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Kücki - ein Nichtflieger findet Anschluss

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    Guten Abend!

    Die letzten Tage habe ich ja urlaubsbedingt nur passiv mitgelesen, aber heute muss ich mich dann doch mal melden, da ich mir etwas Luft machen muss.

    Die Versorgung der Jungs hat ja unsere Nachbarin übernommen. Leider läuft das irgendwie nicht gut. Den Jungs geht‘s gut und sie ist auch einmal täglich bei Ihnen, wechselt Wasser, ergänzt Futter, lüftet und macht ihnen sogar Musik an.

    Aber am Wochenende war ich schon nahe am Herzinfarkt, als die Nachricht kam, dass sie die Tür zugezogen hat und der Schlüssel steckt von innen. Ich habe mich schon auf der Autobahn gesehen, aber zum Glück fand sich ein freundlicher Schlüsseldienst.

    So weit so gut, kann ja mal passieren, aber ein komischer Beigeschmack bleibt, zumal ich sie bisher immer als sehr hilfsbereit und zuverlässig kennengelernt habe.
    Heute kam dann die Nachricht, mit der sie uns fragen, ob es möglich wäre, dass sie übers Wochenende wegfahren? Wir kommen jedoch erst am Montag zurück. Das war auch bekannt. D.h. die Jungs wären fast drei Tage ohne Versorgung. Wir haben gesagt, dass das nicht geht und dann war‘s auch erledigt.
    Trotzdem bin ich gerade sehr enttäuscht und genervt. Wir hatten vorher mehrmals nachgefragt ob es passt und von vornherein auch gesagt, dass wir 10 Tage weg sein werden und nun sowas.

    Leider gibt es hier keine Rubrik für Urlaubsbetreuung und leider kann man auch nicht sehen, welche Mitglieder aus der eigenen Region kommen, so dass man sich gegenseitig um die Fellknäuel kümmern könnte. Oder habe ich einfach nur etwas übersehen?

    Trotzdem schöne Grüße aus dem Frankenland. Hier ist es sehr schön, tolles Haus, schönes Grundstück, sehr ruhig.

    Jörg

    PS: Hier noch ein Foto von den Jungs per Wellicam.

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      Ohje, da habe ich tatsächlich Fellknäuel geschrieben. Ich meinte natürlich Federknäuel

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        Hallo Jörg,
        das ist wirklich blöd, ich kann mir denken, dass Du enttäuscht bist und natürlich auch beunruhigt. Drei Tage die Tierchen alleine lassen, so was macht man nicht ohne Not.
        Übrigens, Urlaubsbetreuung findest Du auf der Startseite unter "Allgemein", dann rechts unter "Listen". Im Raum mit der PLZ 2 gibt es eine Userin, die Urlaubsbetreuung macht. Aber jetzt ist es eh zu spät dafür.
        Ich hoffe, dass Du Deinen Urlaub noch genießen kannst und die Nachbarin ihr Versprechen hält und sich um die kleinen Federchen, wie versprochen, kümmert.
        Alles Liebe und Gute.

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          Hallo Silvia,

          nach unserem deutlichen Veto verschiebt sie ja nun auch ihren Wochenendausflug. Ich fand nur schon die Frage einfach etwas daneben.

          Danke für den Tip zur Urlaubsbetreuung. Ich hatte gestern noch ein wenig im Netz gesucht und eine Betreuungsmöglichkeit direkt in Lübeck gefunden. Da wir im September noch einmal für 3-4 Tage zu meinem Vater fahren, um ihn zu seinem Geburtstag zu besuchen, werde ich sie einfach mal ausprobieren. Der Vorteil dieser Betreuung ist, dass sie in die Wohnung kommt, d.h. die Jungs können in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.

          Grüße aus dem Urlaub
          Jörg

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            Ich lasse meine Wellis nicht alleine,darum fahre ich nicht in Urlaub.

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              Hallo Manfred,

              so sind wir halt alle verschieden. Meine Frau und ich brauchen einmal im Jahr eine kleine Luftveränderung, insbesondere der Kopf muss mal auf andere Gedanken gebracht werden. Auch wenn es nicht optimal lief, haben die Jungs keinen Schaden davon getragen. Mit der Nachbarin habe ich noch einmal gesprochen und wir haben die Sache geklärt. Meist sind es ja nur kleine Missverständnisse.

              Gruß
              Jörg

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                Hallo ihr Lieben!

                Am Ende der Woche wird es Zeit für ein etwas umfangreicheres Update. Ich entschuldige mich schon jetzt, dass es etwas länger wird. Der besseren Übersicht teile ich es in vier Kapitel.

                Zunächst zu den Jungs:
                Als wir Montagabend, vom Urlaub zurück, mit unserem Krempel in der Wohnung eingefallen sind, waren die Jungs in echter Plauderlaune und wir haben es mal so interpretiert, dass sie sich gefreut haben, dass wir wieder da sind.

                Es fällt auf jeden Fall auf, dass Joschi in den letzten Wochen immer lebendiger geworden ist. War er anfangs doch recht still, plaudert er nun viel häufiger gerne mal vor sich hin, gerne aber auch zur Musik oder dem Staubsauger. Manchmal sitzen sie auch dicht zusammen, Joschi plaudert leise vor sich hin und Kücki sitzt daneben und döst. Das ist einfach ein schönes Bild.

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                  Zum neuen Käfig:
                  Dieser ist wie gesagt 110cm breit, 65cm hoch und 40cm tief. Bei weitem noch nicht ideal, insbesondere in der Tiefe könnte es etwas mehr sein, aber es ist ein Kompromiss und auch der Tatsache unserer räumlichen Möglichkeiten und dem Umstand geschuldet, dass es für Kücki besser ist, wenn die Sitzstangen nicht ganz so hoch sind.

                  Den Käfig habe ich dabei versucht in drei Ebenen einzuteilen. Die untere Ebene ist der Futter- (rechts) und Spielbereich (links). Der Futterbereich wurde dabei nahezu identisch zum alten Käfig gestaltet, so dass die Umgewöhnung nicht ganz so groß sein würde. Im Spielbereich habe ich erstmalig Heu als Einstreu verwendet, im Futterbereich wie gewohnt Sand.

                  Darüber befindet sich die „Flugebene“ für Joschi. Hier habe ich nur an den Enden jeweils eine Stange angebracht. Dazwischen ist alles frei, so dass er sich frei bewegen kann.

                  Die oberste Ebene ist der „Entspannungsbereich“. Hier stehen 4 Sitzplätze für beide, ein Sitzbrettchen und eine Sitzgelegenheit für Joschi allein zur Verfügung. Letzteres ist eine Stange die über einen Mittelsteg an der Käfigdecke angebracht ist, so dass sie nur hopsend/fliegend erreicht werden kann, falls Joschi mal allein auf einer Stange sitzen möchte (bisher eher selten).

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                    Der Umzug:
                    Dieser fand gleich am nächsten Tag nach unserer Urlaubsrückkehr statt. Ich musste nur noch das Sitzbrettchen, etwas Kleinkram, sowie Futter und Wasser im neuen Käfig anbringen. Futter gab es im alten Käfig dann erst einmal nicht mehr. Dann habe ich beide Käfige Tür an Tür nebeneinander gestellt. Nun hieß es erst einmal warten.

                    Joschi ist ja eher der Neugierige und ging schon nach einer knappen Stunde mal rüber und nahm eine kleine Inspektion vor. So war wohl auf dem Sitzbrettchen deutlich zuviel Heu. Das musste erst mal runter. Doch da blieb er leider nicht lang, da Kücki nicht folgte. Das wiederholte sich etwas später noch einmal. Diesmal hat Kücki noch die Möhre geschreddert und etwas Hirse gefuttert. Danach hat er es sich auf dem Sitzbrettchen bequem gemacht .

                    Kücki blieb jedoch standhaft und blieb im alten Käfig. Mittlerweile waren sechs Stunden vergangen. Nun habe ich versucht ihn mit Hirse zu locken. Erst aus der Hand und dann auf der Käfigklappe des alten Käfigs, welche in den neuen hineinragte. Es erstaunt mich immer wieder wie lang ein Welli werden kann, wenn er sich nach Leckerlis strecken muss . Aber er ging einfach nicht rein. Irgendwann als er da so saß und irgendwo eine Tür klappte, erschrak er sich und Kücki stolperte kopfüber in den neuen Käfig. So war das zwar nicht geplant, aber drin ist drin. Also schnell die Tür geschlossen und dann den neuen Käfig an den alten Platz und die Jungs erst einmal in Ruhe gelassen.

                    Im Gegensatz zum Vorabend waren sie nun sichtbar geschafft und müde, so dass auch nicht mehr viel passiert ist. Es wurde noch etwas Hirse geknabbert und eine der oberen Stangen aufgesucht. Dann war Nachtruhe angesagt.

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                      Das Einleben:
                      Ich war gespannt wie der nächste Tag so laufen würde. Nachdem aber um Viertel nach Sechs Kücki sein Morgengezeter von sich gab, war klar, dass soweit alles in Ordnung war. Die Jungs haben am Morgen gefuttert wie immer und so gegen acht hatte dann Joschi seine drolligen Minuten und flog zeternd im Käfig hin und her. Bisher hatte er dazu wenig Platz, nun kann er sich deutlich besser austoben. Noch lange nicht perfekt und er soll ja auch Freiflug bekommen, aber ich habe mich sehr darüber gefreut, dass er den dafür vorgesehenen Bereich nutzte .

                      Nach ein paar Tagen haben die Jungs aber längst nicht alles erkundet. Der Spielbereich ist noch „böse“. Die Weidenkugel nennen wir aufgrund ihres Aussehen scherzhaft den „Todesstern“ und wird schweigend toleriert. Auch das Heu, von dem ich dachte, dass zumindest Joschi hier seinen Spaß hätte, da er gerne das Heu auf dem Sitzbrettchen sortierte, wurde bisher ignoriert.

                      Die oberen Stangen werden alle gerne besucht und im Tagesverlauf immer wieder gewechselt. Die Stange ganz links bietet Blick in die Küche. Hier sitzen sie dann manchmal wie Waldorf und Statler aus der Muppetshow und kommentieren unser Tun . Eine der mittleren Stangen scheint sich auch als Schlafstange zu etablieren.

                      Dann habe ich ja eine Stange der Länge nach durch den Käfig gesteckt, mit dem Gedanken, dass Kücki sich darauf schneller von einem Ende zum anderen bewegen kann. Das macht bisher nur Joschi. Der darüber erreichbare kleine Napf mit dem leckeren Körnerfutter wurde bisher auch nur von Joschi aufgesucht.

                      Ein paar Kleinigkeiten musste und muss ich noch korrigieren, da insbesondere Kücki sonst Probleme mit dem Auf- und Absteigen von der Stange hat. Da lehrt mich Kücki dann immer wieder wie es sein soll. Aber inzwischen klappt das meiste ganz gut.

                      Was mich jedoch sehr verwundert ist, dass Joschi seit dem Umzug keine Möhre mehr anrührte. Ich habe verschiedene Positionen ausprobiert, jedoch ohne Erfolg. Auch das Sitzbrettchen, in welchem er am Tag des Umzugs ja noch viel Zeit verbrachte, hat er seitdem nicht wieder betreten .

                      Also, so ganz angekommen sind sie noch nicht. Ich hoffe, dass sie die „bösen“ Ecken noch entdecken. Meine bisherige Erfahrung zeigte aber, dass Dinge entweder gleich angenommen werden oder gar nicht. Aber ich habe bisher den Eindruck, dass sie sich dennoch ganz wohlfühlen.

                      Der neue Käfig hat außerdem noch den Vorteil, dass deutlich weniger Dreck nach draußen fällt. Bei dem alten Käfig lief das Unterteil nach unten schmaler zu, so dass einfach viel daneben fiel und wir viel saugen konnten. Das ist nun nicht mehr der Fall. An der rechten Stirnseite bei den Futternäpfen habe ich noch eine kleine Plexiglasscheibe aufgestellt, damit die Spelzen nicht ganz so weit fliegen.

                      Die nächste Aufgabe wird nun sein, Joschi aus dem Käfig zu locken und die Wohnung als Flugbereich zu entdecken ...

                      Euch und euren Flauschis noch ein schönes Wochenende!

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                        Hallo Jörg,

                        wie schön, dass sich die Jungs gefreut haben, dass Du und Deine Frau wieder zurück seid. Da kommt man doch gerne heim, wenn man so begrüßt wird. Ich hoffe, dass Euer Urlaub schön war und Ihr Euch erholen konntet, einfach mal die Seele baumeln lassen.
                        Irgendwie muss ich grinsen, die kleinen Scheißer sind unberechenbar, das was sie eben noch gemacht hatten, ist jetzt wieder nicht mehr interessant. Verstehe einer die Wellis. Aber das ist auch in Ordnung, sie haben eben ihre eigenen Köpfchen und dürfen das machen was sie wollen. Es sind ja keine dressierte Äffchen, die auf Zuruf dies und jenes machen. Und der Joschi, na warte, der begreift auch schon bald, wie schön es außerhalb der Voliere ist. Aber da merkst Du auch, dass er sich dort wohl fühlt, sonst wäre er sicherlich schon schreiend raus gesaust.
                        Böse Bällchen, Stangen, Möhrchen und was auch immer, hey, die gibt es überall.
                        Was mich freut, dass Kücki, der kleine "Wanderwelli" einen tollen Kumpel hat und natürlich auch tolle Federlose, die ihm, trotz seiner Flugunfähigkeit, ein schönes Zuhause geschaffen haben.
                        Übrigens, Plexiglasscheibe habe ich auch im Einsatz, damit halte ich die Federchen, Spelzen und Korkstückchen etwas zurück zu halten. Und die "Musik" vom Staubsauger, was für ein Sound, den lieben meine beiden Heinis auch.
                        Ich wünsche Dir und Deiner Frau auch ein schönes Wochenende und weiterhin ganz viel Freude mit den kleinen gefiederten Jungs.

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                          Ich wüsche Euch auch viel Freude mit den Beiden.

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                            Hallo Jörg,

                            kam leider erst heute dazu, deine Bilder anzuschauen.
                            Da hast du wirklich einen tollen Käfig, der passt ja perfekt auf die Kommode. Das sieht ja alles richtig schön aus.
                            Als kleiner Tipp für die beiden Eingänge: schiebe dort zwei Stangen drunter, dann bleiben die Türen beim Öffnen waagrecht und die Wellis haben es leichter, herein oder raus zu kommen. Praktisch als Anflugmöglichkeit. Aber vielleicht hast du das ja auch schon getan, kann ich auf den Bildern nicht so geanu erkennen.

                            Das Leid mit der Urlaubsbetreuung musste ich auch grade erfahren. Wir waren eine Woche fort und meine Tochter hat die Wellis bis Freitags versorgt. Dann ist sie selber in Urlaub gefahren und mein 18-jähriger Sohn sollte sie Samstagmorgens füttern. Wir wollten eigentlich noch einige Abstecher auf der Rückfahrt machen, was wir zum Glück nicht getan haben. Als wir gegen 13.00 Uhr am Samstag nach Hause kamen, liefen meine Wellis auf der Suche nach Futter schon über den Fußboden. Mein Sohn hatte schlicht vergessen, sie morgens zu füttern. Beim nächsten mal werde ich wieder meine Nachbarin fragen, sie ist zuverlässiger, als mein Sohn. Zum Glück wohne ich auf einem Dorf und habe viele Freunde, da findet sich immer jemand, dem ich meine Wellis anvertrauen kann.
                            Freue mich schon auf die nächsten Bilder deiner Süßen.

                            Gruß Steffi

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                              Hallo Steffi,

                              der Volierenbauer hat mitgedacht und jeweils an den Fronttüren kleine Riegel angebracht mit denen man die Tür im 90-Grad-Winkel feststellen kann. Zieht man den Riegel an die Seite, kann man sie ganz nach unten klappen, was das Reingreifen erleichtert.

                              Heute hat Joschi endlich mal wieder einen kleinen Ausflug machen können. Leider findet er den Weg nach Draußen und Drinnen noch nicht so ganz allein. Raus ging es bei dem Versuch Hirse anzureichen. Hier war er dann plötzlich draußen. Nach einer Zwischenlandung auf dem Tisch, einem unserer Balken, ging es dann hoch zu einer meiner Modellvitrinen. Dort habe ich ihn dann mit dem Stöckchentaxi abgeholt und auf eine der Anflugstangen gesetzt. Dort blieb er dann fast eine Stunde. Kücki hat im Käfig vor sich hin geplappert und Joschi auf der Stange. Von dort kann er aus dem Dachfenster schauen und ich hatte den Eindruck, dass es ihm dort ganz gut gefiel. Kücki wurde dann in seinem Rufen etwas vehementer, machte aber zum Glück keine Versuche irgendwie zu Joschi zu kommen, so dass keine Gefahr eines Absturzes bestand.

                              Irgendwann wollte Joschi dann aber doch zurück zu Kücki, hatte aber Schwierigkeiten den richtigen Weg zu finden, obwohl vo der Anflugstange direkter Sichtkontakt besteht. Der Anflug auf den Käfig ist allerdings auch nicht ganz einfach, weil über dem Käfig die Decke etwas abgesenkt ist, so dass er wieder in der oberen Etage landete. Also ging es wieder mit dem Stöckchentaxi nach unten, diesmal aber direkt zum Käfig. Hier hielt ich ca. 30cm vor dem Käfig, damit er die Landung lernt. Er sprang aber direkt an die Stelle an der Kücki auf der Innenseite saß. Ich habe hier nun auf der Käfigklappe eine kleine Anflugstange angebracht, in der Hoffnung, dass er diese zukünftig besser sieht.

                              Die anschließende Begrüßung war überschwenglich und Kücki hat Joschi erst mal gefüttert und sie haben sich gegenseitig das Köpfchen gekrault. Hier freue ich mich immer wieder, dass die beiden mittlerweile gut miteinander harmonieren. Auch bin ich immer wieder erfreut, dass ich Joschi recht zuverlässig mit dem Stöckchentaxi abholen kann. Hierbei wirkt er wenig aufgeregt. Zwar aufmerksam, aber nicht ängstlich.

                              Was mir jedoch erschreckend auffiel ist, dass Joschi in Bezug auf seine Kondition deutlich wahrnehmbar abgebaut hat. Hat er vor drei Wochen problemlos mehrere Runden am Stück gedreht, war er nun schon nach den paar kurzen Stücken deutlich außer Atem. Auch hörte er sich nicht mehr so kraftvoll an. D.h. ich werde den kleinen Kerl in den nächsten Tagen mal etwas mehr fordern müssen. Da ich morgen aber wieder arbeiten muss, ist es leider nicht so ganz einfach die Jungs nachmittags noch zu motivieren. Aber da wird mir schon was einfallen.

                              Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!
                              Jörg

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                                Gute Idee mit den Riegeln. Wirklich toller Käfig.
                                Klar, dass Joschi alleine nicht so viel fliegt, als wenn er einen fliegenden Partner hätte. Dazu noch die hohen Decken. Aber seine Kondition wird sicher wieder besser. Du bist ja wieder da und wirst ihn fordern. Und den Weg zurück zum Käfig wird er bald auch besser finden. Es sei denn, er sieht schlecht, was ich aber nicht glaube. Was für ein Glück, dass er sich mit einem Stöckchen holen läßt, da kannst du echt froh sein, dass er so wenig Angst hat.

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