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Meine Räuberspatzenbande

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    Ach, liebe Irene, ich heule gerade, denn ich freue mich so, dass es nicht so schlimm bei Schwänli ist. Das kleine Mädchen habe ich so richtig ins Herz geschlossen, sie hat so viel durchgemacht. Und jetzt, auf dem Foto mit Peterli, sieht sie schon richtig aufgeweckt und neugierig aus. Danke für die erfreuliche Nachricht.
    Bitte, kleine Schwänli, nun reicht es, mach Deiner Felo nicht immer Sorgen, es ist an der Zeit, wieder gesund zu werden.

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      Ach Gott, was für eine Erleichterung. Ich freue mich sehr.

      Vielleicht hat Schwänli nun auch aufgrund des Alters nun ein Leberproblem entwickelt, da gibt es manchmal Schnabel Probleme. Jetzt weißt du ja von dem Problem und hast ein Auge drauf.

      Jetzt verwöhne Schwänli mal mit tollen Leckereien.

      Alles Gute

      Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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        Hallo zusammen,

        Es ist wieder fast ein Jahr vorbei seit meinem letzten Post und ich fühle mich etwas schuldig, dass ich so lange nichts von mir hab hören lassen, aber das Leben hat mich in letzter Zeit sehr im Griff gehabt und die Pflege von meinen sechs Räubern, insbesondere der alten Dame, hat sehr viel Zeit und Nerven in Anspruch genommen. Schwänli schlägt sich momentan sehr tapfer und feiert am 1. April ihren 12ten Schlüpftag! Wir hatten jedoch einige Sorgen. Sie hatte in der Zwischenzeit einen weiteren Mega-Schub, Probleme mit Bakterien - das orange Zeugs und Medis waren eine Zeit lang regelmässige Morgen- und Abendroutine. Vor einer Woche ein weiterer Schreck: sie konnte nicht mehr fliegen und ist immer wieder abgestürzt, konnte nur kurz in die Luft hopsen. Zack zum TA (sind da nun mittlerweile per du...) und ein Test auf Polyoma und Circo wurde gemacht, eine Woche bangen; gestern kam das Ergebnis: negativ! Ich habe ihr in der Zwischenzeit aber das Vogelzimmer mit Seilen, Leitern, Brücken etc. behindertengerecht eingerichtet und sie kommt nun wieder selbstständig in die Äste rauf, sollte sie runterplumpsen. Ich gebe meinen Räubern zur allgemeinen Unterstützung nun ein spezielles Vitamin- und Spurenelement-Pulver, was alle wichtigen Vitamine und Zusätze enthält (wurde von der TA empfohlen). Sie wird weiterhin durch Peterli gefüttert und geputzt; auch sie selbst drückt ihre Liebe zu Peterli jeden Tag mit Putzeinheiten aus. Ich hoffe sehr, dass ich sie doch noch ein paar Monate (und hoffentlich Jährchen) bei mir haben darf bin mir aber gleichzeitig auch bewusst, dass ihr kleines Herz vlt. auch gerne irgendwann mal ruhen möchte. (den anderen 5 Räubern geht es blendend).

        Liebe Grüsse aus Winterthur,
        Irene

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          Guten Morgen Irene,

          wie schön, dass Du Dich mal meldest. Deine Schwänli ist ja schon lange Dein Sorgenwelli, es tut mir leid, dass es ihr nicht so gut geht. Peterli ist ein besonders treuer Partner, der kümmert sich um die Kleine, so lieb ist er.
          Wenigstens sind die anderen Räuberspatzen gesund und munter. Dir wünsche ich, dass Du Schwänli noch ganz lange bei Dir hast und Dir Deine Wellis weiterhin viel Freude bereiten, dass Ihr alle gesund bleibt. Bitte vergiss nicht, dass Schwänli zum Schlüpftag eine große Hirse erwartet, die teilt si ganz bestimmt mit ihren Freunden.
          Alles Gute und bleibt alle gesund.

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            Hallo Irene,

            ach wie schön von euch zu lesen. Ich hatte bei deiner langen Abwesenheit ja schon die Befürchtung, dass Schwänli es bei der letzten Erkrankung doch nicht geschafft hatte. Aber sie scheint eine Kämpferin zu sein und freu mich sehr, dass sie noch Liebeleien mit ihren Peterli austauscht. Ich hoffe ganz fest, dass sie auch jetzt wieder zu Kräften kommt.

            Wünsche euch alles Gute.

            Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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              Hallo zusammen,

              Und wieder sind einige Tage ins Land gezogen. Mein kleiner Schwan macht mir aber sehr viel Kummer und ich befürchte, dass sie diese Woche ca. Donnerstag ausgekämpft hat und loslassen darf. Letzte Woche Donnerstag viel mir ihre Mattheit mehr auf als sonst. Sie hat fast keine Schwanzfedern mehr, auch die Federn an den Flügeln kommen nun verkrüppelt. Haben dreimal einen Test auf Viren gemacht, aber alle mal viel er negativ aus. Am Sonntag war es nun so schlimm, dass ich mit ihr notfallmässig ins Tierspital *** bin. Dort hat man ihr eine Infusion gegeben und noch andere Medis. Die Kloake sieht sehr entzündet aus. Ich hatte sie eigentliche erst kürzlich dagegen behandelt und es schien ihr besser zu gehen. Momentan kann sie nicht von alleine Kot absetzen und ich muss ihr mit einem feuchten Wattestäbchen den Kot rausmassieren. Er kommt in grossen Mengen. Auf den Röntgenbildern konnte man einen grossen Leberschatten ausmachen, aber ansonsten kein Tumor, Geschwür etc. Sie ist aber noch immer so erschöpft, dass sie zweitweise selbst im kleinen Transportkäfig (kurzfristig umgebaute Intensiv-Station) das Gleichgewicht verliert und auf den Rücken fällt; die Füsschen greifen nicht mehr sofort und zeitweise hab ich das Gefühl, dass sie nicht einmal mehr die Füsschen richtig ausstrecken oder krümmen kann. Auch stützt sie sich mit dem Kopf auf dem aufgeschichteten Küchenpapier ab und hat die Äuglein häufig geschlossen. Appetit hat sie nach wie vor, sie stürzt sich regelrecht auf die rote Kolbenhirse. Ich gebe ihr mit der Spritze ein weiteres Medi sowie Wasser mit Tee angereichert, aber das scheint bis ein Tag nachher nicht wirklich zu helfen. Ich bin ziemlich ratlos, was ich jetzt wie in ihrem Interesse entscheiden soll. Ich gehe Morgen nochmal am Morgen zum lokalen Vogeltierarzt, lasse sie nochmal vorzeigen und basierend auf ihrer Einschätzung werde ich wohl die schwierige Entscheidung treffen müssen, dass ich mich Donnerstags von ihr verabschieden muss.

              Liebe Grüsse,
              Irene

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                Sie ist momentan alleine im Transportkäfig, wo sie nicht runterfallen kann und alles weich gepolstert ist. Ich habe ihr heute kurz ihren Partner Peterli reingesetzt, aber erstens ist der Platz doch zu klein und zweitens scheint es ihn und letztendlich auch sie zu sehr zu stressen, obwohl sie ihn ja immer wieder gekrault hat. Bin mir da auch unschlüssig; hab sie heute auch kurz im kleinen Transporter ins Vogelzimmer zu den anderen gesetzt, aber da ist sie dann sofort rumgeturnt und wollte zu den anderen, also hab ich sie wieder zu mir ins Büro / Schlafzimmer geholt. Momentan putzt sie sich ganz schön energisch und lässt es sich mit Kolbenhirse, Massage, Wasser+Tee, Medis und ab und zu warmen Händen gut gehen. Hab ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass sie nun wahrscheinlich auf ihre letzten Tage alleine im Transport-Käfig ausruht. Ich kriege morgen einen etwas minim grösseren Hamsterkäfig, welchen ich ihr entsprechend einrichten kann und wo evt. Peterli noch auf die letzten Tage / Stunden hinzukommt. Der grosse Käfig ist mir einfach zu heiss wegen dem runterstürzen.

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                  Liebe Irene,

                  ich kenne die Vorgeschichte nicht. Aber deinen letzten beiden Beiträge sagen mir bereits ganz deutlich: Zögere keine Minute länger. Bitte leiste deiner kleinen den letzten Liebesdienst und lass sie gehen.
                  Jede weitere Stunde bedeutet eine Verlängerung Ihres Leids.

                  Es ist sehr schwer. Im vergangenen Jahr musste ich fünf Wellis vorausfliegen lassen.

                  Wenn keine Aussicht auf eine Heilung mehr besteht, dann ist der Zeitpunkt gekommen.

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                    Liebe Petra,

                    Das stimmt natürlich. Ich gehe auf jeden Fall morgen zum Tierarzt mit ihr und warte ihre Einschätzung ab. Wenn sie meint, dass gemessen der Behandlung seit Sonntag keine Besserung mehr eintreten wird, werde ich sie dann direkt erlösen lassen.

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                      Liebe Irene,

                      das ist sehr traurig, aber so wie Du die Situation beschreibst, würde ich nicht warten, sondern die Kleine zeitnah erlösen lassen. Hier aus dem Forum ist eine Userin, die ihren kleinen Schatz auch erlösen ließ, denn auf dem Röntgenbild war die Leber sehr vergrößert, sodass sie bereits die Organe weg drückte. Eine Heilung, bzw. Besserung des Zustandes wäre nicht mehr denkbar.
                      Es tut mir so leid, dass ich Dir keine Hoffnung mache, aber die habe ich bereits beim Lesen Deiner Zeilen verloren.
                      Alles Liebe und Gute für Dich. Egal, welche Entscheidung Du triffst, es ist keine falsch davon.

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                        Das tut mir sehr leid.
                        Ich wünsch dir viel Kraft.

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                          Oh liebe Irene,

                          es tut mir so leid, dass klingt alles wirklich nicht gut und ich denke auch, dass die Zeit gekommen ist sie zu erlösen.

                          Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

                          Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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                            Hallo zusammen,

                            Ich habe Schwänli heute um 12 Uhr gehen lassen. Sie hat noch bis zuletzt gekämpft und Kolbenhirse gefressen, aber ich musste ihr regelmässig den Kot mit Tee befeuchteten Wattestäbchen rausmassieren und sie zuletzt in einem relativ kleinen Käfig lassen, da sie konstant zu den anderen wollte, aber einfach nicht mehr richtig klettern und schon gar nicht mehr fliegen konnte und deshalb immer runtergefallen ist. Ich habe ihr einiges an Kletermöglichkeiten eingerichtet und geschaut, dass sie überall hin kam wo die anderen auch waren, aber zuletzt hat einfach die Kraft gefehlt in meiner grossen kleinen Welli-Dame. Ich hatte das Glück, dass ich sie 12 Jahre lang an meiner Seite haben konnte und sie mir manche schöne Erinnerung geschenkt hat, auch wenn sie ein leben lang die "wilde Hilde" blieb. Jetzt am Schluss hatte sie auch in der TPraxis die äugchen zu und die TA meinte, dass das ein Alarmzeichen wäre. Ich könnte es schon noch ein zwei Tage mit einem anderen Antibiotikum versuchen, aber vor Augen hab ich sie dann nur wieder zu den anderen gehen wollen und runterfallen sehen und gedacht, dass das für sie kein Leben mehr wäre. Ich hab ihr jetzt eigentlich auf den Tag genau vor einem Jahr mit der Legenot-OP noch ein weiteres Jahr mit Peterli in ihrem Schwarm schenken können, aber heute wurde auch mir klar, dass die kleine Kämpferin schlafen darf.

                            Liebe Grüsse und euch vielen Dank für die liebevolle Unterstützung,
                            Irene

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                              Hallo Irene,

                              mein Beileid zu Schwänlis Vorausflug ins Hirseland.
                              Deine Entscheidung war genau richtig. Die Kleine hatte 11 wunderbare Jahre bei dir und ein geschenktes dazu nach der schweren OP.

                              Es gehört zur Wellihaltung dazu, auch diese Wege zu gehen.
                              Gott sei Dank können wir das schwere Leid von Tieren beenden.

                              Fühl dich gedrückt.

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                                Liebe Irene,

                                du hast die richtige Entscheidung getroffen. Schwänli war tapfer, eine Kämpferin und hat ein tolles Alter erreicht. Komm gut ins Hirseland du süßer Schatz.

                                Mein herzliches Beileid liebe Irene. Fühl dich ganz doll gedrückt, ich weiß wie schwer es ist einen Welli gehen zu lassen, dem man so viele Jahre bei sich hatte.

                                Liebe Grüße von Yvonne und ihren Rackern

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