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Ist ein Vitamin B-Komplex für Wellensittiche gut?

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    Ist ein Vitamin B-Komplex für Wellensittiche gut?

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    hallo,

    mein Welli soll Vitamin B-Komplex bekommen, wurde mir vor einiger Zeit mal hier empfohlen, da er so schwach ist und auch etwas abgemagert durch seine Leberentzündung. Welches Mittel ist den am geeignetsten (da ja Kapseln und am besten Pulver drin sein müsste)? Und wieviel gibt man davon am besten?

    Ich danke euch! glg ulli696

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    #2
    Hallo,

    ich weiß nicht, wer Dir diesen Rat gegeben hat, aber ich hoffe, dass zusätzlich erwähnt wurde, dass ein Tierarzt das Mittel aussuchen und verordnen sollte. Niemals sollte man selbst einfach irgendein Präparat verabreichen, wenn der Vogel ohnehin schon einen Organschaden verkraften muss. Es kann unerwünschte Nebeneffekte geben, weil nicht alle Details bedacht wurden, die einem fachkundigen Vogel-Tierarzt aber auffallen würden. Bitte sprich mit Deinem Vogel-Arzt über das Thema und lass ihn Dir ein geeignetes, auf Deinen Patienten abgestimmtes Präparat empfehlen. Alles andere wäre grob fahrlässig und gefährlich.

    Viele liebe Grüße,
    Gaby

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      #3
      Dann danke ich dir. Das wußte ich natürlich nicht, da diese ganzen Sachen, auch homäopathische Mittel etc. so dargestellt wurden, dass sie einem Vogel nie schaden und man so etwas ruhig geben kann. Das man da dann doch so genau nachfragen muss. Na gut, dass ich das jetzt weiß.

      glg ulli696

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        #4
        Hallo ulli,
        ich habe gerade gelesen, dass dein Welli eine Leberentzündung hat.
        Wir waren mit unserem Wellensittich Carlo auch beim Tierarzt,weil sein Schnabel total lang geworden war. Der untersuchte ihn und hat nach dem Röntgen auch eine LEBERENTZÜNDUNG festgestellt. Wir haben dann ein Antibiotikum mit nach hause bekommen.Dieses sollten wir einfach zum Trinkwasser dazugeben.
        Hat jemand von euch Erfahrungen mit dieser Erkrankung gemacht?
        Ich habe auch Angst, ob carlo überhaupt genug trinkt um was von dem Antibiotikum aufzunehmen?
        Wann wirkt das Antibiotikum?
        Ich würd mich freuen, wenn ihr was zu euren Erfahrungen zu dem Thema schreiben könntet!
        grüße

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          #5
          hallo,

          geht es denn deinem kleinen schon besser? ich denke mal, dass es reicht, so wie der kleine etwas trinken geht. die wellis werden dann immerhin schon so trinken, dass es genug ist. aber da habt ihr echt ein antibiotikum bekommen? man ist das alles kompliziert. ich hatte nur homäopathische mittel bekommen und zwei spritzen gabs bei meinem welli. aber ich muss sagen, soooo sonderlich aktiver und zugenommen hat er noch nicht. er kriegt jetzt alles seit 2 wochen und weiß auch nicht so recht, ob das doch etwas dauert mit dem erholen, denn seine leberentzündung (werte) waren schon sehr dolle hoch :-(.
          na ich drück dir jedenfalls die daumen für deinen kleinen welli.

          glg ulli696

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            #6
            Das Antibiotikum wurde gegen die Entzündung gegeben. Der "Leberschaden" bleibt dennoch. Der häufigste Grund für Lebererkrankungen ist zu fettreiche oder unausgewogene Ernährung.
            Das AB wird die Entzündung stoppen. Es schlägt aber noch zusätzlich auf die Leber.
            Wenn Du Leberschutz brauchen solltest, gibt es diverse pflanzliche Heilmittel, die das unterstützen. Dazu kann Dir Dein vogelkundiger Tierarzt Auskunft geben. Diese dürfen, sofern über das Wasser verabreicht, nicht in Metallnäpfen gegeben werden. Da die Wirkstoff sich in solchen Napf in Sekunden zersetzen.

            An Euch beide: Ihr wart auch sicher bei einem vogelkudigen Tierarzt und nicht "nur" bei einen Kleintierarzt.

            In der Regel ist es nämlich wirklich so, dass die meisten vk TA bei Organschäden auf Homöopathie zurückgreifen.

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              #7
              Oh man,da brauch ich mich ja nicht wundern,dass Sunny noch nicht richtig gesund ist.Am Käfig hab ich Plastenäpfe und seine pflanzlichen Tropfen gegen den Durchfall mach ich in einen Metallnapf,damit Piepchen nicht mit trinkt.

              Danke Dagi

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                #8
                hallo,
                Carlo geht es vielleicht etwas besser, aber so agnz der alte ist er nicht.
                Er schläft viel und ist nicht so aktiv wie sonst.
                habe grade hier gelesen, dass das Antibiotikum nur gegen die Entzündung sein soll. Muss es denn zwangsläufig sein, dass er einen chronischen Leberschaden hat?
                Welche natürlichen Mittel gibt es denn, um einen Welli mit Leberschaden zu behandeln?

                lg

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                  #9
                  Ich bin keine Spezialistin, aber soweit ich weiß unterstützen Mariendistelsamen die Leber.

                  Mein Yoda bekommt das auch. Er hat auch leichte Leberproblemchen...

                  Gibts auch in den Online-Shops... man kann auch direkt Mariendistel-Puder bekommen.

                  Viel Glück!

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                    #10
                    Hallo,

                    ob der Leberschaden chronisch wird hängt vom Grad der Schädigung ab. Bis zu einem gewissen Prozentsatz ist die Leber durchaus in der Lage sich zu regenerieren. Es gibt kein Medikament das die Leber "repariert". Aber es gibt verschiedene Präparate welche die Leberfunktion unterstützen und die Leber kann durch die Gabe von verschiedenen Vitaminen und Aminosäuren zusätzlich entlastet werden. Ein solcher Therapieplan muss von einem vk TA erstellt werden und die Therapie dauert sehr lange.

                    Bei meiner Wellidame Lilly hat die Behandlung etwa 12 Wochen gedauert. In diesem Zeitrahmen wurden zwei Blutuntersuchungen gemacht und die Medikamente entsprechend neu dosiert. Lilly hatte Glück, sie ist seit mehreren Monaten Beschwerde- und Medikamenten frei.

                    LG -mona

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                      #11
                      Hallo uli und natascha,

                      so einfach und pauschal kann man eure Fragen leider nicht beantworten und auch nicht guten Gewissens einfach ein Präparat empfehlen, denn man muss ja viele Dinge berücksichtigen wie

                      * allgemeiner Zustand *Alter des Tiers *warum Erkrankung? Ist eine Ursache erkennbar? *wie vogelkundig ist der Tierarzt *Wie schwer oder fortgeschritten ist die Erkrankung etc.

                      Ich kann euch beiden nur raten, euch zu vergewissen, ob ihr einen vogelkundigen Tierarzt habt (hier gibt es eine Liste) und den Tierarzt direkt anzusprechen, weshalb er zB das Antibiotikum verordnet hat und wie es danach weitergehen soll (Homöopathie? Ernährungsumstellung? Andere Medikamente?)


                      Ich gebe Medikamente und auch homöopathische Arzneimittel (auch die können Nebenwirkungen haben bzw. zur Erstverschlimmerung führen) nur nach Absprache mit dem Arzt, weil mir das zu heikel ist und ich mich mit "Welli-Dosierung" nicht auskenne.

                      Homöpathische Zubereitungen gehören - es wurde erwähnt - niemals in Metallnäpfe o.Ä. Die Substanzen können mit dem Metall reagieren und dadurch unwirksam werden.

                      Tut mir leid, dass ich nicht besser helfen kann.
                      Wenn jemand von euch aus Hessen kommt, kann er mir eine PN schicken- ich kann zwei gute vogelkundige Tierärzte empfehlen.

                      Gruß
                      Elena

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                        #12
                        hey,
                        wir waren gestern wieder beim tierarzt.Carlo geht es irgendwie weder besser noch schlechter-er ist seh schläfrrig plustert sich auf und dann in anderen Momenten scheintt er wieder etwas fitter zu sein.Der arzt sagte uns gestern, dass das Antibiotikum wohl nicht angeschlagen hat und jetzt möchte er es mit einem homöopathischen Mittel versuchen-das geben wir ihm jetzt ins Trinkwasser.Sollen dann in zwei wochen nochmal hin umzu schauen wie es ihm geht und um Blut abzunehmen. Carlo ist erst sieben Monate alt und ich hoffe so sehr, dass das Mittel jetzt anschlägt. Außerdem hat der Arzt in wieder gewogen und er hat nochmal 2 gr. abgenommen. Versuchen es weiter mit Eifutter um ihnaufzupäppeln.
                        Ist es in seiner situation besser, wenn er von unserem anderen welli getrennt ist (sie ist immer sehr grob zu ihm)?
                        Und was kann ich sonst noch tun, um ihm zu helfen?
                        Danke im voraus für eure antworten!
                        glg

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                          #13
                          Hallo Natascha,

                          manchmal ist es besser, wenn der kranke Vogel - sofern es sein Gesundheitszustand erlaubt - nicht separiert wird. Denn einer Genesung ist es oft förderlich, wenn er nicht allein ist, sondern in gewohnter/vertrauter Umgebung.

                          Ansonsten: Hast Du einen vogelkundigen Tierarzt? Bitte beantworte doch unsere Fragen einmal, siehe auch oben. Es wäre, wie bereits erwähnt, ganz wichtig für Deinen Carlo, dass ein spezieller Therapieplan erstellt wird, damit ihm bestmöglich - auf ihn abgestimmt - geholfen werden kann.

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                            #14
                            Also.Carlo ist wie gesagt noch sehr jung.Sein Verhalten:Er schläft unglaublich viel und plustert sich auf. Seit gestern abend hält er auch noch den Kopf etwas schief!?!Das beunruhigt uns sehr. Unser vogelkundiger TA hat gesagt, dass er aufgrund der geschwollenen Leber nicht gut atmen kann. Wir befürchten, dass er deswegen den Kopf so schief hält. Hat jemand mit so einem Fall jemals Erfahrung gemacht? Vielen Dank schonmal für die Antworten im Voraus.

                            Grüße

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                              #15
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                              Carlo ist gestorben.
                              Trotz vielen Besuchen beim vogelkundigen TA...trotz homöopathischen Mitteln...
                              Ich bin unglaublich traurig...

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