Werbung

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Fütterung außerhalb des Käfigs.

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Fütterung außerhalb des Käfigs.

    Werbung nur für Gäste

    Hallo meine Lieben,

    Meine beiden Vögelchen haben sich jetzt nach einem Monat ganz gut bei mir eingelebt. Vor mir scheinen sie keine Angst mehr zu haben und in ihrem Käfig fühlen sie sich ganz besonders wohl. Das ist allerdings auch das Problem. Obwohl der Käfig nicht grad riesig ist, sitzen sie am liebsten den ganzen Tag da drin und fliegen höchsten 3 oder 4 Runden durchs Zimmer, um dann gleich wieder in den Käfig zu sitzen. Habe das Wohnzimmer (meiner Meinung nach) recht interessant gestaltet, für die Beiden. Käfigtür ist von morgens bis abends offen.

    *

    Kolbenhirse essen sie sehr gerne aus der Hand, aber nur solange die Hand zu ihnen an den Käfig kommt. Wenn sie ne Runde fliegen wird die Kolbenhirse an den Landeplätzen ignoriert.

    Nun hatte ich die Idee das normale Körnerfutter, nur noch außerhalb des Käfigs, zu servieren. Natürlich an einer leicht zugänglichen und käfignahen Stelle (z.B. mein Wohnzimmertisch, 2m vor dem Käfig).
    Sinnvoll oder nicht?

    Ich denke einfach dass sie sich zu wenig bewegen und dadurch evtl. gesundheitliche Probleme bekommen.
    Ich hab nichts zu dem Thema gefunden, deshalb würde ich mich über eure Meinungen zu diesem Vorhaben freuen. : )


    Liebe Grüße,

    Unconditional

  • Kostenlos bei Welli.net registrieren

      Werbung nur für Gäste


    #2
    Ja, gute Idee. Ich füttere seit etwa zwei Monaten außerhalb des Käfigs. Erst habe ich den Napf mit Körnerfutter an einem Ort aufgestellt, den die Wellis definitiv sehen können, etwa 1-2 m entfernt. Von Tag zu Tag weiter weg und manchmal auch in die Hand genommen. Die Wellis sind dadurch viel neugieriger geworden (sehr viel neugieriger, in der Tat!). Sie verbringen nun auch die meiste Zeit im Zimmer. Durch das Außenfüttern lernten sie das Zimmer von einer ganz neuen Seite kennen. Und gesund ist es auf jeden Fall. Macht allerdings auch mehr Dreck, die Spelzen liegen jetzt überall im Raum verteilt...

    Kommentar


    •   Werbung nur für Gäste


      #3
      Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht Pirol! : )
      Klingt ja super wie das bei dir funktioniert hat. Das macht mir Mut!
      Die Distanz zum Futter langsam zu steigern ist ne gute Idee die ich aufjedenfall übernehmen werde.
      Mehr Dreck macht ja nichts, hauptsache die Süßen bleiben fit. : )

      Kommentar


        #4
        Zitat von Unconditional
        Mehr Dreck macht ja nichts, hauptsache die Süßen bleiben fit. : )

        Ganz genau! Mein Fetterchen Shary hat dadurch bereits Übergewicht verloren. Mir macht der Dreck auch nichts, aber viele Menschen sind etwas pingelig, was sowas angeht...

        Kommentar


        •   Werbung nur für Gäste


          #5
          Hallo Unconditional

          Also ich fütter auch außerhalb der Voliere, in einer großen Futterkiste.
          Zwar nutze ich für Keimfutter und Feuchteres Futter die großen glastierten Tonuntersetzer, für normale Körnchen verwend ich mittlerweile ein großes Laufbrett 1,20m breit und 40cm tief für die Verteilung der Körnchen, und eine Futterkiste die mit Heu gefüllt ist und in der man nach den Körnchen suchen muss

          Ich rate auf jeden Fall im Einzelfall zur Außenfütterung.
          Auch wenn es halt unter Umständen schon bissel mehr Mühe und Dreck machen kann.

          Grüßle, Ive

          Kommentar


            #6
            Zitat von Ive84
            [...] und eine Futterkiste die mit Heu gefüllt ist und in der man nach den Körnchen suchen muss
            Auch eine sehr tolle Idee, Ive. : ) Merk ich mir.

            Pirol, Ive, habt ihr Beiden eine Möglichkeit gefunden eure Vögelchen, die nun die meiste Zeit im Zimmer verbringen und dort auch futtern, in den Käfig zu locken wenn es nötig ist? Ich stelle den Käfig z.B. gern bisschen auf den Balkon damit sie Sonne und Frischluft tanken können (nur unter Aufsicht versteht sich).

            Und was mach ich eigentlich wenn ich das Futter nur noch außerhalb des Käfigs anbiete und sie das den ersten Tag boykottieren? (Eher unwahrscheinlich, aber dennoch möglich.) Ab wann muss ich nachgeben und ihnen wieder Futter im Käfig anbieten?

            Liebe Grüße,

            Unconditional

            Kommentar


            •   Werbung nur für Gäste


              #7
              Hey,
              Ich halbiere die Futter menge. Sprich eine hälfte des Futters bekommen sie morgens draußen. Ich veränder immer wieder den Ort. Aber das würde ich erst machen wenn sie sich daran gewöhnt haben. Die andere Hälfte des Futters füttere ich Abends so das sie wieder zurück in den Käfig gehen. Manchmal passiert es das aber einer draußen bleibt und erst rein geht wenn ein Andere raus kommt und dann folgen alle anderen auch. So nach dem Motto wir wollen noch nicht in den Käfig schlafen. Aber spätestens wenn es dunkel wird gehen meine auch so in den Käfig rein.

              Ich habe auch fast genau die gleichen Spielsachen draußen stehen aber meine nutzen dies auch überhaupt nicht. Ich habe aber auch einen großen Naturzweig einfach hängen und ne selbst gebaute Holzscheibenschaukel. Da sind meine Geier immer drauf. Vielleicht hast du ja auch noch die Möglichkeit einen Zweig aus dem Wald auf zu hängen. Hier die Baumsorten die du sammeln kannst. https://www.welli.net/sitzstangen.html

              Gruß Christoph

              Kommentar


                #8
                Hallo Unconditional

                Wie oben schon mal angeklungen, sollte die Umstellung von Innen- zur Außenfütterung langsam geschehen. Also nicht von heut auf Morgen komplett alles einfach anders machen, sondern die Näpfe wenn möglich langsam Richtung außen verlagern und dann die Entfernung steigern.
                Dann werden sich deine Vögel schnell dran gewöhnen und sie werden die Näpfchen zielsicher finden. Aufgeben musst du somit dann eigentlich gar nicht

                Was das in den Käfig zurück gehen bei Außenfütterung angeht... hm. Also ich hab halt hier Dauercamper, das heißt, meine Wellis schlafen auch draußen. Du kannst es einfach mal probieren abzuwarten, oder ihnen am Abend (auf die Gesamtfuttermenge angerechnet, ein paar "Knöllchen" Kolbenhirse anzubieten (das sind diese einzelnen Bobbelchen an der Kolbenhirse). Mit denen lassen sie sich sicher am Anfang überzeugen auch ohne Futter rein zu gehen. Oder du machst es wie xtoffelx und bietest morgens eine Hälfte und gegen Abend die andere Hälfte vom Futter an. Morgens draußen, Abends drinnen Dann sollte es auch klappen.

                Es hängt halt auch immer bissel von den Wellis selbst ab und wie sie mitmachen.
                Wenn sie solche Stubenhocker sind, dann glaub ich ehrlich gesagt, dass du dir um die Rückkehr in den Käfig keine Sorgen machen musst (zumindest am Abend). Wie es mit Ausnahmen (z.B. wenn du sie den Tag über raus stellen willst ist, das musst du dann sehen.

                Vielleicht wäre Training mit dem Clicker (Clickertraining) was für euch.
                Hier ein paar Infos dazu
                Welli.net bietet viele Informationen über Wellensittiche zu Haltung, Ernährung und Krankheiten mit Wellensittich-Forum - für alle die Wellensittiche lieben.

                Der Wellensittich-Blog von Usern für User, zur Homepage von Welli.net für alle, die Wellensittiche lieben und mehr wissen möchten. Auch Du kannst ein Teil von welli.net werden.

                Der Wellensittich-Blog von Usern für User, zur Homepage von Welli.net für alle, die Wellensittiche lieben und mehr wissen möchten. Auch Du kannst ein Teil von welli.net werden.


                Es gibt auch ein Buch über Clickertraining bei Wellis und hier einige Threads dazu. Einfach mal die Forensuche benutzen:

                Dann findest sicher einiges dazu. Clickertagebuch etc

                Auch xtoffelx clickert mit seinen Geierchen. Er verrät dir bestimmt auch ein bisschen was dazu

                Liebe Grüßle, Ive

                Kommentar


                •   Werbung nur für Gäste


                  #9
                  Danke Euch für die lieben Ratschläge. : )
                  Bekomme von einem Freund, der einen Garten hat, bald einen Ast von einem Kirschbaum. Vielleicht finden sie den dann, wie Christophs Wellis, interessanter als die Spielsachen.
                  Ive, du hast Recht, meine Stubenhocker wollen sicherlich nicht außerhalb ihres heißgeliebten Käfigs schlafen.
                  Die Links zum Clickertraining lese ich mir heut Abend mal in Ruhe durch, was ich bisher darüber gehört habe ist schonmal sehr interessant.
                  Jedenfalls fühle ich mich jetzt informiert und gerüstet für die Außenfütterung, am Wochenende gehts looos. : )

                  Euch allen ein schönes Wochenende! : )

                  Kommentar


                    #10
                    Hihi, ich musste meine Wellis auch zu ihrem Glück zwingen. Sie haben sich einfach nicht wirklich getraut, aus dem Käfig zu kommen, auch nach Wochen der Geduld nicht. Also habe ich einfach angefangen, sie draussen zu füttern. Da die Verfressenheit meier Wellis echt gross ist, hat das schnell geklappt. Nun sind sie über ein Jahr bei mir und werden wieder im Käfig gefüttert (Bodenfütterung in Tonschalen), aber wehe ich mach den Käfig nicht auf, dann wird gemeckert! Sie haben das ganze Zimmer in Beschlag genommen . Aber am Abend sind sie trotzdem immer brav in den Käfig zum schlafen, ich denke, sie werden schon wissen, wo sie zum Schlafen hingehören, gerade wenn sie den Käfig als Rückzugsort akzeptieren. Meine gehen auch über die Mittagsruhe in den Käfig.

                    Kommentar


                      #11
                      Ich wollte mal berichten wie es läuft mit der Außenfütterung.

                      Tag 1: Die Futterschale stand auf dem 1m entfernten Tisch. Die Beiden haben 6 Std. gehungert (obwohl sie wussten wo sie Essbares finden, habe es ihnen mehrmals gezeigt) und angefangen das Einstreu im Käfig nach Körnern zu durchwühlen. Ich hab mich dann so schlecht gefühlt dass ich die Schale auf ein Sitzbrett (außen neben der Käfigtür angebracht) gestellt habe. Von dort aßen sie sofort.

                      Tag 2: Die Schale stand auf einem Hocker (ca. 50cm vom Käfig entfernt). Die Beiden weigerten sich 7 Std. sich der Schale zu nähern. Begannen wieder im Käfig nach Essbarem zu suchen.

                      Tag 3: Heute dachte ich sie nähern sich dem Futter nicht weil es, auf Tisch und Hocker, zu tief steht (unter Käfig-Niveau). Also habe ich zwei (Würfel-)Hocker aufeinander gestellt, darauf die Futterschale, 50cm vom Käfig entfernt. Selbes Trauerspiel wie die letzten Tage.

                      Im Zimmer fliegen sie ab und zu ihre Runden, ohne jedoch sich dem Futter zu nähren. Beide wirken inzwischen sehr gestresst. Ich denke ich werde wieder im Käfig füttern, will ihnen ja nicht schaden.


                      Liebe Grüßle,

                      Unconditional : )

                      Kommentar


                      •   Werbung nur für Gäste


                        #12
                        Hallo Unconditional

                        1m ist natürlich eine Herausforderung für einen Welli, der es nicht kennt. Und 50cm ebenfalls noch. Besonders dann, wenn du die Orte wechselst. Finde am besten ca 25cm vom Käfig entfernt, so das sie drauf schauen können, einen festen Platz für die Futterschale. Sie müssen sich erst daran gewöhnen.
                        Du kannst um sie zu überzeugen auch eine kleine Körnerspur nach draußen legen
                        Sind diese 25cm ein paar Tage lang überwunden, dann steigere die Entfernung langsam in 10-15cm Schritten. Später kann es etwas mehr sein. Sie dürfen ihr Sicherheitsgefühl, dass sie beim Fressen im Käfig gewöhnt sind, nicht von heut auf morgen verlieren. Mutige Wellis schaffen das. Andere, schüchterne bekommen die Chance nicht ihre Angst zu überwinden, weil sie an der "Ungeduld" (nicht böse gemeint) ihrer Federlosen scheitern.

                        Du schadest ihnen nicht, wenn du ihnen Futter bereit stellst, dass sie offen zugänglich vorfinden und sie es nicht annehmen. Lass ihnen viel Zeit. Langsame Schritte bringen schnelleren Fortschritt als zu schnelle. Mag widersprüchlich klingen, ist aber so. Überforder die kleinen nicht.
                        Dann klappt es auch

                        Liebe Grüße, Ive

                        Kommentar


                          #13
                          Hei Ive : )

                          Von mir aus könnte es wochenlang dauern bis sie sich an die, 25cm entfernte, Futterschale trauen. Meine Ungeduld kommt daher, dass ich immer wieder lese, Wellis könnten nicht länger als einen Tag ohne Futter auskommen. Und ich weiß nicht ob, im Extremfall, der große Hunger siegt, oder die Angst.
                          Deshalb bin ich nach 6 Std schon mehr als besorgt.

                          Meinst du ich kann mal von morgens (über Nacht haben sie dann ja nichts gegessen) bis nachmittags abwarten (Futterschale 25cm vorm Käfig)?


                          Liebe Grüßle,

                          Unconditional

                          Kommentar


                            #14
                            Hallo Unconditional

                            Woher deine Sorge kommt, das hab ich schon erahnt. Keine Angst, ich hab dich nicht als ungeduldig in dem Sinne abgestempelt
                            Wenn die 25 cm schon ein so unüberwindbares Hindernis darstellen für deine Vögel, dann müssen die Schritte noch kleiner sein. Dazu wirklich das Futter, sofern
                            möglich direkt vors Türchen stellen. Ein paar Körnchen können als Wegweiser nach draußen gelegt werden. Wenn sie es sehen und Hunger haben bin ich sehr sicher, dass die Distanz überwindbar ist.

                            Es ist richtig, dass ein Welli Futter braucht, da er einen sehr schnellen Stoffwechsel hat.
                            Es ist ja aber so, dass du ihnen das Futter nicht komplett entziehst. Sie haben Zugang dazu.
                            Was für Schälchen nutzt du denn aktuell als Futternapf ?
                            Wenn du dieses nimmst (was du wahrscheinlich schon getan hast) damit es das "gewohnte" ist, und die Distanz wirklich von Mini-Start ab beginnst, dann hoffe ich auf Erfolg bei deiner wirklich ängstlichen Bande.

                            Wenn du Fragen hast, einfach jederzeit melden.
                            Viel Erfolg, für deine Spatzen, Ive

                            Kommentar


                            •   Werbung nur für Gäste


                              #15
                              Werbung nur für Gäste

                              Danke Ive, für deine schnelle Antwort. : )

                              Ich nutze eine kleine Tonschale die sie bereits kennen. Ich werde die Distanz morgen noch mehr verringern und versuche den Tipp mit der Körnerspur. Muss an Hänsel und Gretel denken. : )

                              Liebe Grüßle und Danke nochmal!

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X