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Veraenderte Sichtweisen zum Thema Grit und Sand?

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    Veraenderte Sichtweisen zum Thema Grit und Sand?

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    Wie haltet ihr es mit der Gabe von Grit und Sand? Ich habe all meinen Wellensittichen in den letzten 20 Jahren immer Grit im Schaelchen sowohl Vogelsand auf dem Kaefigboden angeboten, und alle haben immer beides angenommen, sowohl direkt aus der Grit-Schale (und gerade die neuen Jungvoegel gingen immer direkt hin, als haetten sie in ihrem jungen Leben immer auf den Grit gewartet). Und auf dem Boden rennen sie und picken im Sand mit Austernschalen herum.

    Nun scheint sich aber in den letzten Jahren die Sichtweise, dass Wellis undedingt Grit fuer die Verdauung brauchen, in's Gegenteil verkehrt zu haben. Hier in England sind nun alle 'Experten' strikt dagegen, ploetzlich ist es nicht nur nicht noetig (weil Wellensittiche die Koernchen entspelzen und somit keinen Grit zur Zermahlung benoetigen), sondern sogar hochgradig schaedlich. Meine beiden kuerzlichen verstorbenen Schaetze haben immer beides zu sich genommen und sind beide fast 13 geworden, und keiner hatte je Grit- oder Sand-Verstopfung. Also doch ok? Oder einfach Glueck gehabt?

    Ich bin nicht beratungsresistent und natuerlich koennen sich wissenschaftliche Erkenntnisse aendern. Ich will ausschliesslich das Beste fuer meine Federbaelle. Zumindest den Sand wuerde ich aber gern weiter verwenden (und davon werden meine jetztigen Jungspunde vermutlich dann mehr fressen, wenn ich ihnen den Grit wegnehme), weil der Kaefigboden fuer sie ein grosser Spielplatz ist, wo sie herumlaufen und -picken und spielen und da ist der Sand perfekt. Und Kalzium bieten die Austerschalen zumindest, die sind ja auch loeslich im Magen. Oder fressen sie ohne den Gritt dann zuviel Sand? Sie haben auch andere Mineralquellen, diverse Picksteine und Mischungen zur freien Bedienung.

    Wie sind eure Meinungen zum Thema?

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    #2
    Ich gebe schon ewig Vogelsand auf den Voliboden, von wo sie den auch fressen, und bin da bestimmt beratungsresistent

    Neulich wurde mein Welli, der Megas hatte, geröntgt und man sah die Steinchen aus dem Vogelsand im Magen. Ich habe sofort eingehakt und die TÄ gefragt,

    ob das nun zu viele Steinchen sind, weil das erste, was man bei Macrorhabdiose Wellis im I-net findet, ist: Nimm bloß den Sand weg,

    sonst kriegen sie einen Sandmagen, also fressen viel zuviel davon. Die TÄ sagte, er hat genau die richtige Menge Steinchen im Bäuchlein

    und hier gibt´s wie immer Sand.

    Grit habe ich hier, aber gebe es nicht. Im Vogelsand sind ja auch gröbere Bestandteile und ich denke einfach intuitiv, dass sie sich die schon raussuchen,

    wenn sie sie brauchen. Bei mir gibt es kein Buchenholzgranulat, weil das schimmeln kann, vor allem, wenn sie im Wassernapf baden und eine kleine Überschwemmung veranstalten

    Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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      #3
      Wenn ich versuche, meine dicken Wellis auf Diät zu setzen und das Körnerfutter reduziere, frisst meine Fanny zuviel Sand und ihre Häufchen

      bestehen sichtbar aus viel Sand.

      Aber sie scheidet ihn dann einfach aus, passiert ist ihr dadurch gar nichts.

      Herzliche Grüße die Fanny & Co. mit Felo Susanne

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        #4
        Hallo CeddyDarcy

        Zum Thema Sand kann ich nix beisteuern, da ich auf dem Volierenboden Buchenholz habe.
        Aber ich biete meinen Wellis dafür 2 kleine Schälchen mit Grit an.

        Und auch wenn "Experten" nun davor warnen, würde ich weiterhin meiner Welli-Bande das Grit anbieten.
        Aus dem einfachen Grund, weil sie es zur Verdauung brauchen.
        Und das hat nichts damit zu tun, ob die Körnchen entspelzt wurden, die Steinchen brauchen die Wellis in ihrem Muskelmagen dafür,
        dass die Körnchen mit Hilfe der Steinchen und der Muskelkontraktion zu einem verdaulichen Brei zermahlen werden.

        Ich habe in meinen vielen Jahren der Welli-Haltung noch nie eine negative Erfahrung mit Grit gemacht
        und habe auch schon betagte Wellis von 10-12 Jahren gehabt, die ihr Leben lang Grit zu sich genommen haben.
        Und diese Wellis waren kurz vor ihrem Ableben noch nie (außer zum Eingangscheck) beim Tierarzt in all ihren Jahren gewesen,
        weil sie nie gesundheitlich Probleme hatten, erst als sie an Tumoren oder Herzerkrankungen im hohen Alter erkrankten.

        Also da könnten noch so viele Experten sagen, Grit wäre schädlich, oder Wellis würden das nicht brauchen,
        ich persönlich würde trotzdem weiterhin meinen Wellis das Grit anbieten und tue es auch.

        Liebe Grüße
        Tine und ihre neun Zwerge

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          #5
          Danke euch fuer eure Antworten, dann werde ich es genau so beibehalten wie bisher! Auf dem Roentgenbild einer meiner Wellis sah der angeblich vogelkundige TA auch die Grit-Steinchen und erzaehlte mir dann, er haette Blei vom Kaefig abgenagt und bestimmt habe er Atembeschwerden, weil er sich somit vergiftet hat. Jo, was soll man da sagen (natuerlich habe ich kein Blei und an der Madeira Double hat der Kleine auch niemals genagt). Es war offensichtlich nur der Grit. Wie gesagt, dieser Vogel ist fast 13 geworden und hat immer Grit zu sich genommen. Dann nehme ich meinen Federbaellen nichts weg und alles bleibt, wie es ist. Prima.

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            #6
            Auch ich habe keinen Sand auf dem Boden , das wäre mir zu viel des guten bei der Außenvoliere, aber ich habe da immer ein Spielplatz mit Tablet, wo Vogelsand drauf ist, stehen. An dem Spielplatz habe ich ein Schälchen mit Grit. Meine Nordlichter können da jeder Zeit ran und es sich holen. Probleme hatten wir deswegen hier noch nie.

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              #7
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              Ich streue seit über 50 Jahren Grit über das Futter und es gab noch nie Probleme

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