Füttern mit diesen Maßnahmen auf. Danke auf jeden Fall für die Tipps!

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          #5
          Hast du die Möglichkeit, Ame extra Kohi aus der Hand zu füttern? So habe ich das lange Zeit bei Kiwili gemacht, meinem dünnen Hähnchen.

          Deine anderen wissen es instinktiv, wenn Ame mehr Energiefutter braucht als sie. Meine Wellis haben Kiwilis Extras akzeptiert.

          Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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            #6
            Ich Versuche es aber irgendwie geht sie im Moment wieder auf Abstand, seit ich gewogen habe. Die Hirse steht genau vor der bösen Schrank Tür mit den schwarzen Handschuhen
            Wenn ich mich bücke fliegt sie schnell in Sicherheit. Ich muss die Mal wo anders hinstellen

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              #7
              Ich finde das Thema auch spannend. Weil ich hier auch einen Fall sitzen habe... Merlin wog beim letzten wiegen Sonntag Abend 63g... Ich habe das Futter reduziert auf etwa 7,5 g pro Tier pro Tag... 2 mal die Woche bekommen sie neue wühlkiste und dann die restlichen 2,5g pro Tier pro Tag rein... Auch wenig. Die Tipps habe ich von einer Freundin... Jeden Abend wenn es neu mache, ist alles leer... Also, genau richtig kalkuliert. Sie sollen satt werden, aber nicht zuviel fressen.

              Liebe Grüße von Sharlie Choko und ihren 9 Chaoten:

              Phia, Barry, Pippa, Polly, Charly, Odin, Maddy, Malou, Romeo und Buddy


              Immer unvergessen und im ❤️: Merlin, Kaja, Neo, Finna, Fine, Leni, Toni, Pepe, Snow, Helene, Heiko und Franky

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                #8
                Die Kalkulation mit genug zum Satt werden finde ich auch sehr schwer. Momentan sind die Näpfe komplett leer aber es gibt kein Theater, weil sie mehr möchten. Mal schauen, wie es so weiter geht

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                  #9
                  Bei mir in der Regel auch nicht und ich habe gemerkt, dass Polly, die auch viel zu viel wog, teilweise 58g, geht gerade auf die 50g zu... Ist immer noch viel, aber sie mag sich jetzt auch wieder mehr bewegen. Mehr Bewegung= weniger Gewicht... Merlin geht auch ganz langsam runter vom Gewicht...
                  Ich werde Mal sehen, wie es bei ihm weiter geht... Ich finde es schwierig ab welchem Moment ich wieder mehr geben kann, habt ihr da Ideen?
                  Meine sollen so zwischen 45-48g wiegen, sodass im worste Case immer etwas mehr da ist, wenn Megas haben.

                  Liebe Grüße von Sharlie Choko und ihren 9 Chaoten:

                  Phia, Barry, Pippa, Polly, Charly, Odin, Maddy, Malou, Romeo und Buddy


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                    #10
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                    Huhu, ich wollte das von Anfang an vermeiden und füttere daher immer nur von Hand - es sei denn ich bin mal einen Tag verhindert. Früh warten sie schon ungeduldig, nachdem ich sie geweckt habe und am Kaffee kochen bin. Mit einem Handstaubsauger sauge ich kurz die Schalen weg. Der Matzi, ein echter Sänger, singt immer dazu, weil er denkt, das es mehr Futter gibt je länger ich sauge Abend kommt dann der Clou, da gibt es für jeden so ein 3cm-Stück Kolbenhirse die ich schon nach Kauf zurechtschnitt. Von den 4 Stücken bekommt der mit dem "dicksten Kessel" das kleinste. Manchmal eben wochenlang und tadaa, auf einmal bemerke ich ein Bäuchlein bei einem anderen und umgekehrt. Das klappt super und niemand muss hungern und niemand frisst sich aus Langeweile dick.
                    Manchmal gibts noch Reste aus dem Behälter, die lege ich auf die Hand und lass mich von den Viern kitzeln. Und ja, das kitzelt doll Grünzeug gibts natürlich auch, aber ich glaube nicht, dass das einen Bezug zu dicken Bäuchlein hat.

                    Es gibt aber auch mal einen Kolben zwischendurch. Den hänge ich dann aber so irgendwo an, dass sie klettern müssen. Oft essen sie sogar kopfüber oder wie Kolibris im Vorbeiflug, ein Heidenspaß zuzusehen.

                    Früh haut meistens einer eher vom Füttern ab, weil er oder sie endlich toben will. ich merke dann auch nach dem Abendbrot, dass es insgesamt zu wenig war. Ich schnapp mir den Geier dann nachts mal zu einer Kuschel-Time. Dazu gehe ich mit ihm/ihr in die Küche, mache gaaaaanz leise Radio an, weil sie gern sehr leise mitzwitschern (nachts eher nicht so musiklaisch), und dann gibt es neben einer Nachholportion Futter ein wenig Sprechübungen. Das ist abends/nachts besonders gut, weil sie sich das besser einprägen, da sie kein Gezwitscher mehr von den anderen hören. Ähnlich wie bei Schulkindern die vor dem Schlafen noch kurz Schularbeiten überfliegen (lesen).

                    Für Leckerli-Belohnungen habe ich von dem extrem bekannten ****** Shop solch kleine Belohnungsschachteln aus Alu geholt. Super!!!!! Gibt es in Silber, Gold, Schwarz und Rosa. Da passen so ca. 3 EL Körner rein und hab ich IMMER in der Hosentasche. Man kann also immer wenn was tolles war - oder sie mal verschreckt sind - belohnen oder ermutigen. Ich habe den 2 Jahre alten Frosti zum Team bekommen, alle sagten ich kriege den nicht zahm, aber der saß schon nach 8 Tagen auf meiner Hand ist ist beim Füttern schon fast sowas wie ein Turmspringer, da er sich schon beim Öffnen der Vorratsbox auf die zerschnittenen Kolben stürzt. Aber bis heute kommt es darauf an wo ich mich ihn nähere. sehr eigenartig... Mit der Hand im Käfig mag er nicht, er kommt niemals auf die Hand. Das gleiche bei einem Hängestrauch, dort darf ich gerade so auf einen Meter ran. Mit Futter allerdings bespringt er meine Hand regelrecht. In der Küche wiederum kann ich ihn auf die Hand nehmen. Ist ein kleiner Süßer (weiß mit blauen Tupfern) der immer denkt ich will ihn beim Kussi geben fressen, hihi. Er neigt sich beim Kussi immer nach hinten. Aber mir "reicht das" Auch ab dem 8. Tag gibt es immer ein "Gib-das-Futter-wieder-her"-Kussi wenn ich den Kolben mal weghalte. Dabei piept er sogar, voll süss. Alternativ von der Markenfirma die *** herstellt, gibt es manchmal sehr kleine Spender. Da kann man auch Körnchen reinmachen. Dort kommen dann beim drücken etwa 5-8 Körnchen raus. Auch prima. Die anderen 3 geben regelrecht überdeutlich Kussi. Besonders die kleine Kiwi. Die macht schon den Hals gaaanz lang wenn sie auf meine Hand springt. Piep macht es glaube gegen ihren Willen, so nach dem Motto: "Na da, haste ein Kussi, aber das reicht dann, klar?" Nein, nein, ist eher die zarghafte. Sie gibt ganz gerne Kussi, aber nur einen, weil sie sich ganz lange darüber freut (plustert sich auf und guckt sehr süss) und stellt das Flügelzittern ein. Das hat sie seit einer Fuß-Verletzung.

                    Manchmal - besonders bei dunklen Wintertagen - sitzen sie träge herum. Auch das kann dick machen, wenn Bewegung fehlt. Was da sofort und kinderleicht hilft: Stereoanlage an! Nicht zu laut, obwohl sie es laut mögen. Sondern lieber normal und noch ein Tick leiser. Und schon ist ein Gesinge und Tamtam. Besonders beliebt bei meinen sind Schlager, 70er+80er+90er Pop, und extrem beliebt Weihnachtslieder von Tom Astor, Johnny Hill und besonders Roger Whittaker. Und nein, nicht bei mir beliebt, aber es beruhigt mich. Der Spaß läuft bis tief in den Sommer rein und wird aber den grauen Oktober-Tagen wieder gespielt, hihi. Die sind so in etwa wie Trucker-Lieder, aber eben auch Kinder-Chöre und Weihnachtsgeschichten-Sprechgesang...

                    Und wenn sie sich noch immer nicht bewegen wollen, dann mache ich Wellensittichgeräusche im Nebenzimmer an. Dort ist auch eine Anflugstation. Und tadaa, kommen die ersten Düsenjäger im Tiefflug so schnell an, dass ich nicht mal weiß wer da gerade rein und raus flog Damit das Gezwitscher auch für mich erträglich ist, habe ich Dschungelgeräusche (sehr sehr schöne) genommen und Wellensittichgeräusche leise mit einem bekannten Tonprogramm drübergelegt - für mich sind die Wellis kaum raushörbar. Sie aber antworten immer

                    Vielleicht war ein Tipp für dich oder jemand anderes dabei.

                    Zuletzt geändert von Forever; 27.03.2026, 06:48. Grund: Hinweis auf Onlineshop und Markenname entfernt

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