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Kücki - ein Nichtflieger findet Anschluss

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    Hey Jörg,

    Deine Schisser werden ja mutig, was für eine Freude.
    Bei mir kommen auch keine Schlager ins Haus, aber ich hatte am Radio den Sender verstellt, als das "Geheule" los ging. Bei uns läuft sehr oft Hardrock, Heavy Metal und alles, was laut ist. Radio nur zu den Nachrichten oder wenn die Heinis mal einige Stunden alleine sind.

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      Hallo!

      Fragt ihr euch auch manchmal, wer hier eigentlich wen erzieht?

      Gestern musste meine Frau noch kurz in die Drogerie. In der Zoohandlung nebenan gab‘s Golliwoog. Also kurz rein und ab nach Hause. Wir malten uns schon aus, dass unsere Jungs vermutlich in Panik flüchten würden, aber probieren geht über studieren. Als wir mit der Pflanze um die Ecke kamen machte Joschi sofort einen langen Hals, ein untrügliches Zeichen für Neugier. Die Pflanze noch kurz gegossen und erst einmal ein Stengelchen in seine Rattankugel gesteckt. Was dann geschah überaschte mich sehr. Zielstrebig hüpfte er einmal durch den Käfig um die Pflanze zu beäugen und den Stengel zu beknabbern. Als ich die Pflanze auf die geöffnete Klappe stellte ging er ebenfalls zielstrebig drauf zu und untersuchte erst mal das riesige Teil.
      Mehr passierte zwar erst einmal nicht, aber es war immerhin ein Anfang. Über Nacht stellte ich sie in den Käfig. Dazu bot sich der leere Pool ganz gut an. Kücki ignorierte das Teil, hatte aber auch keine Panik davor.

      Dann kam der nächste Morgen. Noch war alles ruhig. Ich habe die Jungs mit frischem Wasser versorgt und dann fing Kücki sein morgendliches Gezeter an. Das dauert meist nicht besonders lang, aber heute Morgen wollte er nicht wieder aufhören. Und das in einer Lautstärke die sehr selten von ihm zu hören ist. Erst als ich die Pflanze aus dem Käfig holte beruhigte er sich. Dabei wirkte er nicht aufgebracht, sondern eher empört, so nach dem Motto, dass ich gefälligst die Käfigeinrichtung vorher abzustimmen habe .

      Damit war für mich der Beweis erbracht: die Jungs erziehen uns.

      Euch noch einen schönen Abend.
      Jörg

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        Hahaha, Jörg, Du armer Untergebener, reicht es nicht schon, Deiner Frau jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, jetzt schreit sogar Kücki seine Befehle lautstark herum. Schon sehr amüsant, dass Joshi sich freute und Kücki die Pflanze erst ignoriert hat, dann am Morgen dieses Ding nicht mehr in SEINER Wohnung haben will.
        Wie Du also selbst feststelltest, unbedingt die Regeln einhalten und dann handeln, denn Du räumst ja auch nicht Deine Wohnung um, ohne mit Deiner Frau darüber zu sprechen, bzw. ihren Segen zu erhalten.

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          Hallo Jörg,
          ich habe Gerade mal deinen ganzen Thread überflogen.
          Wie schön, dass du Kücki dieses tolle neue Leben ermöglichst.
          Er und Joshi scheinen echt glückliche Wellis zu sein und leben in einer tollen Umgebung, in der ihnen jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird.

          Viele Grüße
          Diana und ihre Plüschrüpel

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            Hallo Diana,

            es freut mich, dass Du sozusagen bei uns vorbeischaust. Wir versuchen mit unseren Möglichkeiten den beiden ein schönes Leben und Abwechslung zu bereiten. In den letzten Tagen waren sie ausgesprochen lebhaft und vorige Woche hat Joschi auch zweimal eine kleine Runde gedreht.

            Die Golliwoog-Pflanze ist inzwischen auch dauerhaft in den Käfig gezogen. Kücki meckert morgens zwar nach wie vor, aber da er das auch machte als die Pflanze vor dem Käfig stand, muss er da jetzt halt durch. Joschi scheint auf jeden Fall Gefallen daran gefunden zu haben und knabbert immer wieder dran herum. Am Wochenende gab es auch eine lustige Szene. Die Pflanze steht ja neben einer der Eingangsklappen und Joschi saß auf der Klappe und beäugte sie neugierig von dort, als er plötzlich - Juchu! - voller Übermut mit einem Satz mitten in die Pflanze hinein hopste. Aber offensichtlich war ihm das augenblicklich nicht geheuer, so dass er auch gleich wieder raus hopste .

            Joschis Hauptbeschäftigung über den Tag ist übrigens Heu zupfen. Ich stecke ja immer frisches Heu in die kleine Rattankugel die ich mit einer kleinen Kette in den Käfig gehängt habe. Unten hängt noch ein Glöckchen dran. Kaum hängt sie nach der frischen Befüllung wieder drin, geht´s ans Werk und er zupft die einzelnen Heustengel und Gräser wieder heraus und knabbert ausführlich drauf herum. Natürlich wird auch an der Kugel selbst geknabbert, so dass sie schon reichlich zerfleddert ist. Dabei ist er im vollen Körpereinsatz. Er reckt und streckt sich, duckt und dreht sich. Das ist sehr schön anzusehen.

            Weiteres Heu liegt auf dem Sitzbrettchen. Auch hier wird fleissig geknabbert und sortiert und alles nach unten geschmissen. Und was mich noch mehr freut ist, dass auch Kücki mittlerweile neugierig geworden ist und nach nur vier Monaten - solange gibt´s das Brettchen schon - auch auf das Brettchen geht und Heu sortiert.

            Und die anderen Neuigkeiten erzähle ich euch am Wochenende …

            Liebe Grüße
            Jörg

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              Haha Jörg,
              der Kücki denkt sich bestimmt, dass, wenn er mithilft, das Heu zu verteilen, Du mehr Sport machen musst, um es wieder einzusammeln . Schlaues Kerlchen, trainiert seinen Felo und fördert dessen Beweglichkeit .
              Weiter so, kleiner Kücki

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                Hallo Silvia,

                ja, so sind doch alle gegenseitig darauf bedacht, dass es allen gut geht. Wir passen auf die Wellis auf und die Wellis auf uns .

                Am Sonntag hatte ich übrigens mal ein paar Fotos von Joschi bei seiner täglichen Arbeit gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Und wie ihr seht erfolgt das unter Kückis hoch konzentrierter Aufsicht . Eine weitere Ratankugel liegt übrigens auf dem Brettchen. Sie wird natürlich auch jeden Tag nach unten befördert und man wartet selbstverständlich darauf, dass der Felo sie wieder nach oben legt.

                Euch allen noch einen schönen Abend!
                Jörg

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                  Hallo ihr lieben Welli-Verrückten,

                  nun wird es mal wieder Zeit für ein kleines Update. Eigentlich sollte es das schon letzte Woche geben, aber wie das manchmal so ist mit Plänen: das Leben kommt dazwischen.

                  Zunächst mal haben die Jungs gegen die trüben Tage ihr eigenes Licht bekommen. Wir haben zwar in den letzten Wochen tagsüber das Licht über dem Esstisch nebenan angelassen, aber am Käfigstandort war es dann doch nicht wirklich hell.
                  Um es vorweg zu nehmen, ich habe keine Birdlamp gekauft. Ich habe zwar viel gelesen, sowohl hier im Forum/Portal und auch auf vielen anderen Seiten, aber wirklich schlauer geworden bin ich nicht, insbesondere was wirksame UV-Anteile betrifft. Außerdem befinden wir uns hier immer noch in unserem Wohn-/Esszimmer, so dass ich gerne etwas wollte, was zwar viel Licht macht, aber auch optisch weniger nach Kellerbeleuchtung aussieht. Rausgekommen ist dabei eine LED-Leiste, die fast so lang ist wie der Käfig und tageslichtweißes Licht in einer ordentlichen Helligkeit liefert. Dann sollte es noch dimmbar sein, ohne zu flackern. Das habe ich nun gestern montiert und das was ihr auf dem Foto seht ist so ziemlich die schwächste Stufe, die in der Realität aber auch deutlich heller ist. Ich habe die Lampe so angebracht, dass sie oberhalb des Käfigs seitlich abstrahlt, damit es nicht blendet.

                  Trotz der trüben Tagen waren die Jungs in letzter Zeit tagsüber aber recht lebhaft. Es wird viel gequatscht und die beiden sind viel im Käfig unterwegs und alles wird untersucht, Heu wird sortiert oder an den Sitzstangen oder dem Kork geknabbert. Mit dem Rauskommen hapert es jedoch nach wie vor. Joschi fand die große Weidenkugel mit dem vielen Heu im Inneren anfangs zwar recht interessant, aber die kleinen Rattankugel lassen sich besser zerlegen. Leider gelang es mir nicht ein Foto davon zu machen. Jedesmal wenn ich in knipsen wollte, setzte er sich in Pose, wie zu sehen ist . Und das, obwohl ich zwei Meter entfernt stand.

                  Dennoch gab es ein paar Ausflüge von ihm, der letzte erst gestern Nachmittag. Das war auch eine lustige Situation, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Wenn Joschi von Stange zu Stange hopst, dann hat er manchmal etwas zu viel Schwung nach vorn, kann sich aber meist noch fangen. Gestern hopste er nach draußen auf die vordere Käfigklappe. Auf den dünnen Gitterstäben konnte er sich aber nicht halten und hing dann plötzlich wie eine Fledermaus kopfüber an der Klappe. Nach kurzer Überlegung ließ er sich elegant fallen und drehte eine Runde, verschwand aber sofort wieder im Käfig. Das war ihm wohl irgendwie nicht geheuer.

                  Die spektakulärste Neuigkeit ist jedoch, dass ich mit dem Clickertraining begonnen habe. Alles begann mit einer harmlosen Frage von Min-Q, nachdem ich immer wieder von unseren beiden Schissern erzählte, fragte sie mich, ob ich es schon mal mit Clickertraining versucht habe. Ich verneinte und hatte zu dem Zeitpunkt irgendwie die Vorstellung im Kopf, dass es hier darum geht den Wellis irgendwelche Tricks beizubringen, was ich nie in Betracht zog.

                  Nachdem ich mich ein wenig eingelesen hatte, stellte ich fest, dass was ganz anderes dahinter steckt und ich dachte mir, es einfach mal zu versuchen (zwischenzeitlich habe ich mir auch das Buch dazu gekauft). Ich nahm ein fingerlanges Stück Hirse mit einem langen Stengel – quasi als Targetstick -, knickte den um 90 Grad ab und präsentierte Joschi abwechselnd den Stick und die Hirse. Nach wenigen Mal knabberte er am Stick, ich klickerte mit der Zunge und belohnte ihn mit der Hirse. Das habe ich ein paar Mal wiederholt. Am nächsten Tag habe ich dann auch mit Kücki geübt, der es ebenfalls schnell begriff.

                  Nun ist es so, dass ich täglich ein- bis zweimal für ca. 5 Minuten mit beiden trainiere. Anfangs hat Kücki den Unterricht mit lauten Gezeter gestört, wenn ich mit Joschi allein trainierte, der dann völlig aus dem Konzept kam und sich nicht mehr konzentrieren konnte. Aber das hat sich mittlerweile gelegt.
                  Manchmal trainiere ich auch, wenn beide nebeneinander sitzen. Hier muss ich mich konzentrieren, damit ich auch den richtigen belohne oder sich einer von beiden selbst belohnt. Hier will einer schneller sein als der andere, aber meist funktioniert das auch ganz gut.
                  Mittlerweile verwende ich einen Schaschlickspieß aus Holz als Targetstick und die Hirsestückchen werden immer kürzer, so dass sie immer näher an meine Hand kommen. Joschi knabbert auch immer wieder mal am Finger. Sie folgen dem Stick auch schon ganz gut, aber es gelingt mir noch nicht sicher, die beiden nach draußen zu locken. Mit Joschi habe ich das schon einige Male gemacht. Hier kann ich dann mit beiden Händen arbeiten und der Plan ist, die Finger bzw. die Hand immer mehr ins Spiel zu bringen. Aber das ist Joschi nicht immer so geheuer, da ich die Hand den eher von oben führe, während ich sie beim Training im Käfig eher von unten führe. Aber ich übe mich weiterhin in Geduld und wir trainieren weiter fleissig.

                  Auf jeden Fall bin ich ein bisschen stolz auf die beiden, dass sie so gut mitmachen. Interessant ist auch wie unterschiedlich beide den Stick anknabbern. Joschi macht es eher lässig und tippt ihn nur an; Kücki dagegen beisst meist kräftig hinein und zupft daran.

                  An der Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Min-Q für diese Anregung bedanken, die mir anfangs auch viele hilfreiche Tipps gegeben hat.

                  Ich hoffe, das war euch nicht zu lang und ich wünsche euch, euren Familien und natürlich euren Wellis noch einen schönen Restsonntag.

                  Liebe Grüße
                  Jörg

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                    Hallo Jörg,

                    Deine Jungs machen echt Fortschritte, wie schön, ich freue mich echt mit Dir. Wenn ich noch daran denke, wie Du am Anfang erst über Kücki und dann auch über Joschi berichtet hast, dazwischen liegen ja schon Welten. Und das Kegeln bei Wellis endet ja immer so, dass der Felo dann Rückengymnastik machen muss. Außerdem sind die kleinen Kugeln wesentlich interessanter, die sind nicht so resistent gegen Welli-Schnäbel. Ich habe mir viele gekauft, die kleinen Dinger, denn große werden auch nicht gewünscht. Toll, dass es mit dem Clickern klappt, ich weiß, dass hier einige User mit ihren Kleinen trainieren. Ich überlege mir noch, ob ich das auch mal teste.
                    Die Beleuchtung ist echt klasse, jetzt können die beiden Jungs auch mehr vom Tag genießen. Übrigens, ich bin Kücki-Fan, den kleinen Kerl habe ich direkt von Anfang an in mein Herz geschlossen, denn er ist ein besonderer Welli. Lustig, wie er beherzt zubeißt, wenigstens ist er da nicht ängstlich.
                    Nun bin ich gespannt, wann Kücki und Joschi hier schreiben, dass sie mit Dir trainieren, damit Du die Hirse raus rückst. Ich befürchte, dass die Jungs da recht großen Erfolg haben werden.
                    Auch Dir, Deiner Familie und den beiden süßen Jungs wünsche ich einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche. Danke für Deine Zeilen und die Fotos.

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                      Hallo Silvia,

                      vielen Dank. Ja, Kücki überrascht mich auch immer wieder. Vorhin hatte ich versucht Joschi auf die Klappe zu locken um ein wenig zu trainieren, aber irgendwie hatte er diesmal besseres im Sinn. Wer kam stattdessen? Kücki! . Während des Clickerns konnte er dann nur den Stick sehen, die Hirse hatte ich hinter meinem Rücken. Schlaues Kerlchen .

                      Ciao!
                      Jörg

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                        Hallo Jörg,

                        toll, dass du mit dem Clickern angefangen hast und auch schon solche Erfolge hattest. Die Jungs wollen ja auch beschäftigt sein, damit bloß keine Langeweile aufkommt. Weiter so!

                        Über eine Birdlamp solltest du allerdings wirklich nochmal nachdenken. Ich finde sie bei einer reinen Wohnzimmerhaltung (ohne die so wichtige UV Strahlung der Sonne) eigentlich unentbehrlich. Ich denke sogar gerade darüber nach, bei uns noch eine zweite Birdlamp außerhalb der Voliere anzubringen, damit alle Wellis jetzt in der dunklen Jahreszeit auch wirklich genug Tageslicht abbekommen. So grell ist das Licht auch gar nicht. Ich habe mich inzwischen dran gewöhnt, denn so ungemütlich ist es nun auch wieder nicht. Aber das ist natürlich Geschmacksache.

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                          Hallo Jörg,

                          das klappt ja richtig gut bei dir. Ich habe auch vor einiger Zeit mit dem Clickern begonnen und Berta hat am Anfang so fest in den Stab gebissen, dass ich sie von der Stange gezogen habe, weil ich den Stab zu früh weggenommen habe.

                          Als Tipp kann ich dir empfehlen, einen T-Sitz vor die Käfigtüre zu stellen. Ich habe einen dicken langen Ast in einen Christbaumständer gesteckt und oben eine dünne Sitzstange quer darauf geschraubt. Dort sitzen meine sehr gerne, auch wenn wir nicht üben. Ich benutze mittlerweile einen kleinen, leisen Clicker und mit etwas Übung kann man alle drei Sachen (Clicker, Hirse, Stab) in der rechten Hand halten, damit man die linke frei hat und den Welli mit dem Stab darauf locken kann. Meine waren zwar schon vorher recht zutraulich (außer Berta und Lotto), aber sie sind mit viel Eifer dabei und ich habe den Verdacht, dass sie vorher total unterfordert waren.
                          Auf deine weiteren Erfolge bin ich jedenfalls schon sehr gespannt und wünsche dir viel Spaß dabei.

                          Gruß Steffi

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                            Hallo!

                            Vielen Dank Steffi und Wilma. Das klingt lustig mit Berta. Das passiert bei uns eher bei der Belohnung .

                            Heute kann ich euch mal einen kleinen Einblick ins Klassenzimmer geben, da meine Frau fotografiert hat. Ich habe heute gleich zu Beginn Joschi auf eine andere Stange gelockt und wir begannen mit dem Clickern. Kurz darauf kam auch Kücki dazu. Als ich ihn belohnen wollte, hat Joschi sehr deutlich gezeigt, was er davon hält und hat Kücki weggehackt. Als Kücki zurückkam hat er sich dann nicht getraut die Belohnung zu nehmen. Erst als ich die beiden sozusagen auseinandergesetzt habe, konnten wir das Training halbwegs zivilisiert fortsetzen .

                            Ich clicker übrigens mit dem Mund bzw. der Zunge. Ich kann es schwer beschreiben, aber dieses Geräusch mache ich nur beim Training und es funktioniert ganz gut.

                            Einen Sitz habe ich übrigens auf einer der Klappen, aber das Problem liegt im Moment eher noch darin, dass sie nicht immer nach draußen folgen. Daran arbeiten wir weiterhin.

                            @Wilma:
                            Eigentlich wollte ich hier keine neue Diskussion zu Birdlamps und Beleuchtung anstoßen, da hier im Forum ja schon viel geschrieben wurde. Dennoch ein paar Worte zu meiner Entscheidung: So hatte ich u.a. gelesen, dass die UV-Strahlung einer solchen Lampe stark mit der Entfernung abnimmt. Auch gibt es einige Lampen die Quecksilber enthalten, was im Schadensfall alles andere als unkritisch ist. Daher war es mir wichtig in erster Linie eine Lampe zu bekommen, die ein helles, tageslichtähnliches Licht liefert und flackerfrei gedimmt werden kann.

                            Euch noch einen schönen Abend!
                            Jörg

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                              Hallo Jörg,

                              toll, wie die beiden auf den Fotos in den Stick beißen! Wenn sie es einmal begriffen haben, kommen die Fortschritte schnell.

                              Vor einigen Jahren habe ich mit der einsamen Sophie geklickert, die durch sehr tragische Umstände ihren Partner und den ganzen Schwarm an ein unbesiegbares Bakterium verloren hat. Sie war die einzig Überlebende. Bevor ich wieder einen neuen Schwarm aufbauen konnte, mussten wir eine Quarantäne einhalten. Klar. Und Sophie war soooo allein! Das Klickern habe ich eher als ein Spiel gegen die Einsamkeit angefangen. Es hat gut geholfen, sie konnte nicht genug davon kriegen .

                              Als ich dann aber wieder vier Wellis hatte, ging das Klickern quasi nicht mehr: Je mehr Vögel, umso schwerer ist es, mit einem einzelnen Vogel zu arbeiten. Ich würde gerne wieder Klickern - aber die Vögel erlauben mir leider nicht, dass ich sie isoliere, um getrennt mit ihnen zu arbeiten. Na ja, meine sieben werden ganz langsam auch so zahm und zutraulich...

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                                Hallo Gundel,

                                ja, das kann ich mir vorstellen, dass es bei mehreren Wellis irgendwann schwierig wird mit allen einzeln zu Clickern. Da müsste man dann wohl mehr als zwei Hände haben. Ich fand Joschis Aktion neulich auch bemerkenswert, so als wollte er zu Kücki sagen „geh weg, ich weil allein mit Jörg üben“.

                                Ich bin auch gespannt wie sie sich weiterentwickeln. Joschi knabbert immer häufiger auch mal meinen Finger an, wenn ich dann die Hirse zur Belohnung reiche, um mal die Konsistenz und den Geschmack zu testen. Auch saß Joschi ganz ruhig und gelassen auf einer der unteren Stangen und hat interessiert nach oben geschaut, wenn ich direkt über ihm abwechselnd mit Kücki trainierte. Mein Arm unmittelbar vor ihm schien ihn nicht zu stören.

                                Schöne Grüße
                                Jörg

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