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Die Börde-Wellis

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    Wenn auch mit Zwischenlandung, hauptsache sie ist gut wieder hochgekommen.

    Tolle Fotos und der Photobomb erst

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      Hallo, ich bin's Erna! Ich muss mich jetzt einfach mal hier melden und erzählen, was unser Felo heute gemacht hat. Vorhin, wir waren alle gerade so schön am quasseln, ging nämlich die Tür auf, und dann schob der doch so ein Monstrum in unser Zimmer und stellte es sogar noch gegenüber von uns hin:

      P1040077.jpg

      Ja, genau so eins:

      P1040078.jpg

      Und dann behauptet er doch frech, das wäre unsere neue Wohnung! Julchen ist gleich nach oben zum Nachschauen, sie war ganz verwirrt und konnte sich gar nicht beruhigen:

      P1040080.jpg

      Na, mal sehen, was das wird! Vielleicht schreibt Felo ja morgen auch mal was dazu.

      Eure Erna

      Viele liebe Grüße von Felo Roland sowie von Fritzchen, Johann, Emil und Heinzi. Julchen, Erna und Paulchen werden immer bei uns sein.

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        Puh, wie frech! Das tut mir leid Erna . Aber die Federlosen sind bekannt dafür, oft unberechenbare Dinge zu machen, das kriegt man nie ganz raus aus denen. Man kann ihnen zwar viele Dinge beibringen, wie Futterschälchen füllen und ähnliches, mit Klickern z.B. lernen sie recht schnell. Aber man kann sich eben nie darauf verlassen, daß sie nicht auf komische Ideen kommen. Das kann dann auch tatsächlich mal gefährlich werden, wie bei euch jetzt, so ein schwarzes Monster ist ja nicht ohne
        Jetzt ist guter Rat teuer. Am besten du setzt dich erstmal mit den anderen zusammen und ihr besprecht, wie ihr vorgeht. Ich würde ihnen an deiner Stelle vorschlagen, ihr ignoriert alle konsequent das Monster (und haltet natürlich genug Abstand) - wenn ihr das schafft durchzuziehen - keinesfalls weich werden!! - habt ihr vielleicht eine Chance, die Felos doch noch zur Vernunft zu bringen.
        Ihr wisst ja, man muss viel Geduld mit ihnen haben.
        Viel Glück!

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          Erna hat ja gestern bereits erzählt, was gerade passiert. Eigentlich war der Umzug in ein anderes Heim schon längere Zeit geplant. Obwohl ich den Eindruck habe, dass sich die Wellis in ihrem jetzigen zu Hause wohl fühlen, machte sich der Schritt doch irgendwann notwendig. Die Größe des bisherigen Käfigs war weniger ausschlaggebend, dringlicher empfand ich den Umstand, dass an diversen Stellen die Legierung (oder was das auch immer ist) verschwand und das Gitter sich dort bräunlich färbte, mit anderen Worten kam der Kollege Rost zum Vorschein. Auch an anderen Bereichen traten vermehrt solche punktförmige Stellen auf. Außerdem war bzw. ist da noch der Umstand, dass der Käfig tagsüber im "Spielzimmer" und ab abends im Wohnzimmer steht (Wohnzimmer kriege ich nicht Welli-sicher, Übernachtung im anderen Zimmer ist auch keine Option). Die Piepser haben sich an den täglich zweimal stattfindenden Transport gewöhnt (Erna nimmt es sogar sehr gelassen, sie sitzt immer ganz cool auf der Stange), aber erstens ist die Tragerei auf Dauer doch etwas nervend, und zweitens weiß man nicht, wie lange der Käfig das mitmacht. Er ist nicht sehr schwer, aber dafür auch nicht so stabil, wie man es gerne hätte. Deshalb war ein Haus mit fahrbarem Untersatz angedacht. Aus den hier berichteten Erfahrungen und den Angeboten im Handel lief alles auf einen Montana Madeira hinaus. Geplant war ursprünglich der Madeira II, welcher knapp größer als der jetzige Käfig ist und von der Handhabbarkeit genau richtig erschien.

          Am Donnerstag war es soweit, dass es mir in den Kopf kam: "So, jetzt muss es sein!" Also fuhr ich am Freitag los nach Magdeburg. Ich wusste, wo ich einen Maderira bekommen könnte (Darf ich das so schreiben? "in dem Napf, wo es was zu fressen gibt"). Doch Fehlanzeige. Eine freundliche Verkäuferin telefonierte aber herum und wurde in einer anderen Filiale fündig. Allerdings nur ein Madeira III, der mir (nicht für die Vögel, jedoch hinsichtlich der Platzverhältnisse in der Wohnung) eigentlich zu groß war. Aber egal, das war einer der Momente, wo dann die Sicherungen durchbrennen und schwupps, war das Ding gekauft. Oh jeh, ganz schön schwer, das Paket wurde mit dem Hubwagen zum Auto bugsiert, zu Hause musste mein Sohn mit anpacken, um es nach oben zu tragen. Der Aufbau ging dagegen ziemlich einfach, allerdings musste ich feststellen, dass die Verarbeitungsqualität nicht vollumfänglich zufriedenstellend war. Um es klar zu sagen: ich habe mich geärgert, dass einige Stellen an den Teilen mit Flacheisen (z.B. im Dachbereich) scharfkantig waren. Das kann für die kleinen Füßchen zu Verletzungen führen! Ich habe dann diese Stellen mit einer Feile entgratet. Es gibt auch noch einige andere Unterschiede zum alten Käfig, was ich dort besser fand, aber dazu mache ich ein spezielles Thema auf.

          Jedenfalls steht das "Monstrum" aktuell gegenüber dem jetzigen Welli-Heim (so wie auf dem Foto), Sand ist drin und einige Sitzstangen sind bereit montiert, die Tür steht offen. Ich bezweifle aber stark, dass jemals freiwillig einer der Bandenmitglieder dort hineingehen wird. Genau, der neue Käfig wird geflissentlicht ignoriert!

          Ach ja: die Tür beim Madeira III ist so groß, da kann ich sogar meinen Kopf reinstecken. Ich muss also aufpassen, dass ich mich nicht selbst einsperre

          Viele liebe Grüße von Felo Roland sowie von Fritzchen, Johann, Emil und Heinzi. Julchen, Erna und Paulchen werden immer bei uns sein.

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            Hallo Roland,
            wie haben die Madeira ll und damit im großen und ganzen zufrieden. Mich hatte auch die Mobilität überzeugt. Unsere finden es mittlerweile ziemlich toll damit durch die Wohnung oder die Terrasse zu „fahren“. Aber freiwillig umziehen? Niemals! Wir waren damals ziemlich brutal, also nicht den Wellis gegenüber. Einfach die flugfaulen bzw. flugunfähigen Damen in den neuen Käfig vor die Hirse gesetzt, dann sind die Hähnchen natürlich hinterher.Bin gespannt wie du das deiner Bande schmackhaft machen willst.

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              Hallo Roland,
              als unsere Jungs (damals waren sie noch zu zweit) letztes Jahr von der Madeira in die Denver umgezogen sind, habe ich die Leckerchen erst auf der Anflugklappe und dann drinnen drapiert. Hat 4 Tage gedauert, bis sie beide zusammen so lange drin waren, bis ich Abends die Klappe schließen konnte, damit sie drin übernachtet haben. Danach habe ich dann zeitnah die Madeira entfernt, damit sie gar nicht mehr in die Versuchung kamen. Ging eigentlich ganz entspannt. Man hat halt nur in der Übergangszeit 2 Käfige herumstehen.

              Viele Grüße aus OWL von Siggi, Paulinchen, Albert, Rosemarie und Steffi
              Hilde und Hedwig werden immer in meinem Herzen sein.

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                Glückwunsch zum neuen, schönen Käfig.

                Mir gefällt die Erzählung aus Ernas Sicht sehr gut.

                Edit: Wie wir 3 auch alle gleichzeitig geschrieben haben.

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                  Wahnsinn! Die reine Luxusvilla!
                  Der Madeira 3 war immer mein Wunschkäfig aber ließ sich durch seine Tiefe tatsächlich nie in die Tat bei mir umsetzen.

                  Warum können die Piepsies eigentlich nicht im Spielzimmer übernachten?

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                    Das "Spielzimmer" liegt an der Straßenseite, es besteht die Gefahr, dass sie nachts durch vorbeifahrende Autos aufgeschreckt werden. Das würde ich dann eher nicht mitbekommen, das ist im Wohnzimmer anders, weil es näher an meinem Schlafzimmer ist. Zwar selten, aber ab und an passiert es, dass sie nachts aus irgendeinem Grund hochschrecken, ich kann dann so jedoch ganz schnell ran sein. Ich möchte die Piepser abends auch gern im Blickfeld haben, das wäre ja im Nachbarezimmer bei verschlossener bzw. angelehnter Tür nicht möglich.

                    Viele liebe Grüße von Felo Roland sowie von Fritzchen, Johann, Emil und Heinzi. Julchen, Erna und Paulchen werden immer bei uns sein.

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                      Ahh, alles klar.
                      Das mit den Nachtschreck kenn ich leider auch.
                      Gestern Nacht muss was passiert sein. Ich war auf einer Party und als ich nachts nach Hause kam fand ich 3 Vögelchen im Raum verteilt wieder
                      Dafür brennt immer ein Nachtlicht bei mir.
                      so konnten sie sicher landen und es sich den Umständen entsprechend wieder gemütlich machen

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                        Ja, wer weiß, ein Insekt oder schlecht geträumt, man wird es nie erfahren, was da gerade so erschreckend war.

                        So, der Umzug ist vollbracht. Es ging aber nicht, ohne nachzuhelfen. Bei anderen mag es gehen, doch meine wären von sich aus Weihnachten noch im alten Käfig und würden die neue Behausung immer noch mißtrauisch beäugen.
                        Ich hatte vorher bereits alle Sitzstangen im alten aus- und im neuen Käfig eingebaut, so dass ich da erstmal nicht weiter drin herumfuhrwerken muss. Nachdem alle im neuen Heim waren, wurde nach einer Viertelstunde bereits wieder geschnattert und sich geputzt.

                        P1040085.jpgP1040088.jpg

                        Sie scheinen sich schon ganz wohl zu fühlen, sie sind inzwischen dabei, alles zu erkunden, es sind ja auch einige neue Sitzstangen dabei. Klar, es ist erstmal noch ungewohnt, Erna ist schon zweimal runtergeplumpst, aber schnell wieder raufgeklettert. Das wird schon. Was zum Schießen aussieht: man kriegt wohl langsam Hunger und es wurde auch schon ausgekundschaftet, wo es was zum Futtern gibt. Da wird dann neugierig nach unten geschaut, sich vorsichtig angenähert, nach mehrmaligen Versuchen sitzt man dann schon direkt vor dem neuen Futternapf, der dann aber doch eventuell beißen könnte. Also haut man wieder ab. Johann war mit seinem Schnabel sogar schon am Rand des Napfes, dann war er aber auch gleich wieder weg. Ist echt zum Wegschmeißen, ineteressanter als jedes Fernsehprogramm! Ah, Julchen hat gerade ein paar Körnchen gepickt, die anderen stehen jetzt Schlange.

                        Ich werde mir noch zu einigen Dingen Gedanken machen müssen, was den Freiflug betrifft. Für Erna brauche ich wahrscheinlich eine andere Möglichkeit, damit sie vom Fußboden aus wieder in den Käfig kommt. Dazu später mehr.

                        Viele liebe Grüße von Felo Roland sowie von Fritzchen, Johann, Emil und Heinzi. Julchen, Erna und Paulchen werden immer bei uns sein.

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                          So, ausgiebig gespeist haben nun alle. Allerdings nur aus einem Napf, dass es einen zweiten gibt, wurde noch nicht bemerkt. Auch die Trinknäpfe hat noch niemand aufgesucht, das kommt dann sicherlich morgen. Jetzt bin ich auf die erste Nacht gespannt, hoffentlich geht alles gut, ist ja noch alles ungewohnt. Morgen geht es dann weiter mit dem Bericht.

                          Viele liebe Grüße von Felo Roland sowie von Fritzchen, Johann, Emil und Heinzi. Julchen, Erna und Paulchen werden immer bei uns sein.

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                            Das hat ja jetzt super schnell und offensichtlich problemlos geklappt!
                            Wie hast du denn nachgeholfen?

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                              Bei drei der Kleinen musste ich leider zum Geschirrtuch greifen. Fritzchen war als Letzter noch draußen, doch er saß dann plötzlich auf dem Madeira-Dach. Da konnte ich dann vorsichtig eine der Dachklappen ein Stück hochheben, er sah dann die anderen und hüpfte hinein. Sicher, es war für alle eine Stresssituation, zum Glück eine relativ kurze. Wie gesagt, mit Geduld hätte es in dem Fall leider niemals geklappt, ich hätte einen ganzen Zentner Hirse in den Käfig reinhängen können, sie wären trotzdem nicht rangegangen.

                              Das Zu-Bett-Gehen hat natürlich länger gedauert als sonst, denn es musste jeder einen seiner Wünsche entsprechenden Schlafplatz finden. Das ging natürlich nicht ohne Gezeter und Streiterei. Aber irgendwann war es dann soweit, das Licht konnte ausgemacht werden und es war Ruhe. Alle haben gut geschlafen, es gab keine Zwischenfälle (dahingehend hatte ich vorrher Bedenken, es war jedoch unbegründet). Julchen, die kleine Entdeckerin, hat heute morgen den anderern Futternapf entdeckt, die anderen kamen gleich hinterher. Vor ein paar Minuten waren sie auch am Trinknapf, jetzt gerade sind sie auf dem Boden und picken wie die Hühner herum (das Kotgitter habe ich genau aus diesem Grund weggelassen).

                              Beim Saubermachen heute früh zeigte sich jedoch ein kleiner Nachteil der großen Tür: es machte schwupps, und Fritzchen war durchgeschlüpft. Eine Weile suchte er nach einem anderen Eingang, hing mal auf dieser, dann auf der anderen Käfigseite. Irgendwann klappte es wie gestern, als er auf dem Dach saß, und hüpfte durch die angehobene Klappe. Nun müssen sich erstmal einige Dinge einspielen, ich bin aber heilfroh, dass es bis hierher so gut geklappt hat. Vorhin habe ich auch ein paar Bilder geknipst, hier mal eines davon (links fliegt Johann gerade ins Bild)

                              P1040095.jpg

                              Soviel für heute Vormittag.


                              Viele liebe Grüße von Felo Roland sowie von Fritzchen, Johann, Emil und Heinzi. Julchen, Erna und Paulchen werden immer bei uns sein.

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                                Hallo Roland,

                                freut mich, dass alles so gut geklappt hat. Ich öffne immer nur die kleine Tür, quasi die Anflugklappe. Da sitzen sie dann auf ihrer Terrasse und genießen den Ausblick.
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