Jetzt traut sie sich ziemlich überall hin, hat sehr an Selbstbewusstsein gewonnen - und ich glaube, daß sie es war, die den Weg aus dem verschlossenen Käfig gefunden hat! Ich habe sie nämlich zwei Tage später abends beobachtet, nachdem ich den Käfig geschlossen hatte, wie sie nacheinander zu allen Futtertürchen geklettert ist und versucht hat sie hochzuschieben! Allerdings ohne Erfolg, denn diesmal waren alle richtig unten eingerastet.
Aber ich war wirklich fasziniert und irgendwie gerührt. Vor allem fiel es ihr sichtlich nicht ganz leicht, soo viel zu klettern (die Voliere hat zum großen Teil senkrechte Streben)
Ansonsten ist Safi noch wie ein kleines Kind. Bei Chenoah kommt das Kind manchmal noch durch. Sie ist sehr eigenständig, ( während Safi sich noch sehr an den größeren orientiert und festhält) beobachtet viel und ich glaube, sie ist ziemlich klug.
Bèla scheint sich jetzt richtig als Mann zu fühlen, ist recht laut, balzt was das Zeug hält - er balzt auch Cheno an, und das Gör findet das auch noch gut!

Es geht mich ja nichts an, aber ich würde ihm am liebsten die Leviten lesen

Mit ihm und mit Chenoah hat sich jeweils abends ein kleines Ritual eingebürgert. Er hat ja Angst vor der Hand, aber er kommt jetzt jeden Abend, wenn ich die Futternäpfe fülle, setzt sich auf den Futternapf, den ich in der Hand halte, und lässt sich knuspernd in den Käfig tragen.
Chenoah kommt, wenn ich einen Kolben roter Hirse in der Hand halte, und lässt sich damit in den Käfig bringen. Drinnen darf sie dann immer noch ein bisschen Hirse aus der Hand knabbern und Safi, wenn er denn kommt, dann auch.
Bartok ist noch sehr vorsichtig, Hirse aus der Hand wäre ihr viiieel zu gefährlich, aber durchs Gitter darf ich mich mit ihr unterhalten, da kommt sie dann gerne ganz nah her, und ihr gute Nacht sagen.




) - bis jetzt balzt er nur alles an und ich klopfe gleich mal auf Holz, daß es noch ein bisschen dauert, bis die Mädels richtig drauf einsteigen und er checkt, was er dann machen muss 


Ich hoffe das bleibt immer so. 

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