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Erfahrung mit Korvimin ZVT+Reptil?

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    Erfahrung mit Korvimin ZVT+Reptil?

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    Hallo ihr Lieben.
    Vor kurzem las ich einen Beitrag über Korvimin, welches auch viele Züchter benutzen und sich als sehr gutes Nahrungsergänzungsmittel darstellen soll. Zudem las ich einen Erfahrungsbericht eines Welli-Besitzers, wo einer seiner Wellensittiche mit Einnahme von Korvimin ein gesundes, vollständiges Federkleid bekam, obwohl dieser immer Federwachstums-Probleme hatte.

    Hierbei habe ich sofort an meine Melli gedacht, die ihr Leben lang schon Probleme mit ihrem Federkleid hat. Die hat kaum Schwung- und Schwanzfedern, welche auch teilweise verdreht nachwachsen. Deswegen kann meine Maus auch nicht mehr fliegen. Waren schon bei verschiedenen Tierärzten, haben sie auch testen lassen, doch es kam nie was raus.

    Da ich mehrere Empfehlungen von Korvimin gelesen habe, setze ich eine kleine Hoffnung auf dieses Mittel. Allerdings wird die Dosierung überall anders empfohlen. Ich habe 7 Willis, gebe täglich 14 Teelöffel Futter. Vielleicht könnt ihr mir einen Tipp geben.

    Danke schon mal. Auch von meinen Piepmätzen Nero, Kairo, Sunny, Sun Diego, Flora, Kalli und natürlich besonders von Nell i

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    #2
    Hallo AnkiW.
    Also ich kenne Korvimin nur als Unterstützung bei der Mauser ,es kann natürlich sein das es auch bei Gefiederstörungen hilft.
    Hoffe das es Deiner Melli hilft,über die Dosierung schreib ich Dir eine PN,weil wir hier keine Dosierungsangaben machen dürfen.
    S.G.
    Enno

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      #3
      Hallo AnkiW,

      auch mein VK hat mir Korvimin empfohlen, da einer meiner Hähne ein schlechtes Gefieder hat.
      Wir dachten zunächst an Federlinge, jedoch ist es wohl tatsächlich so, dass seine Federn einfach irgendwann aus der Mitte heraus brechen und wie angefressen aussehen. Er hat dadurch allgemein ein eher struppiges Gefieder (u.a. Leberproblem) und kommt nur schwer durch die Mauser. Laut VK kann er Aminosäuren usw nicht richtig verwerten.
      Ich soll Korvimin dauerhaft geben sein Leben lang. Praktisch sieht es so aus, dass ich es während der Mauser täglich gebe. Sonst 2-3 Mal wöchentlich (enthält viel Vitamin D), sonst tanzen hier die Hormone Samba .
      Es geht allen Wellis dadurch deutlich und sichtbar besser, wird auch am Vitamin D liegen. Die Mauser fällt allen einfach und die Vögel sind allgemein fitter.

      Was die Dosierung angeht, halte ich es so, dass ich es in einen Salzstreuer gefüllt habe. Es wird dann über das Körnerfutter morgens so gestreut, dass man eine leichte weiße Schicht sieht. Man könnte das Futter auch anfeuchten, aber ich tue das nicht. Meine Wellis fressen immer und jedes Futter, von daher kommt auch so genügend im Vogel an.
      Auf der Dose steht ja * Futter. Dann dürften meine * Gramm jedoch nur für * Gramm Futter reichen. Und es reicht definitiv viel länger. Du kannst auch zB 1600 Gramm Futter abwiegen, das Pulver dazu geben und gut schütteln. Dann musst du nicht jeden Tag dosieren. Geht bei mir allerdings nicht, da ich nicht jeden Tag Korvimin gebe und abends Futter mit anderen Zusätzen füttere.

      LG

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        #4
        Hallo Anki,

        Erfahrungen habe ich mit Korvimin keine gemacht, weil ich die Dose nach dem Lesen der Inhaltsstoffe gleich in den Müll geworfen habe.

        Warum?

        ich habe mir die Inhaltsstoffe von Korvimin genauer angesehen. Da Glukose an dritter Stelle der aufgeführten Inhaltsstoffe steht, ist der Zuckergehalt sehr hoch.

        Außerdem sind Molkepulver und Magermichpulver enthalten. Molkepulver enthält 72,8 % Laktose, Magermilchpulver 50,5 % Laktose.

        Ganz abgesehen davon, dass Laktose ebenfalls eine Zuckerart ist, sind Vögel von Natur aus laktoseintolerant und dürften deshalb ziemliche Bauchschmerzen von diesem Zeug bekommen.

        Der immens hohe Zuckergehalt könnte bei prädisponierten Vögeln durchaus einen Megaschub auslösen.

        Ich frage mich, welcher enthaltene Stoff denn überhaupt gesund für Vögel sein soll. Natrium (Salz) bestimmt nicht. Die fettlöslichen Vitamine A, D, und E schaden vielleicht in geringer Dosierung nicht, aber nutzen sie? Bei Überdosierung schaden sie.

        Liebe Grüße
        Mariama

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          #5
          Hallo Mariama,

          also ich denke nicht, dass meine Wellis davon Schmerzen bekommen. Das würde ich sicherlich bemerken
          Ich weiß, dass viele vk den Zuckergehalt als zu gering erachten im gefährlich zu sein. Aber jeder Vogel reagiert da sicher anders.
          Wenn man so argumentiert wie du, darf man gar nichts unterstützendes für die Mauser o.ä. füttern.
          Ich weiß, dass es meinen chronisch kranken Wellis besser geht wenn sie Korvimin bekommen. Das Vitamin D spielt da eine immens große Rolle meiner Meinung nach. Ich spreche aus Erfahrung und weiß, wieviel es bringt für das Immunsystem und den Körper. Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, was er füttert.


          Lg

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            #6
            Vitamin K zB ist wichtig für die Blutgerinnung und Knochen.

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              #7
              Hallo Made,


              Zitat von FranzSissi

              Wenn man so argumentiert wie du, darf man gar nichts unterstützendes für die Mauser o.ä. füttern.

              Lg
              stimmt. Die Frage ist, ob gesunde Vögel tatsächlich etwas Unterstützendes für den ganz natürlichen Vorgang der Mauser brauchen oder ob diese Nahrungsergänzungsmittel eher schaden.

              Ich würde synthetische Vitamine nur dann geben, wenn ein Mangel nachgewiesen wurde. Denn eine Überdosierung bringt mehr Gefahren als Nutzen. Das von dir angesprochene Vit. K1 muss beispielsweise nur dann zugeführt werden, wenn eine stark eingeschränkte Leberfunktion vorliegt. Gesunde Vögel brauchen es absolut nicht, da eine gesunde Leber es in ausreichendem Maße selbst produziert.

              Wenn es deinen Wellis hilft, ist das schön, aber ich würde es keineswegs generell empfehlen. Anki würde ich eher raten, ihren Welli auf eine virusbedingte Gefiederstörung testen zu lassen und bei positivem Befund das Immunsystem gezielt zu unterstützen um Sekundärerkrankungen zu verhindern.

              Liebe Grüße
              Mariama

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                #8
                Hallo Mariama,

                ich würde es auch nicht geben, wenn es nicht notwendig wäre. Vllt habe ich mich da falsch ausgedrückt. Ich wollte nur meine Erfahrung damit wiedergeben.
                Das mit der Leber und dem K1 stimmt natürlich. Da einige Gefiederprobleme auf eine Leberstörung zurückzuführen sind, macht es auf der anderen Seite durchaus Sinn, Korvimin zu füttern. Ich kann nicht einschätzen, in welchem Maß eine angeschlagene Leber die Produktion von K1 einstellt oder nicht. Das möchte ich mir auch gar nicht anmaßen darüber zu urteilen. Aber ohne Grund kommen die Zusammensetzungen der verschiedenen Präparate sicherlich nicht zustande. Aber das überlasse ich den Experten :-)
                Lg

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                  #9
                  nein, du hast dich nicht falsch ausgedrückt. Ich verstehe, was du meinst.

                  Zitat von FranzSissi

                  Das mit der Leber und dem K1 stimmt natürlich. Da einige Gefiederprobleme auf eine Leberstörung zurückzuführen sind, macht es auf der anderen Seite durchaus Sinn, Korvimin zu füttern.
                  Lg
                  Und genau in diesem Punkt sind wir uns einig. Vor der Behandlung sollte eine genaue Diagnose stehen, nach der gezielt behandelt werden sollte.

                  Im Fall von Ankis Welli glaube ich ehrlich gesagt nicht an eine eingeschränkte Leberfunktion sondern würde zunächst Polyoma oder PBFD ausschließen oder bestätigen lassen.

                  Abber lasse du dich bitte nicht durch meine Anmerkungen verunsichern, wenn du so gute Erfahrungen bei deinen Wellis gemacht hast. Wie du so treffend sagst, jeder Fall liegt anders.

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                    #10
                    Oh da habe ich mit meiner Frage ja eine richtige Diskussion eingeleitet.
                    Zu Nellis Hintergründen: Als ich sie bekam konnte sie fliegen, hatte ein wunderschönes, gepflegtes Gefieder. Nach ein paar Monaten wurden ihre Bauchfedern immer weniger, Ihr fielen Schwanz- und Schwungfedern aus. Zudem schien sie sich den ganzen Tag zu putzen. Ich beobachtete sie sehr oft. Sie rupfte nicht. Eher schien es sie zu jucken. Später wurde sie am Bauch und unter den Flügeln komplett nackt. Wir waren mit ihr bei verschiedenen Tierärzten. Eine gab ihr sogar so eine Halskrause. Die entfernte ich aber nach wenigen Tagen, weil die arme kleine Maus jetzt weder fliegen noch klettern konnte. Ich habe Nelli auch auf Krankheiten testen lassen, wobei nichts herauskam.
                    Kurze Zeit später haben wir Schwarmzuwachs bekommen (damals von 4 auf 6). Sun Diego und Kalli kamen hinzu. Nach und nach wuchsen wieder ihre Federn. Allerdings nicht mehr wie früher. Teilweise kommen sie verdreht raus. Vielleicht war es auch ein psychosomatisches Problem?
                    Mit der Schwarzvergrößerung schien sie sich wohler zu fühlen.
                    Ich wünsche der kleinen Maus, dass ihre Federn bald wieder schön wachsen.
                    Was Korvimin angeht, bin ich jetzt sehr verunsichert. Habe es heute den zweiten Tag gegeben. Nur ganz wenig.
                    Ich denke, wir müssen allgemein auf gutes Futter achten, denn auch da ist meistens überwiegend Zucker enthalten.
                    Ich gebe Futter von der * ohne Zucker. Hoffe mal, dass der im Korvimin dann nicht zu viel ist...

                    Lieben Dank für eure Anregungen.
                    Anki
                    Nero, Kairo, Flora, Sun Diego, Sunny, Kalli und Nelli

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                      #11
                      Hallo Anki,

                      Diskussionen sind doch immer sehr fruchtbar. Ich habe schon viel aus ihnen gelernt.

                      Darf ich dich fragen, ob du mit Nelly bei einem auf Vögel spezialisierten Tierarzt warst? Falls du keinen hast, kannst du dir hier einen raus suchen: https://www.welli.net/tierarzt-liste.html

                      Nach deiner Beschreibung glaube ich nicht an einen "normalen" Gefiederverlust oder an eine psychosomatische Störung, sondern würde eher eine Erkrankung dahinter vermuten. Schau doch mal hier rein:

                      Ein negatives Ergebnis des Test auf PBFD schließt leider die Krankheit nicht aus. Ein wirklich vogelkundiger Tierarzt kann aber aufgrund seiner Erfahrungen die Wahrscheinlichkeit einer solchen Erkrankung einschätzen.

                      Ich wünsche deiner Nelly alles Gute
                      Mariama

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                        #12
                        Hallo Mairama,
                        Ich war mit Nelli nur bei Kleintierärzten, nicht bei vogelkundigen. Leider sind alle vkTä zu weit entfernt...
                        Nelli ist bei Stress noch empfindsamer als die anderen. Da es ihr an sich gut geht und ein lebensfroher Welli ist (spielt, frisst gut, badet gern, kommt auch hier und da raus, nagt, flirtet...), bin ich immer zwiegespalten. Mittlerweile gibt es seit etwa 2 Jahren keine Veränderungen bzw. gesundheitliche Verschlechterungen.
                        Ich denke PBFD ist es nicht, eher würde die französische Mauser passen, allerdings hat sie all die Jahre niemanden angesteckt.

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                          #13
                          Hallo,

                          die meisten Wellis stecken lange Strecken problemlos weg...ich persönlich würde auf jeden Fall einen vk aufsuchen, bevor ich auf Verdacht etwas zufüttere.
                          Manche Vk machen auch Hausbesuche. Ist normalerweise eher unpraktisch, aber um zb eine Feder zu ziehen und dem Vogel allgemein zu beurteilen würde das in deinem Fall denke ich gehen :-)

                          Lg

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                            #14
                            Hallo,
                            Ja ihr habt alle recht. Ich sollte mit ihr mal zum vkTa. Nur habe ich immer wieder den Gedanken, dass es vielleicht doch unnötig sein könnte und ich sie dem Stress ausgesetzt habe. Eine Feder wurde ihr allerdings schon mal gezogen, wo ja nichts herauskam...Danach wurde es habe einfach so besser, sodass ich auch oft daran gedacht habe, dass es vielleicht an Stresssituationen liegen könnte.
                            PS. Das Profilbild von Nelli war kurz nach dem Besuch beim Tierarzt vor etwa 2,5 als es ihr plötzlich besser ging. Jetzt sieht sie seit etwa 2 Jahren so aus, wie auf den anderen Bildern.
                            Vielen Dank für euren lieben Ratschläge.

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                              #15
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                              Hallo,ich kann nur von meinen Erfahrungen erzählen.Da ich Megas im Schwarm habe,habe ich mich lange mit Vitaminpräparaten auseinander gesetzt.Auf Birds Online stand,dass Prime Zuckerfrei sei,ist es aber nicht.Bei meiner ganzen Suche habe ich kein Präparat gefunden,dass komplett Zuckerfrei ist.Für neue Infos,was das angeht bin ich dankbar!
                              Da meine Schatzi Leberprobleme hat,sagte mir ein vk,dass ich Korvimin geben soll,da die Leber für die Vitaminspeicherung zuständig ist,aber ihren Job nicht richtig machen kannn,es wichtig ist,ihr diese zuzuführen.Ich teilte meine Bedenken,wegen des Zuckers mit.Woraufhin ermeinte,dass man das Risiko und den Nutzen abwägen muss.Und seiner Meinung nach sei der Nutzen grösser,auch für die Megas Kanditaten.
                              Ich habe mir auch andere Präparate angeschaut und andere vk´s gefragt und im Internet recherchiert.Die Überwiegende Meinung ist,dass es zur Zeit das beste Präparat sei.Ich habe gelesen,was da alles so drin ist und finde das auch nicht prickelnd,aber meine Mäuse scheinen es gut zu vertragen.
                              Wenn ich es länger gebe,fällt mir immer auf,wie schön das Gefieder ist.
                              Ich habe natürlich bei jeder Gabe Angst vor einem Megas Schub.Eine tierische Angst!Aber wenn ich Korvimin gebe,mische ich es mit Propolispulver und reiche Thymiantee dazu.In der Hoffnung,dass es gegen einen Schub hilft.
                              Toi,toi,toi.Bisher sehe ich nur,dass es ihnen zu bekommen scheint und sie dann ein schönes Gefieder haben.Aber das muss jeder mit sich und seinen Vögeln selber ausmachen.

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